Ausgezeichnete Lektüre im März

Jeden Monat stellt der Rote Reiter zehn lesenswerte Bücher vor. Bücher, die einen guten Beitrag für das persönliche und berufliche Vorankommen leisten.

 

Achtung: Was wir bekämpfen, verstärken wir

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Kein Ratgeber, sondern ein Tatgeber. So nennt der promovierte Psychologe Ewald Kugler seine kleine Anleitung zur Persönlichkeitsentwicklung. Und das bedeutet für ihn, „Wege zu finden, um mit sich selbst und anderen besser umzugehen.“ Er schrieb das Buch für „Rohdiamanten“ (Leute, die
ihre Potenziale bislang nur erahnen), für „Lebenskünstler“ (Leute, die nicht die besten Startbedingungen hatten und trotzdem nach mehr Lebensqualität suchen) und für „Deserteure“ (Leute, die nicht länger von äußeren Umständen abhängig sein wollen, sondern ihren eigenen Weg einschlagen). Hervorragend aufbereitet, kurze Kapitel, sinnvolle Merksätze. Zum Beispiel: „Zerschneide nicht, was sich aufknoten lässt.“ Oder „Was wir bekämpfen, verstärken wir.“ Sehr hilfreich.

Buch: Ewald Kugler: Wecke, was in dir steckt!

 

Wer im Netz nicht gefunden wird, ist so gut wie tot

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Für Selbstständige und Chefs kleiner Unternehmen, die sich bisher nicht in die Welt der „Social Media“ hineingetraut haben. Auch für Friseure, Grafiker, Bäcker oder Feinmechaniker mit eigenem Betrieb gilt: Es reicht nicht mehr, eine kleine Homepage zu haben, die kein Mensch findet. Wer in der Onlinewelt nicht vernetzt ist, existiert nicht. Im kleinen und leicht verständlichen Ratgeber von Constanze Wolff und Roland Panter lernen Sie die wichtigsten Werkzeuge und Kniffe kennen, um sich im Netz einen Namen zu machen und um im Netz überhaupt gefunden zu werden. Perfekt für Einsteiger. mehr

Buch: Constanze Wolff, Roland Panter: Social Media für Gründer und Selbstständige

 

Unternehmenskultur ist ein Produktivitätsfaktor

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Spätestens seit dem spektakulären Ende der Droge

riemarktkette Schlecker und dem gleichzeitig anhaltenden Erfolg seiner Konkurrenten ist klar, dass Unternehmenskultur nicht „nice to hae“, sondern

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rlebensentscheidend ist. Wie der kulturelle Wandel zum Besseren in einem Unternehmen gezielt herbeigeführt werden kann, erklärt der Psychologe und Berater Winfried Berner sehr anschaulich in diesem Buch. Er richtet sich an Unternehmer und Abteilungsleiter größerer Unternehmen, die merken, dass etwas faul ist. Und die entschlossen sind, gegenzusteuern. Umfassend. V

on der Kulturanalyse bis zum Cultural Change. Mit allen wesentlichen Themen von der Personalauswahl und -entwicklung bis zur Integration 

bei Übernahmen. Wichtig!

Buch: Winfried Berner: Culture Change

 

Ein erkenntnisreicher Ausflug in die nahe Zukunft

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Während wir uns über Leistungsschutzrechte und Datenkraken unterhalten, vollzieht sich eine der gravierendsten Umwälzungen der letzten Jahrzehnte. Mit dem Effekt, dass es in Bälde weder Landkarten noch Bücher, noch Zeitungen oder Bargeld geben wird. Michael Saylor, Technikfreak und einer der Masterminds des Informationszeitalters, wirft einen Blick in die nahe Zukunft. In eine Zeit, in der wir unsere Krankenakte immer bei uns haben (und nicht verstreut bei den unterschiedlichsten Fachärzten), in eine Zeit, in der es statt mittelmäßiger Lehrer via Tabletcomputer die besten Lehrer für alle gibt. Und in eine Welt, in der Politik nicht mehr in Hinterzimmern gemacht wird, sondern in Echtzeit durch die „Crowd“. An diesen Beispielen wird klar, dass Saylor nicht vom Sankt Nimmerleinstag redet, sondern von morgen, spätestens übermorgen. Sehr gutes Buch. Und endlich mal eines, das nicht nur „befürchtet“, sondern auch zeigt, was möglich und was besser wird.

Buch: Michael Saylor: The Mobile Wave

 

Mutproben für mehr Erfolg

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„12 Mutproben fürs Business“ verspricht der Autor Alexander Verweyen und richtet sich damit an Unternehmer, Führungskräfte und Verkäufer, die in ihren Kurven endlich wieder einmal einen Hockey-Stick sehen wollen (nach oben, natürlich). Viele sehr gute Impulse, ausgetretene Pfade zu verlassen. Überraschende (und mutige) Methoden, um neue Kunden zu gewinnen, Mutproben für echte Führungskräfte (auf Podien stehen, Meinungen vertreten, Tratsch aushalten, Kündigungen aussprechen, vor Kameras erscheinen) sowie verblüffende Fragen, um Verhandlungen in eine neue Richtung zu lenken. Sehr gute Impulse für alle, die sich mehr Speed (Erfolg) wünschen.

Buch: Alexander Verweyen: Mut zahlt sich aus 

 

Brainfood für Manager

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Endlich wieder ein waschechtes Managementbuch! Hamel behandelt Management als Königsdisziplin. Und als verdammt wichtigen Job, um mit dem Unternehmen hart am Wind segeln zu können. Er richtet sich an alle, die in den Unternehmen an den Schaltstellen sitzen. Ob als angestellte Manager oder als Unternehmer. An die Kapitäne und Steuermänner. Ihre Verantwortung ist gleich geblieben. Sie müssen dafür sorgen, dass der Laden läuft. Aber die Bedingungen werden immer schwieriger (Sturm! bzw. Globalisierung!) Hamel schreibt unterhaltsam, spitzt zu, trifft den Nerv. Und er stellt vor allem die wichtigen Fragen. Antworten finden müssen die Manager selbst. Aber das ist ja hoffentlich auch ihr Lieblingsjob.

Buch: Gary Hamel: Worauf es jetzt ankommt!

 

Das Buch für Andersdenker und Andersmacher9783593398143

Ein Klasse-Buch mit einem etwas sonderbaren Titel. Es enthält Portraits von neun außergewöhnlichen Menschen. Von Menschen, die durch oft vermeintlich „einfache“ Innovationen die Welt zu einem besseren Ort machen. Da ist Yaw Ankokwa, der die Dritte Welt durch sein „Open Data Kit“ einen entscheidenden Schritt voranbringt. Oder Katie Salen, die mit „Quest2Learn“ mitten in New York ein neues Schulmodell einführt. Auch Arthur Potts Dawson ist einer der elf, die in diesem Buch ihre zukunftsweisenden Projekte vorstellen. Seines ist der „People’s Supermarket“ in England. Eine Mischung zwischen Supermarkt und Genossenschaft. Alles vierfarbig bebildert. Alles allerbeste Vorbilder!

Buch: Stefan Scheer, Tim Turiak: Innovation Stuntmen

 

Was Arbeitgeber über 450-Euro-Mini-Jobs wissen müssenHaufe_450_Euro_Minijobs_mit_Arbeitshilfen_online

Zum ersten Januar 2013 trat die gesetzliche Minijob-Reform in Kraft. Die Verdienstgrenze wurde von 400 auf 450 Euro angehoben. Die Beschäftigten sind nun grundsätzlich rentenversicherungspflichtig, wobei die Option besteht, sich hiervon befreien zu lassen. Zudem wurden die Gleitzonenfälle mit Entgelt bis zu 850 Euro (Midi-Jobs) angepasst. In seiner Detailtiefe ist dieser Praxis-Ratgeber genau auf die Anforderungen von Arbeitgebern, Betriebsräten, Personalplanern und Juristen zugeschnitten. Mit vielen Beispielrechnungen etwa zu Rentenversicherungsbeiträgen oder Steuervergünstigungen. Ein gutes, aktuelles Nachschlagewerk. mehr

Buch: Thomas Methler, Christian Schirk: 450-Euro-Mini-Jobs

 

Joggen ist die beste Meditation

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Laufpapst Ulrich Strunz zieht hier alle Register, um Sie fürs Laufen zu begeistern: „Laufen ist die Pille, für die Sie ein Vermögen zahlen würden.“ Er entwickelt eine universelle Glücksformel, die belastbarer und optimistischer macht und vor psychischen und körperlichen Erkrankungen schützt. „Alle reden von Burnout. Nur Läufer nicht.“ Und Strunz bringt hier zusammen, was zusammengehört: Meditieren und Laufen. Die Jogging-Runde, richtig vorbereitet und „mit Spirit“ absolviert, entschlackt Körper und Seele. Eine bessere Figur ist nur ein Nebeneffekt. Eine bessere Lebensqualität ist das Ergebnis. Oliver, der Dauerläufer in unserem Team urteilt: „Ein wunderbar modernes und weitsichtiges Fitness-Buch!“

Buch: Ulrich Strunz: Laufend gesund

 

Auch Lügen will gelernt sein

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Auch wenn der Titel einen spaßigen Streifzug durch die Welt der Mogeleien und Bluffs vermuten lässt: „Wenn ich ehrlich bin, dann lüg ich richtig gut“ ist ein ernsthaftes Sachbuch, das uns vor Augen führt, dass viele der kleinen, alltäglichen Schummeleien völlig okay sind. Nachdem Lesen werden Sie kein schlechterer Mensch sein, auch kein besserer. Aber Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie bei unbequemen Fragen auf Halbwahrheiten ausweichen. Denn „die Fähigkeit zu lügen ist eine intellektuelle Höchstleistung, ohne deren Existenz keine soziale Welt möglich ist“. Entlastend!

Buch: Ute Ehrhardt, Wilhelm Johnen: Wenn ich ehrlich bin, dann lüg ich richtig gut

 

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