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	<title>Künstliche Intelligenz Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Künstliche Intelligenz Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Menschliche Intelligenz und KI kombinieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 13:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über das Thema der künstlichen Intelligenz wird in Unternehmen in Deutschland oft so diskutiert, als würde diese Technologie nicht bereits in vielen Bereichen Einzug in unser Leben halten. Dabei begegnen wir solchen Systemen schon im <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/02/17/menschliche-intelligenz-und-ki-kombinieren/" title="Menschliche Intelligenz und KI kombinieren">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Thema der künstlichen Intelligenz wird in Unternehmen in Deutschland oft so diskutiert, als würde diese Technologie nicht bereits in vielen Bereichen Einzug in unser Leben halten. Dabei begegnen wir solchen Systemen schon im Alltag, ohne uns dessen unbedingt bewusst zu sein. Wenn sich die Kamera unseres Smartphones darum kümmert, dass ein Bild optimal aufbereitet wird, steckt dahinter genauso künstliche Intelligenz, wie in den ersten kassenlosen Supermärkten, die rund um den Globus entstehen und die vom Kunden entnommene Ware über Kameras erkennen. Ulrich Lichtenthaler nimmt in „Integrierte Intelligenz“ in den ersten Zeilen seines Buchs jede Illusion: „Kann Ihr Unternehmen künftig erfolgreich im Wettbewerb bestehen, ohne künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen? Nein.“</p>
<h2>Die Frage ist, wie KI genutzt wird</h2>
<p>Es wird für Unternehmen entscheidend sein, sich das Potenzial der KI nutzbar zu machen. Das ist aber alles andere als ein leichter Weg. Auf der einen Seite gilt es, interne Widerstände zu überwinden. Schließlich sind die Medien voller Schlagzeilen, die den Verlust vieler Arbeitsplätze prognostizieren. Zum anderen gibt es kein Patentrezept. Ein KI-System einfach von der Stange kaufen und dann gleich alle Vorteile nutzen? Das findet in der Realität so nicht statt, auch wenn Softwareanbieter naturgemäß das Gegenteil versprechen.</p>
<p>Wie sieht der Weg in Richtung KI in Unternehmen aus? Das umfasst insbesondere die gemeinsame Nutzung von KI und menschlicher Intelligenz. Denn bei all dem darf nicht vergessen werden, dass aktuelle KI-Systeme absolute Spezialisten auf dem jeweils programmierten Gebiet sind. Ansonsten verharren sie aber auf der kognitiven Entwicklungsstufe eines Kleinkinds.</p>
<h2>Auf dem Weg zur integrierten Intelligenz</h2>
<p>Das Ziel muss es sein, die einzigartigen Fähigkeiten menschlicher Intelligenz, wie dessen Kreativität, mit den Stärken maschineller Intelligenz zu verbinden. Es gilt, eine integrierte Intelligenz zu schaffen, womit wir beim Titel des Buchs angelangt sind. Es zeichnet den Verfasser aus, dass er sein Thema ohne notwendiges Vorwissen der Informatik oder Ingenieurwissenschaften darstellen kann. Er schreibt eingängig und nachvollziehbar und erklärt, wie Management und Führungskräfte die integrierte Intelligenz in ihren Organisationen verankern und mit Leadership verbinden. Dazu hat er ein eigenes Tool entwickelt, das für den Aufbau einer unternehmenseigenen Intelligenz-Architektur genutzt werden kann. Diesen „Integrated Intelligence Incubator“ stellt er in seinem Buch vor, das durch viele Beispiele angereichert ist.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Bisher beschäftigen sich Bücher zum Thema KI entweder technisch mit dem Thema, um dem Leser Methoden wie das maschinelle Lernen vorzustellen. Oder sie verharren auf der Schilderung einfacher Einsatzszenarien, wie Automation und Effizienzsteigerung von regelmäßigen Aufgaben. Ulrich Lichtenthaler weist darüber hinaus. Er zeigt eindrucksvoll, dass KI in Kombination mit dem Menschen viel mehr vermag. Und er zeigt einen nachvollziehbaren Weg, wie sich Unternehmen KI nutzbar machen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>KI bestimmt die neue Weltordnung</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/10/30/ki-bestimmt-die-neue-weltordnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 08:09:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung von Systemen mit künstlicher Intelligenz beherrscht seit einiger Zeit die Schlagzeilen. Die einen sehen darin fantastische Möglichkeiten für die nähere Zukunft, Kritiker befürchten Arbeitslosigkeit und die totale Überwachung der Menschheit. Im Rennen um <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/10/30/ki-bestimmt-die-neue-weltordnung/" title="KI bestimmt die neue Weltordnung">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung von Systemen mit künstlicher Intelligenz beherrscht seit einiger Zeit die Schlagzeilen. Die einen sehen darin fantastische Möglichkeiten für die nähere Zukunft, Kritiker befürchten Arbeitslosigkeit und die totale Überwachung der Menschheit. Im Rennen um die Entwicklung von KI läuft China den USA inzwischen den Rang ab. Europa scheint abgeschlagen. Das ist die Grundbotschaft des Buches „AI Superpowers” von Kai-Fu Lee.</p>
<h2>China: Vom Kopisten zum Technologieführer</h2>
<p>Der Autor ist in der Tech-Szene kein Unbekannter. Der ehemalige Chef von Google-China gilt als KI-Experte, ist ein gefragter Redner und investiert in Startups in seiner Heimat. Galt China lange Zeit als „Copycat”, das innovative Geschäftsmodelle und Internetangebote des Westens einfach Pixel für Pixel nachgebaut hat, zählt das Land inzwischen zu den internationalen Technologieführern. Ohne die Technik des Konzerns Huawei würden beispielsweise viele Mobilfunknetze nicht funktionieren. Und auch im Handel richtet sich der Blick immer stärker nach China, wo viele Techniken entwickelt werden, die Supermärkte und Warenhäuser der Zukunft bestimmten könnten.</p>
<p>Als unmittelbar Beteiligter zeichnet Lee in seinem Buch aber nicht nur diese Geschichte nach und erklärt, warum so viele US-Unternehmen aus dem Silicon Valley in China gescheitert sind. Er bietet dem Leser auch einen faszinierenden Blick in die aktuelle Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und deren Fortschritten.</p>
<h2>Optimistische Einstellung zur KI</h2>
<p>Aus den Zeilen des Buchs spricht an vielen Stellen deutlich der Stolz auf das eigene Land und dessen technologische Erfolge. So verwundert es nicht, dass kritische Stimmen zur politischen Situation des kommunistischen Staates nicht vorkommen.</p>
<p>Und eigentlich sieht er in der politischen Situation, der Überwachung, Zensur und vor allem der fehlenden Privatsphäre innerhalb des Landes sogar einen Standortvorteil für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Denn in China müsse eben nicht zu jeder Entwicklung ein moralischer Konsens gefunden werden, wie dies im Westen der Fall sei.</p>
<p>So besitzt China eben den größten Datenmarkt der Welt. Ein aus seiner Sicht gewichtiger Vorteil, der durch eine von der Regierung betriebene finanzielle Unterstützung der KI-Forschung noch vergrößert werde.<br />
Was das Buch so lesenswert macht, sind das tiefe Fachwissen und die klugen Analysen von Lee, der anschaulich beschreibt, wie Künstliche Intelligenz den Alltag der Menschen verändert wird. Was auch den Blick dafür schärft, wie viel KI uns allen bereits heute begegnet.</p>
<p>Geprägt ist das Buch auch durch einen persönlichen Optimismus gegenüber der Technologie. Und der ist aus einem Schlüsselerlebnis erwachsen. Eine Krebserkrankung veränderte nicht nur seine Arbeitsweisen, sondern auch den Blick auf die Entwicklung von KI-Systemen. Seiner Ansicht nach bietet KI die Chance, das Leben der Menschen stärker von der Ökonomie zu entkoppeln. Und wo Maschinen für uns arbeiten, werden sich die Menschen wieder verstärkt ihrer Menschlichkeit bewusst werden.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch widmet sich nicht nur einer der Zukunftstechnologien schlechthin, sondern bietet auch einen Einblick in das chinesische Wirtschaftsleben und Selbstverständnis. Ein Wirtschaftsbuch, das es durchaus mit einem spannenden Krimi aufnehmen kann.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Überlassen wir künstlicher Intelligenz unser Leben?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/05/23/ueberlassen-wir-kuenstlicher-intelligenz-unser-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 10:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein autonom fahrendes Auto ist das sichtbarste Zeichen für die Erschaffung künstlicher Intelligenz. Dieses heiß diskutierte Beispiel für „KI“ oder „maschinelles Lernen“ ist aber nur eines der vielen Projekte und Forschungsgebiete, auf denen Wissenschaftler interdisziplinär <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/05/23/ueberlassen-wir-kuenstlicher-intelligenz-unser-leben/" title="Überlassen wir künstlicher Intelligenz unser Leben?">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein autonom fahrendes Auto ist das sichtbarste Zeichen für die Erschaffung künstlicher Intelligenz. Dieses heiß diskutierte Beispiel für „KI“ oder „maschinelles Lernen“ ist aber nur eines der vielen Projekte und Forschungsgebiete, auf denen Wissenschaftler interdisziplinär daran arbeiten, Computer Fähigkeiten zu verleihen, die bisher nur dem Menschen vorbehalten waren. Dazu gehören genauso das autonome Lernen, das Erkennen von Mustern, Robotik, Übersetzen von Sprache und sogar kreative Prozesse.</p>
<p>Die Begegnung mit einem von einem Computer geschaffenen Gemälde, das die Technik Rembrandts perfekt nachahmte, hat für Holger Volland den Anstoß geliefert, sich auf die Suche nach Spuren künstlicher Intelligenz in unserem Alltag zu begeben. Er berichtet von den heute verfügbaren erstaunlichen Technologien. Und wirft einen Blick in die Zukunft.</p>
<h2>Von schreibenden und malenden Computern</h2>
<p>Wer ein bestimmtes Smartphone kauft, wird dank künstlicher Intelligenz die besten Fotos seines Lebens aufnehmen. So verspricht es die Werbung. Der Algorithmus, der in der Lage war, ein Bild im Stile eines Rembrandts anzufertigen, ist ebenfalls ein beeindruckendes Beispiel dafür, welche analytischen Fähigkeiten Computer bei der Bilderkennung inzwischen besitzen.</p>
<p>Es gibt segensreiche Einsatzgebiete solcher Ansätze, etwa bei der bildgebenden Diagnostik, in der Computer die Ärzte bei der Erkennung von Tumoren oder anderen Veränderungen unterstützen werden. Und in immer mehr Online-Shops können die Kunden inzwischen Bilder von Kleidungsstücken hochladen, um dann passende Accessoires, neue Outfits oder eben ein Gegenstück zu finden und zu kaufen.</p>
<p>Volland beschränkt sich nicht auf die Sammlung solcher Beispiele und den reinen Bericht, sondern stellt sie auch immer infrage. Oder weist auf die Schattenseiten hin.</p>
<h2>Macht uns KI kreativ oder zu Dummköpfen?</h2>
<p>Zu diesen Schattenseiten gehört etwa, dass Bildanalyse dazu genutzt werden kann, auf Eigenschaften eines Bewerbers zu schließen. Die KI im Hintergrund berät die HR-Manager darüber, ob es sich überhaupt lohnt, den Kandidaten einzuladen.</p>
<p>Die einen sehen das als hilfreiche Unterstützung, die anderen als den Beginn einer Bevormundung. Wenn wir mit einem Computerprogramm ein Gemälde oder ein Musikstück geschaffen haben, sind wir dann kreativ? Oder sind das erste Anzeichen einer digitalen Demenz, in die sich die Menschen freiwillig begeben? Diese kritischen Töne, das analytische Aufzeigen der potenziellen Gefahren der rasanten Entwicklungen, gehören zu den Vorzügen des Buchs.</p>
<h2>Die Herausforderungen für unsere Gesellschaft</h2>
<p>Holger Volland betreibt in seinem klugen und kenntnisreichen Werk keine moderne Maschinenstürmerei. Künstliche Intelligenzen verändern heute unseren Alltag. Er zeigt gekonnt auf, wo das der Fall ist, ohne das sich die Menschen darüber all zu viele Gedanken machen.</p>
<p>Er hat aber zugleich die Risiken im Blick, die unserem Zusammenleben drohen, wenn wir uns zu stark in die Hand der Maschinen begeben. Auf den letzten Seiten des bei Beltz veröffentlichten Titels hält er ein Plädoyer, wie Politik, aber auch jeder einzelne von uns, mit den Herausforderungen der Technologie umgehen sollten. Das beginnt damit, dass wir alle uns wieder an den Gedanken zu gewöhnen, für Services im Internet zu bezahlen. Denn nur so könnten die großen Konzerne uns auch als ihre Kunden sehen und nicht als ihre Produkte, deren Daten sie bereitwillig auswerten, um sie zu Geld zu machen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Buch, das absolut zum richtigen Zeitpunkt kommt. Es zeigt auf, wo Maschinen uns helfen, aber auch, wo sie unsere Humanität bedrohen. Es wäre wünschenswert, wenn viele Politiker und Entscheider aus der Wirtschaft zu den Lesern dieses Werks zählten.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 12:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt zahllose Bücher über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Automatisierung auf das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. Vermutlich ist keines so radikal in seiner Bewertung wie &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; von Martin Ford. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/" title="Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/">Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8350" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter-195x300.jpeg" alt="Ford Aufstieg Roboter" width="195" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter-195x300.jpeg 195w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter.jpeg 422w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" />Es gibt zahllose Bücher über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Automatisierung auf das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. Vermutlich ist keines so radikal in seiner Bewertung wie &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; von Martin Ford. Der Silicon Valley-Insider Ford zeichnet ein schonungsloses Bild von einer dunklen virtuellen Macht, die fast beiläufig und unbemerkt die Spielregeln des sozialen Lebens und der ökonomischen Gesetzmäßigkeiten aushebelt: Dass Roboter und Computertechnologie nur den menschlichen Intellekt unterstützen, dass Bildung der Schlüssel zum individuellen Erfolg ist, dass die Virtualisierung die Chancengleichheit vorantreibt &#8211; heute ist das alles richtig. In den kommenden Jahren jedoch verkehren sich laut Ford die Vorteile ins Gegenteil.</p>
<h2>Die Geister, die ich rief &#8230;</h2>
<p>Die stete Verdoppelung von Rechenleistungen in immer kürzeren Zeiteinheiten und die damit verbundene unaufhaltsame Expansion der Microchip-Technologie in allen Bereiche des Lebens fordert ihren Tribut: Traditionelle Berufsbilder werden entwertet oder verschwinden ganz. Neue Berufsbilder dagegen stellen die Leistungen der Rechner in den Vordergrund &#8211; nicht die des Menschen. Der wird zur Austauschware. Und das gilt längst nicht nur für Fabrikarbeiter &#8230;</p>
<h2>Massenarbeitslosigkeit als Abfallprodukt des IT-Wahnsinns</h2>
<p>Ford argumentiert in seinem Buch als scharfer Zukunftskritiker und kann dabei auf seine Insiderkenntnisse aus 25 Jahren Software-Entwicklung vertrauen. Ihm geht es allerdings nicht darum, den technologischen Fortschritt in Frage zu stellen, sondern die gravierenden gesellschaftlichen Auswirkungen aufzuzeigen, die im Zusammenhang mit den Rekordzahlen zu den Leistungsexplosionen im IT-Bereich gerne übersehen werden.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; ist ein aufrüttelndes Buch, das schonungslos die verborgene Seite des technologischen Fortschritts offenlegt. Wichtige Lektüre für Volkswirtschaftler und verantwortungsvolle Arbeitgeber aus dem IT-Bereich.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser</p>
<p>Martin Ford: &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221;, Plassen 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=6C991F9EC430D75C1EE3709939495FCF.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Aufstieg+der+Roboter&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/">Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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