Image-Schäden vermeiden

In Zeiten, in denen Soziale Netze wie Facebook, Twitter oder YouTube unseren Interaktionsradius maßgeblich bestimmen, ist ein Ratgeber wie „Wie gut ist mein Ruf?“ beinahe überfällig. Längst prägen andere Personen das eigene Image – über Zitate in Internet-Blogs und in Facebook-Meldungen, die den Betroffenen selbst meist sogar verborgen bleiben.

In ihrem Buch „Wie gut ist mein Ruf“ erläutern die Autoren Bauhofer und Neubert, welche Möglichkeiten uns nach wie vor bleiben, die eigene Reputation zu beeinflussen und wie sich die erweiterten Kanäle der Internet-Kommunikation für eigene Ziele nutzen lassen – zum Beispiel bei Xing und Facebook.

Gut: Das Thema Ich-Identität nimmt zu Recht viel Raum ein. Denn vor der Frage „Wie werde ich gesehen?“ steht die Aufgabe, sich ein klares Profil zu geben – in der realen und in der virtuellen Welt. Die von den Autoren angeführten Übungen und Modelle werden stichhaltig erläutert und mit guten Beispielen untermauert. Allein das Abschlusskapitel zum Krisenmanagement nach einer Rufschädigung hätte sich mehr an der (digitalen) Lebenswelt eines Durchschnittsbürgers orientieren dürfen. Denn die Wahrscheinlichkeit, sich von einem „pädophilen Freund“ distanzieren zu müssen, ist definitiv geringer als die Gefahr, bei Facebook auf beschämende Fotos oder Einträge zu treffen. Dazu aber schweigen die Autoren.

Roter-Reiter.de-Fazit: „Wie gut ist mein Ruf?“ ist hilfreich, um das eigene Image im Unternehmen und in der virtuellen Welt zu kontrollieren.

Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de

 

Bernhard Bauhofer, Michael Neubert: Wie gut ist mein Ruf? Gabal.

mehr Informationen zum Buch: „Wie gut ist mein Ruf?“ bei Managementbuch.de

 

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