Die Wirtschaftsliteratur, die man kennen sollte

Wussten Sie, dass in jedem Jahr allein in Deutschland rund 8.000 neue Wirtschaftsbücher erscheinen? In einem einzigen Jahr! Weltweit sind es ein Vielfaches. Wer soll da noch durchblicken, was wichtig und was unwichtig ist? „Wir!“, sagen die Autoren des Buches „Die 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten“. Ein anspruchsvolles Projekt, zumal die Autoren den Leser mit einem großen Versprechen locken: „Alles, was man wissen muss“ lautet der Untertitel des 470 Seiten dicken Wälzers. Eins darf man feststellen: Wenn es jemanden gibt, der mit Kompetenz eine solche Bestenliste der Wirtschaftsliteratur aufzustellen in der Lage ist, dann sind es die Autoren Covert, Felixberger, Hanfstein und Sattersten. Sie alle vier nämlich beschäftigen sich – als Kritiker, Verleger und Buchhändler – seit vielen Jahren professionell mit Wirtschaftsliteratur.

Von den großen Ideen bis zur persönlichen Entwicklung

Das Buch aus dem Hamburger Murmann-Verlag ist unterteilt in die Kapitel „Sie“ (gemeint ist der Leser), „Führung“, „Strategie“, „Verkauf und Marketing“, „Regeln und Buchhaltung“, „Management“, „Biografien“, „Unternehmertum“, „Berichte“, „Innovation und Kreativität“ sowie „Große Ideen“. Die einzelnen Buchvorstellungen sind im Schnitt drei Seiten lang und haben den Anspruch, drei Fragen zu beantworten: Warum das jeweilige Buch wichtig ist, was drin steht und warum man von der Lektüre profitieren kann. Die einzelnen Kapitel werden zusätzlich angereichert durch Einschübe, die über die eigentlichen Rezensionen hinausgehen und auf Filme, Romane und sogar Kinderbücher hinweisen, die ähnlich aufschlussreiche Erkenntnisse vermitteln.

Ganz entspannt ganz große Business-Literatur kennen lernen

Dass den Autoren der Nutzen für die Leser am Herzen lag, erkennt man nicht nur an dem lockeren und entspannten Ton, in dem das Buch geschrieben ist, sondern auch daran, dass am Ende jeder einzelnen Buchbesprechung ein kurzer Text mit der Überschrift „Was jetzt?“ steht. Darin wird kurz auf thematisch ähnliche oder auch weiterführende Literatur verwiesen oder auch auf verwandte Titel, die in diesem Buch behandelt werden. Am Ende der Rezension von „Mythos Motivation“ von Reinhard Sprenger zum Beispiel schreibt Autor Wolfgang Hanfstein: „Lesen Sie Daniel Pink: Drive. Da steht drin, was uns wirklich motiviert. Und nicht zu vergessen Dan Arielys wunderbares Buch über unser aller Irrationalität: Fühlen nützt nichts, hilft aber.“ Auf diese Weise kommen zu den 100 wichtigsten Wirtschaftsbüchern quasi durch die Hintertür ein paar 100 weitere lesenswerte Werke hinzu.

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Eines der lesenswerten Bücher aus der Masse an 8.000 Neuerscheinungen

Ich kann das Buch „Die 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten“ vor allem jenen Lesern empfehlen, die sich einen Überblick über managementrelevante Themen verschaffen wollen. Von den rund 8.000 Neuerscheinungen aus dem Bereich Wirtschaft und Management, die Jahr für Jahr allein in Deutschland neu auf den Markt kommen, ist „Die 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten“ sicher eines, das man sich besorgen sollte.

Damian Sicking, www.Managementbuch.de

Zum Buch:
>> Jack Covert, Peter Felixberger, Wolfgang Hanfstein, Todd Sattersten: Die 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten
Alles, was man lesen muss. Murmann Verlag. Oktober 2011

Lesen Sie auch die Rezension zu Albert Thieles Rhetorik Buch: http://www.roter-reiter.de/index.php/2012/12/was-ist-rhetorik-wenn-man-sich-durch-rhetorische-keulen-nicht-auser-gefecht-setzen-lasst-kurze-rezension-eines-guten-rhetorik-buches.html

 

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