Eigene Stärken mit dem Excalibur-Prinzip entwickeln

Klappern gehört nun einmal zum Handwerk und so trägt der Titel „Macht macht sexy“ in Kombination mit dem legendären Schwert „Excalibur“ natürlich schon dick auf. Carola Orszulik geht es um Macht. Allerdings nicht im Sinne von Unterdrückung oder despotischer Willensäußerung. Hinter ihrem Buch steckt die Überzeugung, dass in unserer Gesellschaft, der Wirtschaft, in Sport und Kultur Menschen gebraucht werden, die ihre Macht sinnstiftend und zielgerichtet einsetzen. Und sich ihrer Macht auch bewusst sind. Macht haben und einsetzen heißt für die Autorin auch, Verantwortung zu übernehmen.

Innere Stärken finden und trainieren

Das legendäre Schwert Excalibur hat seinem Träger übermenschliche Fähigkeiten verliehen. Und so dient es der Autorin denn auch als Symbol für die innere Macht eines jeden Menschen. Und wie die Klingen eines Schwerts regelmäßig geschärft werden können, lässt sich innere Macht auch trainieren und vervollkommnen.

Es sind 5 Komponenten, die zusammenspielen müssen, damit sich die innere Macht nach dem Excalibur-Prinzip entfaltet. Eingebung, Empathie, Ethos, Entscheidung und Energie gehören dazu. Nach einer kurzen Einführung und verschiedenen Sichtweisen auf das Thema Macht skizziert die Verfasserin dann zunächst ihre Grundidee. Obwohl es hier um das zentrale Konzept geht, ist dieses Kapitel leider das sprachlich schwächste und auch etwas anstrengend zu lesen. Eine etwas weniger häufige Bemühung des Schwertbeispiels hätte nicht geschadet.

Dass sie Macht eher als innere Stärke verstanden wissen will, zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass sie ihre Ausführungen mit dem Ethos beginnt. Hier werden die Leitplanken für das eigene Handeln gesetzt.

Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Skeptiker und sehr naturwissenschaftlich orientierte Leser werden sich mit den, teilweise sehr persönlichen, Ausführungen wahrscheinlich eher schwertun. Wer aber Lust darauf hat, sich mehr den Stärken zu widmen und einen Weg sucht, eigene Macht zu entdecken und einzusetzen, findet in dem Buch einen lesenswerten und nachdenklich stimmenden Begleiter.

Management-Journal-Fazit: Ob Macht nun tatsächlich „sexy“ macht, wie es der Titel suggeriert, muss jeder selbst entscheiden. Aber innere Stärken und zielgerichtete Energie bereichern auf jeden Fall das eigene Leben. Wer sich auf die Grundidee des Buches einlässt, kann gezielt an sich selbst arbeiten.

Stephan Lamprecht

Macht macht sexy

Macht macht sexy
9

Lesbarkeit

9.0 /10

Nutzwert

9.0 /10

Anspruch

9.0 /10

Pros

  • Persönlich
  • Nachdenkenswert

Cons

  • teilweise etwas anstrengend zu lesen

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