Hoppla, Hop-Sing spuckt Little Joe in die Suppe

Eberhard Sandschneider Globale Rivalen, Hanser Verlag 2007  

„Lenovo“. Was sich anhört wie Billigseife oder Olivenöl vom Discounter ist nichts anderes als ein chinesisches Unternehmen, das die PC-Sparte von IBM aufgekauft hat. „Sinotec“, ein Öl- und Gasunternehmen, ebenfalls chinesischer Provinienz, rangiert direkt hinter Siemens auf Platz 23 der weltweit größten Unternehmen. In Lateinamerika und Afrika sind die chinesischen Einkäufer unterwegs und sichern sich Rohstoffe. 

Sehr zum Leidwesen der Amerikaner entwickelt sich China immer mehr zum globalen Rivalen. Schritt für Schritt bauen die Nachfahren Maos ihr Land und nebenbei die Welt um und scheren sich dabei wenig um Regeln, die sie nicht selbst aufgestellt haben. Wie es zu diesem neuen Selbstbewusstsein der Chinesen kommt, zeigt der Direktor des Otto Wolff-Instituts und Professor der Freien Universität Berlin Eberhard Sandschneider. Es gelingt ihm auf eine unaufdringliche Art und Weise, Zusammenhänge und Entwicklungen aufzuzeigen, die im Tagesjournalismus keinen Platz finden. Ohne Alarmismus, aber mit Blick fürs Ganze, schärft er unser Bewusstsein für die Dinge, die auf uns zukommen.

Für uns Europäer wird’s vielleicht gemütlicher als uns lieb sein kann. Der chinesischen Elite jedenfalls fällt zu Europa heute schon wenig mehr als „Museum“ ein. Für uns bliebe dann verdammt viel Zeit, Bonanza vorwärts und rückwärts zu glotzen.

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