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	<title>Innovation Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Innovation Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Wenn Algorithmen die Wirklichkeit verzerren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 11:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katharina Schüller räumt in ihrem Buch „Daten sind Macht“ mit der Illusion auf, dass Zahlen neutral sind und künstliche Intelligenz objektive Wahrheiten liefert. Die Statistikerin zeigt stattdessen, wie sehr jede Datenerhebung von menschlichen Entscheidungen geprägt <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/12/06/wenn-algorithmen-die-wirklichkeit-verzerren/" title="Wenn Algorithmen die Wirklichkeit verzerren">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Katharina Schüller räumt in ihrem Buch „Daten sind Macht“ mit der Illusion auf, dass Zahlen neutral sind und künstliche Intelligenz objektive Wahrheiten liefert. Die Statistikerin zeigt stattdessen, wie sehr jede Datenerhebung von menschlichen Entscheidungen geprägt ist. Und damit auch dazu genutzt werden kann, eine Realität zu konstruieren. Es hat Gründe, dass die Trump-Regierung vorschlägt, das Bruttoinlandsprodukt neu zu berechnen. Denn wer die neuen Grundlagen vergisst und nicht hinterfragt, sieht eine USA, die wirtschaftlich gesünder scheint, als sie ist. Daten sind ein Machtinstrument.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="WechselndeAnstze">Wechselnde Ansätze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch scheint mir zwischen zwei Ansätzen zu oszillieren. Mal ist es ein Managementratgeber für Führungskräfte. Dann könnten die Lesenden in ein Statistikseminar geraten sein. Dieser wechselnde Fokus führt gelegentlich zu Längen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt aber auch die Kernbotschaft an: Ohne Datenkompetenz sind wir anfällig für Manipulation. Geschönte Wirtschaftsstatistiken sind nur eine Erscheinungsform. Algorithmen, die diskriminierend arbeiten, eine andere.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ZwischenTeilhabeundDiskriminierung">Zwischen Teilhabe und Diskriminierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Janusköpfigkeit künstlicher Intelligenz zeigt die Autorin besonders eindrücklich. So kann KI Menschen mit Behinderung unterstützen oder weltweiten Zugang zu Bildung ermöglichen. Andererseits reproduziert sie unter Umständen auch Vorurteile, wie das Beispiel von Recruiting-Algorithmen belegt, die systematisch männliche Bewerber bevorzugten. Schüller plädiert deshalb für ethische Leitlinien, psychologische Sicherheit in Organisationen und vor allem für eine kritische Grundhaltung gegenüber vermeintlich objektiven Zahlen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine wertvolle Lektüre für alle, die KI reflektiert nutzen möchten – trotz gelegentlicher Redundanzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Von China lernen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/07/01/von-china-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 15:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kenner Fabian Hänle entführt in „Wirtschaftserwachen“ die Leserinnen und Leser nach China. Er hat dort zehn Jahre die deutsche Tochter eines Unternehmens aufgebaut und sich auch die Sprache angeeignet. Dieser Mann weiß also, worüber <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/07/01/von-china-lernen/" title="Von China lernen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kenner Fabian Hänle entführt in „Wirtschaftserwachen“ die Leserinnen und Leser nach China. Er hat dort zehn Jahre die deutsche Tochter eines Unternehmens aufgebaut und sich auch die Sprache angeeignet. Dieser Mann weiß also, worüber er schreibt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wirtschaftsmacht Chinas wird anlässlich der Fußball-Europameisterschaft deutlich. Gleich drei der Hauptsponsoren des Turniers sind chinesische Unternehmen. Eine regelrechte Demonstration der Stärke. „Seht her, wir haben das Geld, um so teures Marketing bezahlen zu können“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch anders, als es die Werbebanner während der EM vielleicht suggerieren: Es sind nicht die großen chinesischen Konzerne, die den Motor der chinesischen Wirtschaft antreiben. Wie Fabian Hänle schreibt, stammen zwei Drittel der chinesischen Exporte aus dem Mittelstand. Die aufstrebende Mittelschicht und mittelständische Unternehmen sind es, die in den vergangenen Jahren zum Aufstieg des Landes beigetragen haben. Und das mit überragendem Erfolg. Inzwischen ist das vom Staatskapitalismus geprägte Land in 37 von 44 Schlüsseltechnologien führend.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="EinblickeinMentalittZieleundVisionen">Einblicke in Mentalität, Ziele und Visionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Teil des Buchs liefert fundierte Einblicke in die Mentalität des chinesischen Mittelstands. Es geht um die im Land herrschende Kultur, die Visionen für China und seine Wirtschaft. Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Titeln am Markt, die sich mit der Weltmacht China beschäftigen, aber sich entweder auf Politik oder die Darstellung schillernder Persönlichkeiten und bekannter Konzerne beschränken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die überaus lebendige Darstellung gewinnt durch die vielen Porträts chinesischer Mittelständler.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="WasDeutschlandlernenkann">Was Deutschland lernen kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht dem Autor nicht allein darum, den chinesischen Mittelstand zu porträtieren. Wobei allein die Einsichten, die das Buch in dieser Hinsicht liefert, es schon lesenswert machen. Im zweiten Teil richtet Hänle den Blick auf die Konsequenzen für Deutschland. Wo liegt unser Land zurück? Wie gelingt es, zur Wirtschaftsmacht China wieder aufzuschließen und ins Geschäft zu kommen?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hänle nennt in seiner Analyse die Dinge beim Namen, die aus seiner Sicht in Deutschland den Mittelstand behindern und problematisch sind. Diese stellt er der Lage in China gegenüber und räumt dabei auch gleich mit einer Reihe von Klischees auf. In Form vieler Interviews und Beispielen liefert er Strategien zum Umgang mit chinesischen Unternehmen und liefert unzählige Tipps, um China und seine Einwohner besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Kindness-Economy: Mehr als freundlich</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/10/10/kindness-economy-mehr-als-freundlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 13:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor etwa sechs Jahren tauchte der Begriff der „Kindness-Economy“ erstmals im Rahmen von TED-Talks und Artikeln des Forbes Magazine auf. Bei diesem Begriff stellt sich ein Problem, das dieses Buch dadurch aus dem Weg geht, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/10/10/kindness-economy-mehr-als-freundlich/" title="Kindness-Economy: Mehr als freundlich">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor etwa sechs Jahren tauchte der Begriff der „Kindness-Economy“ erstmals im Rahmen von TED-Talks und Artikeln des Forbes Magazine auf. Bei diesem Begriff stellt sich ein Problem, das dieses Buch dadurch aus dem Weg geht, konsequent das englische Original zu verwenden. Denn  „Kindness“ darf nicht einfach mit „Freundlichkeit“ verwechselt werden. Auch wenn es die naheliegende Übersetzung ist. Die Trend- und Zukunftsforscherin Oona Horx Strathern stellt in ihrem bei Gabal erschienenen Buch das Konzept genauer vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anders wirtschaften, eben „kind“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren nimmt, erfreulicherweise, die Zahl der Buchtitel zu, in denen sich Vordenker:innen der Wirtschaft mit der Zukunft unserer Systeme beschäftigen. Angesichts der deutlich erkennbaren Veränderungen unseres Habitats ist unter diesen Expertinnen und Experten ausgemacht, dass unser lineares Streben nach immer mehr Umsätzen und Gewinnen eine Sackgasse bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihnen und der Verfasserin ist gemein, dass es nicht um eine radikale Abschaffung des Kapitalismus und der Marktwirtschaft geht, sondern um eine andere Form des Wirtschaftens. Eine „freundlichere“, rücksichts- und respektvollere Art der Wirtschaft. Eben „kind“ sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das meint, dass im Zentrum der Aufmerksamkeit des Unternehmens nicht allein die Interessen der Shareholder stehen, sondern aller Stakeholder. Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden und auch unsere Umwelt erhalten den Respekt und die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem hierbei Begriffe wie Nachhaltigkeit, ESG, Überwindung des Gender-Pay-Gaps oder auch Craddle-to-Craddle in den Sinn kommen, liegt nicht ganz falsch. Aber „Kindness“ geht darüber hinaus, denn es handelt sich auch um eine Haltung des Unternehmens und damit aller Mitarbeitenden. Eine Haltung, die Kunden und Geschäftspartner spüren und wahrnehmen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aber damit lässt sich doch kein Geld verdienen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer bis hierher gelesen hat und dem Thema skeptisch gegenübersteht, wird jetzt einwerfen, dass sich damit nur dann Geld verdienen lässt, wenn die Mitbewerber sich ebenso verhalten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das ist ein Trugschluss, denn immer mehr Menschen beginnen direkt in ihrem Umfeld umzudenken und andere Haltungen gegenüber der Arbeitswelt, der Umwelt und dem Konsum zu entwickeln. Deswegen findet die Autorin, dass die Zeit für die „Kindness Economy“ reif ist. Und Beispiele dafür liefert sie in diesem lesenswerten Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Buch für alle, die gern über alternative Formen der Wirtschaft und der Notwendigkeit eines Wandels nachdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Was das Metaverse ist oder sein kann</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/05/16/was-das-metaverse-ist-oder-sein-kann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 06:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was das Metaverse nun eigentlich ist und warum sich Unternehmen damit beschäftigen sollten, erklärt ein Buch aus dem Gabal-Verlag. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/05/16/was-das-metaverse-ist-oder-sein-kann/" title="Was das Metaverse ist oder sein kann">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das „Metaverse“ (deutsch: Metaversum) hat für einige Zeit die Schlagzeilen von IT- und Fachmedien regelrecht dominiert. Aber wie es in dieser schnelllebigen Welt so geht, hat die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, insbesondere des neuen Chatbot ChatGPT, so für Furore gesorgt, dass die Berichterstattung zum Thema ins Hintertreffen geriet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des Jahres überraschte nun „Meta“ mit der Ankündigung eines „Pivot“: Nach verlustreichen Geschäftsjahren wolle sich die Firma nun auf die Entwicklung von künstlicher Intelligenz fokussieren, statt weiter das Metaverse voranzutreiben. Ein bedeutsamer Schritt, denn das Unternehmen, das hinter Facebook steht, hatte sich ganz bewusst für den Namen entschieden, um die Bedeutung des Metaversums für den Konzern zu unterstreichen. Kommt da eine Entwicklung bereits zu ihrem Ende, noch bevor sie eigentlich begonnen hat?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Schwierigkeit einer Definition</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der Schwierigkeiten im Umgang mit dem Metaverse liegt bereits daran, zu definieren, was es denn jetzt ist oder sein wird. Dieser Herausforderung stellen sich auch Collin Groome und Christian Gleich in ihrem „Praxisbuch Metaverse“. Überspitzt formuliert, soll das Metaverse den Umgang mit dem Internet, so wie er heute für Milliarden Menschen zum Alltag gehört, grundlegend verändern. Interagieren wir heute mit anderen Personen über das Netzwerk, nutzen wir unseren Computer oder unser Smartphone dafür. Uns ist aber stets jederzeit bewusst, dass es eine klare Grenze gibt, zwischen dem, was sich auf dem Bildschirm zeigt und unserer gefühlten und wahrgenommenen Realität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Immersive Erlebnisse als Basis des Metaverse</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Problematik einer Definition erwächst aus der Tatsache, dass hier eine ganze Reihe von technischen Entwicklungen aufeinandertreffen, die alle das Potenzial besitzen, weitreichende Veränderungen anzutreiben. Wie sie allerdings ineinander greifen, um das zu erreichen, was als „immersives Erlebnis“ bezeichnet wird, ist allerdings noch unklar. Es gibt Ansätze, Ideen und Konzepte – aber eben noch keinen „Showroom“, in dem interessierte Personen einfach das Metaverse betreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Im Metaverse sollen die Nutzerinnen und Nutzer sollen in eine künstliche Welt regelrecht „eintauchen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Technik auf die Business-Welt übertragen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der vom Verlag gewählte Titel „Praxisbuch“ führt Leserinnen und Leser, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen, vermutlich etwas in die Irre. Es handelt sich nicht um ein Anweisungsbuch, das leicht verdauliche Schrittfolgen offeriert, an deren Ende ein „Metaverse“ steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dem Autoren-Duo allerdings gelingt, ist eine allgemein verständliche Darstellung der relevanten Technologien hinter dem Metaverse, wie Virtual Reality, Augmented Reality oder auch der Blockchain. Und aktuelle Pilotprojekte vorzustellen und den konkreten Nutzen des Metaverse für Unternehmen herauszuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn auch, wenn es so scheint, als ging es mit dem Metaverse nach dem Rückzug des Facebook-Konzerns nicht weiter, ist das mit Sicherheit nicht der Fall. Möglicherweise wird das auch ein Glücksfall für das Metaversum selbst, wenn es nicht von Facebook dominiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsatzmöglichkeiten für die Technologien des Metaverse gibt es in vielen Branchen zur Genüge. Von der Architektur und Bauwesen, in denen es Rundgänge in noch geplanten Räumlichkeiten geben wird, dem Bildungssektor, der Industrie, die mit digitalen Zwillingen Produktinnovationen vorantreiben wird, bis zu Handel und Marketing natürlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren bewegen sich bei ihren Schilderungen nicht im Reich von Visionen, sondern greifen bereits aktuell greifbare Projekte heraus und regen damit die eigene Fantasie an, was hier möglich sein kann. Und weil eigene Erfahrung besser als reine Theorie ist, bieten sie auch in sehr komprimierter Form eine Hilfestellung, Tools zu installieren, damit die Leserinnen auch erste Erfahrungen sammeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein leicht verständliches Buch, das einen umfassenden Einblick in die aktuellen Entwicklungen rund um das Metaverse zum Zeitpunkt seines Erscheinens aufgreift. Dabei gelingt es den Verfassern, den zukünftigen Nutzen darzustellen. Und damit auch den Leserinnen und Lesern Ideen zu liefern. Einen Abzug in der Bewertung gibt es aber für den Hinweis „Praxisbuch“. Denn ein Leitfaden für die Umsetzung ist es nun gerade nicht. Es bleibt aber dennoch nützlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/05/16/was-das-metaverse-ist-oder-sein-kann/">Was das Metaverse ist oder sein kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Ein Buch, das selbst eine Innovation ist</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/03/31/ein-buch-das-selbst-eine-innovation-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 08:01:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Meta-Modell für agile Innovationen“ ist wahrscheinlich das ungewöhnlichste Fachbuch, das derzeit im deutschsprachigen Raum zu bekommen ist. Denn es behandelt das Medium „Buch“ selbst als Innovation. Der eigentliche Autor Jean-Philippe Hagmann, Experte für Innovation <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/03/31/ein-buch-das-selbst-eine-innovation-ist/" title="Ein Buch, das selbst eine Innovation ist">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/03/31/ein-buch-das-selbst-eine-innovation-ist/">Ein Buch, das selbst eine Innovation ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2"><span class="s1">Das „Meta-Modell für agile Innovationen“ ist wahrscheinlich das ungewöhnlichste Fachbuch, das derzeit im deutschsprachigen Raum zu bekommen ist. Denn es behandelt das Medium „Buch“ selbst als Innovation. Der eigentliche Autor Jean-Philippe Hagmann, Experte für Innovation und Transformation, lässt die Leserinnen und Leser die Perspektive der Autorin „Noita Vonni“ einnehmen, die auf dem Dachboden ein Reisetagebuch gefunden hat. Die darin beschriebene Reise hat das Ziel, ein neues Habitat für die Menschheit zu entdecken, nachdem die Erde zunehmend unbewohnbar wird. Die „Entdeckerin“ des Tagebuchs bittet um Kommentare, die dann reichlich und handschriftlich erfolgen.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Mit wirklich viel Liebe zum Detail wurde hier im Layout tatsächlich der Eindruck erweckt, als läge vor den Leserinnen und Lesern ein durchgearbeitetes und kommentiertes Buch. Inklusive des optischen Eindrucks eines gelegentlich schmierenden Kugelschreibers und Farbwechseln. Ein Buch als Innovation – schöner lässt sich das Thema selbst kaum visualisieren.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Ein Buch als Entdeckungsreise</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Dieser wirklich innovative Ansatz, der Storytelling mit einem frischen Layout verbindet, fordert die Lesenden heraus. Denn sie müssen ja nicht nur dem Geschehen der Geschichte folgen, sondern auch die zahlreichen „Anmerkungen“ und „Kommentare“ verfolgen. Es ist ein Buch, das die volle Aufmerksamkeit fordert, um auch mit Gewinn gelesen zu werden.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Es geht um verschlüsselte Botschaften, deren Erkenntnis sich erst offenbart, wenn sie rückwärts gelesen werden, es gibt viele kluge Kommentare zu konkreten Fragen, die sich in einem innovativen Prozess ergeben (wie sie nicht nur die Erforschung eines neuen Habitats darstellt). So entwickelt sich langsam tatsächlich ein Meta-Modell für Innovationen.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Es geht um Kernfragen von Innovationsprozessen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Im Kern geht es in dem Buch um wichtige Fragen rund um die Entwicklung von Innovationen: Wie funktioniert Innovation? Gibt es ein einfaches Rezept? Ist der Prozess dorthin linear, oder eher iterativ? Oder vielleicht noch komplexer? Es wird nicht eine einzige Methode vorgestellt oder ein „Patentrezept“ geliefert, was in der Regel ohnehin zum Scheitern verurteilt ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Eine (versteckte) Antwort und Botschaft auf die Frage, wie Innovation funktioniert, liefert das Buch schon in seinem Leseprozess. Denn durch die Verknüpfung von Anmerkungen und der Geschichte ist das Lesen kein linearer Prozess. Wer dieses Buch bewusst liest, wird sich in gedanklichen Schleifen wiederfinden.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Wer sich für Innovationen interessiert, findet aber sicherlich seinen individuellen Weg durch das Buch. Und den braucht es ja auch, um selbst innovativ zu sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Übrigens: Die Detailliebe von Autor und Verlag zeigt sich auch dann, wenn der Schutzumschlag abgenommen wird. Denn dann halten Sie tatsächlich ein „altes“ Tagebuch in den Händen.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p4"><span class="s1"><b>Management-Journal-Fazit</b>: Ein Buch, das hoffentlich nicht nur wegen seiner wirklich wunderschönen und kreativen Gestaltung häufig gekauft werden wird, sondern wegen des vorzüglichen Inhalts. Der dürfte aber eher Leserinnen und Leser ansprechen, die sich bereits intensiver mit dem Thema Innovationen in Unternehmen beschäftigt haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p4"><span class="s1">Stephan Lamprecht</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/03/31/ein-buch-das-selbst-eine-innovation-ist/">Ein Buch, das selbst eine Innovation ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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