Wissen Sie eigentlich, wie Ihr körpereigenes Kraftwerk funktioniert?

Sie kennen das sicher. Es gibt Zeiten, da können Sie rackern ohne Ende. Und an anderen Tagen ist jede Kleinigkeit zuviel. Aber wie kommt es, dass wir heute nur so vor Energie strotzen und morgen schlapp sind? Liegt es an mangelndem Schlaf? Haben Sie zur falschen Zeit Kaffee getrunken? Haben Sie zu viel Stress? Oder gar zu wenig? Diesen Fragen geht der Mediziner und Wissenschaftsautor Jürgen Brater in seinem Buch „Mehr Power. Woher unsere körperliche und geistige Energie kommt“ nach – und zwar gründlich.

Denn Brater verlässt sich nicht auf Halbwissen, sondern hat eine Unmenge an wissenschaftlichen Studien zum Thema durchforstet. Die wichtigsten Forschungsergebnisse präsentiert er uns in leicht verständlicher Form. Mit dem Ziel, dass wir selbst die richtigen Schlüsse für den Umgang mit unseren Ressourcen ziehen. Und dazu werden Sie sicher in der Lage sein. Denn äußerst spannend zeigt Jürgen Brater, woher Energie, beziehungsweise „Power“, überhaupt kommt. ATP, Adenosintriphosphat heißt unser Energiespeicher, der ständig gefüllt sein will, um auch unseren Hauptenergieverbraucher, das Gehirn, zu versorgen.

Nun ist unser Körper ein hochkomplexes Gebilde, das nicht einfach durch die Zugabe von Traubenzucker bei Laune gehalten werden kann. Ob wir voller Elan an die Arbeit gehen oder nicht, ist immer auch eine Sache der körpereigenen Chemie – die wir durch die vielfältigsten Maßnahmen beeinflussen können. Deshalb geht Brater ausführlich auf die so genannten Antreiber ein. Auf das Sonnenlicht, auf die Macht guter Gefühle, auf die Funktion des Selbstbewusstseins, auf das „innere Feuer“, auf Stimulation durch Gerüche und Musik. Immer ganz fundiert entlang wissenschaftlicher Studien. Klar, dass auch die „Hemmer“ wie Angst und Stress zur Sprache kommen und der sich immer mehr verbreitende Energiefresser „Burn-out“. Hier erfahren Sie auch, dass es völlig falsch ist, seinem Ärger Luft zu machen, die viel bessere Alternative „cool bleiben“ lautet. Und dass neidische Menschen nicht zu beneiden sind, denn Neid ist ein extrem energieaufwändiges Verfahren.

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Bleibt die Frage, welches die beste Energietankstelle ist. Ganz vorne steht der Schlaf. Schlaf ist lebensnotwendig und wir tun gut daran, uns mit diesem Thema zu beschäftigen. Gleich danach kommt die Fähigkeit zu entspannen, noch vor der „Power am Esstisch“. Und auch hier wartet der Autor nicht mit Essensvorschriften auf, sondern belässt es dabei, die Funktion von Proteinen, Fetten und Kohlehydraten und deren optimale Zusammenstellung zu erklären. Um dann daran zu appellieren, auch die am meisten vernachlässigte Energietankstelle zu nutzen: Bewegung. Denn Bewegung hat nicht nur positive Effekte auf die Muskulatur, den Kreislauf und das Herz, sondern auch auf die psychische Leistungsfähigkeit, also auf Konzentration, Denkvermögen und Gedächtnis.

Wer einen bewussteren Umgang mit seinen Ressourcen und mehr Einsicht in das Wunderwerk Körper sucht, findet hier eine Fülle interessanter Erkenntnisse und viele umsetzbare Tipps für ein Leben mit mehr Power.

Wolfgang Hanfstein, www.Roter-Reiter.de

 

Jürgen Brater: Mehr Power! Woher unsere körperliche und geistige Energie kommt.

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