Positiv führen: Resilienz stärken – bei sich und seinen Mitarbeitern

führungDie beiden Autoren Henning Schulze und Klaus Sejkora entwerfen im gemeinsamen Buch „Positive Führung“ ein (Selbst)Coaching-Modell für mehr Stresstoleranz und mehr wertschätzende Kommunikation im Büroalltag auf Basis der Transaktionsanalyse. Angesprochen werden dabei vor allem Führungskräfte, die sich (unbewusst) selbst und ihre Leute unter Druck setzen und damit das Arbeitsklima vergiften – bis hin zu psychischen Erkrankungen der Beteiligten.

Wertschätzende Kommunikation

Die Autoren spielen die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten „krankmachender Führung“ am fiktiven Fall des Teamleiters „Manfred“ durch. Die Sitzungsprotokolle mit den Dialogen zwischen Coach und Coachee bilden den roten Faden in dem Ratgeber. Dazwischen erläutern Schulze und Sejkora detailliert und allgemeinverständlich die Regeln positiver Führung. Das Ziel: Sensibilität herbeiführen für negative Verhaltensweisen, die sich im Businessalltag längst verkrustet haben und diese durch wertschätzende Kommunikation ersetzen.

Burnout und Resilienz

Darauf aufbauend widmen sich die Autoren im zweiten Teil des Buches den Ursachen von Burnout und zeigen, wie sich Resilienz präventiv aufbauen lässt. Gut: Eine Reihe von Fragebögen und Selbsttests ermittelt Ihr eigenes Risiko und hilft Ihnen, ein Resilienz-Profil zu erstellen, das Ihnen deutlich macht, wo und wie Sie Ihre eigene psychische Widerstandsfähigkeit ausbauen sollten.

Management-Journal – Fazit: Das perfekte Buch für gestresste Manager, die im fordernden Chef und in „faulen Mitarbeitern“ die Ursachen der beruflichen Probleme vermuten. Das Buch liefert ganz sicher eine Reihe überraschender und heilsamer Antworten.

Oliver Ibelshäuser, www.Management-Journal.de

Henning Schulze, Klaus Sejkora: „Positive Führung“, Haufe 2015

>> Zu allen lieferbaren Ausgaben von „Positive Führung“ auf Managementbuch.de

 

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