Frischzellenkur für die weibliche Psyche

dasa coachingEs ist ein bisschen „Nackenstreicheln“ und ein bisschen „Kopfwaschen“, was Dasa Szekely mit Ihnen macht, wenn Sie das kleine Büchlein „Coaching to go“ lesen. Die Autorin hilft Ihnen aus der Selbstmitleidsfalle und justiert Ihren inneren Navigator neu, wenn Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen: Weil Sie im Job überfordert sind und sich „klein“ fühlen, wichtige Entscheidungen immer wieder hinauszögern oder einfach eine Extra-Portion „Ich bin gut, so wie ich bin“ brauchen.

Weg mit den billigen Ausflüchten!

Dafür zieht Szekely 30 klassische Denkfehler heran, Standardsätze, die wir im Alltag gerne benutzen, wenn wir ein Problem nicht sofort lösen können oder wollen. „Ich kann das nicht“ gehört dazu, aber auch „Mir wächst alles über den Kopf“ oder „Es ist die Hölle“. Mit viel Empathie und noch mehr analytischem Verstand entzaubert die Autorin die Denkmuster, die sich hinter den Floskeln prima verstecken. Und sie zeigt, wie Sie bereits über einen anderen Blickwinkel der Lösung ein großes Stück näher kommen. Sehr schön beispielsweise Ihre Ausführung zu „Ich blick‘ nicht mehr durch!“. Szekely: „Vielleicht kommt das Dunkel gerade recht, weil Sie bei klarer Sicht etwas tun müssten, wozu Sie keine Lust haben.“

Roter Reiter-Fazit: Auch wenn die Autorin, wie sie selbst sagt, in Ihrem Buch hin und wieder „ziemlich coachig“ rüberkommt: Es ist und bleibt ein kleiner, kluger Ratgeber. Mal butterweich, mal ziemlich tough. Wie das Gespräch mit der besten Freundin, die es gut meint und gerade deswegen die ungeschminkte Wahrheit ausspricht.

Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de

 

Dasa Szekely „Coaching to go“, Ariston 2012

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Mehr Infos zu „Coaching to go“ bei Managementbuch.de

 

 

 

 

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