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	<title>Führung Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 17 Oct 2025 09:21:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Führung Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Ein Wegweiser für den Umgang mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 09:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Schwierige Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Psychische Erkrankungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Welt, in der ein gebrochener Arm sofort Mitgefühl auslöst, bleiben seelische Verletzungen oft unsichtbar. Mit ihrem Buch „Das unsichtbare Gepäck“ bringt Silke Franzen Licht in einen Bereich, der trotz zunehmender Aufmerksamkeit noch immer <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/10/17/ein-wegweiser-fuer-den-umgang-mit-psychischen-erkrankungen-am-arbeitsplatz/" title="Ein Wegweiser für den Umgang mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">In einer Welt, in der ein gebrochener Arm sofort Mitgefühl auslöst, bleiben seelische Verletzungen oft unsichtbar. Mit ihrem Buch „Das unsichtbare Gepäck“ bringt Silke Franzen Licht in einen Bereich, der trotz zunehmender Aufmerksamkeit noch immer mit Tabus behaftet ist: psychische Erkrankungen im Arbeitskontext. Die Autorin wendet sich dabei gezielt an Führungskräfte und HR-Verantwortliche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzens Ansatz ist pragmatisch und gleichzeitig einfühlsam. Sie beginnt mit zwölf überzeugenden Argumenten, warum Unternehmen sich jenseits rechtlicher Verpflichtungen mit dem Thema auseinandersetzen sollten. Die Signalwirkung auf andere Mitarbeitende, die Stärkung der Unternehmenskultur und nicht zuletzt die positiven Auswirkungen auf die Betroffenen selbst sind nur einige der Aspekte, die sie anführt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="VomVerstndniszumkompetentenHandeln">Vom Verständnis zum kompetenten Handeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Franzen führt Sie als Lesende Schritt für Schritt tiefer in die Thematik ein. Sie erklärt die Entstehung psychischer Erkrankungen und differenziert klar zwischen positiven Herausforderungen, die Menschen wachsen lassen, und negativem Stress, der krank macht. In einem ausführlichen Kapitel werden ausgewählte Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen und Burn-out verständlich erläutert, ohne in medizinischen Fachjargon abzudriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders erhellend ist der Abschnitt, in dem die Autorin mit gängigen Mythen über psychische Erkrankungen aufräumt. Diese Klarstellung ist essenziell, da Fehlvorstellungen oft zu unsicherem oder gar kontraproduktivem Verhalten im Umgang mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Teil des Buches widmet sich konkreten Handlungsansätzen: Wie erkennen Sie als Führungskraft frühzeitig Anzeichen psychischer Belastungen? Wie können Sie die Unternehmenskultur kritisch prüfen, um gesundheitsgefährdende Strukturen zu identifizieren? Franzen bleibt nicht bei Diagnosen stehen, sondern bietet praktische Hilfestellung für Fürsorgegespräche und zeigt Wege zur professionellen Unterstützung auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nützlich sind die Fallbeispiele. Ein eigenes Kapitel widmet sich zudem der Frage, wie Führungskräfte mit eigenen psychischen Erkrankungen umgehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit:</strong>&nbsp;„Das unsichtbare Gepäck“ ist ein ebenso wichtiges wie nützliches Buch. Zwar hat die Offenheit einiger prominenter Betroffener in den vergangenen Jahren das Thema psychische Erkrankungen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt, doch besteht nach wie vor große Unsicherheit im direkten Umgang mit Betroffenen. Wenn Sie als Führungskraft oder HR-Verantwortliche nach einem fundierten, praxisnahen Leitfaden suchen, der Ihnen hilft, ein psychosozial gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, dann ist dieses Buch eine gute Investition.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Vom Karriereknick zum Comeback: Rettungsanker in der Führungskrise</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2025/10/17/vom-karriereknick-zum-comeback-rettungsanker-in-der-fuehrungskrise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:21:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitszeugnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Wind sich dreht und der Stuhl zu wackeln beginnt, ist guter Rat teuer. Mit seinem Buch „Vom Karriereknick zum Comeback“ widmet sich Christoph Abeln einem Thema, das in der Führungsetage oft tabuisiert wird: <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/10/17/vom-karriereknick-zum-comeback-rettungsanker-in-der-fuehrungskrise/" title="Vom Karriereknick zum Comeback: Rettungsanker in der Führungskrise">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Wind sich dreht und der Stuhl zu wackeln beginnt, ist guter Rat teuer. Mit seinem Buch „Vom Karriereknick zum Comeback“ widmet sich Christoph Abeln einem Thema, das in der Führungsetage oft tabuisiert wird: Was tun, wenn plötzlich die eigene Position gefährdet ist? Der erfahrene Anwalt mit über 30-jähriger Expertise in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen liefert einen wertvollen Kompass für all jene, die sich in stürmischen Gewässern wiederfinden – oder vermeiden wollen, dort hineinzugeraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="DieschleichendeEntmachtungerkennen">Die schleichende Entmachtung erkennen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufschlussreich ist Abelns Darstellung dessen, was er als „Entleitung“ bezeichnet: den schleichenden Prozess des Kompetenzentzugs, der selten als Paukenschlag daherkommt. Vielmehr handelt es sich um eine subtile Erosion der Machtposition, die von den Betroffenen häufig erst bemerkt wird, wenn es beinahe zu spät ist. Das Heimtückische daran: Die Anzeichen lassen sich leicht fehlinterpretieren oder verdrängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit analytischer Schärfe präsentiert der Autor eine Gegenüberstellung alltäglicher Ereignisse im Führungsalltag, die sowohl Karrierebooster als auch Alarmzeichen sein können. Erhalten Sie plötzlich Zusatzaufgaben? Gratulation! Oder vielleicht doch nicht. Denn während strategische Erweiterungen Ihres Verantwortungsbereichs Ihre Sichtbarkeit erhöhen können, deuten operative Mehrarbeiten ohne messbare Erfolgskriterien möglicherweise auf etwas ganz anderes hin, nämlich den ersten Schritt zur Degradierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Praxisbeispiele aus Abelns Mandantenerfahrungen. Sie illustrieren nicht nur die Fallstricke, sondern dienen auch als eindringliche Warnung. Wenn der Autor schreibt: „Sie dürfen gewiss sein, jedes Bier, das Sie bestellen, wird gezählt“, dann wird jedem Lesenden klar, dass auch vermeintlich harmlose Betriebsfeste zum Karrieregrab werden können. Ebenso fatal können unbedachte Äußerungen in scheinbar privaten Chatgruppen sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="DerstrategischeKampfumdiePosition">Der strategische Kampf um die Position</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abeln beschreibt detailliert die typischen Mechanismen der Entmachtung: Versetzungen an weniger prestigeträchtige Standorte, die Kürzung von Budgetverantwortung, der subtile Ausschluss aus wichtigen Informationsflüssen durch das Entfernen aus E-Mail-Verteilern oder die Zuweisung vertraglich nicht vereinbarter Aufgaben. Besonders perfide: die Teilung der Verantwortung mit einem neuen, häufig jüngeren Kollegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dieses Buch von vielen anderen Karriereratgebern unterscheidet: Abeln begleitet Sie Schritt für Schritt durch die rechtlichen und strategischen Optionen. Er zeigt Wege auf, sich gegen die Entleitung zu wehren oder – falls unvermeidbar – einen möglichst vorteilhaften Ausstieg zu verhandeln. Seine klare Botschaft: In solchen Situationen brauchen Sie professionelle juristische Unterstützung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gelingt es dem Autor, stets die emotionale Dimension dieser Krisen zu berücksichtigen. Was vordergründig ein arbeitsrechtlicher Konflikt ist, kann sich für Betroffene wie eine existenzielle Krise anfühlen. Abelns empathischer Ansatz bietet nicht nur rechtlichen Beistand, sondern auch Orientierung in einer Phase, die von Selbstzweifeln und Verunsicherung geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich eine Trennung als unvermeidlich erweisen, liefert das Buch wertvolle Hinweise zur Verhandlung von Abfindungen oder Vorruhestandsregelungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit:</strong>&nbsp;„Vom Karriereknick zum Comeback“ ist mehr als ein Ratgeber für Krisenzeiten. Es ist ein präventives Instrument für alle Führungskräfte, selbst jene, deren Stuhl noch fest zu stehen scheint. Ob als Notfallkoffer für akute Krisen oder als prophylaktische Lektüre – dieses Buch sollte in keinem Bücherregal einer Führungskraft fehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Unsicherheit als Chance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Welt, die von Volatilität und Unsicherheit geprägt ist, suchen Führungskräfte nach neuen Wegen. Jana Lév wagt mit „Die Kunst Unsicherheit zu lieben“ einen radikalen Perspektivwechsel und verwandelt das vermeintliche Negative in eine Stärke. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/07/12/unsicherheit-als-chance/" title="Unsicherheit als Chance">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">In einer Welt, die von Volatilität und Unsicherheit geprägt ist, suchen Führungskräfte nach neuen Wegen. Jana Lév wagt mit „Die Kunst Unsicherheit zu lieben“ einen radikalen Perspektivwechsel und verwandelt das vermeintliche Negative in eine Stärke. Ihr Werk ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Das gilt für den Inhalt und die innovative und sehr ansprechende Gestaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="GegendenStromUnsicherheitalsRessource">Gegen den Strom: Unsicherheit als Ressource</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lév bricht bewusst mit der traditionellen Sichtweise, die Unsicherheit als Bedrohung betrachtet. Stattdessen entwickelt sie eine gänzlich neue Perspektive auf die VUCA-Welt und zeigt auf, wie Unternehmen und Führungskräfte aus der Ungewissheit Kraft schöpfen können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ModernesDesigntrifftaufinnovativeDidaktik">Modernes Design trifft auf innovative Didaktik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch besticht durch sein frisches und modernes Layout, das geschickt zwischen klassischen Fließtexten, informativen Boxen und visuellem Storytelling wechselt. Die Überschriften der einzelnen Kapitel wecken bereits beim Durchblättern die Neugier und laden zum Entdecken ein. Das Layout unterstreicht das Ziel des Buches. Auch in der Wissensvermittlung können neue Wege gegangen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ArbeitsbuchstattpassiverLektre">Arbeitsbuch statt passiver Lektüre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lév konzipiert ihr Werk bewusst nicht als klassischen Reader. Es ist ein interaktives Arbeitsbuch. Die Lesenden müssen Zeit investieren: Lesen, Verstehen und aktive Auseinandersetzung mit agilen Methoden und Konzepten. Transformation erfordert eben aktives Handeln, nicht passive Konsumhaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="SiebzehnWorkshopsfrdenWandel">Siebzehn Workshops für den Wandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In 17 Kapiteln, die eher als Workshops zu verstehen sind, beleuchtet die Autorin verschiedene Facetten von Transformationen und Unwägbarkeiten. Sie ermutigt dazu, neue Wege zu finden, der Mittelmäßigkeit zu entfliehen und bewusst auf Mitarbeitende zu setzen, die „anders“ denken. Dabei verdeutlicht sie anhand praktischer Beispiele, dass selbst gut gemeinte Freiräume durchdacht gestaltet werden müssen: Ein Unternehmen, das Mitarbeitenden „nur“ Zeit für eigene Projekte schenkt, generiert nicht automatisch Innovationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="PraxisnaheInspirationausderWirtschaftswelt">Praxisnahe Inspiration aus der Wirtschaftswelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text profitiert von vielen Beispielen und Erkenntnissen aus der Praxis. Darunter sind auch immer wieder Bonmots zu finden, wie Eric Schmidts provokante Aussage „You should hire the divas“ aus seiner Zeit als Google-CEO.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Die Kunst, Unsicherheit zu lieben“ ist ein bemerkenswertes Werk, das neue Einsichten in die moderne Führung vermittelt. Lév gelingt es, überzeugend zu vermitteln, dass es sich lohnt und gelingen kann, Unsicherheit und Unwägbarkeiten auch als Chance zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2025/07/12/unsicherheit-als-chance/">Unsicherheit als Chance</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Die Essenz der Führung auf den Punkt gebracht</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2025/06/16/die-essenz-der-fuehrung-auf-den-punkt-gebracht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 11:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reinhard K. Sprenger ist zweifellos einer der einflussreichsten Managementautoren im deutschsprachigen Raum. Seine Bücher wie „Mythos Motivation“, „Das Prinzip Selbstverantwortung“, „Radikal führen“ und „Vertrauen führt“ haben sich über zwei Millionen Mal verkauft und das Führungsverständnis <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/06/16/die-essenz-der-fuehrung-auf-den-punkt-gebracht/" title="Die Essenz der Führung auf den Punkt gebracht">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Reinhard K. Sprenger ist zweifellos einer der einflussreichsten Managementautoren im deutschsprachigen Raum. Seine Bücher wie „Mythos Motivation“, „Das Prinzip Selbstverantwortung“, „Radikal führen“ und „Vertrauen führt“ haben sich über zwei Millionen Mal verkauft und das Führungsverständnis ganzer Managergenerationen nachhaltig geprägt. Was Sprenger auszeichnet, ist seine Fähigkeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und dabei klar, lebendig und begeisternd zu argumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Die Quintessenz“ legt der Autor nun im Campus Verlag eine Art Destillat seiner wichtigsten Erkenntnisse vor. Auf knapp 100 Seiten konzentriert er seine jahrzehntelange Expertise in neun prägnante Kapitel, die zentrale Führungsthemen wie „Zusammenführen“ (Teamgeist), „Herausführen“ (Krisenmanagement) oder „Hinführen“ (Transformation) behandeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Bleibtaktuell">Sprenger bleibt aktuell</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sprengers Kernbotschaften sind dabei unverändert aktuell: Er betont die Bedeutung von Selbstverantwortung, Vertrauen und Eigenmotivation der Mitarbeitenden. Diese Prinzipien durchziehen auch „Die Quintessenz“ wie ein roter Faden und machen deutlich, warum seine Ansätze auch in Zeiten digitaler Transformation und New Work nichts von ihrer Relevanz verloren haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders praktisch: Jedes Kapitel schließt mit einer kurzen Aufzählung der wichtigsten Kernaussagen ab: sozusagen die Quintessenz der Quintessenz. Diese Struktur macht das Buch nicht nur lesbar, sondern auch als Nachschlagewerk nutzbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kompakte Format macht das Buch zu einem idealen Einstieg für alle, die Sprengers Ansätze erstmals kennenlernen möchten. Gleichzeitig bietet es auch langjährigen Lesern eine willkommene Rekalibration ihrer Führungsphilosophie. Die prägnante Darstellung ermöglicht es, die wesentlichen Punkte schnell zu durchdringen und in den eigenen Führungsalltag zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: In einer Zeit, in der Führungskräfte oft zwischen unzähligen Management-Trends navigieren müssen, bietet Sprenger mit „Die Quintessenz“ eine wohltuende Rückbesinnung auf bewährte Grundprinzipien. Es ist sowohl Nachschlagewerk als auch Inspirationsquelle. Und nebenbei noch ein schönes Geschenkbuch für Führungskräfte, die ihre Rolle reflektieren und weiterentwickeln möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2025/06/16/die-essenz-der-fuehrung-auf-den-punkt-gebracht/">Die Essenz der Führung auf den Punkt gebracht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Führungswissen aus der Notfallmedizin</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2025/05/17/fuehrungswissen-aus-der-notfallmedizin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 10:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Notfallmedizin kann eine falsche oder verspätete Entscheidung den Tod eines Patienten bedeuten. Das bedeutet für das gesamte Team und dessen Führungskräfte enormen Druck. Genau dieses Umfeld macht Sebastian Casu, Ärztlicher Direktor einer Hamburger <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/05/17/fuehrungswissen-aus-der-notfallmedizin/" title="Führungswissen aus der Notfallmedizin">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2025/05/17/fuehrungswissen-aus-der-notfallmedizin/">Führungswissen aus der Notfallmedizin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Notfallmedizin kann eine falsche oder verspätete Entscheidung den Tod eines Patienten bedeuten. Das bedeutet für das gesamte Team und dessen Führungskräfte enormen Druck. Genau dieses Umfeld macht Sebastian Casu, Ärztlicher Direktor einer Hamburger Notfallklinik, zum Ausgangspunkt seiner Betrachtungen über wirksame Führung.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rztesindkeineHalbgtter">Ärzte sind keine Halbgötter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Casu bricht dabei mit dem Klischee des „Halbgott in Weiß“. Stattdessen entwirft er das Bild eines Team-Leaders, der sich als Enabler versteht und sich bewusst ist, dass die Rettung von Patienten nie der Erfolg eines Einzelnen ist, sondern stets die Leistung des gesamten Teams darstellt. Seine zentrale These: Der Team-Leader sollte nicht zwingend selbst die erforderlichen medizinischen Eingriffe vornehmen, sondern vor allem sein Team koordinieren und effektive Strategien für dynamische Führungssituationen entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="GuteFhrungbasiertaufdreiGrundpfeilern">Gute Führung basiert auf drei Grundpfeilern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch liefert einen praxisnahen Ansatz. Statt theoretischer Abhandlungen analysiert der Autor konkrete Situationen aus dem Schockraum und leitet daraus Prinzipien ab. Und die bewähren sich nicht nur in der Notfallmedizin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor strukturiert seine Erkenntnisse entlang der drei Grundpfeiler guter Führung: Klarheit, Kommunikation und Kontinuität. Klarheit bezieht sich dabei sowohl auf das Selbstverständnis der Führungskraft als auch auf die Rollenverteilung im Team. Jedes Teammitglied muss genau wissen, was von ihm erwartet wird und wie es zur Zielerreichung beitragen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikation bildet für Casu das zentrale Element erfolgreicher Führung. Gerade auch in kritischen Situationen. Im Brennglas der Notfallmedizin zeigt sich deutlich, wie entscheidend Präzision und Klarheit sind. Dabei betont der Autor die Bedeutung der Beziehungsebene und insbesondere die Wortwahl von Führungskräften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der dritte Pfeiler, die Kontinuität im Führungsstil, ist für eine nachhaltig wirksame Führung unerlässlich. Führungskräfte sollten konsequent in die Weiterentwicklung ihres Teams investieren und ein kontinuierliches Lernen fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der direkte gehaltene Stil des Autors wirkt erfrischend und rüttelt auf. Er lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, das eigene Führungsverhalten ehrlich zu hinterfragen. Faszinierend sind die Einblicke in den Berufsalltag notfallmedizinischer Teams. Sie verdeutlichen, wie sich Krisensituationen, Entscheidungsfindung, Kommunikation und tägliche Führungsfragen auch unter hohem Druck mit dem nötigen Feingefühl meistern lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Sebastian Casus Buch bietet einen ungewöhnlichen und gerade dadurch wertvollen Blickwinkel auf das Thema Führung. Seine Erkenntnisse aus der Notfallmedizin lassen sich hervorragend auf den Alltag in Unternehmen übertragen. Führungskräfte aller Branchen profitieren von den praxisnahen Strategien, die sich im Schockraum bewährt haben. Eine Pflichtlektüre für alle, die auch unter Druck souverän führen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2025/05/17/fuehrungswissen-aus-der-notfallmedizin/">Führungswissen aus der Notfallmedizin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fernöstliche Weisheit: ein neuer Weg zur Führungsstärke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 May 2025 09:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wirtschaftsalltag wird seit jeher mit kriegerischen Begriffen beschrieben. Vom „War of Talents“ bis zum „Kampf um Marktanteile“: Unsere Unternehmenssprache ist geprägt von einer Rhetorik, die vermutlich aus Zeiten stammt, als die Wirtschaft ausschließlich von <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/05/17/fernoestliche-weisheit-ein-neuer-weg-zur-fuehrungsstaerke/" title="Fernöstliche Weisheit: ein neuer Weg zur Führungsstärke">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Wirtschaftsalltag wird seit jeher mit kriegerischen Begriffen beschrieben. Vom „War of Talents“ bis zum „Kampf um Marktanteile“: Unsere Unternehmenssprache ist geprägt von einer Rhetorik, die vermutlich aus Zeiten stammt, als die Wirtschaft ausschließlich von Männern dominiert wurde. Deshalb war ich zunächst etwas skeptisch, als das Buch „Business Dojo für Führungskräfte: Die 7 Stufen zu innerer Stärke und Wirksamkeit“ auf meinem Schreibtisch landete.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor Ronny Schöning ist ein erfahrener Kampfkünstler und ehemaliger Bundestrainer im Kick- und Thaiboxen. Er greift zwar in dem Buch auf Konzepte aus der Kampfkunst zurück, interpretiert diese jedoch grundlegend anders.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt auf Aggression setzt er auf die Prinzipien der Samurai. Das sind Disziplin, Klarheit, Fokus und Selbstverantwortung. Diese Prinzipien überträgt er auf die Herausforderungen moderner Führung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Dojo">Dojo?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist eigentlich ein Dojo? Schöning erklärt es so: „Ein Dojo ist der Ort, an dem sich emotionale Klarheit mit strategischer Weitsicht verbindet.“ Genau diesen Raum möchte er für Führungskräfte öffnen, indem er ein siebenstufiges Entwicklungsprogramm vorstellt.&nbsp; Es soll den Lesenden helfen, ihre innere Stärke zu kultivieren und ihre persönliche Wirksamkeit nachhaltig zu steigern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="KeinekurzfristigenManahmen">Keine kurzfristigen Maßnahmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert an Schönings Ansatz ist, dass er nicht auf kurzfristige Effizienzsteigerung abzielt, sondern eine tiefgreifende Veränderung im Denken, Fühlen und Handeln anstrebt. Er vermittelt, wie man auch in turbulenten Zeiten souverän bleibt, bewusste Entscheidungen trifft und als authentische Führungspersönlichkeit wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch bietet zahlreiche Übungen, Reflexionsfragen und praxisnahe Beispiele, die Leserinnen und Leser direkt in ihren Führungsalltag integrieren können. Dadurch gelingt es Schöning, die doch komplexe Lehre der Samurai greifbar zu machen und einen realistischen Weg zu einer resilienten, klaren und wirksamen Führungspersönlichkeit aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schöning versteht Führung als innere Haltung und kontinuierliche Selbstentwicklung. Das Buch animiert damit auch zu einer persönlichen Transformation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ronny Schönings Buch bietet einen erfrischenden Blick auf das Thema Führung. Wer lernen möchte, mit innerer Klarheit und Standfestigkeit den Businessalltag zu bewältigen, findet in diesem Buch eine tiefgründige und inspirierende Anleitung. Die gelungene Verbindung zur fernöstlichen Weisheit macht es zu einem außergewöhnlichen Führungsratgeber.</p>
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		<title>Oma als CEO?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/10/04/oma-als-ceo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 08:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das wusste schon meine Oma“ – ein geflügeltes Wort, das immer dann verwendet wird, wenn auf seit Jahren bewährte Erfahrungen und Kenntnisse verwiesen wird. Ein Buch mit dem Titel „Oma wäre ein verdammt guter CEO“ <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/04/oma-als-ceo/" title="Oma als CEO?">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Das wusste schon meine Oma“ – ein geflügeltes Wort, das immer dann verwendet wird, wenn auf seit Jahren bewährte Erfahrungen und Kenntnisse verwiesen wird. Ein Buch mit dem Titel „Oma wäre ein verdammt guter CEO“ mag auf den ersten Blick provokant erscheinen. Das Wort „Oma“ verwenden die beiden Autoren Paul Baumgartner und Holger Mandel indes im Sinne der Wertschätzung gegenüber der Weisheit und Führungsstärke, die im Alter kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Verfasser bezeichnen im Vorwort ihr Buch als Plädoyer für den gesunden Menschenverstand. Im Zentrum stehen 10 Regeln, die vermutlich alle Leserinnen und Leser schon einmal gehört haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf Regen folgt Sonnenschein“, „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und „Nicht ist so beständig wie der Wandel“ sind drei Beispiele. Und was haben diese vordergründig ausgesprochenen Trivialitäten mit dem Alltag von Führungskräften und Unternehmenslenker:innen zu tun?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vom Sprichwort ins Handeln kommen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass hinter diesen Weisheiten sehr viel mehr steckt und eine Rolle im Alltag von Führungskräften spielen können, stellt das Autorenduo in den jeweiligen Abschnitten heraus. Es geht dabei um Wertschätzung, Optimismus, das Schaffen von Teamgeist oder auch Empathie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leserinnen und Leser lernen, was Omas Leitspruch im geschäftlichen Umfeld bedeuten kann. Und damit es nicht bei theoretischen Betrachtungen bleibt, gibt es in jedem Kapitel einen Aktionsplan, eine Anleitung für Routinen, um das Verhalten auch zu üben und eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen. Und damit werden Omas Weisheiten eine echte Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein überraschendes Konzept: Aber an der Kernaussage dieses Ratgebers ist auch etwas dran. Was schon unsere Großeltern wussten, müssen wir nicht neu erfinden. Und sinnvoll sind die Tipps allemal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Fachkräftemangel haben die anderen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/09/16/fachkraeftemangel-haben-die-anderen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 12:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Hempel widmet sich in seinem Buch einem wichtigen Thema – und dies mit 30 Jahren Erfahrung. Aus seiner Sicht ist der berühmte „War for talents“ längst Realität. Projekte können in deutschen Unternehmen nicht rechtzeitig <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/09/16/fachkraeftemangel-haben-die-anderen/" title="Fachkräftemangel haben die anderen">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Michael Hempel widmet sich in seinem Buch einem wichtigen Thema – und dies mit 30 Jahren Erfahrung. Aus seiner Sicht ist der berühmte „War for talents“ längst Realität. Projekte können in deutschen Unternehmen nicht rechtzeitig gestartet oder Produktionserweiterungen müssen verschoben werden, weil schlicht und ergreifend nicht genügend gut ausgebildetes Personal vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seiner Meinung nach können Führungskräfte viel dazu beitragen, ein Unternehmen so attraktiv zu machen, dass es fähige Mitarbeitende anzieht. Exzellenz in der Führung strahlt nach Ansicht des Autors sowohl nach innen als auch nach außen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Perspektivwechsel statt revolutionärer Botschaften</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hempels Buch bietet keine revolutionären neuen Ansichten, sondern stellt viele in der Praxis bewährte Techniken der Führung und des Managements zusammen. Das ist dem Autor auch bewusst. Deswegen fordert er die Leserinnen und Leser dazu auf, während der Lektüre einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Weg von einem „das habe ich schon einmal gehört“ hin zu einem „was setze ich eigentlich davon bereits konkret im Alltag um“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch setzt recht häufig auf Selbstreflexion und bietet zahlreiche Checklisten an. Diese stellt der Verlag auch als Download zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Analyse zur Umsetzung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Michael Hampel arbeitet sich von einer allgemeinen Ist-Aufnahme in Richtung konkreter Handlungsempfehlungen vor. So diagnostiziert er aus seiner Sicht zunächst in den Unternehmen ein akutes Führungsversagen. Führung sei gerade nicht ausschließlich das Organisieren und Verteilen von Aufgaben. Es gehe vielmehr darum, sich mit Menschen auseinanderzusetzen und sie weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei streift er natürlich auch Themenbereiche wie Changeprozesse in Unternehmen. Diese führen häufig bei den Beschäftigten zu Ängsten. Und es sei die Aufgabe von Führungskräften, diese Ängste zu nehmen. In Hinblick auf die Beziehungen zu jungen Generationen, deren Eintritt in Unternehmen ja mehr als wünscht ist, erinnert er daran, dass es schon immer Aufgabe der älteren Generation gewesen ist, junge Menschen von Themen zu begeistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptteil seines Buches liefert Hampel dann konkrete Hinweise zur Erreichung einer Führungsexzellenz. Sie besteht aus seiner Sicht aus den drei Bausteinen Selbstführung, Unternehmensführung und Mitarbeiterführung. Jeder Aspekt wird umfassend behandelt und mit Checklisten und Tipps für die Praxis ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss dieses gelungenen Buches bildet ein kurzes Kapitel zu kreativen Wegen der Mitarbeitersuche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Michael Hampel liefert die Essenz guter Führungsarbeit und nimmt somit Führungskräfte auch in die Verantwortung, ihren Teil zur Behebung des Fachkräftemangels zu übernehmen. Denn gute Beschäftigte wollen nicht nur gewonnen, sondern auch gehalten werden. Und da kommt ihren Führungskräften eine wichtige Rolle zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Erste Hilfe für Unternehmer:innen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/07/19/erste-hilfe-fuer-unternehmerinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 11:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fredmund Malik muss an dieser Stelle wohl nicht mehr vorgestellt werden. Schließlich prägt er die Managementlehre seit mehr als drei Jahrzehnten. Seit 1993 versorgt der Autor seine Leser:innen in Form eines Newsletters mit Einsichten und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/07/19/erste-hilfe-fuer-unternehmerinnen/" title="Erste Hilfe für Unternehmer:innen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fredmund Malik muss an dieser Stelle wohl nicht mehr vorgestellt werden. Schließlich prägt er die Managementlehre seit mehr als drei Jahrzehnten. Seit 1993 versorgt der Autor seine Leser:innen in Form eines Newsletters mit Einsichten und Meinungen rund um das Thema Management. Das aktuelle Buch, das bei Campus erschienen ist, versammelt eine Auswahl der besten Ausgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es im Vorwort heißt, verfolgt das Buch das Ziel, den Leser:innen Antworten auf aktuelle Fragen in den Zeiten von Verunsicherung und Krisen zu liefern. So auch der Untertitel: Es handelt sich um einen Erste-Hilfe-Kasten für Führungskräfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="FragendiedenSchlafkostenknnen">Fragen, die den Schlaf kosten können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stoff des Buches ist in fünf Kapitel gegliedert, deren Überschriften positiv formuliert sind, aber klar die Bereiche benennen, die einer Führungskraft schon einmal den Schlaf rauben können, wenn sich denn Zweifel einstellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzentriere ich mich noch auf das Wesentliche? Wie erkenne ich es? Befinde ich mich an einem „toten Punkt“? Genau zu solchen Fragen liefert das Buch in Form der kurzen und prägnant geschriebenen Beiträge das notwendige Rüstzeug, um wieder auf den richtigen Pfad zurückzukehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht in den Kapiteln also um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fokussierung,</li>



<li>Grenzen erreichen und überwinden,</li>



<li>Führung allgemein, was als „Freude am Funktionieren“ beschrieben wird und nicht nur das Zusammenspiel in Teams und Mitarbeitenden umfasst, sondern auch die persönliche Arbeitsmethodik betrifft,</li>



<li>Motivation durch eigenes Denken und Sinnfindung und schließlich</li>



<li>sich in schwierigen Zeiten und unsicherem Gefilde zu orientieren und Wege zu finden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="ManagementinaNutshell">Management in a Nutshell</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Englischen gibt es die wunderbare Wendung „in a Nutshell“. Werken mit dieser Zuschreibung ist es gelungen, die reine Essenz zu einem Thema zu liefern. Und genau das hat Fredmund Malik mit der Auswahl dieser Texte erreicht. Ob es darum geht, eigene Zweifel zu heilen oder das eigene Verhalten zu überprüfen respektive neu zu kalibrieren: Das lesenswerte Buch wird Hilfe leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Anregend, leicht lesbar und auf den Punkt. „Was lässt Sie nachts nicht schlafen“ löst das Versprechen ein und liefert die Essentials für den Führungsalltag.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Exzellente Teams schaffen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/08/24/exzellente-teams-schaffen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 12:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Thema Führung und Motivation von Teams herrscht wahrlich kein Mangel in den Auslagen des Buchhandels. Und jedes Buch zum Thema liefert ein anderes Patentrezept. Das alles wirft Jan Metzger als Ballast über Bord <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/08/24/exzellente-teams-schaffen/" title="Exzellente Teams schaffen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/08/24/exzellente-teams-schaffen/">Exzellente Teams schaffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Zum Thema Führung und Motivation von Teams herrscht wahrlich kein Mangel in den Auslagen des Buchhandels. Und jedes Buch zum Thema liefert ein anderes Patentrezept. Da gibt es Ratgeber, die in erster Linie zahllose Übungen aneinanderreihen, um die Teammitglieder durch logische, aber auch sportliche Aufgaben, zu einer Einheit zu formen. Andere Bücher sehen in erster Linie die Führungskraft in der Pflicht und beschreiben dann seitenlang Mentalität und menschliche Besonderheiten, um eine Art von „Bedienungsanleitung“ passend zur Person zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind da noch die vielen Gesprächsleitfäden, die nur den kleinen Haken haben, dass sich im Dialog das Gegenüber nicht an das Drehbuch zu halten scheint. Das alles wirft Jan Metzger als Ballast über Bord und beantwortet in seinem Buch „Exzellente Teams“ die Frage, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den zum Team gehörenden Menschen so gestalten lässt, dass sie gemeinsam Höchstleistungen erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neurowissenschaft und erstaunlich bodenständig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht selten lassen die zahlreichen Sachbücher zum Thema die Leserinnen und Leser etwas ratlos zurück, weil sie oft den Eindruck erwecken, es ginge lediglich um Effekthascherei, oder viele Worte um eigentlich sehr triviale Erkenntnisse gefunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist sehr wohltuend, einen Titel in Händen zu halten, der aktuelle Erkenntnisse der Hirn- und Sozialforschung nutzt, diese aber mit umsetzbaren und teilweise schon bekannten Maßnahmen und Haltungen in Verbindung setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch von Jan Metzger ist bodenständig, aber dies in einem überaus positiven Sinn. Er beschreibt einen Weg in acht Schritten, der ein Team zu Top-Leistungen führen kann. Diese acht Schritte sind aber keine einzeln anwendbaren Instrumente, sondern beschreiben eher eine gemeinsame Strecke, die auch in dieser Reihenfolge zu absolvieren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einzelnen Stationen der Reise kommen vermutlich den meisten Führungskräften bekannt vor. So funktioniert ein Team nur dann wirklich gut, wenn sich jeder seiner eigenen Rolle bewusst ist, und diese auch ausübt. Es braucht Dialoge, klare Verantwortung und auch Konflikte gehören dazu. Wenn sich alle nur stets in Harmonie und Eintracht selbst auf die Schultern klopfen, dürfte das Ergebnis entsprechend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Rezension, die den Inhalt des Buchs immer nur komprimiert wiedergeben kann, lesen sich diese herausgegriffenen Stationen vermutlich wie die Aufzählung von trivialen Fakten. Zwischen der Erkenntnis aber, dass es klare Verantwortung geben muss und dem Weg dorthin, also der konkreten Umsetzung, klaffen eben Lücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau diese schließt das Buch durch die praktischen Hinweise in jedem Kapitel. Die lassen Leserinnen und Leser nicht mit den Fakten allein, sondern geben konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: In vielen Unternehmen dürften Teams einfach „irgendwie“ zusammenarbeiten. Genau das ändert dieses Buch. Es zeigt einen gangbaren Weg in Einzeletappen auf, der zur Verbesserung der Zusammenarbeit führt. Und damit den beteiligten Personen hilft, mehr zu erreichen und besser zusammenzuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/08/24/exzellente-teams-schaffen/">Exzellente Teams schaffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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