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	<title>New Work Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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		<title>„New Work“ für produzierende Betriebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2025 07:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff „New Work“ wird häufig verkürzt verstanden. Viele denken dabei sofort an Remote-Arbeit, hybride Arbeitsmodelle oder holokratische Organisationsformen. Produzierende und mittelständische Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie diese Arbeitskonzepte in ihrem spezifischen Kontext <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/04/20/new-work-fuer-produzierende-betriebe/" title="„New Work“ für produzierende Betriebe">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „New Work“ wird häufig verkürzt verstanden. Viele denken dabei sofort an Remote-Arbeit, hybride Arbeitsmodelle oder holokratische Organisationsformen. Produzierende und mittelständische Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie diese Arbeitskonzepte in ihrem spezifischen Kontext umsetzen können. Denn sie müssen ebenfalls qualifiziertes Personal gewinnen und langfristig binden. Und dies dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel zum Trotz.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau an diesem Punkt setzt „Wie geht modernes Arbeiten in produzierenden Betrieben“ von Frederike Hohenstein und Helen Heitmann an. Die zentrale Frage, die sich durch das gesamte Werk zieht: Wie kann es produzierenden Betrieben gelingen, als Arbeitgeber attraktiv zu sein und zeitgemäße Arbeitsbedingungen anzubieten, ohne die Besonderheiten der Produktion aus dem Blick zu verlieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein ganzheitlicher Blick auf den Personalzyklus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke des Buches liegt in seinem umfassenden Ansatz. Die Autorinnen behandeln den gesamten Personalzyklus von der ersten Kontaktaufnahme mit potenziellen Mitarbeitenden bis zum Ausscheiden aus dem Unternehmen. Dabei werden systematisch alle relevanten Phasen beleuchtet: Talent Attraction, Recruiting, Onboarding, Development, Retention und schließlich auch das Offboarding. Gerade letzteres wird unterschätzt. Denn wie sich Unternehmen und Mitarbeitende trennen, trägt natürlich auch zum Bild bei, das sich Menschen von der Firma machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wertvoll ist die grundlegende Botschaft des Werkes: „New Work“ ist kein isoliertes Konzept, das man einfach implementieren kann, sondern vielmehr ein Denkansatz und Wandel der Unternehmenskultur. Die Autorinnen verdeutlichen, dass es nicht primär um die Einführung von Home-Office geht – zumal diese in produzierenden Betrieben oft nur begrenzt umsetzbar sind. Vielmehr bedarf es eines grundlegenden Umdenkens in der Unternehmenskultur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisnahe Tools für den Mittelstand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Praxisnähe, die das Buch auszeichnet. Hohenstein und Heitmann belassen es nicht bei theoretischen Ausführungen, sondern stellen insgesamt 37 konkrete Tools vor, die mit Checklisten und Handlungsempfehlungen direkt umgesetzt werden können. Diese reichen von Instrumenten zur Standortbestimmung des Unternehmens über Methoden zur Erarbeitung eines Werteversprechens bis zu diversen Werkzeugen für das Recruiting.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben sind die Ansätze für den Wissenstransfer, den Abbau von Silos zwischen Abteilungen und die Schaffung von attraktiven Karrieremodellen speziell für den Produktionsbereich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders angenehm ist die klare und präzise Sprache. Frederike Hohenstein und Helen Heitmann verzichten auf überflüssiges Fachvokabular und lange Ausführungen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf das Wesentliche und liefern konkrete, umsetzbare Handlungsempfehlungen. Die übersichtliche Struktur mit sinnvollen Zwischenüberschriften erleichtert zudem das selektive Lesen und das Nachschlagen einzelner Themen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch von Hohenstein und Heitmann schließt eine wichtige Lücke in der Literatur zum Thema New Work. Während sich viele Werke auf Büro- und Wissensarbeit konzentrieren, bietet dieses Buch spezifische Lösungen für produzierende Betriebe. Die verständliche Sprache und die konkreten Umsetzungshilfen machen es zu einem wertvollen Werkzeug für alle, die modernes Arbeiten in produzierenden Unternehmen voranbringen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht </p>
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		<title>Arbeitsfrust vermeiden</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/04/01/arbeitsfrust-vermeiden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 09:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mangel an Fachkräften hat zahllose Branchen fest im Griff. Im Fokus vieler Ratgeber steht die Gewinnung neuer Talente – deren Autor:innen erklären, wie Unternehmen potenzielle Kandidaten gewinnen und von der Mitarbeit überzeugen können. Das <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/04/01/arbeitsfrust-vermeiden/" title="Arbeitsfrust vermeiden">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Mangel an Fachkräften hat zahllose Branchen fest im Griff. Im Fokus vieler Ratgeber steht die Gewinnung neuer Talente – deren Autor:innen erklären, wie Unternehmen potenzielle Kandidaten gewinnen und von der Mitarbeit überzeugen können. Das ist und bleibt wichtig, solange sich keine Entspannung am Arbeitsmarkt abzeichnet. Die Abgänge von bewährten Mitarbeitenden können sich für ein Unternehmen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels aber ebenfalls zu einem großen Problem auswachsen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Halten von qualifizierten Mitarbeiter:innen sollte für die Personalabteilung die gleiche Bedeutung wie das Recruiting haben. Es ist aber nicht allein der HR-Bereich, der mit einer „Retention Strategie“ dazu beitragen kann, Mitarbeitende im Unternehmen zu halten. Es können wirklich alle Beschäftigte etwas tun, um eine Umgebung zu entwickeln, in der alle gern aktiv sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Lust statt Frust bei der Arbeit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der großzügigen Homeoffice-Regelungen während der Coronakrise habe viele Beschäftigte entdeckt, dass sie in den eigenen vier Wänden produktiver sein können. Nicht bekannt ist der Anteil der Personen, die die Arbeit im Heimbüro als Befreiung empfunden haben, weil sie so einer toxischen Firmen- und Arbeitskultur entfliehen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Sinn des Homeoffice geht es Jonas Höhn in seinem Ratgeber „Arbeitslust statt Frust“ nicht. Er stellt aber die berechtigte Frage, was die Diskussion über eine Vier-Tage-Woche letztlich bringt, wenn sich an diesen vier Tagen die Menschen am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen. Sich gestresst fühlen, weil die Umgebung sie stresst. Und dieser Stress kann verschiedene Ursachen haben. Unter anderem auch das Gefühl „nicht gesehen“ zu werden, zu wenig Wertschätzung zu erhalten, zu wenig gestalten zu können. Das will der Autor mit seinem Buch ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eigentlich einfache Zutaten und doch so schwer</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zutaten für eine Unternehmenskultur und Arbeitshaltung, die mehr Lust als Frust verbreiten, sind verblüffend einfach zu benennen – und doch so schwer umzusetzen. Gut, dass Jonas Höhn in jedem Abschnitt seines Werks „Quick Wins“ integriert. Hier präsentiert der Autor Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitenden praktische Handlungsempfehlungen, mit denen die Zusammenarbeit positiver gestaltet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den konkreten Tipps liefert das Buch auch zahlreiche Einblicke in namhafte Unternehmen, die als Vorbild dienen können. So profitieren die Lesenden von dem hohen Praxisbezug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jonas Höhn beschäftigt sich mit flexibler Arbeitsorganisation, die auf Resultate setzt, statt auf Arbeitszeit und Anwesenheit zu schielen, Beziehungs- und Teammanagement, aber auch vielen „Human Skills“ wie radikaler Ehrlichkeit, die nicht verletzend sein muss, Empathie und wertschätzender Sprache.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dies soll noch einmal erwähnt sein: Wirklich jeder Mitarbeitende eines Unternehmens kann so zu einem besseren Umfeld beitragen. Denn schon eine Korrektur des eigenen Verhaltens und der eigenen Sprache kann ein sehr mächtiger Hebel für Verbesserungen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein flott geschriebenes Buch mit hohem Praxisbezug. Besonders hervorzuheben sind die Kurztipps aus unterschiedlichen Perspektiven und die Erfahrungsberichte aus anderen Unternehmen. Klare Leseempfehlung für alle, die aktiv die Arbeitskultur in der eigenen Organisation verbessern wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Mit Inner Work die Zukunft verändern</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/09/15/mit-inner-work-die-zukunft-veraendern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 06:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2019 veröffentlichten Joana Breidenbach und Bettina Rollow ihr Buch „New Work needs Inner Work“, dem ein großer Erfolg bei Rezensenten und Leserinnen und Lesern beschieden war. Nun legen die beiden Autorinnen mit „Die entfaltete Organisation“ <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/09/15/mit-inner-work-die-zukunft-veraendern/" title="Mit Inner Work die Zukunft verändern">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2019 veröffentlichten Joana Breidenbach und Bettina Rollow ihr Buch „New Work needs Inner Work“, dem ein großer Erfolg bei Rezensenten und Leserinnen und Lesern beschieden war. Nun legen die beiden Autorinnen mit „Die entfaltete Organisation“ einen Nachfolger vor. Das neue Buch basiert aus den Lehren und Erfahrungen, die die beiden mit den Prinzipien neuer Führung und Formen der Zusammenarbeit gesammelt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Herausfordernde Lektüre</strong>, die sich lohnt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über 260 Seiten warten auf die Lesenden. Und obwohl der Text klar und verständlich geschrieben ist, handelt es sich bei diesem Titel nicht um ein Buch für den Nachttisch. Denn es erfordert viel Aufmerksamkeit. Die Zeit, die Sie in die Lektüre investieren, wird sich aber lohnen, beantwortet das Buch doch viele Fragen rund um die Selbstorganisation von Unternehmen und letztlich auch unserer Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie bitte geht New Work?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">New Work und moderne Organisationsformen: In Unternehmen und der Management-Literatur spielen diese Themen eine wichtige Rolle. Nur beschränken diese sich oftmals viel zu stark auf „einfache“ Rezepte und den Gesichtspunkt der Transformation. Die beiden Autorinnen begehen nicht den Fehler, sich von herrschenden Strukturen und Organisationsprinzipien beschränken zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen ist die entfaltete Organisation ein Werk, das sich auf das Machbare und Denkbare fokussiert. Und damit erweitert es stark die Perspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern geht es darum, wie gute Organisationen gebaut werden können und warum Introspektion und Selbstreflexion dabei so wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das weitet auch den Blick auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Denn das ständige „Höher und Weiter“, das permanente Streben nach mehr Leistung und deren Beurteilung kann angesichts der Klimakatastrophe nicht mehr der richtige Weg sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dieses gut geschriebene Buch steckt voller Ideen und Impulsen. Und diese Vielfalt sorgt dafür, dass die aufmerksamen Leserinnen und Leser ihre ganz individuelle Sichtweise und Haltung entwickeln werden. Vielfalt im besten Sinne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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