Wenn Leistung sich lohnen soll, muss man Leistung auch richtig messen

20044643_20044643_xlSehr guter Leitfaden für HR- und Personalverantwortliche zum Thema Leistungsbeurteilung. Ein riesiges Thema mit dem einzigen Ziel, die Leistung von Mitarbeitern möglichst objektiv zu messen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die gefördert werden, die gut arbeiten. Und nicht die, die (nur) gut aussehen (Halo Effekt). Und nur so wird verhindert, dass Führungskräfte die befördern, die einfach nur so ticken, wie die Führungskräfte selbst („wer so ist wie ich, muss gut sein“). Die gefährlichsten Fallen und die wirkungsvollen Methoden werden sehr übersichtlich und systematisch im Buch „Systematische Leistungsbeurteilung, Leitfaden für die HR- und Führungspraxis“ vorgestellt.

Gut umsetzbare Methoden der Leistungsbeurteilung auf wissenschaftlichem Fundament

Das Buch zeichnet sich durch die Verknüpfung wissenschaftlicher Tiefe und anwendungsbezogener Relevanz aus. Dafür stehen der Professor für Wirtschaftspsychologie Uwe Peter Kanning mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Nikolay Kolev, der Personaler Jan Henning Möller und der im Bundesfinanzministerium für das Thema Personalauswahl und -beurteilung zuständige Jens Pöttker. Sie stellen die unterschiedlichsten Methoden zur Leistungsbeurteilung vor, zeigen die Vor- und Nachteile und bieten vor allem sehr gute Vorlagen für individuell anpassbare Modelle.

Beurteilen, was ist, um zu sehen, was sein kann

So gut Fragebögen und strukturierte Interviews auch sind, so wichtig ist es auch, diese Instrumente in die Unternehmenskultur zu integrieren beziehungsweise eine nachvollziehbare Leistungsbeurteilung als Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern. Denn Leistungsbeurteilung ist nur auf den ersten Blick eine deskriptive Angelegenheit. Sinnvoll ist sie dann, wenn sie zur Förderung der Mitarbeiter dient und dazu, die Mitarbeiter entsprechend deren Potenzial einzusetzen.

Objektive Methoden der Leistungsbeurteilung sind besser als alle Motivationstricks zusammen

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Sehr gut auch, wie die Autoren den Einfluss einer nachvollziehbaren und zumindest annähernd objektiven Leistungsbeurteilung auf die Motivation der Mitarbeiter klarmachen. Denn nur, wenn alle Mitglieder einer Organisation wissen, wohin die Reise geht, können sie auch ihren Teil dazu beitragen, dass das Ziel der Reise erreicht wird. Roter-Reiter.de – Fazit: Systematische Leistungsbeurteilung ist nicht zum Nulltarif zu haben. Aber der Aufwand lohnt sich. Die hochkarätigen Autoren dieses Buches zeigen, wie HR-Profis zu validen Modellen und Methoden kommen.

Kanning, Möller, Kolev, Pöttker: Systematische Leistungsbeurteilung, SP 2013

Wolfgang Hanfstein, www.Roter-Reiter.de

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