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	<title>Scrum Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Scrum Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Erfolg ist ein Mannschaftssport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 10:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Holokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/" title="Erfolg ist ein Mannschaftssport">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge und Erfolgsstrategien, sind also eher mit Rezeptbüchern vergleichbar. Doch genau das will die Autorin, die zuletzt mit dem auch hier stark besprochenen „Unkompliziert“ überzeugen konnte, nicht liefern.</p>
<p>Ihrer Beobachtung im Vorwort ist schwer zu widersprechen. Denn tatsächlich dürfte es inzwischen mehr als genügend Ratgeber und Anleitungen zu Methoden wie Scrum, Agilität und neuen Formen der Zusammenarbeit geben. Und doch sind viele Unternehmen in dieser Hinsicht längst nicht dort, wo sie stehen könnten.</p>
<h2>Der berühmte zweite Schritt</h2>
<p>Und das liegt häufig darin, dass sich die Organisationen wacker bemühen, zu mehr Selbstorganisation wie Holokratien zu gelangen und auch die ihnen gebotenen Rezepte umsetzen. Aber dennoch mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind. Für Stephanie Borgert liegen die Gründe auf der Hand. Denn neue Techniken und Organisationsformen einzuüben und umzusetzen, ist wenig sinnvoll, wenn die Beteiligten noch alten Denkmustern nachhängen. Eine solche Transformation kann nur halbherzig und oberflächlich sein. Authentizität sieht anders aus. Es ist die Sache mit dem zweiten Schritt, der zu früh gemacht wurde.</p>
<h2>Ein Buch zur Inspiration und zum Nachdenken über das Denken</h2>
<p>Wenn es nun kein „Playbook“ ist, was ist Stephanie Borgert gelungen? Ein flott geschriebenes, liebevoll und teilweise witzig illustriertes Buch, das noch einmal die Grundlagen auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation und Teamarbeit in Unternehmen beschreibt. Dabei helfen ihr natürlich die Fehler, die ihr im Berateralltag in anderen Firmen begegnet sind, um ganz gezielt Missverständnisse und veraltete Denkweisen zu analysieren.</p>
<p>Sie schärft Begriffe, stellt Theorien und Methodiken in Gesamtzusammenhänge und schreibt praxisnah und klar verständlich. Und sie dringt auf diese Weise immer tiefer in den Wesenskern von mehr Selbstorganisation vor. Nur, wenn verstanden wird, wie Teams „funktionieren“, also wie Menschen als soziale Wesen miteinander interagieren, kann das große Ziel gelingen. Und das bedeutet auch, dass über Konflikte von der Entstehung bis zur Lösung nachgedacht wird und alle Beteiligten begreifen, wie der Mensch zu Entscheidungen gelangt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wie schon bei ihrem letzten Werk gelingt Stephanie Borgert der große Wurf, mit einfachen Worten kenntnisreich und verständlich Zusammenhänge zu erklären. Als Einstieg vor der Lektüre der zahllosen Ratgeber oder zum besseren Verständnis solcher Werke bestens geeignet.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Scrum für Fortgeschrittene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 08:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum einen Projektverantwortlichen oder Manager, der mit dem Begriff „Scrum“ nichts anfangen kann. Begonnen hat der Siegeszug der Methode in der Softwareentwicklung. Von dort aus fand Scrum immer mehr Anhänger und verbreitete sich <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/03/27/scrum-fuer-fortgeschrittene/" title="Scrum für Fortgeschrittene">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt kaum einen Projektverantwortlichen oder Manager, der mit dem Begriff „Scrum“ nichts anfangen kann. Begonnen hat der Siegeszug der Methode in der Softwareentwicklung. Von dort aus fand Scrum immer mehr Anhänger und verbreitete sich als Management-Werkzeug in vielen Branchen und Unternehmensteilen. Inzwischen ist Scrum nahezu ein Synonym für agile Techniken. Jeff Sutherland erfand die Methode in den 90er Jahren und machte sie erfolgreich. Jetzt legt sein Sohn ein Praxisbuch zum Thema vor.</p>
<p>Wer nach einführender Literatur zu Scrum und agilen Methoden für das Projektmanagement sucht, findet im Buchhandel reichlich Auswahl. Das Angebot reicht von schnellen Einstiegen bis hin zu umfangreichen Ratgebern. Diese gehen dann der Frage nach, wie es der Leser schafft, die Mitarbeitenden von der Methodik zu überzeugen.</p>
<p>Damit will sich Sutherland nicht aufhalten. Er liefert zwar jeweils knappe Erläuterungen der grundlegenden Techniken, beschäftigt sich in erster Linie mit tiefergehenden Fragen.</p>
<h2 id="herausforderungen-jenseits-der-team-ebenen">Herausforderungen jenseits der Team-Ebenen</h2>
<p>Relativ einfach ist es, Scrum innerhalb eines Teams zu implementieren. Bei der Unternehmensführung geht es aber nicht darum, einen Fleckenteppich mit Insellösungen zu schaffen. Damit agile Methoden ihren Nutzen für das gesamte Unternehmen entfalten, ist es erforderlich, Organisation und Abläufe anzupassen.</p>
<p>Notwendig ist ebenfalls, ein Verständnis zu entwickeln, wie selbstorganisierte Teams und Scrum funktionieren. Manager, die bisher gewohnt waren, alles in der Hand zu halten, oder Vertriebsmitarbeiter, die in Releasezyklen von Produkten denken, müssen verstehen, wie ein Scrum abläuft.</p>
<p>Der Leser merkt, dass der Autor vor seinem Einstieg in das väterliche Unternehmen als Journalist arbeitete. Dazu trägt die sehr gute Übersetzung bei. Gekonnt schildert er die Bedenken, Fragen und Widerstände in Organisation auf dem Weg zur Einführung von Scrum. Für sein Buch hat er bei großen Unternehmen wie Saab, Bosch oder Schlumberger nachgefragt, wie sie Scrum erfolgreich einführten, um schneller und effizienter zu arbeiten.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Titel von „Das Scrum Praxisbuch“ verspricht nicht zu viel. Es ist anschaulich geschrieben und liefert Antworten auf die Fragen, die jede Führungskraft haben dürfte, wenn es um agile Methoden geht.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Modernes Projektmanagement – agil, traditionell, hybrid</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 13:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Kanban]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agilität scheint ein Zauberwort. Firmen streben heute den Status eines agilen Unternehmens an und versprechen sich auch gerade im Projektmanagement vom Einsatz agiler Techniken kürzere Innovationszyklen und schnellere Reaktionen auf Erfordernisse des Marktes. Aber wie <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/09/07/modernes-projektmanagement-agil-traditionell-hybrid/" title="Modernes Projektmanagement – agil, traditionell, hybrid">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Agilität scheint ein Zauberwort. Firmen streben heute den Status eines agilen Unternehmens an und versprechen sich auch gerade im Projektmanagement vom Einsatz agiler Techniken kürzere Innovationszyklen und schnellere Reaktionen auf Erfordernisse des Marktes. Aber wie passen Methoden wie Scrum oder Kanban zu einem sich an Normen orientierenden Projektmanagement? Müssen Verantwortliche nun ihr gesamtes Wissen über Bord werfen und sich umorientieren? Oder gibt es einen Mittelweg?</p>
<h2>Best of Breed gilt auch im Projektmanagement</h2>
<p>Geht es nach Holger Timinger, dann sind traditionelle Methoden bei der Planung eines Projekts und neue Ansätze kein Widerspruch. Er plädiert entschieden dafür, dort, wo es sinnvoll ist, die unterschiedlichen Vorgehensweisen zu kombinieren. Und wie das gehen kann, zeigt er in seinem über 500 Seiten umfassenden Lehr- und Arbeitsbuch. Das, was in der IT-Branche gern als &#8220;Best of Breed&#8221; bezeichnet wird, gilt also seiner Ansicht gerade auch im Projektmanagement. Sich der besten Lösungen unterschiedlicher Herkunft zu bedienen, um die optimale Lösung für die eigene Aufgabenstellung zu erreichen.</p>
<h2>IMPA, Prince2 und Kanban</h2>
<p>Das Buch wendet sich nicht nur an Praktiker, sondern auch an Studierende und Teilnehmer von Weiterbildungsveranstaltungen. Als Lehrbuch im klassischen Sinne konzipiert, nimmt sich der Autor auch Zeit und Raum, um bei den Grundlagen zu beginnen. Nach einer kompakten Auflistung wichtiger Normen, stellt er zunächst die Vorgehensmodelle im traditionellen Projektmanagement dar. Er arbeitet hierbei Gemeinsamkeiten heraus und bietet auch gleich im ersten Kapitel Fallstudien bzw. Leitfragen an. Diese werden, wie es sich in einem Lehrbuch gehört, im Anhang exemplarisch beantwortet.</p>
<h2>Ausführliche, systematische Darstellung</h2>
<p>Breiten Raum nehmen die Vorstellungen der verschiedenen Werkzeuge und Methoden des jeweiligen Ansatzes im Projektmanagement ein. Nach der Besprechung der tradierten Werkzeuge, mit Meilensteinen, Balkenplänen und Ressourcen-Pools, richtet Timinger seinen Blick auf die agilen Methoden. Scrum und Kanban werden ausführlich erläutert und ihr Nutzen vorgestellt.</p>
<p>Sind damit die Grundlagen bereitet, geht es etwa zur Hälfte des Titels an die Synthese. Hier beginnt die Darstellung des hybriden Projektmanagements. Und es wird sehr deutlich, dass tradierte Methoden nach wie vor ihre Daseinsberechtigung haben. Ist das Ziel eines Projekts klar umrissen, und auch der Weg dorthin mehr oder weniger bekannt, ist es nicht sinnvoll, statt sequentieller Vorgehensmodelle nun plötzlich auf Scrum zu setzen. Oder noch schlimmer. Ein solches Projekt, nur weil es gerade &#8220;schick&#8221; ist, in das Korsett einer agilen Technik zu stecken. Auf der anderen Seite kranken viele Projekt mit zahlreichen Unwägbarkeiten am Einsatz sequentieller Methoden. Die Entwicklung von Software ist dafür das klassische Beispiel. Hier sind agile Methoden allen Projektstrukturplänen deutlich überlegen.</p>
<h2>Führung und Werkzeugkiste</h2>
<p>Die beiden letzten Kapitel des Buchs verdienen es, besonders erwähnt zu werden. Hier geht es einerseits um das Thema Führung in Projekten. Gerade die Leitung von Mitarbeitern, ohne die disziplinarische Weisungsbefugnis zu besitzen, kann sich als schwierig erweisen, falls die Kollegen eben gerade nicht an einem Strang ziehen. Die Ausführungen zu dem Thema können natürlich nicht auf alle Eventualitäten und Konstellationen eingehen, sind aber konkret genug, um eine gute Hilfestellung im Alltag zu bieten. Das gilt umso mehr für das Kapitel mit dem treffenden Titel &#8220;Werkzeugkiste&#8221;. Hier werden wichtige Tools und Techniken aus beiden Welten komprimiert und leicht verständlich vorgestellt. User Stories, Projektstrukturplan oder Kanban-Board – kurz und knapp erfährt der Leser, wie er das Werkzeug einsetzt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch von Holger Timinger verdient höchste Anerkennung. Das Unterfangen, die Stränge traditionelles und agiles Projektmanagement zusammenzuführen, ist überaus geglückt. Noch dazu schreibt der Autor leicht verständlich und breitet seinen Stoff didaktisch geschickt vor dem Leser aus. Eine klare Kaufempfehlung.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Holger Timinger: [amazon_textlink asin=&#8217;3527530487&#8242; text=&#8217;Modernes Projektmanagement&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;d1a8bcfe-93cb-11e7-9f4b-ed9602077641&#8242;], Wiley, 2017</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/09/07/modernes-projektmanagement-agil-traditionell-hybrid/">Modernes Projektmanagement – agil, traditionell, hybrid</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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