Trainingsplan für Trainees

20044594_20044594_xlWer als Personaler die jungen, talentierten Nachwuchskräfte frühzeitig (gleich nach der Uni!) an das eigene Unternehmen führen und dort dauerhaft binden will, braucht es unbedingt. Und die frisch gekürten Diplomanden und Magister, die scharf auf die guten Jobs bei den Top-Unternehmen sind, brauchen es erst recht: Die Rede ist vom sehr guten Theorie- und Praxisbuch „Handbuch für Traineeprogramme“ von Christine Wegerich.

In drei Teilen erklärt die Autorin, was Personalverantwortliche und Geschäftsführer, Trainees und Bewerber, aber auch solche Unternehmer wissen sollten, die sich bislang noch gar nicht mit den Vorteilen der „Nachwuchsentwicklungsprogramme für hoch qualifizierte Hochschulabsolventen“ auseinandergesetzt haben, aber die Vorteile künftig nutzen möchten.

Im ersten Kapitel geht es um die „Steuerungsgrößen und Erfolgsfaktoren von Trainee-Programmen“. Wegerich schildert praxisnah, welche Leit- und Personal-Entwicklungskonzepte“ verankert werden müssen, um die „High Potentials“ zu rekrutieren und auszubilden. Die Autorin zeigt, wie man die besten Kandidaten findet („den Bewerbern anbieten, sich vor Ort mit derzeitigen Trainees und Mentoren auszutauschen und einen authentischen Eindruck vom Gesagten bekommen“) und einen effizienten Fahrplan für die Ausbildung entwirft, der alle relevanten Abteilungen und Aufgaben im Unternehmen passiert.

Tipps für Personalverantwortliche und Bewerber

Unterlegt werden die theoretischen Überlegungen mit zahlreichen Tipps, die Personaler ebenso wie (angehende) Trainees interessieren werden: Letztere sollten zunächst die von vielen Unternehmen angebotenen Infotage nutzen, um sich einen Eindruck von Job und Umfeld zu verschaffen und dann gezielt ehemalige Trainees ansprechen und „als Mentoren gewinnen“.

Trainee-Programme bei BMW, Telekom, RWE oder Henkel

Der zweite Teil des Buches protokolliert, welche Schwerpunkte die Personal-Abteilungen von mehr als einem Dutzend großer Unternehmen bei der Trainee-Ausbildung legen, wie sie Kandidaten auswählen und welche wirtschaftlichen und sozialen Kompetenzen in der Folgezeit vermittelt werden. Eine empirische Studie aus dem Jahr 2011 mit einer Befragung von 545 Unternehmen zum Wert und Nutzen von Trainee-Programmen schließt das Buch ab.

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Managementbuch.de – Fazit: Wer als Unternehmer den hochkarätigen Nachwuchs ohne Umwege vom Hör- in den Meetingsaal kriegen will, sollte dieses Buch unbedingt kaufen. Die vielen Tipps und Studien, belegen, auf was es bei erfolgreichen Trainee-Programmen ankommt. Und die Mädels und Jungs von der Uni sollten auch einen Blick hineinwerfen, um sich besser auf das Assessment-Center und die anschließende Ausbildung vorbereiten zu können.

Oliver Ibelshäuser, www.Managementbuch.de

Christine Wegerich: „Handbuch Traineeprogramme“; Schaeffer-Poeschel 2013

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