Kein schönes Thema, aber ein wichtiges, das alle angeht: Testamente, Patientenverfügungen und Vollmachten

Über den Tod hinaus zu denken ist nicht gerade eine angenehme Sache. Wer aber seine Familie nicht ins Chaos, in Streitereien und materielle Not schicken will, muss vorsorgen. Das heißt, das Erbe genau regeln. Und damit es nicht Ärzte und irgendwelche Vorschriften sind, die über Ihr Leben und Ihren Tod entscheiden, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als zur rechten Zeit im Rahmen einer Patientenverfügung selbst zu entscheiden. Sehr wesentliche Dinge oder vielmehr große Brocken, die man gerade deshalb immer wieder verschiebt. „Man sollte mal ….!“. Kein Wunder, dass die „Vorsorgemappe“ des TV Experten Peter Escher jetzt in die dritte Auflage geht. Denn Peter Escher versteht es, das Thema klar und verständlich auf den Punkt zu bringen. Und er liefert juristisch geprüfte Vorlagen, die sich ganz einfach ausfüllen lassen. Eine bessere Anleitung, diese schwierigen Themen anzupacken, gibt es nicht.

Ohne Vollmacht heißt es im Ernstfall „Amtsbetreuung“

Was das Gesetz alles regelt, wird vielen oft erst bewusst, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Wenn der Ehepartner schwer krank ist und man selbst bei den Ärzten und im Krankenhaus, obwohl verheiratet, ohne die entsprechende Vollmacht nichts zu melden hat. Ohne Vorsorgevollmacht ist es nämlich ein Amtsbetreuer, der plötzlich die Fäden in der Hand hält. Anderes Thema: Sie sind selbstständig oder allein für das Familieneinkommen zuständig. Was ist im Todesfall? Ist sichergestellt, dass Ihre Familie das Haus oder die Wohnung behalten kann. Oder stehen, nur wegen einer Schlamperei, wegen eines fehlenden Testaments, Tür und Tor für Erbstreitereien offen?

Peter Escher lichtet den Paragrafendschungel

Peter Escher behandelt diese Themen seit langer Zeit im Fernsehen. Und das kommt diesem Ratgeber zugute. Denn Escher kennt die „einfachen“ aber drängenden Fragen der Zuschauer, weiß, wo es wirklich klemmt. Er schafft es, den Paragrafendschungel zu lichten und leicht verständliche Lösungen zu bieten. Damit alles gleichzeitig auch juristisch wasserdicht ist, hat er sich für dieses Buch Unterstützung von Fachleuten geholt: von Michael Baczko, der seit 1987 als Anwalt und seit 1990 als Fachanwalt für Sozialrecht unterwegs ist. Und von Constanze Trilsch die sich seit 1992 ausschließlich um Erbrecht und Vermögensnachfolge kümmert.

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Wer sich einen Nachmittag lang hinsetzt, kann das Thema beruhigt abhaken

In der Vorsorgemappe von Peter Escher finden Sie die wichtigsten Informationen und Vorlagen zu den vier großen Themen: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Testament. Und Sie erfahren kurz und bündig, was Sie im Todesfall eines Angehörigen beachten und tun müssen. Mit vielen Checklisten, die Ihnen den Überblick und die Sicherheit geben, an alles gedacht zu haben. Managementbuch.de – Fazit: Wenn es darum geht, die heiklen Fragen des Lebens zu „managen“, verhalten sich viele ungewöhnlich fahrlässig. Mit dem Ergebnis, dass am Ende andere über den eigenen Willen bestimmen und viele Familien unbedacht in große Gefahr gebracht werden. Umso wichtiger, dass Peter Escher mit der Vorsorge-Mappe die Themen Testamente, Vollmachten und Verfügungen so aufbereitet, dass jeder sie versteht. Und jeder sofort handeln kann. Mein Vorschlag: an einem verregneten Sonntagnachmittag alles durcharbeiten, ausfüllen und damit das ganze Zeug endlich beruhigt abhaken.

Wolfgang Hanfstein, www.Managentbuch.de

Zum Buch:

>> Michael Baczko, Constanze Trilsch: Escher, Die Vorsorge-Mappe. Testamente, Vollmachten, Verfügungen. ‚Escher. Ihr MDR-Ratgeber bei Haufe‘. 3. Auflage. 2011. Haufe Lexware GmbH. November 2011

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