Der schonungslose Blick in die Abgründe der Unternehmenskulturen

„Mit dem Handeln im Unternehmen ist es wie mit dem Frauenzersägen im Zirkus. Man muss es nicht tatsächlich tun, sondern nur möglichst spektakulär vortäuschen. Das reicht für den Erfolg.“ In 41 derartigen Paragrafen beschreibt Martin Wehrle die Irrenhausordnung, die unsichtbar in vielen deutschen Unternehmen hängt. Und wer schon ein oder mehrere Unternehmen durch hat, wird sich auf die Schenkel klopfen vor Lachen, so trifft Wehrle Paragraf für Paragraf den Nagel auf den Kopf. Ein Armutszeugnis für das, was andernorts unter dem Label „Unternehmenskultur“ verhandelt wird. Wehrle kennt den grassierenden Unsinn aus vielen Gesprächen, die er als Coach mit vielen „Insassen“ geführt hat – und weil er selbst Konzernmanager war. Roter-Reiter.de – Fazit: Wehrle leuchtet die Abgründe deutscher Unternehmen gleißend hell aus. Das ist witzig, unterhaltsam und mit Wiedererkennungsgarantie. Vor allem aber ist es ein Aufruf an alle (vom Chef bis zum „kleinsten“ Mitarbeiter) dem Wahnsinn ein Ende und sich selbst an die Arbeit zu machen.

Wolfgang Hanfstein, www.Roter-Reiter.de

 

Martin Wehrle: Ich arbeite in einem Irrenhaus. Econ Verlag.

mehr Infos zu >> „Ich arbeite in einem Irrenhaus.“ bei Managementbuch.de

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