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	<title>Businesspraxis Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Businesspraxis Archive - Management-Journal</title>
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	<item>
		<title>Der Weg zum immersiven Marketing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 15:28:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zuschreibung „Papst“ wird gern Menschen verliehen, die auf ihrem Fachgebiet außergewöhnlich rege waren und viele wichtige Impulse gegeben haben. Das trifft auf den „Marketing-Papst“ Philip Kotler ohne Zweifel zu. Er zeichnet für das neue <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/11/12/der-weg-zum-immersiven-marketing/" title="Der Weg zum immersiven Marketing">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Zuschreibung „Papst“ wird gern Menschen verliehen, die auf ihrem Fachgebiet außergewöhnlich rege waren und viele wichtige Impulse gegeben haben. Das trifft auf den „Marketing-Papst“ Philip Kotler ohne Zweifel zu. Er zeichnet für das neue Buch „Marketing 6.0“ verantwortlich, das bei Campus erschienen ist. Thema ist die Zukunft des Marketings im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="DieWeltdesMarketingsverndertsichschnell">Die Welt des Marketings verändert sich schnell</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswirkung der Digitalisierung ist die rasche Veränderung der Welt des Marketings. Ein erstaunlicher Trend der vergangenen Jahre ist etwa das Wachstum des Handels mit rein digitalen Gütern, mit denen die Kund:innen auch nur in digitalen Räumen agieren können. Dies ist bei (teuer erworbenen) Turnschuhen für den eigenen Avatar der Fall.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für jüngere Zielgruppen heute bereits eine Selbstverständlichkeit, die eindrucksvoll zeigt, wie digitale und reale Lebenswelten immer stärker zusammenwachsen. Und so werden auch Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality (VR und AR) zu Werkzeugen, über die Marketingfachleute nachdenken sollten und auch müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="EsgehtumTechnologienundMenschen">Es geht um Technologien und Menschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch richtet sich an alle Marketingprofis, die sich einen schnellen und fundierten Überblick verschaffen wollen, um zu verstehen, was sich gerade verändert. Und welches Instrumentarium ihnen zur Verfügung steht, um das neue „immersive“ Marketing zu betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wirft das Autorenkollektiv einen Blick auf zahlreiche aktuelle Trends, wie den Boom bei Shortvideos, sprachgesteuerter KI oder auch Wearables. Die Leserinnen treten mit dem Buch eine faszinierende Reise durch die Welt des Metaversums und Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen an. Denn es scheint klar. Mit der Digitalisierung erschaffen wir alle auch neue „dritte“ Orte, die physisch nicht zu erreichen sind. Genau in diesen immersiven Erlebniswelten liegen auch Chancen für das Marketing – wie sie sich erobern lassen, verrät dieses Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein kompetenter und kompakter Ratgeber, der direkt auf den Punkt kommt und dennoch eingehend die neuen Möglichkeiten im Marketing beleuchtet. Klare Lektüreempfehlung für alle, die sich für Marketing im digitalen Zeitalter interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Lieferanten in den Mittelpunkt stellen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/03/18/lieferanten-in-den-mittelpunkt-stellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 11:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Im Einkauf liegt der Gewinn“ – ein Satz, den vermutlich jeder schon einmal gelesen hat, der sich mit Unternehmensführung beschäftigt. Diese schlichte Sichtweise prägt in vielen Firmen den Umgang mit dem Thema Einkauf und die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/03/18/lieferanten-in-den-mittelpunkt-stellen/" title="Lieferanten in den Mittelpunkt stellen">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Im Einkauf liegt der Gewinn“ – ein Satz, den vermutlich jeder schon einmal gelesen hat, der sich mit Unternehmensführung beschäftigt. Diese schlichte Sichtweise prägt in vielen Firmen den Umgang mit dem Thema Einkauf und die Beziehung zu Lieferanten. Und weil die Lieferanten das ebenfalls wissen, gleichen viele Verhandlungen einer Farce. Die Zulieferer rufen zunächst einen viel höheren Betrag auf, um einen „satten Rabatt“ zu geben. Und die Einkäufer:innen wissen vermutlich auch, dass es sich um einen nur scheinbaren Preisnachlass handelt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein partnerschaftlicher Umgang sieht ohne Zweifel anders aus. Und genau diesen wollen die Autor:innen von „Profit ab der Quelle“ erreichen. Das Buch vertritt die Kernthese, dass die Beziehungen zu Lieferanten in den Mittelpunkt des Unternehmens gehören und der Einkauf als strategische Aufgabe gesehen wird, die eine Nähe zur Geschäftsleitung erfordert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="EsgehtumvielmehralsdenPreis">Es geht um viel mehr als den Preis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher, bei der Beziehung zwischen einem Unternehmen und dessen Lieferanten kommt es für beide Seiten auch auf den Preis an. Ein Tech-Unternehmen wie Apple (das auch im Buch erwähnt wird) zeigt aber eindrucksvoll, dass es um mehr geht. Viele technische Innovationen des Unternehmens waren und sind nur durch die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten möglich geworden. Und diese müssen die erforderlichen Bauteile, Komponenten und Verbrauchsmaterialien in gleichbleibender Qualität, den benötigten Mengen und in den gesetzten Fristen zur Verfügung stellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten wäre also der Erfolg (nicht nur) von Apple nicht möglich. Das kann nur dann funktionieren, wenn Lieferanten nicht als beliebig austauschbare Zulieferer gesehen werden, sondern ein partnerschaftlicher Umgang etabliert wird.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="VernderungenimUnternehmenundgegenberLieferanten">Veränderungen im Unternehmen und gegenüber Lieferanten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer mit vielen Beispielen versehenen kurzen Einleitung in die „kurze“ Geschichte von Einkäufer:innen und Lieferant:innen, widmen sich die Autoren verschiedenen Aspekten. Diese beschäftigen sich alle mit einem Wandel in der Positionierung der Einkäufer:innen, der Zusammenarbeit mit Lieferant:innen und Prozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den unterschiedlichen Gesichtspunkten gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chief Procurement Officer mehr Mitspracherechte und strategische Verantwortung einräumen.</li>



<li>Beziehung zu Lieferanten verändern, etwa gezielt in deren Unternehmen investieren.</li>



<li>Umbau des Ökosystems eines Unternehmens.</li>



<li>Gemeinsam mit Lieferanten Ziele definieren und erreichen.</li>



<li>Qualität und Geschwindigkeit verbessern</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die zahlreichen Beispiele aus der Praxis bekannter Unternehmen unterstreichen die Bedeutung des Themas und liefern somit auch Hinweise, wie sich die Veränderungen im eigenen Unternehmen anstoßen lassen. Zur Verständlichkeit und guten Lesbarkeit trägt auch die hervorragende Übersetzung von Jana Fritz und Britta Radonic bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine verständliche und praxisnahe Darstellung zu der strategischen Bedeutung des Procurement in Unternehmen. Die Autoren richten ihren Blick gekonnt auf ein ansonsten vernachlässigtes Thema: Beschaffung und Einkauf können zu mehr Nachhaltigkeit, geringeren Unternehmensrisiken und zu mehr Innovationen beitragen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Frauen in Männerdomänen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 10:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Job und Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass dieses Buch auch im Jahr 2024 notwendig und nützlich ist, zeigt eindrucksvoll, wo Deutschland immer noch beim Thema Frauenrechte und Diversität steht. Denn eigentlich sollte es ja keine ausgesprochenen „Männerdomänen“ mehr geben. Eigentlich. In <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/03/18/frauen-in-maennerdomaenen/" title="Frauen in Männerdomänen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dass dieses Buch auch im Jahr 2024 notwendig und nützlich ist, zeigt eindrucksvoll, wo Deutschland immer noch beim Thema Frauenrechte und Diversität steht. Denn eigentlich sollte es ja keine ausgesprochenen „Männerdomänen“ mehr geben. Eigentlich. In der Realität sieht das aber leider anders aus.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="VonStereotypenundRivalitten">Von Stereotypen und Rivalitäten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kathrin Leinweber bringt in das Thema nicht nur ihre eigene Perspektive ein. Unzählige Aussagen und Erfahrungsberichte anderer Frauen bereichern den Inhalt. Den männlichen Leser lassen diese Erlebnisse gelegentlich schon kopfschüttelnd und ratlos zurück. Womit wir wieder bei der Einleitung dieser Rezension sind. Was die Frauen dort schildern, passt jedenfalls nicht zu den 20er-Jahren dieses Jahrhunderts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so geht es im ersten Teil des Ratgebers zunächst einmal um Stereotypen und wie die Leserinnen damit am besten umgehen. Danach weitet sich der Blick auf verschiedene Aspekte des Business-Alltags: von der Selbstorganisation über Selbstzweifeln hin zu Konkurrenzverhalten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autorin bleibt hier nicht bei der Schilderung der Erfahrungsberichte stehen. In allen Kapiteln finden die Leserinnen Tipps für den Umgang mit der jeweiligen Situation. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tipps für Frauen, die nicht herablassend behandelt werden wollen,</li>



<li>Hinweise für besseres Verhandlungsgeschick,</li>



<li>Tipps gegen Selbstzweifel.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich hat die Autorin auch viele Selbsttests erstellt und hat auch Ratschläge für zu ganz alltäglichen Themen parat, wie dem stilsicheren Auftritt in der Öffentlichkeit. Denn auch auf solche Kleinigkeiten kommt es in einer von Männern dominierten Business-Welt noch an. Vielleicht trägt ja dieses Buch auch dazu bei, dass sich hier etwas ändert. Wünschenswert wäre es.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein exzellent geschriebener Ratgeber, prall gefüllt mit Tipps und Erfahrungsberichten für Frauen, die besser in von Männern dominierten Umgebungen selbstbewusst, feminin und überzeugend agieren wollen. Das Buch ist zwar in erster Linie für Frauen geschrieben, aber die Lektüre sei auch Männern empfohlen, die durch einen Wechsel der Perspektive erfahren wollen, wie Frauen im Business-Umfeld immer noch behindert werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Vom Start-up zum Scale-up mit System</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/03/12/vom-start-up-zum-scale-up-mit-system/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 08:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Start-up zum Scale-up: Ein Ratgeber zeigt, wie das systematisch gelingen kann. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/03/12/vom-start-up-zum-scale-up-mit-system/" title="Vom Start-up zum Scale-up mit System">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Unternehmensgründungen kommen leider über die erste Phase ihrer Entwicklung als Start-up nicht hinaus. Die Gründe können dafür sehr verschieden sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kapitalgeber zieht sich zurück, die Produktentwicklung verzögerte sich oder die Idee erwies sich bei den Zielgruppen als nicht tragfähig. Der Grundgedanke unternehmerischen Handelns muss es aber sein, die Firma wachsen zu lassen und langsam zu einem etablierten Unternehmen zu machen. Überspitzt formuliert: Das, was schon in kleinerem Rahmen funktioniert hat, wachsen zu lassen – es zu skalieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Start-up wird zum Scale-up. Und genau diesen Prozess können Gründer:innen und ihr Team strukturiert angehen. Die Richtung beschreibt der „Scale-up Navigator“, der bei Wiley erschienen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist das Unternehmen bereit für das Scale-up?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Skalieren eines Start-ups ist indes alles andere als trivial. Einfach mehr Menschen einzustellen oder Entwicklungs- oder Produktionskapazitäten zu vervielfachen, muss fast zwangsläufig scheitern, weil vermutlich Aufwand und Ertrag dann in keinem gesunden Verhältnis mehr stehen. Vielmehr geht es darum, sukzessive Strukturen und Prozesse aufzubauen, die das (dauerhafte) Wachstum ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren des „Scale-up Navigators“ bieten zunächst eine komprimierte Einleitung in ihr Thema und grenzen anhand von Kennzahlen die verschiedenen Phasen der Gründung voneinander ab.&nbsp; Wobei die Grenzen hier fließend sein können. Als Basis für den strukturierten Prozess dient zunächst einmal eine Bestandsaufnahme. Eine „Due Diligence“, wie sie vermutlich auch Kapitalgeber durchführen würden, um sich selbst ein Bild davon zu machen, ob es sich lohnt, weiteres Kapital in die Firma zu stecken.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leserinnen und Leser können hier überprüfen, ob Finanzen, Prozesse, Team und Mitarbeitende, das Marktumfeld und natürlich die Produkte und Services überhaupt schon bereit sind, einen nächsten Schritt zu gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Den weiteren Weg beschreiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Verläuft diese erste Prüfung positiv, leitet das Buch zu den nächsten Schritten über. Ausgehend von den Befunden erklärt das Buch, wie weitere Mitarbeitende gefunden werden können und wie Teams aufgebaut werden, um skalieren zu können. Die Autoren werfen auch ihren Blick auf die Schaffung geeigneter Infrastrukturen und Prozesse sowie Finanzen und Compliance. Folgen die Lesenden (und die Unternehmen) diesem Playbook, sind sie für weitere Schritte auch auf dem Weg zum „Impact Scaling“, d.&nbsp;h. größere Kapitalrunden, bereit und gewappnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>ESG gleich mitdenken</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lobenswert an dem Titel ist, dass die Verfasser:innen auch gleich den Aspekt der Nachhaltigkeit mitdenken und dies auch den Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben. Dass es dabei um viel mehr geht, als nur auf den eigenen CO₂-Fußabdruck zu achten, erklären die regelmäßigen Erwähnungen und Ausführungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings doch. Die Welt der Start-ups, Risikokapitalgeber und digitaler Geschäftsmodelle ist von englischen Fachbegriffen dominiert. An vielen Stellen hätte aber deren Umschreibung der Lesbarkeit gutgetan. Das trifft gerade auf die Kapitelüberschriften zu, die bei der ersten Anmutung die Lesenden vermutlich zunächst ratlos zurücklassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein gut durchdachter Ratgeber für Unternehmenswachstum und Gründungsphasen, der eine Lücke füllt. Für Gründer:innen und Unternehmer:innen, gerade mit digitalen Geschäftsmodellen, eine praxisnahe und verständliche Anleitung auf den weiteren Wegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/03/12/vom-start-up-zum-scale-up-mit-system/">Vom Start-up zum Scale-up mit System</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Handbuch für Unternehmer:innen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/02/21/das-handbuch-fuer-unternehmerinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 10:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der durch seine Standardwerke zu Vertrieb, Vertriebsmanagement und Verkauf bekannte Unternehmer und Autor Martin Limbeck hat mit „Unternehmer“ einen wirklich umfassenden Ratgeber für alle Leserinnen und Leser vorgelegt, die Unternehmer sind oder sein wollen. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/02/21/das-handbuch-fuer-unternehmerinnen/" title="Das Handbuch für Unternehmer:innen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/02/21/das-handbuch-fuer-unternehmerinnen/">Das Handbuch für Unternehmer:innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine kurze Rezension wie diese kann einem fast 400 Seiten starken und gehaltvollen Schwergewicht kaum gerecht werden. Der durch seine Standardwerke zu Vertrieb, Vertriebsmanagement und Verkauf bekannte Unternehmer und Autor Martin Limbeck hat mit „Unternehmer“ einen wirklich umfassenden Ratgeber für alle Leserinnen und Leser vorgelegt, die Unternehmer sind oder sein wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was unterscheidet Unternehmertum vom Management?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Formulierung „oder Unternehmer sein wollen“ war mit Absicht gewählt. Denn die ersten 100 Seiten beschäftigt sich der Autor mit dem Unternehmertum an sich. Was unterscheidet einen Gründer oder Unternehmer von einem Manager? Welche Haltung (heute gern als Mindset bezeichnet) benötigt jemand, um auch tatsächlich Unternehmer:in zu sein? Dazu gehört nicht nur eine gewisse Risikobereitschaft. Die Geschäftsidee oder das Produkt muss auch an die Kundschaft gebracht werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in der Gründungsphase werden dies Unternehmer:innen selbst machen (müssen). Und dazu gehört nicht allein eine passende Strategie. Sie allein reicht nicht aus, wenn sich die Person nicht traut, offensiv auf mögliche Interessenten zuzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Kapitel umfasst regelmäßig Abschnitte zur Reflexion und hilft dabei, die eigene Motivation zu entdecken und das Unternehmertum auf den Prüfstand zu stellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von der Geschäftsidee zum erfolgreichen Verkauf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einem Unternehmen gehört eine Geschäftsidee, also ein Produkt oder eine Dienstleistung. Aber wie finden Sie eine solche Idee und gelangen damit zu einem tragfähigen Geschäftsmodell? Und wie sollte ein Unternehmen überhaupt organisiert sein? Welche Gesellschaftsformen kommen in Betracht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praxisnah und anschaulich geht es in den folgenden Kapiteln um solche Fragen. Natürlich fließen hier die großen Erfahrungen des Autors ein (gerade auch in Hinblick auf Vertrieb). Die Leserinnen und Leser erhalten konkrete Tipps und Arbeitshilfen, um schrittweise immer mehr zur Umsetzung ihrer unternehmerischen Ideen zu gelangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eigene Ressourcen klug einsetzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen ist gegründet: und jetzt? Limbeck wäre nicht Limbeck, gebe es nicht auch ein umfangreiches Kapitel, das sich mit modernem Vertrieb beschäftigte. Er schreibt aber auch über den klugen Einsatz von Ressourcen. Und das sind nicht allein Geld oder Zeit, sondern auch die eigene körperliche Leistungsbereitschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss widmet sich das Buch auch noch kurz der Kommunikation. „Klappern gehört nun einmal zum Handwerk“ – und jedem Unternehmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer noch mehr über das Thema Vertrieb wissen will, greift am besten zu „Verkaufen“ des gleichen Autors.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Untertitel „Standardwerk“ trifft es. Martin Limbeck hat ein umfassendes und facettenreiches Buch zum Thema Unternehmertum vorgelegt. Alle Leserinnen und Leser sind nach der Lektüre der über 350 Seiten bestens gerüstet, um als Unternehmer:in durchzustarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/02/21/das-handbuch-fuer-unternehmerinnen/">Das Handbuch für Unternehmer:innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Handbuch für die Generation Z</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/10/28/das-handbuch-fuer-die-generation-z/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 08:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Generation Z: Das sind die Menschen, die etwa zwischen 1995 und 2012 geboren wurden. Das ist unstrittig. Ansonsten gehen die Ansichten und Zuschreibungen dieser Alterskohorte doch stark auseinander. Annäherung an ein Phänomen Die GenZ <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/10/28/das-handbuch-fuer-die-generation-z/" title="Das Handbuch für die Generation Z">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/10/28/das-handbuch-fuer-die-generation-z/">Das Handbuch für die Generation Z</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Generation Z: Das sind die Menschen, die etwa zwischen 1995 und 2012 geboren wurden. Das ist unstrittig. Ansonsten gehen die Ansichten und Zuschreibungen dieser Alterskohorte doch stark auseinander.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Annäherung an ein Phänomen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die GenZ sei anspruchsvoll bei der Jobsuche. Sie stelle hohe Ansprüche an das Unternehmen, bietet aber (kaum) eigene Berufserfahrung. So heißt es. Fest steht, dass diese Personen mit digitalen Geräten und Services aufgewachsen sind. Was ihren Umgang mit Technologien prägt und ebenso ihr Kommunikationsverhalten. In ihre Jugend fiel zahlreiche Krisen, was vermutlich dazu geführt hat, dass die Generation Z ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berechtigt stellt der Erfolgsautor und Berater Felix Beilharz aber die Zuschreibungen teilweise infrage. So setzt er sich auch mit der Kritik an solchen Generationsmodellen auseinander. Keinesfalls sind die Mitglieder der Kohorte alle über einen Kamm zu scheren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch trotz aller Schwächen von Generationsmodellen: Fakt ist, dass diese Menschen, die von gleichen Erfahrungen geprägt sind, nun einmal da sind. Und sich Unternehmen eben mit ihnen auseinandersetzen müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie gehen Unternehmen am besten mit der Generation Z um?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Felix Beilharz richtet in seinem Buch den Blick auf die drei wichtigsten Berührungspunkte, die Unternehmen mit dieser Generation haben: im Recruiting, als Mitarbeitende und im Marketing. Ihm ist eine intelligente und lesenswerte Mischung aus Faktenwissen, Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen gelungen. Schließlich ist er ein ausgewiesener Experte in Sachen (Online-) Marketing und hier für jüngere Zielgruppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein überzeugender Ratgeber für alle, die Zugang zur Generation Z suchen, um diese als Mitarbeitende und Kund:innen anzusprechen und zu überzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/10/28/das-handbuch-fuer-die-generation-z/">Das Handbuch für die Generation Z</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Unternehmensnachfolge, aber mit System</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/03/06/unternehmensnachfolge-aber-mit-system/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schaffen es Senior-Unternehmer:innen ihren Betrieb geordnet den Nachfolger:innen zu übergeben? Ein Ratgeber hilft auf dem Weg.  <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/03/06/unternehmensnachfolge-aber-mit-system/" title="Unternehmensnachfolge, aber mit System">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Je kleiner das Unternehmen, umso stärker haben dessen Gründer:innen ihm ihren Stempel aufgedrückt. Wer viele Jahre mit seinem ganzen Elan ein Unternehmen aufgebaut und erfolgreich geführt hat, wünscht sich natürlich, dass der erfolgreiche Weg unter den Nachfolger:innen weitergeht. Das ist bekanntlich nicht immer der Fall. Doch werden die Weichen von Senior-Unternehmer:innen und deren Nachfolger:innen richtig gestellt, stehen die Chancen gut, dass die Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann. Das von Christian Schuchardt geschriebene Buch will auf diesem Weg begleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es geht Wissen verloren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist den meisten Unternehmer:innen eines kleineren Betriebs vermutlich gar nicht so bewusst, wie viel Wissen sie in ihren Köpfen angesammelt haben. Und wie dieses Wissen auch dazu beiträgt, die Kundschaft zu überzeugen. Dies beginnt bereits mit Kenntnissen über die Besonderheiten und Vorlieben eines jeden Kunden. Vermutlich kennen Sie dieses Phänomen auch aus Ihrem Alltag. Gewohnheitsmäßig fährt man mit seinem Auto zur gleichen Werkstatt, wo die Beschäftigten das Auto und seine „Macken“ bereits kennen. Oder man besucht erneut den gleichen Fachbetrieb, weil man dort so gut beraten wird, weil die Menschen wissen, welche Kleidungsstücke bereits gekauft wurden oder wie der Einrichtungsstil ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissen hat viele Gesichter. Es kann sich auch um spezielle Montagetechniken oder Erfahrungen im Umgang mit Material oder Rohstoffen handeln. Oder die Kenntnis über eine Einkaufsquelle, die besonders gesuchte und seltene Bauteile günstig anbietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Erfahrungen gehören zum Erfolg eines Unternehmens. Und dieses Wissen geht verloren, wenn die Nachfolger:innen das Unternehmen einfach übernehmen, ohne dass ein Austausch und eine Weitergabe dieser Informationen stattfindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rezepte für eine geordnete Übergabe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Wissen gibt es indes noch eine weitere Komponente, abseits knallharter wirtschaftlicher Fakten, die eine Firma prägen. Das ist das, was in größeren Unternehmen gern als „Firmenkultur“ bezeichnet wird. Der typische Umgang mit Beschäftigten, der Teamgeist, bestimmte Werte und Haltungen, die die Arbeit der Mitarbeitenden prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Aspekte beleuchtet der Autor in seinem Buch, das beiden Seiten bei einer erfolgreichen Nachfolge im Unternehmen mit zahlreichen Beispielen und Zusatzmaterial hilft. Die Nachfolger:innen unterstütz es, die richtigen Fragen zu stellen und sich das Wissen und Werte anzueignen, die als Basis für den weiteren Erfolg dienen können. Umgekehrt hilft das Buch den Senior-Unternehmer:innen dabei, gemeinsam mit den Nachfolger:innen den Wandel aktiv zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Schuchardt schöpft in seinem Buch auch aus dem Praxiswissen, das er sich als Projektreferent für Unternehmensnachfolge bei einer IHK erworben hat. Und das merken auch die Leser:innen dieses nützlichen Titels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein kompakter und kompetenter Ratgeber zur geplanten und strukturierten Übergabe eines Unternehmens. Dank vieler Praxisbeispiele und Arbeitshilfen wird das überzeugend geschriebene Buch den Leser:innen eine wertvolle Hilfe sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Es braucht neue Talentmanagement-Strategien</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/12/29/es-braucht-neue-talentmanagement-strategien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2022 08:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nilgün Aygen weiß mit über 30 Jahren Erfahrung, wie umkämpft der Arbeitsmarkt ist. Aber sie glaubt auch daran, dass viele Unternehmen und Organisationen falsch an das Recruiting herangehen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/12/29/es-braucht-neue-talentmanagement-strategien/" title="Es braucht neue Talentmanagement-Strategien">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Wort vom Fachkräftemangel soll an dieser Stelle nicht überstrapaziert werden. Aber die Schwierigkeit, Vakanzen schnell und mit den richtigen Personen zu füllen, kennt vermutlich inzwischen jedes Unternehmen und jede öffentliche Verwaltung. Nilgün Aygen weiß mit über 30 Jahren Erfahrung, wie umkämpft der Arbeitsmarkt ist. Aber sie glaubt auch daran, dass viele Unternehmen und Organisationen den Kampf um die besten Talente auch deswegen verlieren, weil sie falsch an das Recruiting herangehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Mischung an Herausforderungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Teil ihres Buchs analysiert die Expertin zunächst klug die Faktoren, die beim aktuellen Mangel an Fachkräften eine wesentliche Rolle spielen. Da ist unbestreitbar der demografische Wandel, der nicht nur Deutschland trifft. Dazu kommt aber auch ein geändertes Verständnis der Arbeit gegenüber, wie sie gerade die jüngere Generation zeigt. Und dieses andere Verständnis umfasst eine Reihe von Haltungen: Eine kritische Sicht auf die Arbeit und das Erwerbsleben etwa. Die Jüngeren stellen sich die Frage, ob Arbeit tatsächlich Erfüllung und Verpflichtung sein muss, bloß weil die Elterngeneration sie so verstanden hat. Oder alle die verschiedenen Aspekte, die sich heute unter „New Work“ zusammenfassen lassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich haben die Erfahrungen aus den Jahren der Pandemie die Menschen und Arbeitnehmer:innen ebenfalls verändert. Die Herausforderung Arbeit und Privatleben, Kinderbetreuung und Homeoffice miteinander zu verbinden, führten zu einer tiefen Erschöpfung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Faktoren prägen den Arbeitsmarkt von heute und erschweren die Suche nach Personal. Gegen den demografischen Wandel lässt sich nichts tun. Er ist so unbestreitbar wie die klimatischen Veränderungen. Und selbst wenn Deutschland ab heute einen regelrechten Baby-Boom erleben würde, löst dies die heutigen Probleme in den Unternehmen nicht. Deswegen braucht es andere Strategien, um geeignetes Personal zu finden. Und das will die Verfasserin im Hauptteil von „Recruiting Revolution“ zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo Unternehmen angreifen müssen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Hauptteil des Buchs geht es um drei große Themenbereiche. Zum einen die Schaffung und Nutzung eines Talent-Pools. Ein Extrembeispiel für diesen Ansatz sind ohne Zweifel die professionellen Fußballclubs, die ihre Scouts bereits im Nachwuchsbereich nach aussichtsreichen Talenten suchen lassen. Das können auch Unternehmen für sich adaptieren und somit aus dem Pool eine regelrechte Pipeline machen, die dann für einen steten Nachschub von potenziellen neuen Mitarbeitenden sorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Bereich widmet sich der Auswahl von Kandidat:innen. Denn ein Fehler bei der Auswahl von Beschäftigen ist teuer und wirft die Firma wieder zurück. In diesem Abschnitt widmet sich die Expertin den Details, wie sich der Auswahlprozess gestalten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und einmal gewonnen, will keine Organisation ihre fähigen Köpfe wieder an Mitbewerber verlieren. Die Stärkung des Engagements der Mitarbeitenden und somit das Halten von Personal bildet den Schwerpunkt des letzten Teils des lehrreichen Titels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein klar strukturiertes und verständliches geschriebenes Werk, das anhand von Beispielen und konkret umsetzbarer Tipps den Leserinnen und Lesern dabei helfen wird, in ihren Unternehmen funktionierend und zukunftsfähige Instrumente für das Recruiting einzuführen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/12/29/es-braucht-neue-talentmanagement-strategien/">Es braucht neue Talentmanagement-Strategien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Anleitung zum Re-Design von Geschäftsmodellen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/10/13/anleitung-zum-re-design-von-geschaeftsmodellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 06:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das seit 40 Jahren aktive Unternehmen SMP hatte die Idee, den eigenen Berater:innen ein Arbeitsbuch an die Hand zu geben, das sich mit dem Umbau von Geschäftsmodellen beschäftigt. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/10/13/anleitung-zum-re-design-von-geschaeftsmodellen/" title="Anleitung zum Re-Design von Geschäftsmodellen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/10/13/anleitung-zum-re-design-von-geschaeftsmodellen/">Anleitung zum Re-Design von Geschäftsmodellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Griff zum eher seltenen Querformat zeigt ein Verlag in der Regel bereits an, dass es sich bei einem Titel in erster Linie um ein Arbeitsbuch handelt. So auch bei diesem Werk aus dem Campus Verlag. Das seit 40 Jahren aktive Unternehmen SMP hatte die Idee, den eigenen Berater:innen ein Arbeitsbuch an die Hand zu geben, das sich mit dem Umbau von Geschäftsmodellen beschäftigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schnell auf den Punkt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es mag vorkommen, das sich die Eigentümer, die Geschäftsführung und das Management mit reichlich Zeit im Rücken mit dem eigenen Geschäftsmodell beschäftigen. Die Wirtschaftsgeschichte kennt durchaus Beispiele dafür, wie Geschäftsmodelle über längere Zeit dysfunktional werden, wie sich aktuell am schleichenden Verfall von Kaufhäusern beobachten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist drängt allerdings die Zeit: Die oft zitierten Beispiele von Unternehmen wie Nokia und Kodak sind hier Mahnung genug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund haben sich die Autoren dafür entschieden, möglichst schnell zum Kern der verschiedenen Themenbereiche ihres Arbeitsbuchs vorzustoßen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Arbeitsbuch im besten Sinne</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dieses Ziel wird durch das Weglassen von zu viel theoretischen Ballst erreicht, dafür stellt jeder Abschnitt praktische Hinweise und konkrete Arbeitshilfen zur Verfügung. Es werden die relevanten Aspekte jedes Geschäftsmodells in einem eigenen Kapitel behandelt. Es geht um Positionierung, das Angebot, Wertschöpfung und Wertabschöpfung und die Steuerung, die alle Teile zusammenhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einzelnen Abschnitte sind mit vielen Diagrammen, Schaubildern und Praxistipps erweitert, die gleichzeitig Hinweise auf mögliche Fehler umfassen. Zusätzlich gibt es Selbsttests, die den Lesenden erläutern, wo sie aktuell mit ihrem Geschäftsmodell stehen. Das alles unterstreicht, dass es sich um ein Werk mit hohem Praxisbezug handelt und durchdachte Arbeitshilfen bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Geschäftsmodell-Redesign“ bietet einen umfassenden Werkzeugkasten für die Unternehmensführung und das Management für Restrukturierungs- und Turnaround-Aufgaben. Das Buch kommt schnell auf den Punkt und ist eine konkrete Arbeitshilfe für alle, die an ihrem Geschäftsmodell arbeiten wollen oder müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/10/13/anleitung-zum-re-design-von-geschaeftsmodellen/">Anleitung zum Re-Design von Geschäftsmodellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>So bauen Sie ein profitables Unternehmen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/09/16/so-bauen-sie-ein-profitables-unternehmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 09:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was das Buch von Business-Stratege Philip Semmelroth leistet, zeigen eindrucksvoll gleich zwei Sätze: „Ich bin selbstständig, ich arbeite also ständig und selbst“. Dieses, die eigene Überlastung verklärende, Zitat vieler Selbstständiger hat vermutlich jeder schon einmal <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/09/16/so-bauen-sie-ein-profitables-unternehmen/" title="So bauen Sie ein profitables Unternehmen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was das Buch von Business-Stratege Philip Semmelroth leistet, zeigen eindrucksvoll gleich zwei Sätze: „Ich bin selbstständig, ich arbeite also ständig und selbst“. Dieses, die eigene Überlastung verklärende, Zitat vieler Selbstständiger hat vermutlich jeder schon einmal gehört oder gelesen. Dem stellt der Autor einen anderen Satz gegenüber: „Erst wenn der Alltag ohne Sie läuft, sind Sie wirklich Unternehmer“. Es geht ihm um das Verlassen des Hamsterrads und dem Ende der Selbstausbeutung vieler Einzelunternehmer, denen am Monatsende oft weniger übrig bleibt, als das Einkommen Festangestellter mit vergleichbarer Qualifikation.</p>
<h2>Hindernisse auf dem Weg zum profitablen Unternehmen</h2>
<p>Oft versuchen Unternehmerinnen und Unternehmer einfach noch mehr und härter zu arbeiten, um mehr Umsätze zu erwirtschaften. Sie identifizieren sich stark mit ihrer Firma und betrachten Sie als ihr „Baby“. Doch genau das ist aus Sicht von Semmelroth der falsche Ansatz. Es geht nicht darum, dass sich Unternehmer und Selbstständige nicht mit dem identifizieren sollen, was sie tun. Aber die zu starke emotionale Bindung begünstigt eben falsches Verhalten. Besser sei es, bereits bei der Gründung über eine mögliche Exit-Strategie, also den gewinnbringenden Verkauf der Firma, nachzudenken.</p>
<p>Die zu starre Haltung und der zu persönliche Bezug zum eigenen Unternehmen erweisen sich langfristig oft als lähmend, weil etwa zu nachlässig beim Controlling gearbeitet wird. Die eigene Aufopferung übersieht dann Misserfolge und führt zu viel Geduld bei Projekten oder Ideen, die ganz offensichtlich nicht funktionieren.</p>
<h2>Wechsel der Perspektive</h2>
<p>Semmelroth rät den Leserinnen und Lesern, eine andere Perspektive einzunehmen, wenn es um die Bewertung des eigenen Unternehmens geht. Sie sollten sich die Frage stellen, worauf Investoren eigentlich achten, wenn sie eine Firma bewerten.</p>
<p>Unter dieser Prämisse begleitet er die Leserinnen und Leser und weist ihnen den Weg, Profitbremsen in ihrem Unternehmen zu identifizieren und Profitbeschleuniger zu etablieren. Er richtet seinen Blick auf das Produktangebot, Marketing, Verkaufsstrategien, Prozesse, Controlling und nicht zuletzt auch die Führung. Seine Impulse sind zweifellos nicht immer bequem, aber praxiserprobt. Am Ende winkt das Ziel, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein überaus nützliches Buch, das, angereichert mit vielen weiterführenden Literaturhinweisen, wichtige Impulse setzt und Unternehmer:innen hilft, den Weg zu mehr Erfolg mit „weniger Hamsterrad“ zu finden.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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