Das Leben ist zu kurz für den falschen Job. Wie man systematisch auf die Suche nach dem Traumjob geht.

Warum arbeiten die wenigsten Berufstätigen in ihrem Traumjob? Weil die wenigsten systematisch danach gesucht haben, meint Tom Diesbrock und liefert Ihnen in seinem Buch „Jetzt mal Butter bei die Fische“ auch gleich den passenden Fahrplan mit. Die Kernaussage lautet: Jeder kann es packen. Das Alter,Alter, Lücken oder Umwege im Lebenslauf oder wenig schmeichelhafte Zeugnisse sind keine echten Blockaden beim Neustart. Im Gegenteil. Schwerer haben es heutzutage „Karriere-Zombies“, „da bei solchen Turbokarrieren oft Entscheidendes auf der Strecke bleibt: Persönlichkeit, Individualität, Authentizität – und vor allem eine eigene Vorstellung vom Leben im Beruf“

Erarbeiten Sie sich mit diesem Buch Schritt für Schritt eine berufliche Perspektive, die genau zu Ihnen passt

Genau diese „Vorstellung vom Leben im (Traum-)Beruf“ erarbeiten Sie gemeinsam mit Diesbrock. Auf den knapp 240 Seiten vermittelt Ihnen der Autor die Instrumentarien, die Sie benötigen, um Ihre Wünsche, Ideen und Talente auszuformulieren und in die passenden Bahnen zu leiten. Die kreative Arbeit nimmt er Ihnen jedoch nicht ab. Deswegen sollten Sie unbedingt ausreichend Papier, ein neues Tagebuch und eine Pinnwand bereitstellen, bevor Sie in detektivischer Manier Ihre Job-Bedürfnisse ergründen. Und Sie sollten das Buch unbedingt chronologisch lesen. Das macht Spaß, bringt Sie auf neue Ideen und motiviert Sie, die Veränderungsprozesse ohne Angst anzugehen.

Roter-Reiter.de-Fazit: Diesbrock geht das Thema „neue berufliche Orientierung“ über die psychologische Schiene an: Bevor Sie sich verfrüht (wieder) auf einen „falschen“ Posten bewerben, bestimmen Sie Ihre Ziele in einer Binnenschau und bauen Ihre Ängste vor Veränderungen ab. Das klappt prima, sofern man das Buch nicht nur liest, sondern regelrecht bearbeitet. „Butter bei die Fische“ ist deswegen nicht nur Umsteigern, sondern auch Berufseinsteigern zu empfehlen, die kurz davor sind, sich mangels Mut und Ideen für eine langweile Ausbildung zu entscheiden.

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Oliver Ibelshäuser, www.roter-reiter.de

 

Tom Diesbrock; Jetzt mal Butter bei die Fische. Campus Verlag 2012

>> Mehr Informationen zum Buch auf Managementbuch.de

2 Kommentare zu Das Leben ist zu kurz für den falschen Job. Wie man systematisch auf die Suche nach dem Traumjob geht.

  1. Meiner Meinung nach lässt sich ein Traumjob nur bedingt planen, schließlich ändern sich Interessen auch im Alter. Ich selbst bin Quereinsteiger, sehe den neuen Job derzeit als Traumjob an, aber schließe nicht aus in einigen Jahren nochmal einen Quereinstieg zu versuchen. Auf http://www.talentfrogs.de/quereinsteiger/ fand ich einige Tipps, die Quereinsteigern vielleicht bei der Suche helfen können.

    • „Bedingt planen“ ist genau richtig. Leben ist das, was passiert, während man Pläne macht, soll John Lennon gesagt haben. Wahr ist auch, dass man Ziele nur erreicht, wenn man sie hat. Manchmal sehen diese Ziele freilich anders aus, als man sie sich vorstellet (Columbus-Amerika z.B.). Aber wenn Ziele als Aktivierungshelfer verstanden werden und Pläne als Handlungsaufforderungen, dann sind sie unverzichtbar.

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