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	<title>Digitalisierung Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Jun 2025 08:13:22 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Digitalisierung Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Lernen als Wettbewerbsvorteil im digitalen Zeitalter</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2025/06/16/lernen-als-wettbewerbsvorteil-im-digitalen-zeitalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren wird über lernende Unternehmen geschrieben. Die Digitalisierung hat die Spielregeln jedoch grundlegend verändert. Andreas Beisswenger nimmt diese Herausforderung in seinem Buch „Digital Loop Learning“ auf und entwickelt einen zeitgemäßen Ansatz für organisationales Lernen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/06/16/lernen-als-wettbewerbsvorteil-im-digitalen-zeitalter/" title="Lernen als Wettbewerbsvorteil im digitalen Zeitalter">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren wird über lernende Unternehmen geschrieben. Die Digitalisierung hat die Spielregeln jedoch grundlegend verändert. Andreas Beisswenger nimmt diese Herausforderung in seinem Buch „Digital Loop Learning“ auf und entwickelt einen zeitgemäßen Ansatz für organisationales Lernen im digitalen Zeitalter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgangslage ist klar: Unternehmen stehen vor der Situation, dass sich durch die Digitalisierung nicht nur ihre technische Ausstattung wandelt, sondern auch Arbeitspraktiken, Kompetenzen und eingespielte Routinen auf den Prüfstand gehören. Was sich leicht formulieren lässt, erweist sich in der Umsetzung als komplexe Aufgabe, die weit über IT-Implementierungen hinausgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="LernenalsWettbewerbsvorteil">Lernen als Wettbewerbsvorteil</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beisswenger formuliert zwei zentrale Thesen, die sein Werk strukturieren: Erstens müssen Unternehmen, die eine starke Wettbewerbsposition anstreben, schneller lernen als ihre Konkurrenten. Zweitens fungiert die Digitalisierung dabei nicht nur als Treiber, sondern auch als Ermöglicher des Wandels.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor gliedert seinen Titel klug und arbeitet die aus seiner Sicht relevanten Aspekte systematisch ab. Er beginnt mit der Definition der „lernenden Organisation“ und erläutert die Grundlagen organisationalen Lernens, bevor er aufzeigt, wie sich Lernfähigkeit in einen messbaren Wettbewerbsvorteil verwandeln lässt. Besonders wertvoll ist seine Analyse, wie Organisationsformen im Hinblick auf digitale Lernfähigkeit neu zu betrachten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen wichtigen Stellenwert räumt Beisswenger auch der Führungsrolle ein: Wie gelingt es, Mitarbeitende zu ermutigen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihr Wissen zu teilen? Wie lässt sich die Neugier der Belegschaft dauerhaft aufrechterhalten?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="MethodenkastenfrorganisationalesLernen">Methodenkasten für organisationales Lernen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser soliden Basis entwickelt der Autor seinen umsetzbaren Methodenkasten: ein ganzheitliches Management- und Organisationsmodell für organisationales Lernen im digitalen Zeitalter, eben „Digital Loop Learning“. Dieser Ansatz überzeugt durch seine Praxisnähe und systematische Herangehensweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich keineswegs nur an HR-Abteilungen, sondern auch an Führungskräfte und Geschäftsinhaber, die die Lernfähigkeit ihrer Organisation stärken wollen. Trotz fundierter theoretischer und wissenschaftlicher Grundlagen bleibt die Lektüre zugänglich und lebt von praktischen, pragmatischen Lösungsansätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Digital Loop Learning“ ist eine lohnenswerte Investition für alle, die verstehen wollen, wie organisationales Lernen in der digitalen Ära funktioniert – und wie es zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird.</p>
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		<item>
		<title>Fake News erkennen, aber wie?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/10/09/fake-news-erkennen-aber-wie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 08:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer häufiger in den „sozialen Medien“ wie Facebook oder Instagram unterwegs ist, kennt sie. Fotos von (mehr oder weniger) Prominenten, auf denen dann ein sinnreicher Spruch geschrieben steht. Das muss doch ein Zitat sein, oder <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/09/fake-news-erkennen-aber-wie/" title="Fake News erkennen, aber wie?">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer häufiger in den „sozialen Medien“ wie Facebook oder Instagram unterwegs ist, kennt sie. Fotos von (mehr oder weniger) Prominenten, auf denen dann ein sinnreicher Spruch geschrieben steht. Das muss doch ein Zitat sein, oder etwa nicht? Wer einmal bei einem solchen „Sharepic“ recherchiert, dürfte überrascht sein. Denn nur selten hat die Person, die auf dem Foto zu sehen ist, den Satz gesagt. Nur, wer recherchiert schon?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel schneller geht der Mausklick oder das Tippen mit dem Finger, um das Bild mit eigenen Freunden und Followern zu teilen. Und so verbreiten sie sich – die „Fake News“, die früher einmal schlicht Falschmeldungen und Lügen genannt worden sind. Was können wir tun, um das zu verhindern? Das ist das Thema von Thilo Baum, der in seinem Buch „Immun gegen Unsinn“ einen Beitrag dazu leisten will, wie wir uns (alle) im digitalen Zeitalter eine Meinung bilden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist eigentlich eine Meinung? Und wie erkennen wir sie?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationsexperte setzt sich eingehend mit der Frage auseinander, wie wir uns eine Meinung bilden. Was ist das eigentlich genau – eine Meinung im Gegensatz zu Fakten? Aber insbesondere: Wie können die Lesenden beim Medienkonsum überhaupt erkennen, dass ihnen eine Meinung untergejubelt werden soll?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen sind nicht nur dann relevant, wenn wir „Nachrichten“ und „Postings“ konsumieren, sondern auch, wenn wir diese weiterleiten. Denn damit wandelt sich die Rolle vom reinen Empfänger zum Sender. Und es erwächst auch eine Verantwortung. Bereits dann sollten wir aufpassen, nicht unsere Meinung weiterzureichen (es sei denn, es ist unsere Intention), sondern Tatsachen zu vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne sich auf bestimmte Gruppierungen und Absender zu fokussieren, erinnert Baum schon im Vorwort an ein wichtiges Konzept aus der Demoskopie, das „Schweigespirale“ genannt wird. Im Kern besagt es, dass es einer lauten Minderheit gelingen kann, zur Mehrheitsmeinung zu avancieren, wenn sie nur laut genug ist und andere Sichtweisen übertönt. In diesem Zuge werden sich nämlich immer mehr Menschen dieser Sichtweise anschließen, weil sie irrigerweise davon ausgehen, dass diese Meinung die Mehrheitsposition darstellt. Nur, weil sie so laut ist und andere Meinungen übertönt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt eine Realität, aber wir müssen sie erkennen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das sehr anschaulich geschriebene Buch von Thilo Baum liefert zahllose Beispiele für Mechanismen der Medien, falsche Tatsachenbehauptungen oder schlichte Propaganda. Und in jedem Kapitel gibt es ein kleines Quiz, mit dem die Leserinnen und Leser direkt überprüfen können, ob sie Lügen und falsche Behauptungen erkennen und richtig einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Buch rüttelt Baum auch an einem klassischen Problem: Es gibt nämlich eine Realität, die vollkommen unabhängig von uns einfach existiert, die wir aber nicht anders als subjektiv wahrnehmen können. Umso wichtiger sind Bücher wie dieses, die den Leserinnen und Lesern auch dabei helfen, (mehr) Medienkompetenz aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: was für ein wichtiges, was für ein gelungenes Buch. Allgemeinverständlich geschrieben, direkt auf den Punkt und dank der Quizfragen und vielen Beispiele ungeheuer lehrreich. Thilo Baum hilft selbst langjährigen Medienkonsumenten dabei, Meinungen und Lügen von Tatsachen zu scheiden. Und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Datenstrategien für den Mittelstand</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/05/02/datenstrategien-fuer-den-mittelstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2024 12:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Daten sind das neue Gold“ – wahlweise wird in diesem Satz das „Gold“ durch „Öl“ ersetzt, wobei dies angesichts des Klimawandels offenbar nicht mehr ganz so opportun erscheint. Der Satz betont die Bedeutung für Daten <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/05/02/datenstrategien-fuer-den-mittelstand/" title="Datenstrategien für den Mittelstand">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Daten sind das neue Gold“ – wahlweise wird in diesem Satz das „Gold“ durch „Öl“ ersetzt, wobei dies angesichts des Klimawandels offenbar nicht mehr ganz so opportun erscheint. Der Satz betont die Bedeutung für Daten im Unternehmensumfeld. Oft gepaart mit Beispielen von US-Konzernen, die durch die Nutzung von Daten groß und mächtig geworden sind. Deren Namen sind bekannt: Google, Facebook.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist zwar beeindruckend, doch Entscheider:innen in mittelständischen Unternehmen fehlt bei diesen Beispielen verständlicherweise die Verbindung zum eigenen Geschäftsmodell. Dabei kann gerade der Mittelstand von einer Datenstrategie profitieren. Davon ist Swen Göllner überzeugt und legt mit „33 Impulse für einfache Datenstrategien im Mittelstand“ einen Ratgeber zum Thema vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Datenstrategie ohne technischen Ballast</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An den Anfang seines Buchs stellt Göllner die Aussage, dass seine Leser:innen keine IT-Experten sein müssen. „Es geht darum, in Grundzügen zu verstehen, worauf es bei Datenstrategien und Business Intelligence ankommt“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und um die Lesenden zu fesseln, setzt er als möglichen Nutzen für Datenstrategien das Entdecken und Beseitigen von Kostenfallen an den Beginn. Kosten will schließlich jedes Unternehmen sparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus seiner Sicht benötigen Unternehmen automatisierte Lösungen, die manuelle Eingriffe unnötig machen und damit Fehler reduzieren. Damit erklärt er eine deutliche Absage an selbsterstellten Lösungen in Excel. Exemplarisch nennt er stattdessen SAP Data Warehouse oder Azure Data Factory von Microsoft. Die Erwähnung dieser Lösungen ist aber auch ein Hinweis auf seine Zielgruppe. Denn die genannten Systeme sind schon allein aufgrund der damit verbundenen Kosten nichts für KMU.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Beispielen schrittweise zur Datenstrategie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Göllner liefert in seinem Buch sukzessive die in seinem Vorwort versprochenen Einblicke. Beginnend von den Grundlagen zu Analyse-Systemen, Definition von Fachbegriffen und Problemstellungen wie Datensilos, bis zur Schaffung einer datengetriebenen Unternehmenskultur, die auch die Mitarbeitenden mitnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er streift auch wichtige „Randgebiete“ des Themas, wenn er auf die Gründe für ein mögliches Scheitern von Datenprojekten eingeht. Zu den wichtigen Aspekten gehören auch seine Tipps, die vor Falschinterpretationen aus Daten schützen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit:</strong> Der Fachexperte Swen Göllner räumt mit Missverständnissen auf und liefert in komprimierter Form Hinweise und Grundlagen für eine Datenstrategie in mittelständischen Unternehmen. Er zeigt, dass eine erfolgreiche Datennutzung auch ohne riesige Investitionen möglich ist. Aber eben nicht gratis zu bekommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Bitcoin als Rettungsanker?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/03/14/bitcoin-als-rettungsanker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 09:47:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, sind aus der aktuellen Berichterstattung über Finanzmärkte nicht mehr wegzudenken. Und in Zeiten hoher Inflationsraten dürfte ein Buch mit dem Titel „Rettungsanker“ vermutlich auf großes Interesse bei der Kundschaft treffen. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/03/14/bitcoin-als-rettungsanker/" title="Bitcoin als Rettungsanker?">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, sind aus der aktuellen Berichterstattung über Finanzmärkte nicht mehr wegzudenken. Und in Zeiten hoher Inflationsraten dürfte ein Buch mit dem Titel „Rettungsanker“ vermutlich auf großes Interesse bei der Kundschaft treffen. Denn drei ausgewiesenen Experten für Kryptowährungen versprechen im Untertitel nicht weniger als „Schutz vor Inflation“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Steckt unser Geld in der Krise?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp ein Viertel des Seitenumfangs benötigen die Verfasser:innen zur Definition von Inflation und für die Antwort auf die Frage, „ob der Euro noch zu retten“ ist. Die Aussage erscheint somit klar: Das klassische Geld, im Jargon der Industrie als „Fiat-Geld“ bezeichnet, hat keine Chance und die Inflation sei Diebstahl an den Menschen, die Geld besitzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell stellen die Autor:innen kraftvolle Thesen in den Raum, wie die Aussage, dass digitale Währungen, besonders der Bitcoin, immer stärker mit klassischen Systemen konkurrieren. Das trifft sicherlich für Investor:innen zu, die abseits anderer Assetsklassen eine Anlagemöglichkeit suchen. Jüngste Statistiken zeigen allerdings, dass lediglich 13 Prozent aller Deutschen überhaupt Bitcoin nutzen oder besitzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Bitcoin?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa zur Hälfte des Buches kommen die Autoren:innen dann zum eigentlichen Thema, nämlich der Vorstellung des Bitcoins. Sie erläutern dessen Grundlagen und blicken auf die Historie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei greifen sie auch die immer wieder vorgetragenen Kritikpunkte an digitalen Währungen auf. Dazu gehören Vorwürfe hinsichtlich der Geldwäsche und der Energiebilanz für die Unterhaltung und Gewinnung der Coins. Dennoch hätte an einigen Stellen eine etwas ausgewogenere Darstellung dem Buch gutgetan.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Bitcoin ist nach Ansicht der Autor:innen „inklusiv“, weil jeder es benutzen könnte – der über ein Smartphone verfügt. Das erscheint vorderhand eine recht eigenwillige Definition von Inklusion, lässt sie doch die Menschen außen vor, die sich weder ein Smartphone leisten können, noch es wegen Einschränkungen kognitiver oder körperlicher Art bedienen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sämtliche Artikel und Betrachtungen rund um den Bitcoin – so auch dieses Buch – kommen um eine Klippe nicht herum. Und das ist die Problematik, dass der Bitcoin aktuell nach wie vor (und wie es sich derzeit darstellt, auch bis in die fernere Zukunft) nicht ohne ein Referenzsystem wie dem US-Dollar oder dem Euro auskommt. Denn schließlich wollen die Besitzer:innen einer Kryptowährung vermutlich irgendwann einmal auch ein reales Wirtschaftsgut erwerben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine solide Einführung in das Thema Bitcoin für alle, die sich zum ersten Mal mit der Thematik befassen. Die (berechtigte) Kritik gegenüber klassischer Währungen hätte indes kürzer ausfallen dürfen, zumal die Kernthese, warum Bitcoin gegen Inflation schützt, dann doch sehr kompakt erläutert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Was Unternehmen jetzt zu KI wissen müssen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/02/19/was-unternehmen-jetzt-zu-ki-wissen-muessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 10:40:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz befindet sich offenbar mitten in der Phase übersteigerter Erwartungen des „Hype Cycle“ von Gartner. Da kommt das Buch von Thomas Köhler und Julia Finkeissen gerade zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt.  <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/02/19/was-unternehmen-jetzt-zu-ki-wissen-muessen/" title="Was Unternehmen jetzt zu KI wissen müssen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/02/19/was-unternehmen-jetzt-zu-ki-wissen-muessen/">Was Unternehmen jetzt zu KI wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz soll alle unsere Lebensbereiche revolutionieren. Unternehmen werden in Zukunft Vertriebschancen schneller und sicherer erkennen, die Anlageberatung wird verbessert, ernste Krankheiten schneller als von jedem Arzt entdeckt und ganz nebenbei optimiert KI die Lieferketten von Unternehmen oder löst die Probleme der Staubildung im Straßenverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz befindet sich offenbar mitten in der Phase übersteigerter Erwartungen des „Hype Cycle“ von Gartner. Da kommt das Buch von Thomas Köhler und Julia Finkeissen gerade zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt. Sie legen einen Praxis-Guide für Unternehmen zum Thema Künstliche Intelligenz vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versprechen und Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch beginnt mit einem kurzen Überblick über die Technologien der Künstlichen Intelligenz. Denn im eigentlichen Sinn handelt es sich eher um einen Sammelbegriff für verschiedene Methoden. Die Einleitung hilft beim Verständnis eines umfassenden Blicks auf aktuelle und potenzielle Anwendungsszenarien in Unternehmen und Organisationen. Damit wird schnell klar, warum die Entwicklung von (generativer) KI eine solche Aufmerksamkeit gewonnen hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Notwendiger Blick auf Gefahren und die Ethik</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einer ausgewogenen Würdigung gehört auch der Blick auf mögliche Gefahren und Risiken, die sich aus dem Einsatz von KI ergeben. Zu den naheliegenden Problemen zählen etwa die Verletzung von Urheberrechten, datenschutzrechtliche Aspekte oder auch falsche Annahmen und Entscheidungen der KI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema umfasst aber auch ethische Fragen: Was wird aus den Menschen, wenn Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen? Wie kann sichergestellt werden, dass maschinelle Entscheidungen (z.&nbsp;B. bei Kreditzusagen) die Antragstellenden nicht diskriminieren?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern geht es also um die Frage, ob alles, was technisch möglich ist, auch tatsächlich umgesetzt werden sollte. Lobenswert, dass das Autorenduo der Erläuterung von Risiken und Herausforderungen so viel Raum gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Schritte zur Einführung von KI in Unternehmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas knapper gehalten sind die Schritte zum KI-Einsatz in Unternehmen. Wer das Buch in erster Linie kauft, weil er sich eine schnelle Anleitung zur Nutzung von KI in seinem Unternehmen erhofft, wird vielleicht enttäuscht sein. Indes sei ihm die Lektüre trotzdem empfohlen. Denn daraus geht bereits hervor, dass es hier keine Patentrezepte geben kann. Zu vielseitig sind die technischen Möglichkeiten, zu individuell die KI-Systeme, die exakt die erwünschten Aufgaben übernehmen sollen, zu verschieden die Antworten auf die Fragen der Ethik und der Gefahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Den Autoren gelingt es, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von KI in Unternehmen anschaulich zu beschreiben und dabei umfassend auf die sich daraus ergebenden Probleme und Herausforderungen einzugehen. Ein empfehlenswertes und lesenswertes Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/02/19/was-unternehmen-jetzt-zu-ki-wissen-muessen/">Was Unternehmen jetzt zu KI wissen müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Entscheiden mit KI</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/12/10/entscheiden-mit-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2023 10:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Die einen begrüßen vorbehaltlos deren Entwicklung und sehen darin den Beginn einer besseren Welt. Andere stehen den Technologien eher kritisch gegenüber. Sie befürchten, dass KI nicht nur Arbeitsplätze kosten <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/12/10/entscheiden-mit-ki/" title="Entscheiden mit KI">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/12/10/entscheiden-mit-ki/">Entscheiden mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Die einen begrüßen vorbehaltlos deren Entwicklung und sehen darin den Beginn einer besseren Welt. Andere stehen den Technologien eher kritisch gegenüber. Sie befürchten, dass KI nicht nur Arbeitsplätze kosten wird, sondern auch zu nicht nachvollziehbaren Entscheidungen oder gar Diskriminierungen führt, wenn etwa bei Kreditprüfungen die KI das Ruder übernimmt. Thorsten Heilig und Ilhan Scheer greifen also mit ihrem Buch „Decision Intelligence“ ein „heißes Eisen“ auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dem Englischen übertragen wurde das Buch auf gelungene Weise von Luitgard Köster.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Unternehmen sich mit KI beschäftigen sollten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle soll nicht noch einmal auf die wachsenden Datenmengen eingegangen werden, mit denen es Unternehmen zu tun haben. Fakt ist, dass im Marketing, bei der Produktentwicklung oder auch der Produktion inzwischen so viele Faktoren zu berücksichtigen sind, dass es für Menschen immer schwieriger wird, hier allein den Überblick zu behalten. Zumal wir auch alle bekanntlich in einer Welt leben, die sich dynamisch verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon lange wird in Firmen nach Wegen gesucht, Entscheidungen rational und nachvollziehbar zu fällen. So wichtig die Erfahrungen von Mitarbeitenden sind – nicht selten spielte das „Bauchgefühl“ eine Rolle. Trotz des Einsatzes einer gewichteten Entscheidungsmatrix. Der Einsatz von KI kann zu „besseren“ oder der „richtigen“ Entscheidung führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sich Entscheidungen überhaupt vergleichen lassen, warum traditionelle Entscheidungswege nicht mehr ausreichen und in welchen Bereichen (z.&nbsp;B. Logistik, Einzelhandel) „Decision Intelligence“ eingesetzt werden kann, erklären die Verfasser im ersten Teil ihres Buchs.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Überblick über Technologien und Herausforderungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf liefern die beiden Autoren einen guten Überblick über die aktuellen Technologien, die unter dem Begriff der KI zusammengefasst werden. Denn aus Sicht der Informatik handelt es sich hier um einen Oberbegriff, der verschiedene Methoden zusammenfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei richten die Verfasser ihren Blick auch auf besondere Herausforderungen. Denn KI-Systeme sind, zumindest aktuell noch, von Menschen gemacht. Und jeder Mensch unterliegt auch Vorurteilen. Schlechte Datenqualität, bei der Entwicklung unbemerkt berücksichtigte Vorurteile oder falsche Annahmen können zu falschen Annahmen und letztlich schlechten Entscheidungen führen. Das Problem des „Bias“ sprechen die Verfasser genauso an, wie Aspekte der Ethik oder des Datenschutzes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konsequenterweise kann der Einsatz von KI in Entscheidungsprozessen nicht ohne Auswirkungen auf die Organisation selbst bleiben. Welche Folgen dies auf den Aufbau des Unternehmens und auch die Aufgabe der Führungskräfte haben kann (und sollte) beleuchtet der letzte Teil des gelungenen Titels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Decision Intelligence“ ist eine verständlich geschriebene Einführung in die KI-gestützte Entscheidungsfindung. Dank der Auswahl von konkreten Anwendungsfällen eine nützliche Lektüre für alle Führungskräfte und Personen aus dem Management.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/12/10/entscheiden-mit-ki/">Entscheiden mit KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Ein Praxisbuch fürs Metaverse</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/02/23/ein-praxisbuch-fuers-metaverse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Stimmen halten die Berichterstattung zum Metaverse für unseriös, weil überhaupt noch nicht klar sei, was Facebook als treibende Kraft hinter dem „Metaverse“ eigentlich präsentieren wird. Und jetzt gibt es mit „Chefsache Metaverse“ schon ein Praxisbuch?  <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/02/23/ein-praxisbuch-fuers-metaverse/" title="Ein Praxisbuch fürs Metaverse">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Metaversum ist nicht unumstritten. Fachmedien, die die Entwicklung des Internets bereits seit vielen Jahren begleiten, meinen darin den berühmten „alten Wein in neuen Schläuchen“ zu erkennen. Andere Stimmen dagegen halten die Berichterstattung zum Thema für unseriös, weil überhaupt noch nicht klar sei, was Facebook als treibende Kraft hinter dem „Metaverse“ eigentlich präsentieren wird. Und jetzt gibt es mit „Chefsache Metaverse“ schon ein Praxisbuch? Wie kann das sein?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Bausteine mit viel Strahlkraft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auch unser reales Universum besteht das Metaverse aus einer Vielzahl unterschiedlicher Bausteine. Und wird, genau wie das Universum als Gesamtheit, mehr als diese Elemente sein. Deshalb ist es auch nicht notwendig, auf den „Schöpfungsakt“ von Facebook zu warten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen ist es auch aus Sicht von Unternehmen sinnvoll, sich mit den Elementen selbst zu beschäftigen, die schon heute eine große Strahlkraft aufweisen und das Leben verändern. Genau das haben die beiden Technik-Expert:innen Julia Finkeissen und Thomas Köhler nähern sich auf diese Weise dem Thema Metaverse.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nicht vom Hype-Zyklus ablenken lassen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unternehmensberatung Gartner hat vor vielen Jahren einen „Hype-Zyklus“ aufgestellt, der nach wie vor Gültigkeit zu haben scheint. Er beschreibt die Auseinandersetzung mit technischen Innovationen, die gleich nach ihrer Vorstellung einen Gipfel der übertriebenen Erwartungen und medialer Aufmerksamkeit durchlaufen müssen, bevor sie tatsächlich produktiven Nutzen prägen. So verhält es sich auch mit den verschiedenen Elementen des Metaverse:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Virtual Reality: Ist heute bereits in Konstruktionsbüros oder Küchenstudios im Einsatz.</li><li>NFT: Spekulationsobjekt, das nach hochfliegenden Kursen einbrach, dabei aber den Blick dafür verstellt, dass es erstmals im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit einzigartige und fälschungssichere digitale Entitäten ermöglicht.</li><li>Kryptowährungen: Auch sie haben eine regelrechte Spekulationsblase entzündet, sind hart auf dem Boden der Realität gelandet. Inzwischen möchte selbst die EU eine digitale Währung herausgeben.</li><li>Blockchain: Die dezentrale Datenbanktechnologie, der ebenfalls zunächst wahre Wunderwirkungen unterstellt wurde. Die aber eher die Basis bilden dürfte, die das alles zusammenhält.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Praktischer Nutzen für Unternehmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun könnte die Unternehmensführung sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, erst einmal abzuwarten, bis das Unternehmen Meta (Muttergesellschaft von Facebook) ankündigt, mit der Entwicklung des Metaverse fertig zu sein. Vernünftiger ist es aber, sich bereits heute mit den Technologien zu beschäftigen, sie zu bewerten und eigene Ideen dafür zu entwickeln, wie sie sich in eigene Geschäftsmodelle einbinden lassen. Und genau dazu liefert dieses Buch die Grundlagen, in dem es nicht nur die Basis erklärt, sondern auch über Anwendungsszenarien berichtet und einen Blick in die nicht mehr ferne Zukunft wagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dem Buch gelingt es, die Grundlagen des Metaverse allgemein verständlich zu erklären. Es berücksichtigt kritische Stimmen und geht auch auf Rückschläge ein, ohne die positive Haltung und Freude an der Innovation zu verlieren. Aber am wichtigsten: Es bietet Unternehmer:innen eine echte Orientierung und liefert mit seinen Beispielen aus der Praxis konkrete Ideen für den Einstieg ins Metaverse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Good Work statt New Work</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/01/25/good-work-statt-new-work/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bezeichnung „New Work“ vermittelt vorschnell den Eindruck, als handele es sich hierbei um einen völlig neuen Gedanken. Was auch damit zu tun hat, dass er in den vergangenen Jahren, fast inflationär verwendet wurde. Jule <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/01/25/good-work-statt-new-work/" title="Good Work statt New Work">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/01/25/good-work-statt-new-work/">Good Work statt New Work</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnung „New Work“ vermittelt vorschnell den Eindruck, als handele es sich hierbei um einen völlig neuen Gedanken. Was auch damit zu tun hat, dass er in den vergangenen Jahren, fast inflationär verwendet wurde. Jule Jankowski erinnert im Vorwort ihres Werks daran, dass Idee und Konzept „New Work“ doch schon vor 30 Jahren erstmals entwickelt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gefahr, zum Selbstzweck zu werden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich sind „hybride Sitzungen“ und „Remote Work“ die beiden bekanntesten und sichtbaren Ausprägungen für „New Work“. Aber hat ein Unternehmen nur durch die Einführung solcher offensichtlichen Veränderungen tatsächlich den Weg in Richtung einer anderen Arbeitskultur geschafft? Vermutlich nicht, wenn die Einführung von digitaler Technologie zum Selbstzweck erfolgte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 250 prall gefüllten Seiten des von Vahlen veröffentlichten Buchs erinnern stets daran, dass „New Work“ in erster Linie als neue Form der Zusammenarbeit von Menschen gedacht ist und war. Und das kann nur funktionieren und tatsächlich als erfüllend verstanden und empfunden werden, wenn es einen Wandel des Bewusstseins und der Haltung gegeben hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum alte Strukturen beharrlich sind</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis geschieht in zahlreichen Organisationen stets das Gleiche. Die Unternehmensführung erkennt an, dass New Work viele Vorteile mit sich bringt: In den praktischen Abläufen, als Signal gegenüber Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt, zur Schaffung einer flexibleren Arbeitswelt, die den Widerspruch zwischen Arbeit und Leben auflöst. Und auch Innovationen fördern kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei diesem Prozess unterstützen dann externe Beratungsunternehmen und als deutliches Zeichen ändert sich für viele bewährte Mitarbeitende eine ganze Menge. Was die eher jüngeren Beschäftigten und Wissensarbeiter vielleicht begrüßen, stößt bei Non-Desk-Workern und Älteren auf Unverständnis. Und viel schlimmer: auf Ablehnung. Denn bei ihnen entsteht rasch der Eindruck, dass alle Prozesse, alle Abläufe, alles das, was ihren Arbeitsplatz ausgemacht hat, plötzlich als falsch betrachtet wird. Als hätten sie einen Fehler gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder, wenn diese Personen dann mit Ablehnung reagieren. Worin vermutlich auch einer der wichtigsten Ursachen dafür liegt, dass sich Strukturen so lange halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Versöhnung zwischen New Work und Old Work</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jule Jankowski hat sich viele Gedanken zu ihrem Thema gemacht und einen erfolgreichen Podcast entwickelt. Und offenbar einen Nerv damit getroffen, denn nur wenige Audioformate kommen über die ersten 50 Folgen hinaus. Und wenn ein Business-Podcast schon lange die magische Schwelle von 100 Folgen überschritten hat, bewegt er augenscheinlich die Hörer:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kompliment gilt dem Verlag, dem es bei der Gestaltung des Covers gelungen ist, die Botschaft des Titels prägnant zu gestalten. Es geht um die Schaffung von New Work ohne Bewährtes völlig über Bord zu werfen. Wie dies funktionieren kann, verrät dieses fesselnd geschriebene Buch und die vorgestellten Prinzipien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein gelungenes und leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Arbeitswelt, das davor bewahrt, blindlings auf alten Ansätzen zu beharren, aber neue Wege nur deswegen zu beschreiten, weil sie neu sind. Ein kluges Buch für alle, die sich mit der Transformation der Arbeitswelt beschäftigen (wollen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Wie sieht die weltbeste Bildung aus?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/12/30/wie-sieht-die-weltbeste-bildung-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 07:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland braucht ein "Bildungswunder" erklärt Yasmin Weiß in ihrem Buch. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/12/30/wie-sieht-die-weltbeste-bildung-aus/" title="Wie sieht die weltbeste Bildung aus?">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Themen Bildung und Zukunft treiben die Autorin Yasmin Weiß seit Jahren um. Der Rat der Wirtschaftswissenschaftlerin und Unternehmerin wird geschätzt und gern gehört. Dass ihr das Thema Bildung so besonders am Herzen liegt, hat mit dem familiären Hintergrund zu tun. Die Wurzeln ihrer Familie liegen in Hongkong. Während die Großmutter dort noch auf 24 Quadratmetern ohne Wasseranschluss wohnte, erlebte die Familie einen kometenhaften Aufstieg. Mehrsprachigkeit, multikulturelle Erfahrungen, der Zugang und die Wertschätzung für Bücher legten das Fundament. Kurzum: Bildung machte dies erst möglich, was Yasmin Weiß auch in der Einleitung ihres Werks schreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wir brauchen eine Art Bildungswunder</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zunehmende Digitalisierung verändert Gesellschaft und Wirtschaft. Wie die Autorin belegt, wächst die Kluft zwischen technologisch „Hochgebildeten“ und den „Abgehängten“. Deshalb benötigt Deutschland nach dem Wirtschaftswunder, das die Frühzeit der Republik prägte, jetzt ein Bildungswunder. Genau darin sieht Yasmin Weiß auch eine historische Chance für dieses Land, um sich seine Spitzenposition (wieder) zu erobern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ideenlieferant und Impulsgeber</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für ein so komplexes Thema wie die Bildung gibt es, verständlicherweise, kein einfaches Rezept oder den berühmten Schalter, der nur darauf wartet, umgelegt zu werden. Aber Yasmin Weiß liefert im Hauptteil von „Weltbeste Bildung“ viel Input, was sich aus ihrer Sicht tun muss, um das Bildungswunder auch zu erreichen. Sie liefert konkrete Ideen zur Umgestaltung unseres Bildungswesens und berücksichtigt dabei unzählige Facetten, an die vermutlich die wenigsten Leserinnen und Leser unmittelbar gedacht hätten. So geht es auch um digitale Verantwortung und Ethik, Datenschutz und Metakompetenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein hervorragendes Buch für alle, die sich um die Zukunft Deutschlands sorgen und sich für das Thema Bildung interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht&nbsp;</p>
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		<title>Wie geht hybrides Arbeiten?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/05/01/wie-geht-hybrides-arbeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Coronapandemie mit ihren Lockdowns hat dazu geführt, dass sich Unternehmen, die bisher ausschließlich auf die Präsenzkultur gesetzt hatten, erstmals mit den Themen „Homeoffice“ und „Remote Work“ beschäftigen mussten. „Und plötzlich waren alle im Homeoffice“ <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/05/01/wie-geht-hybrides-arbeiten/" title="Wie geht hybrides Arbeiten?">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/05/01/wie-geht-hybrides-arbeiten/">Wie geht hybrides Arbeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Coronapandemie mit ihren Lockdowns hat dazu geführt, dass sich Unternehmen, die bisher ausschließlich auf die Präsenzkultur gesetzt hatten, erstmals mit den Themen „Homeoffice“ und „Remote Work“ beschäftigen mussten. „Und plötzlich waren alle im Homeoffice“ hat Teresa Hertwig treffender Weise ein Kapitel ihres Buchs genannt. Sie arbeitet selbst seit mehr als zehn Jahren „remote“ und ist nicht nur als Autorin und Journalistin tätig, sondern berät auch Unternehmen bei der Einführung einer hybriden Arbeitskultur.</p>
<h2>Hybrid ist mehr als das Homeoffice</h2>
<p>Inzwischen sind viele Firmen wieder dabei, die Beschäftigten zurück in die Büros zu holen. Zu schwer wiegen auf den ersten Blick die Nachteile, die sich aus einem dauerhaften Homeoffice ergeben. Und die Kritik daran scheint auch berechtigt: Von der Erosion des Zusammengehörigkeitsgefühls, über die Isolation bis zum Fehlen kurzer Absprache, die sich sonst durch den Gang zum Schreibtisch der Kolleginnen und Kollegen ergeben.</p>
<p>Gleichzeitig haben aber viele Beschäftigte die Arbeit in den eigenen vier Wänden als bereichernd und positiv erlebt. Weil ihnen damit ein Weg gezeigt wurde, Leben und Arbeit besser zu vereinbaren. Und gut für das Klima ist es noch dazu, wenn nicht ständig gependelt werden muss. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr so häufig in den Büros zusammentreffen, werden auch geringere Flächen benötigt. Das spart nicht nur Kosten, sondern hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Umwelt, werden die Gebäude doch dann auch weniger beheizt oder gekühlt.</p>
<p>Diese zwei wesentlichen Aspekte bringt auch die Autorin als wichtige Argumente für eine neue Arbeitswelt. Allerdings sieht sie keine Notwendigkeit, sich zwischen Präsenzkultur und dauerhaftem Homeoffice zu entscheiden. Hybride Modelle gehören ihrer Meinung nach die Zukunft. Um eine solche Strategie umzusetzen, ist aber eine Menge nötig.</p>
<h2>Von Tools, Mindsets und Stolpersteinen</h2>
<p>So ganz neu ist der Gedanke der Heimarbeit nicht. Sie war bereits im 18. und 19. Jahrhundert in Deutschland vielfach verbreitet. Und so beginnt die Autorin mit einer Betrachtung, wie es eigentlich zu der Arbeitswelt kam, die für viele nach wie vor die Regel ist. Und natürlich gibt es Branchen und Tätigkeiten, die sich nicht remote und damit auch nicht in hybriden Modellen umsetzen lassen. Auf einer Baustelle muss vor Ort gearbeitet werden. In einer Produktionshalle auch. Und selbst unter den Wissensarbeitern gibt es Positionen, die eine Tätigkeit vor Ort nötig machen.</p>
<p>Wie können Unternehmen dem Wunsch der Mitarbeitenden nach mehr Remote Work entgegenkommen? Und die im Rahmen der Pandemie eher improvisierten Lösungen zum Wohl der Firma und der Beschäftigten fest und professionell verankern? Genau das beantwortet dieses Buch mit ganz konkreten Hinweisen und vielen Praxisstimmen.</p>
<p>Es geht dabei um das Überwinden von Vorbehalten aus Sicht der Unternehmensführung (Stichwort Misstrauen), zeigt die Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende und bietet konkrete Hinweise zur Umsetzung. Dazu liefert die Autorin zahlreiche Praxisberichte, lässt aber auch Geschäftsinhaber zu Wort kommen, die hybride Modelle ablehnen.</p>
<p>Überaus nützlich sind die Schilderungen von potenziellen Stolpersteinen bei der Umsetzung und Einführung von hybriden Arbeitsmodellen. Das ist häufig auch eine Frage der richtigen Tools, aber auch von Haltung und Hilfen zur Selbstorganisation.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein hervorragend geschriebener und komprimierte Ratgeber für alle Unternehmen, die in die hybride Arbeitswelt einsteigen wollen. Und zugleich auch eine Argumentationshilfe für alle Beschäftigten, die ihre Geschäftsleitung erst noch davon überzeugen wollen. Die vielen Schilderungen aus der Praxis runden den exzellenten Eindruck des Titels ab.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/05/01/wie-geht-hybrides-arbeiten/">Wie geht hybrides Arbeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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