Vielleicht geht es Ihnen auch so: Sie sind einerseits sehr stolz auf Ihre Beförderung zur Teamleitung, haben aber gleichzeitig auch einen Heidenrespekt vor Ihren neuen Rollen als „Therapeut, Mediator und Reiseleiter.“ Und wünschen sich insgeheim Ihren alten Posten zurück. Helfen kann Ihnen jetzt der charmante Ratgeber „Führung für Führungshasser“ von Devora Zack. Das Buch widmet sich den „soften“ Faktoren guter Führung: der Ausstrahlung und Persönlichkeit. Zack macht Ihnen Mut, „eine Führungsmethode zu finden, die Sie nicht hassen, weil diese zu Ihrem Wesen passt“. Verbiegen müssen Sie sich dafür nicht. Sondern lediglich ein paar verborgene Talente freischaufeln.
Führen mit Herz und Hirn
Zunächst prüfen Sie anhand kurzer Tests, ob Sie eher zu den Verstands- oder den Gefühlsmenschen tendieren. Das ist wichtig, um Ihren optimalen Führungsstil zu finden. Gut und schlecht gibt es dabei nicht, „denn Führungskräfte beider Temperamente können lernen, ihren Stil so zu flexibilisieren, dass er täuschend echt rüberkommt“. Das ist keine Zauberei, sondern das Ergebnis eines Persönlichkeitstrainings. Zack sagt Ihnen, wo Sie den Hebel (bei sich selbst) ansetzen sollten, um authentisch und überzeugend Ihre neue Rolle zu spielen: kommunikativ und empathisch aber auch konsequent und beharrlich, wenn es sein muss.
Roter Reiter-Fazit: Gespickt mit kleinen Anekdoten, Zeichnungen und Reimen verdeutlicht der sympathische Ratgeber „Führung für Führungshasser“, dass es bei guter Teamarbeit keineswegs nur auf Management-Wissen ankommt. Zunächst bereiten Sie sich mental auf den neuen Job vor, bauen Ängste ab und Ihre Stärken auf. In Devora Zack finden Sie dafür die geeignete Trainerin.
Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de
Devora Zack: „Führung für Führungshasser“; Gabal 2013
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