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	<title>Resilienz Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Robust – unberechenbare Zeiten meistern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 09:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wenig unsere Welt doch vorhersehbar ist, hat zuletzt die Pandemie bewiesen. Die denkbaren Auswirkungen einer Erkrankung, die sich rasant um den Globus ausbreitet, waren lediglich einige Wissenschaftlern bekannt. Doch kein Unternehmen dürfte ein Geschehen wie um Covid-19 auch nur im Ansatz in Risikobetrachtungen berücksichtigt haben. Internationale Konzerne und große Unternehmen besitzen den Vorteil, dass ihnen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen, um sich intensiver mit Modellrechnungen und Prognosen beschäftigen können. Dazu fehlen kleinen Unternehmen und Selbstständigen schlicht die Mittel. Und genau diese Zielgruppe hat Gerald Moser mit seinem Buch „Robust“ vor Augen.</p>
<h2>Robust ist nicht gleich Resilienz</h2>
<p>Wer den Klappentext des Buchs liest, könnte rasch auf den Gedanken verfallen, hier habe ein Autor erneut das Thema Resilienz von Unternehmen aufgegriffen. „Robust“ im Sinne des Autors ist aber mehr als ein Synonym für den bereits etablierten Begriff. Bücher zum Thema Resilienz unterscheiden sich nämlich in doppelter Hinsicht von dem vorgelegten Werk. Zum einen beschäftigen sie sich in der Mehrzahl mit organisatorischen Fragestellungen. Zum anderen richten sie sich häufig eher an Führungskräfte und Management größerer Firmen, aber weniger an die Unternehmer selbst.</p>
<h2>Ein Buch eines Unternehmers für Unternehmer</h2>
<p>Der Autor ist selbst Unternehmer – und auch schon einmal damit gescheitert. Ein einschneidendes Ereignis in jeder Biographie. Und auf der Suche nach den Gründen stellte er fest, dass es viele kluge Business-Ratgeber gibt, aber sich nur wenige damit auch mit der Frage beschäftigen, wie Unternehmer konkret Entscheidungen fällen sollte. Und wie sie angesichts einer kaum vorhersagbaren Zukunft mit der Vielzahl an Möglichkeiten und Optionen umgehen, die sich ihnen bieten. Das lieferte die Idee zu diesem Buch.</p>
<h2>Mit dem Leser auf Augenhöhe</h2>
<p>„Robust“ reiht sich nicht in die Riege der Management-Titel ein, die in erster Linie auf Basis von Wirtschaftstheorien geschrieben sind. Hier begegnet ein Autor seinen Leserinnen und Lesern auf Augenhöhe. Auch dank der regelmäßig eingefügten Blöcke, um sich selbst zu testen und zu reflektieren. In den einzelnen Kapiteln mit sehr sprechenden Titeln geht es um Entscheidungsfindung, Blockaden, mangelnder Fokussierung aber auch um Zögern bei einer Entscheidung. Was kein Zeichen für Schwäche ist, sondern auch sehr nützlich ist. Dabei geht es nicht allein um die Organisation des Unternehmens, sondern auch um die Persönlichkeit der Unternehmerinnen selbst. Und das macht dieses Buch so nützlich.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein sehr lesenswertes und sehr pragmatisches Buch, das sich an Unternehmerinnen und Unternehmer richtet, die bessere Entscheidungen fällen wollen, damit ihre Firma auch in schwierigen Zeiten auf Kurs bleibt.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Der Positiv-Effekt &#8211; mit anderer Einstellung führen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/02/23/der-positiv-effekt-mit-anderer-einstellung-fuehren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 16:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aus der Medizin bekannte Placebo-Effekt ist sicherlich das beeindruckendste Beispiel dafür, wie unsere Haltung gegenüber einer Sache unmittelbare Auswirkungen auf uns Menschen haben kann. Der Glaube an die Wirkung einer Medizin führt dann faktisch, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/02/23/der-positiv-effekt-mit-anderer-einstellung-fuehren/" title="Der Positiv-Effekt &#8211; mit anderer Einstellung führen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-8624" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/02/positiv-effekt-200x300.jpeg" alt="Positiv-Effekt" width="200" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/02/positiv-effekt-200x300.jpeg 200w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/02/positiv-effekt-33x50.jpeg 33w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/02/positiv-effekt.jpeg 432w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Der aus der Medizin bekannte Placebo-Effekt ist sicherlich das beeindruckendste Beispiel dafür, wie unsere Haltung gegenüber einer Sache unmittelbare Auswirkungen auf uns Menschen haben kann. Der Glaube an die Wirkung einer Medizin führt dann faktisch, zumindest bei einem Teil der Patienten, zum gleichen Ergebnis wie die Einnahme der Arznei selbst. Und genau diesen Effekt wollen die beiden Autoren auf das Management übertragen.</p>
<h2>Mehr Leistung &#8211; Umparken im eigenen Kopf</h2>
<p>Die ersten Seiten ihres Buchs wenden die Autoren für Überzeugungsarbeit auf. Denn sie versprechen eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit, wenn sich denn die Grundhaltung des Managers verändert. Aber daran muss der Leser, genauso wie ein Patient, erst einmal glauben. Konsequenterweise gibt es deshalb auch gleich zu Beginn einen umfangreichen Selbsttest, um herauszufinden, wie es denn um den eigenen Optimismus bestellt ist. Denn natürlich kann eine Führungskraft nur dann positiv auf die Mitarbeiter einwirken, wenn sie denn selbst auch positiv denkt. Es geht also um ein Umparken im eigenen Kopf, um ein Beispiel für die Kraft positiver Einstellung aus dem Marketing zu bemühen. In diesem Kapitel gibt es nicht nur weitere Selbsteinschätzungen, sondern auch konkrete Hinweise und Übungen, um schon bestehende Denkmuster und Gewohnheiten zu verändern.</p>
<h2>Vom Ich zum Team und den Mitarbeitern</h2>
<p>Seite um Seite weiten die Autoren den Wirkungsbereich ihrer Methode aus. Nachdem zunächst die Führungskraft selbst im Mittelpunkt stand, geht es anschließend um die Motivation und positive Beeinflussung der Mitarbeiter und Teams. Dies beginnt mit dem richtigen &#8220;Priming&#8221;, worunter die Autoren die Schaffung einer positiven Grundhaltung der Mitarbeiter verstehen. Darauf baut ihr &#8220;PLUS&#8221; genanntes Führungsmodell auf. Darin darf die Selbstverantwortung der Mitarbeiter natürlich nicht fehlen.</p>
<h2>Gratis-Coaching inklusive</h2>
<p>Führungskraft, deren Mitarbeiter und Teams sind Teil der größeren Organisationsstruktur &#8220;Unternehmen&#8221;. Folgerichtig werden in den letzten Kapiteln die Bereiche Unternehmenskultur, strategische Planung und nicht zuletzt auch das Marketing unter dem Aspekt einer positiven Grundhaltung betrachtet. Eine besondere Aufmerksamkeit bieten Verlag und Autoren dem Leser mit einem kostenlosen Coaching, das ihn während der Lektüre des Buches aktiv begleitet und somit bei der Umstellung der eigenen Einstellung kontinuierlich unterstützt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das klar aufgebaute und gut geschriebene Buch macht richtig Lust auf Veränderung. Manager und Führungskräfte, die nach einer Leistungssteigerung suchen, die auch noch Spaß macht, sollten diesem Buch eine Chance geben.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Sven C. Voelpel, Fabiola H. Gerpott: Der Positiv-Effekt, Campus 2017.</p>
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