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	<title>Wirtschaftsromane Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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		<title>Banken, Börsen und Banditen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 09:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsromane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wetten, dass sich Ihr Misstrauen gegen die Banken deutlich steigern wird und dass Sie Ihr Erspartes keinem Sparbuch mehr anvertrauen, wenn Sie „Der größte Raubzug der Geschichte“ gelesen haben? Das sehr erhellende und durchweg auch <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2013/08/02/banken-borsen-und-banditen/" title="Banken, Börsen und Banditen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/08/18809104_18809104_xl.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft  wp-image-5786" alt="18809104_18809104_xl" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/08/18809104_18809104_xl.jpg" width="287" height="384" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/08/18809104_18809104_xl.jpg 478w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/08/18809104_18809104_xl-224x300.jpg 224w" sizes="(max-width: 287px) 100vw, 287px" /></a>Wetten, dass sich Ihr Misstrauen gegen die Banken deutlich steigern wird und dass Sie Ihr Erspartes keinem Sparbuch mehr anvertrauen, wenn Sie „Der größte Raubzug der Geschichte“ gelesen haben? Das sehr erhellende und durchweg auch für Laien verständliche Buch über Geld, faule Kredite und Eurokrise stellt dem aktuellen Bankensystem ein vernichtendes Zeugnis aus. Und damit auch der Bundesregierung und den selbst ernannten Euro-Rettungsorganen, die mit ihrer desorientierenden Fiskalpolitik die Schuldenspirale weiterdrehen. Bis zum (fast) unvermeidlichen Kollaps, der dann alle treffen wird: Den reichen Unternehmer und den Kleinsparer, der um seine paar Tausende Euro Guthaben auf dem Konto fürchten muss.</p>
<p><b>Der Milliardenbetrug der Banken</b></p>
<p>Die Ursachen der Krise liegen tief verwurzelt in unserem Geldsystem und der Kreditvergabepraxis. Mit der Lizenz der Zentralbanken zum Gelddrucken in beliebiger Menge schnüren sie die Rettungsschirmpakete, die zwar zur Konjunkturbelebung maroder Staaten dringend benötigt werden, andererseits aber kaum mehr durch Gegenwerte gedeckt sind. Das gesamte Finanzierungskonzept steht auf wackeligen Kreditbeinen. &#8220;Die Banken, so resümieren die Autoren, haben anscheinend das Recht zum schweren Betrug ohne Rechtsfolgen.&#8221; Und sie sind nicht der Ort, an dem Sie Ihr Einkommen bedenkenlos parken können, denn &#8220;leider ist es nicht unmöglich, dass absolute Vollidioten eine Bank leiten können&#8221;.</p>
<p><b>Am Ende zahlen Anleger und Steuerzahler die Gesamtrechnung</b></p>
<p>Weik und Friedrich formulieren ihre Anklagen gegen die Verursacher der Banken- und Staatenpleiten in deftigen, unverblümten Worten. Von &#8220;A&#8221; wie Asmussen und Ackermann bis &#8220;Z&#8221; wie Zentralbank stehen angesehene Personen und Institutionen unter dem Verdacht, leichtfertig, teils vorsätzlich, Milliarden-Gelder zu Lasten des Steuerzahlers verschleudert zu haben. Chronologisch zeichnen die Autoren die Verfehlungen der Top-Banker nach, die in blinder Gier faule Kreditpakete kaufen und verkaufen und sich mit fetten Boni aus dem Staub machen, wenn der Karren nicht mehr aus dem Dreck zu ziehen ist. Denn am Ende begleichen die kleineren Anleger die Gesamtrechnung wie im Jahr 2008, als allein die deutschen Sparer &#8220;140 Milliarden Euro verloren haben&#8221;. Die Banker machen sich derweil noch schnell die Taschen voll. Der ehemalige Konzernchef der Lehmann Brothers Investment Bank, Richard Fuld, hat noch im Krisenjahr 2007 knapp 50 Millionen US-Dollar einkassiert und dann &#8220;rechtzeitig seine 13-Millionen-Dollar-Villa für den symbolischen Betrag von 100 Dollar an seine Ehefrau verkauft.&#8221; Die Autoren fassen die noch immer gängige Praxis wunderbar zusammen: &#8220;Jeder Normalbürger würde bei einer solchen Vorgehensweise wegen Steuerhinterziehung und Bilanzfälschung hinter Gitter kommen. &#8221;</p>
<p><b>Roter Reiter &#8211; Fazit: </b>&#8220;Der größte Raubzug der Geschichte&#8221; ist die wichtige, ungemein spannende Chronik einer Krise, die auf unfassbar dummen und dreisten Fehlurteilen fußt. Ein Wut-Buch, eine Abrechnung mit den Banken und Börsenspekulanten, die an der Misere gut verdienen, während Sie längst um Ihr Erspartes fürchten müssen. Empfehlenswert &#8211; vor allem, wenn Sie Ihr Geld retten möchten.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser, <a href="http://www.roter-reiter.de/">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Matthias Weik, Marc Friedrich: „Der größte Raubzug der Geschichte“; Tectum 2013</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/18809104/matthias_weik_marc_friedrich_der_groesste_raubzug_der_geschichte_382882949X.html">Buch kaufen auf Managementbuch.de</a></p>
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		<title>Wer ist eigentlich Herr im Haus? Rezension des Buches „Ego“ von Frank Schirrmacher.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 14:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsromane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frank Schirrmacher will, über seine Position als FAZ-Feuilletonchef hinaus, Debatten anregen. Das ist ihm mit „Das Methusalem-Komplott“ geglückt und das glückt ihm nun wieder mit seinem neuen Buch „Ego“. Wie im Methusalem-Komplott nimmt er auch <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2013/03/07/wer-ist-eigentlich-herr-im-haus-rezension-des-buches-ego-von-frank-schirrmacher/" title="Wer ist eigentlich Herr im Haus? Rezension des Buches „Ego“ von Frank Schirrmacher.">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/03/20080686_20080686_xl.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-5066" alt="20080686_20080686_xl" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/03/20080686_20080686_xl-249x400.jpg" width="249" height="400" /></a>Frank Schirrmacher will, über seine Position als FAZ-Feuilletonchef hinaus, Debatten anregen. Das ist ihm mit „Das Methusalem-Komplott“ geglückt und das glückt ihm nun wieder mit seinem neuen Buch „Ego“. Wie im Methusalem-Komplott nimmt er auch in seinem neuen Buch das diffuse Unbehagen an gesellschaftlichen Entwicklungen auf und gibt ihm eine Stimme. Wir sind nicht mehr Herr unserer selbst, so seine Diagnose, sondern Marionetten monsterhafter Systeme. Viele überraschende Zuspitzungen, viel Material und pointiert geschrieben. Auch wenn Schirrmacher stellenweise arg in die verschwörungstheoretischen Saiten haut – die Debatte, die er damit anregt, ist wichtig.</p>
<p><b>Von Datenkraken und Finanzmonstern</b></p>
<p>Schirrmachers Diagnosen sind eindeutig. Die Finanz- und Informationssysteme haben ein Eigenleben entwickelt, das kein Mensch mehr steuern kann. Das umgekehrt die Menschen steuert. „Monster“ nennt er deshalb das Finanzsystem, das zuerst Sparer, dann Banken, dann Staaten ins Nichts stürzte. Flankiert wird das Finanzmonster von Daten- und Informationsmonstern, die aus Algorithmen Wünsche machen und aus diesen Wünschen Menschen formen. Von Michel Foucault leiht sich Schirrmacher das Eingangszitat. Und wie Foucault in „Überwachen und Strafen“ so zeigt Schirrmacher in „Ego“, dass die Machtapparate nicht gegen uns wirken, sondern durch und hindurch. Wir produzieren selbst, was uns zur Strecke bringt. Nicht unbedingt meine Sicht der Dinge. Aber eine mögliche Sicht der Dinge.</p>
<p><b>Der künstliche Mensch zieht die Fäden</b></p>
<p>Der Clou an Schirrmachers Argumentation: Er verortet diese Entwicklung im sogenannten Kalten Krieg, als die Idee des Homo oeconomicus, also des rational handelnden Menschen, als Leitbild mächtig geworden sei. Eine Denkhaltung, mit der in Folge die Computer gefüttert wurden, um schließlich, so Schirrmacher, als „Nummer 2“, als Mensch hinter dem Menschen ein Eigenleben zu führen. Und zwar als egoistischer, profitmaximierender Geier.</p>
<p><b>Nichts ist, wie es scheint</b></p>
<p>Schirrmacher bewegt sich rasant durchs Gelände. Fährt Vance Packard auf, der in den 70er Jahren vor den „geheimen Verführern“, gewarnt hat, steigt in die Katakomben des Pentagons, in den Kopf des Nobelpreisträgers John Nash und seziert die Aussagen Alan Greenspans vor dem amerikanischen Kongress. Er verbindet Aktiencrashs mit Fukushima und den „Like-Button“ von Facebook mit der Bauhausarchitektur im Silicon Valley. Damit sagt er vor allem: Es ist nichts, wie es scheint. Und wer an die hilflosen Banker denkt, an die stammelnden Politiker, an die Experten, die heute dies und morgen das verkünden, der merkt, dass Schirrmacher genau hier den wunden Punkt trifft.</p>
<p><b>Alles wird dem ökonomischen Denken einverleibt</b></p>
<p>Hochinteressant ist „Ego“ auch deshalb, weil die Neuropsychologie seit Jahren mit der Beerdigung des Homo oeconomicus beschäftigt ist. Nicht der Verstand sei es, der uns regiert, sondern die Emotionen. Weder Verstand noch Emotionen, sagt Schirrmacher, sondern das Monster, beziehungsweise „Nummer 2“ ist es, das „uns“ regiert und steuert. Und die sind rational zum Erbrechen. Verwandeln alle menschlichen Äußerungen und Handlungen in Ware. Kleben überall einen Preis drauf. Was tun? Schirrmacher ruft freilich nicht den Klassenkampf aus. Schließlich haben Monster weder Namen noch Adresse und sind höchstens in Computerspielen zu besiegen. Stattdessen liefert Schirrmacher seinen Lesern eine spannende Brille. Durch die sieht man Ketten, wo mit Leuchtschrift „Freiheit“ steht.</p>
<p>Wolfgang Hanfstein, <a href="http://www.roter-reiter.de/">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens. Blessing 2013</p>
<p>Mehr zu <a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;searchString=Ego.+Das+Spiel+des+Lebens.&amp;mainsearchSubmit=Los%21">&#8220;Ego. Das Spiel des Lebens&#8221; unter Managementbuch.de</a></p>
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		<title>Zur Lage der Nation</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 09:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsromane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die gehetzte Politik“ von Bernhard Pörksen und Wolfgang Krischke ist ein spannendes, kontrovers ausgelegtes Weißbuch. Die Herausgeber haben mehr als zwei Dutzend Studierende mit dem Auftrag losgeschickt, Politiker, Journalisten und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zu <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2013/03/07/zur-lage-der-nation/" title="Zur Lage der Nation">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/03/Doe-gehetzte-Politik_Grafik.png"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-5045" alt="Doe gehetzte Politik_Grafik" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/03/Doe-gehetzte-Politik_Grafik-254x400.png" width="254" height="400" /></a>„Die gehetzte Politik“ von Bernhard Pörksen und Wolfgang Krischke ist ein spannendes, kontrovers ausgelegtes Weißbuch. Die Herausgeber haben mehr als zwei Dutzend Studierende mit dem Auftrag losgeschickt, Politiker, Journalisten und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zu interviewen. Nicht nur zur „neuen Macht der Medien“ wie der Untertitel des Buches vermuten lässt. Sondern zu einer ganzheitlichen, gesellschaftlichen und politischen Bestandsaufnahme. Zur Krise des Bundespräsidentenamtes, zur Allmacht der Lobbyisten, zu Managergehältern, WikiLeaks, unvollendeten Großbaustellen und der Euro-Schwäche sowieso.</p>
<p><b>27 Interviews</b></p>
<p>Dass es dem Buch ganz hervorragend gelingt, authentische, häufig auch überraschende Einblicke in die Gedanken der gesellschaftlichen und politischen Eliten zu liefern, liegt ganz sicher an dem erstklassigen Dialogstil. Themen und Frageform der Interviewer sind perfekt auf die Partner abgestimmt. Tilo Sarrazin, Gertrud Höhler oder Walter Kohl (Sohn vom Ex-Kanzler) plaudern aus dem Nähkästchen und lassen sich auch persönliche Geständnisse entlocken, die in dieser Form ganz sicher nicht im TV stattfinden würden.</p>
<p><b>Rübe ab!</b></p>
<p>Sie lernen die intuitive, auch impulsive Seite von Ole von Beust jenseits parteipolitischen Geplänkels kennen („Ausgetüftelte Strategien funktionieren nur selten“) und erfahren von „Mr. Wahlstudio“ Ulrich Deppendorf, wie Politiker ihre Journalisten instrumentalisieren und umgekehrt. Warum Wulff-Freund Carsten Maschmeyer 1998 ohne Schröders Wissen mehr als eine halbe Million D-Mark in den SPD Wahlkampf gepumpt hat („Nein, Oskar Lafontaine bitte nicht)“. Und auch, warum Satiriker Martin Sonneborn noch immer um sein Leben fürchten muss. („Das chinesische Außenministerium hat dem damaligen ZDF-Intendanten meine Hinrichtung empfohlen.“)</p>
<p><b>Roter Reiter-Fazit: </b>„Die gehetzte Politik“ ist eine umfassender „Hier-und-jetzt“-Report der wichtigsten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen. Bedeutende Köpfe geben ungeschminkte Antworten auf unbequeme Fragen. Lesenswert!</p>
<p>Oliver Ibelshäuser <a href="http://www.roter-reiter.de/">www.roter-reiter.de</a></p>
<p>Bernhard Pörksen, Wolfang Krischke: „Die gehetzte Politik“, Edition Medienpraxis 2013</p>
<p>Mehr zu <a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/20018511/die_gehetzte_politik_386962079X.html">&#8220;Die gehetzte Politik&#8221; auf Managementbuch.de</a></p>
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		<title>Vom großen Spaß, den kleinen Krisen zu trotzen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2012/11/26/vom-grosen-spas-den-kleinen-krisen-zu-trotzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 12:08:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsromane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Bad Hair Days“ kennt jede Frau. Bei Martina Kink dauert die Phase der schlechten Frisuren und der „Bad Vibrations“ auch mal etwas länger, wie sie uns in ihrem autobiografisch angehauchten Roman „Bad Hair Years“ wissen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2012/11/26/vom-grosen-spas-den-kleinen-krisen-zu-trotzen/" title="Vom großen Spaß, den kleinen Krisen zu trotzen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2012/11/Kink_MBad_Hair_Years_126334_300dpi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3058" title="Martina Kink; Bad Hair Years" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2012/11/Kink_MBad_Hair_Years_126334_300dpi-120x190.jpg" alt="" width="120" height="190" /></a></strong></p>
<p>&#8220;Bad Hair Days“ kennt jede Frau. Bei Martina Kink dauert die Phase der schlechten Frisuren und der „Bad Vibrations“ auch mal etwas länger, wie sie uns in ihrem autobiografisch angehauchten Roman „Bad Hair Years“ wissen lässt. Und das heißt: kein Kerl, kein Kind, keine Karriere! Das riecht nach Midlife-Crisis.</p>
<p><strong>Hungerstreik für Größe 38</strong></p>
<p>Die Frau von heute lässt sich aber davon nicht unterkriegen, meint Kink. Mit viel Witz und Charme belegt die Autorin, dass es keine Lage gibt, die nicht mit Esprit zu meistern wäre – egal, ob es um den Singletisch bei der Hochzeit geht oder den Hungerstreik, um endlich in Kleidergröße 38 zu passen: „Da lob ich mir das Kleid. Kleider sind die iPhones unter den Klamotten, man sollte jeden Tag dankbar sein, eine Frau zu sein. Reinschlüpfen, bam, Holly Golightly. Im schlimmsten Fall, bum, Beyoncé.“</p>
<p><strong>Nützlich …</strong></p>
<p>Neben einer kunterbunten Geschichte, die von München bis nach New York führt und von einer Chefsekretärin in der Musikbranche berichtet, die zur freien Texterin wird, ist es besonders der Kink&#8217;sche Schreibstil, der den Lebenshilfe-Roman zu einem reinen Lesevergnügen macht: Nützlich, weil das Buch eindringlich den Mythos von der Karrierefrau entzaubert, die auch als Mutter und Ehefrau perfekt funktioniert.</p>
<p><strong>… und amüsant</strong></p>
<p>Und amüsant, weil sie einen unverbraucht ironischen Blick auf die kleinen und großen Pannen des Lebens wirft: „Im Vertrauen: Ich vermute ein kleines Alkoholproblem beim Gott der Liebe, und wen wundert&#8217;s? Wenn es um mich geht, scheint er sogar ziemlich harte Drinks zu bevorzugen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass er schon seit Jahren nicht einmal mehr den Pfeil aus dem Köcher bringt.“</p>
<p><strong>Roter-Reiter.de-Fazit</strong>: Ein wunderbar scharfzüngiger Roman über die Frau von heute und die Fähigkeit, mit sich selbst ins Reine zu kommen – Karriere hin oder her.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser, www.Roter-Reiter.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Martina Kink: Bad Hair Years, Heine 2012. ISBN: 3453408764</p>
<p>Mehr Informationen zu <a title="&quot;Bad Hair Years&quot; auf Managementbuch.de" href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;searchString=Martina+Kink+Bad+Hair+Years&amp;mainsearchSubmit=Los!http://" target="_blank">&gt;&gt; &#8220;Bad Hair Years&#8221; auf Managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2012/11/26/vom-grosen-spas-den-kleinen-krisen-zu-trotzen/">Vom großen Spaß, den kleinen Krisen zu trotzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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