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	<title>Change Management Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Change Management Archive - Management-Journal</title>
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	<item>
		<title>Souverän im Change: Wie Führungskräfte durch unsichere Zeiten navigieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 09:04:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wandel gehört heute zum Alltag jedes Unternehmens – ausgelöst durch neue Technologien, veränderte Geschäftsmodelle oder externe Krisen. Doch wer führt, kennt selten alle Antworten im Voraus. Katja von Bergen und Alexandra Müller-Bornemann zeigen in ihrem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2026/09/06/souveraen-im-change-wie-fuehrungskraefte-durch-unsichere-zeiten-navigieren/" title="Souverän im Change: Wie Führungskräfte durch unsichere Zeiten navigieren">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wandel gehört heute zum Alltag jedes Unternehmens – ausgelöst durch neue Technologien, veränderte Geschäftsmodelle oder externe Krisen. Doch wer führt, kennt selten alle Antworten im Voraus. Katja von Bergen und Alexandra Müller-Bornemann zeigen in ihrem Workbook „Souverän im Change“, wie Führungskräfte trotzdem Orientierung geben können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niemand kennt den Weg im Voraus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen wandeln sich heute ständig und überall. Neue KI-Werkzeuge verändern Arbeitsprozesse, Geschäftsmodelle passen sich an, und der Klimawandel zwingt Firmen, resilienter zu werden. Wer Wandel jedoch wie einen abarbeitbaren Projektplan behandelt, scheitert oft – das belegen missglückte ERP-Einführungen der Vergangenheit zur Genüge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund: Wandel bringt Unsicherheit mit sich. Nicht alle Entwicklungen und Herausforderungen lassen sich vorhersehen. Das trifft auch Führungskräfte selbst – niemand kennt den exakten Kurs im Voraus. Trotzdem dürfen sie ihre eigene Unsicherheit nicht einfach an die Mitarbeitenden weitergeben, sonst stiften sie nur Verwirrung. Also stellt sich die Frage: Was tue ich jetzt konkret?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzen Katja von Bergen und Alexandra Müller-Bornemann an. Mit ihrem Workbook „Souverän im Change“ wollen sie Führungskräften Werkzeuge und Methoden an die Hand geben, um in unterschiedlichen Situationen souverän zu handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Modelle als Werkzeugkasten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür nutzen die Autorinnen zwei Modelle. Das „Transition Leadership“-Modell baut auf sechs Kompetenzen auf: Kommunikation, Team- und Kooperationsfähigkeit, Adaptivität und Iteration, analytisches Denken, Selbststeuerung und Resultatorientierung. Diese Kompetenzen wiederum münden in konkrete Verhaltensweisen, mit denen Führungskräfte auf bestimmte Herausforderungen reagieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daran knüpft das von den Autorinnen selbst entwickelte „LEAD+“-Modell an.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gliedert sich in fünf Elemente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Loten und Verstehen:</strong> Hintergründe begreifen und Bedeutung klären</li>



<li><strong>Energie geben:</strong> Verunsicherung auffangen, Vertrauen stärken, emotionale Orientierung bieten</li>



<li><strong>Anstoßen und Anpassen:</strong> Bewegung auslösen, Experimentieren ermöglichen</li>



<li><strong>Dranbleiben:</strong> Routinen verändern, Kontinuität fördern</li>



<li><strong>Plus:</strong> die eigene Haltung reflektieren und bei sich bleiben</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf des Buchs verknüpfen die Autorinnen diese Modelle mit konkreten Situationen und Aufgaben aus der Praxis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Lehrbuch, sondern ein Begleiter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das reich illustrierte und schön gestaltete Buch aus dem Vahlen-Verlag müssen Leserinnen und Leser nicht Seite für Seite durcharbeiten. Stattdessen begleitet es durch Change-Prozesse und liefert Ideen und Handlungsoptionen genau dann, wenn Führungskräfte nicht mehr weiterwissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf über 400 Seiten warten zahlreiche praxisnahe Tipps und Beispiele. Reflexionsfragen und Übungen helfen dabei, die unterschiedlichsten Situationen souverän zu meistern – und sowohl sich selbst als auch den Mitarbeitenden Orientierung und Halt im Wandel zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit:</strong>&nbsp;Ein überaus nützlicher Ratgeber und Begleiter für Führungskräfte in Change-Prozessen aller Art. Verständlich geschrieben, praxisnah und vielseitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Pläne und Projekte tatsächlich umsetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 10:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Digitalisierung, struktureller Wandel oder auch die Veränderung von Geschäftsmodellen: Transformationen und der „Change“ wollen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Aus Sicht eines erfahrenen Autorenkollektivs haben die meisten Ratgeber zum Wandel aktuell zwei <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/09/plaene-und-projekte-tatsaechlich-umsetzen/" title="Pläne und Projekte tatsächlich umsetzen">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ob Digitalisierung, struktureller Wandel oder auch die Veränderung von Geschäftsmodellen: Transformationen und der „Change“ wollen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Aus Sicht eines erfahrenen Autorenkollektivs haben die meisten Ratgeber zum Wandel aktuell zwei Schwächen. Sie fokussieren sich vorrangig auf Großunternehmen und größere Organisationen und haben weniger den Mittelstand im Blick. Zudem wird das Thema der eigentlichen Umsetzung eher stiefmütterlich behandelt. „Nun habt ihr das Werkzeug, jetzt bewältigt den Wandel mal schön“. Doch unabhängig davon, was konkret innerhalb eines Unternehmens verändert werden soll, handelt es sich doch um eine Vielzahl kleinerer und größerer Projekte, die miteinander verzahnt sind. Und die umgesetzt werden müssen. Um die Umsetzungskompetenz in Hinblick auf mittelständische Unternehmen geht es in dem Buch „Von guten Absichten zu messbaren Erfolgen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Framework für die Umsetzung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren stellen in ihrem aus der Praxis einer Unternehmensberatung erwachsenen Buch ein Framework für die Vertiefung der Umsetzungskompetenz und damit das Erreichen von Zielen vor. Es basiert auf den drei Säulen von Strukturen, Menschen und Performance, die die Verfasser als Dreiklang sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingebettet in andere Theorien leitet das Buch her, wie die Autoren zu ihrem Vorgehensmodell gekommen sind und wie es sich im Vergleich zu anderen Methoden und Modellen verhält. Das verständlich geschriebene und reich illustrierte Buch ist gespickt mit zahllosen Beispielen aus der Unternehmenspraxis. Immer mit dem Fokus auf mittelständische Unternehmen, um diese erfolgreich durch Transformationen zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den positiven Eindruck des hohen Praxisbezugs rundet das Buch am Ende mit sieben praktischen Werkzeugen ab, deren Nutzen die Lesenden besser verstehen, nachdem sie das Buch erfolgreich durchgearbeitet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein praxisnaher Ratgeber voller nützlicher Überlegungen und Hinweise, um die Komplexität von Transformationsprozessen in den Griff zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Bausteine des Wandels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 07:39:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erfolgreiche Unternehmerin Astrid Schulte und der Coach für Transformation Reza Razavi haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Bausteine des Wandels“ und handelt von Unternehmenstransformationen. Gemeinsam möchten sie ein Praxisbuch für den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/09/bausteine-des-wandels/" title="Bausteine des Wandels">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die erfolgreiche Unternehmerin Astrid Schulte und der Coach für Transformation Reza Razavi haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Bausteine des Wandels“ und handelt von Unternehmenstransformationen. Gemeinsam möchten sie ein Praxisbuch für den erfolgreichen Wandel vorlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Menschen vergessen werden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorwort machen die beiden Autoren deutlich, dass es Ihnen bei der Transformation auf die Menschen ankommt. Nach ihrer Überzeugung scheitern viele Transformationsprojekte daran, dass die Menschen in den Organisationen nicht einbezogen werden. Wer seine Ängste und Bedenken nicht einbringen kann und sich nicht gehört fühlt, wird kaum aktiv den Wandel mitgestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Autoren-Duo vertritt die Ansicht, dass Transformationsprozesse eben keine einfachen Projekte sind, die sich nach Art eines Rezeptbuchs einfach abhaken lassen. Und obwohl es sich eher um einen wiederkehrenden Prozess handelt, gibt es ihrer Ansicht nach einige essenzielle Elemente auf dem Weg zu einer erfolgreichen Transformation, die sie benennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Thema des Buchs ist der Mensch. Die Menschen, die in Firmen arbeiten und von einem Wandel direkt betroffen sind. Somit konzentriert sich das Buch auf Kommunikation und das Wirken von Führungskräften direkt auf die Mitarbeitenden. Es geht um Werte, Tugenden und auch um Empathie.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sechs zeitlose Bausteine für die Transformation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Elemente, die zu einer erfolgreichen Transformation beitragen, ist Ehrlichkeit. Ehrlichkeit zu sich selbst (möchte ich tatsächlich einen Wandel, oder geht es nicht eher nur um „Optimierung“?), Ehrlichkeit gegenüber anderen und Ehrlichkeit in der Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Bausteine sind das Schaffen von (gemeinsamen) Werten, das Mobilisieren und Begeistern von Menschen und auch die Entwicklung von Zukunftsbildern, also das Bieten von Orientierung. Schließlich geht es auch darum, den Wandel zu kultivieren, also die Unternehmenskultur so zu verändern, dass die Organisation agil und resilient ihren Weg weiter beschreiten kann. Und dazu gehört auch ein anderes gemeinsames Arbeiten, das Spielregeln benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Bausteine stellen die beiden Autoren ausführlich dar. Dabei nutzen sie viele Beispiele und liefern am Ende jedes Kapitels auch noch eine Reihe von praktischen Tipps.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der verständlich geschriebene und kompakte Ratgeber liefert abseits von Checklisten und technokratisch angehauchten Projektplänen eine umsetzbare Roadmap, um ein Schlüsselelement für den Erfolg des Wandels zu adressieren: Die am Prozess beteiligten Menschen nämlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Veränderung erfordert Mut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 06:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht denkt sich der eine oder andere unter Ihnen, ob der viel zitierte Wandel nicht langsam an seinem Ende angekommen sein müsste. Oder ob dazu denn nicht alles schon geschrieben oder gesagt ist?&#160; Nun gehört <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/02/veraenderung-erfordert-mut/" title="Veränderung erfordert Mut">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht denkt sich der eine oder andere unter Ihnen, ob der viel zitierte Wandel nicht langsam an seinem Ende angekommen sein müsste. Oder ob dazu denn nicht alles schon geschrieben oder gesagt ist?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gehört Wandel einfach zu unserem Leben hinzu. Aus Sicht von Kommunikationsexperten Jakob Lipp ist über den Wandel längst weiterhin nicht alles gesagt. Und selten hat mich ein Sachbuch bereits auf den ersten Seiten so in seinen Bann gezogen wie dieses.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gestalten wir den Wandel, oder er uns?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben schon lange das Gefühl, dass wir selbst nicht mehr der Motor der Veränderung sind, sondern Veränderung mit uns gemacht wird.“ Zwei Zeilen nur, die aber die Emotion vieler Menschen und Beschäftigten in Unternehmen zusammenfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen erfordern Mut. Passend dazu gibt es ein Sprichwort: Den Mutigen gehört die Welt. Aber um mutig zu sein, benötigen wir eine Veränderung hin zum Mut, wie Jakob Lipp meint. Aus seiner Sicht können Sprache und Kommunikation hier viel bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von Digitalisierung, New Work und Green Washing</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mutig richtet der Autor seinen Blick auf zahlreiche Themen, die im Fokus des Wandels stehen. Die Digitalisierung ist eines davon, es geht aber auch um die Welt von New Work und die Frage, was denn mit der „alten“ Welt der Arbeit passiert. Lipps Blick fällt aber auch auf eher unschöne Erscheinungen, wie das Green Washing, das den Wusch nach mehr Nachhaltigkeit durch Vorspiegelung falscher Tatsachen konterkariert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verständlich und packend geschrieben, dreht sich in seinem lesenswerten Buch alles um die Frage, wie Führungskräfte und Manager:innen auftreten und kommunizieren müssen, um die Mitarbeitenden für die Herausforderungen des Wandels zu ermutigen. Oder sich auch durch negative Ereignisse und Einflüsse nicht entmutigen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Werk möchte er dazu beitragen, dass seine Leserinnen und Leser in ihren jeweiligen Organisationen eine Kultur der Sicherheit schaffen, die den Mitarbeitenden die Neugier und die Motivation lässt. Denn ohne diese beiden ist ein Wandel nicht zu schaffen – bei allem Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch überzeugt gleich in mehrfacher Hinsicht: durch seinen erfrischend anderen Blickwinkel und seine fesselnde Art des Vortrags. Auch wenn der Autor Themen aufgreift, die seit vielen Jahren diskutiert werden, gelingt es ihm, diesen seinen eigenen Stempel aufzudrücken und den Lesenden Orientierung hin zu mehr Mut zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Transformation gestalten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/07/21/transformation-gestalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 07:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Buch vereint verschiedene Theorien für die Selbstentwicklung zu einer umsetzbaren Toolbox. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/07/21/transformation-gestalten/" title="Transformation gestalten">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt im Leben eines Rezensenten immer mal wieder Titel, bei deren Lektüre deutlicher wird, dass eine Kurzrezension dem Buch einfach nicht gerecht werden kann. „Haltung erweitern“ ist genau so ein Buch. Es basiert auf dem großen Erfolg, den Martin Permantier mit seinem „Haltung entscheidet“ erzielen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein gedanklicher, haptischer und optischer Leckerbissen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um noch eine Weile vom Scheitern des Rezensenten abzulenken, ein Blick auf die äußeren Werte des von Vahlen publizierten Titels. Denn der verführt dazu, ihn in die Hand zu nehmen. Ein flexibler Leineneinband ist heute leider eine Seltenheit. Und schon beim ersten Blättern fesselt das Buch die Leserinnen und Leser (oder Käuferinnen in der Buchhandlung): Durchgängig vierfarbig, in modernem Layout, mit vielen Grafiken und Textboxen, die zahlreiche nachdenkenswerte Zitate umrahmen. Bei der ersten Begegnung mit dem Buch weiß man zunächst gar nicht, wo man zuerst hinsehen und schmökern soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entwicklungstheorie zu einer Toolbox kombiniert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst: Das ist kein Buch, das Sie einfach so „nebenbei“ lesen werden. Es geht um persönliche Entwicklung und versammelt eine ganze Reihe von verschiedenen Theorien zu einem umsetzbaren und lesbaren Konstrukt. Die positive Botschaft, die über allem steht, lautet, dass wir mit unserer Haltung Dinge zum Positiven verändern und unsere Welt beeinflussen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor gliedert den Inhalt in sechs verschiedene Haltungen, die sich in unserem Leben auch in einer bestimmten Reihenfolge entwickeln. Es geht um das eigene Wollen, Zugehörigkeiten, Wissen, Handeln und Fühlen bis zum voll entwickelten „Ich“, das von Selbsterfahrung und Selbstwahrnehmung bestimmt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit der kurz und knapp zusammengefasste theoretische Überbau, der allerdings kaum der Inhaltsfülle der über 300 Seiten gerecht wird (und auch nicht werden kann). Das „Erweitern“ im Titel ist auch im Wortsinn zu verstehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn der Schwerpunkt liegt auf der haltungsorientierten Transformation von Team, Organisationen und letztlich auch der Gesellschaft. Die vielen Illustrationen sind kein Beiwerk, sondern sie dienen wie Landkarten dem tieferen Verständnis der einzelnen Haltungen. Gemeinsam mit den klug ausgewählten Zitaten und Impulsen wird die Lektüre lang in den Leserinnen und Lesern nachwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein im besten Sinne bemerkenswertes Buch, das prall gefüllt mit lesenswerten Ideen und Theorien ist, die es aber zu einer eindrucksvollen Werkzeugsammlung für die Weiterentwicklung kombiniert. Lesen werden es Führungskräfte, Coaches und auch Personalverantwortliche, die nicht nur sich selbst, sondern auch die Welt in einem Transformationsprozess verstehen und diesen mit Sinn erfüllen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Innovation leben</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn des von Wiley auf den Markt gebrachten Titels „Innovation Leben“ schreibt Lena Lührmann einen bedeutsamen Satz: „Innovation ist eine Perspektive und individuelle Notwendigkeit, die ohne Kontext nicht bewertet werden kann“. Was für <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/" title="Innovation leben">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn des von Wiley auf den Markt gebrachten Titels „Innovation Leben“ schreibt Lena Lührmann einen bedeutsamen Satz: „Innovation ist eine Perspektive und individuelle Notwendigkeit, die ohne Kontext nicht bewertet werden kann“. Was für den einen eine Innovation ist, ist für einen anderen der sprichwörtliche alte Hut.</p>
<p>In diesem Satz steckt aber auch die Schwachstelle vieler Bücher rund um Themen wie Innovation und Disruption. Denn sie machen oft den zweiten Schritt vor dem ersten. Sie bieten viele Beispiele und Rezepte für kreative Techniken oder Teamarbeit. Offen bleibt dann aber stets die Frage, wie etwa ein Maschinenbauunternehmen in der Provinz die Praxisbeispiele von Tesla, Microsoft oder Google umsetzen soll.</p>
<h2>Was sind Innovationen?</h2>
<p>Um Innovationen kommt kein Unternehmen herum, das längere Zeit bestehen will. Der Markt produziert ständig Innovationen und jedes Unternehmen muss sich Gedanken darüber machen, welche Technologien und Entwicklungen in der Zukunft das eigene Produkt oder Geschäftsmodell beeinflussen oder gefährden könnten.</p>
<p>Die Verfasserin führt die Lesenden aber an den Ausgangspunkt zurück. Sie schreibt keinen Ratgeber zu Kreativitäts- oder Transformationstechniken. Stattdessen ist das Ziel, bei der Entscheidung zu unterstützen, was das jeweilige Unternehmen benötigt, um Zukunftspotenziale zu heben. Es geht also darum, Innovationschancen zu erkennen und Widerstände auf dem Weg zu entdecken.</p>
<h2>Innovationen stammen aus der Mitte des Unternehmens</h2>
<p>Wie sie sehr anschaulich zeigt, stammt mehr als die Hälfte von richtig guten Ideen aus den mittleren und unteren Hierarchieebenen in einem Unternehmen. Innovationen werden selten dadurch entwickelt, dass sich die Führungskräfte einschließen und gemeinsam die „große Disruption“ planen.</p>
<p>Ihren Ansatz führt sie auch sehr anschaulich mit der 360-Grad-Skill-Sammlung im ersten Teil des Buches weiter aus. Denn hier zeigt sie, dass auch auf den ersten Blick „abseitiges“ Wissen oder Interessen einer Person wichtige Impulse bei Innovationen liefern können.</p>
<p>Was muss zusammenkommen, damit Unternehmen Innovationen entwickeln und Chancen entdecken? Welche Voraussetzungen sind notwendig und welche Themenbereiche spielen eine Rolle? Diese Fragen beantwortet die Autorin und widmet sich u.a. der Digitalkultur, Kreativität, Strukturen und Prozessen, aber vor allem auch Menschen und ihrer Haltung. Dabei gelingt es ihr immer wieder, interessante und lehrreiche Beispiele zu liefern.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Lena Lührmann liefert mit ihrem Buch eine erfrischende Sicht auf das Thema Innovation in Unternehmen und widmet sich hier in erster Linie den Menschen – denn sie sind es, die Innovationen hervorbringen und prägen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/">Innovation leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Herausragende Ergebnisse in einer Welt des Wandels erzielen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/07/10/herausragende-ergebnisse-in-einer-welt-des-wandels-erzielen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2022 07:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt verändert sich immer schneller, globale Krisen wie die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine sind vielleicht nur die Vorboten einer neuen „Normalität“. Einer Welt, die immer weniger vorhersagbar und unsicherer wird. Die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/07/10/herausragende-ergebnisse-in-einer-welt-des-wandels-erzielen/" title="Herausragende Ergebnisse in einer Welt des Wandels erzielen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt verändert sich immer schneller, globale Krisen wie die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine sind vielleicht nur die Vorboten einer neuen „Normalität“. Einer Welt, die immer weniger vorhersagbar und unsicherer wird. Die Zeit, in der sich Unternehmen mit punktuellen Veränderungen an die geänderten Rahmenbedingungen anpassen konnten, scheint unwiederbringlich vorbei. Soweit die bekannten Ausgangsfaktoren von „Change“.</p>
<p>Es folgt nun aber nicht der x-te Aufguss von mehr oder weniger populären und einfachen Ratschlägen, wie Organisationen in der VUKA-Welt bestehen können. In „Change“ kommen gleich drei erfahrene Unternehmensberater:innen zu Wort, die sich auf Basis neuer wissenschaftlicher Forschung mit dem Phänomen des Wandels und der Transformation beschäftigen.</p>
<h2>Eine Wissenschaft der Veränderung</h2>
<p>Wohl ganz berechtigt sprechen die Autor:innen von einer Wissenschaft der Veränderung, auf die sie sich bei ihren weiteren Ausführungen beziehen. Die kann zwar noch an keiner Universität studiert werden, basiert aber auf wichtigen Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung: Organisationsentwicklung und Neurowissenschaft. Die Forschungsergebnisse vermitteln gleich zwei Einsichten. Zum einen, warum wir Menschen (und damit Unternehmen) sich so schwer mit Veränderungen tun. Zum anderen ergeben sich daraus naturgemäß Hebel, wie es besser gehen kann. Und im Kern dreht es sich dabei auch stets um Führung.</p>
<h2>Evidenzbasiert und beispielhaft</h2>
<p>„Change“ ist kein Rezeptbuch, das mit der Sammlung einiger Arbeitsschritte und Tipps den Umbau einer Organisation über Nacht verspricht. Dennoch ist es reich gespickt mit vielen Beispielen aus der konkreten Praxis von Unternehmen. Exempel, die so oder in abgewandelter Form so wohl in zahlreichen Unternehmen auftauchen werden. Die zahlreichen Fallstudien und Berichte aus anderen Organisationen zeigen indes, dass es möglich ist, den Wandel erfolgreich in die DNA einer Firma zu pflanzen und so bei Transformationsprozessen rascher voranzukommen. Dazu müssen die Leser:innen sich auf die bewusste Lektüre des Buchs einlassen. Ein schneller Appetithappen ist dies nicht.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein lesenswertes Buch für alle Führungskräfte, Manager und Unternehmensinhaber, die sich für Transformationsprozesse interessieren und nach einem Ansatz suchen, der sich in der Praxis bewährt hat und zu schnelleren und nachhaltigeren Ergebnissen führen kann.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Das Grundlagenwerk zu Facilitation</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/06/16/das-grundlagenwerk-zu-facilitation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Management-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Wahl der Überschrift könnte die Rezension auch schon wieder enden. Denn was Holger Scholz und Roswitha Vesper auf fast 500 Seiten zusammengetragen haben, ist ohne Zweifel nicht weniger als das Grundlagenwerk zu Facilitation <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/06/16/das-grundlagenwerk-zu-facilitation/" title="Das Grundlagenwerk zu Facilitation">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Wahl der Überschrift könnte die Rezension auch schon wieder enden. Denn was Holger Scholz und Roswitha Vesper auf fast 500 Seiten zusammengetragen haben, ist ohne Zweifel nicht weniger als das Grundlagenwerk zu Facilitation schlechthin. Das Buch hat jedenfalls das Potenzial, zum Standardwerk zu werden.</p>
<h2>Facilitation?</h2>
<p>Die Denkschule der Facilitation geht auf eine psychologische Theorie zurück, die besagt, dass Lebewesen bereits bei der Anwesenheit von Artgenossen bei leichteren Aufgaben bessere Resultate erzielen. Sie wurde dann von Paul Freire aufgegriffen und auf die Pädagogik übertragen. Facilitation bedeutet so viel wie „Ermöglichung“ oder „Erleichterung“. Im Rahmen der Organisationsentwicklung ist Facilitation heute die professionelle Prozessbegleitung einer Gruppe, um gemeinsam Probleme zu identifizieren, Lösungen zu finden und konkrete Handlungen zu entwickeln, die dann von allen mitgetragen werden.</p>
<p>Facilitation geht es somit auch darum, die persönlichen Fähigkeiten und Ziele von Menschen mit den Zielen und Potenzialen einer Organisation zu verbinden.</p>
<h2>Denk- und Lebensschule, Handwerk und Kunst</h2>
<p>Das Autoren-Duo lässt sich wohl zurecht als Vordenker der Facilitation im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Und weil Facilitation ohne Zweifel noch lange nicht zu den Standardwerkzeugen von Führungskräften, Beratern oder Coaches gehört, widmen sich beide Verfasser zunächst einmal der Definition des Begriffs und der Herausbildung eines gemeinsamen Verständnisses. So bezeichnen sie Facilitation als Denk- und Lebensschule, zugleich aber auch als ein Handwerk und eine (Lebens-) Kunst.</p>
<p>Wichtig zum Grundverständnis eines Facilitators, unabhängig, ob im privaten oder beruflichen Umfeld, ist die Erkenntnis, die Autonomie des Individuums nicht anzutasten. Das gilt gerade auch in der Umgebung einer Organisation. Der Facilitator ist ein Modell, kein Vorbild. Er zeigt eine Möglichkeit auf.</p>
<h2>Aufbruch zu neuem Denken und neuer Formen der Zusammenarbeit</h2>
<p>Es würde schlicht den Rahmen sprengen, tiefer in die Theorie und den praktischen Nutzen der Facilitation einzusteigen. Das machen die beiden Experten auch viel besser. Was Ihnen auf den fast 500 Seiten gelingt, ist eine umfassende Beschreibung dieses Ansatzes, sowohl im privaten wie auch beruflichen Umfeld. Sie untermauern ihre Aussagen mit vielen Erkenntnissen aus der Fachliteratur und liefern zahllose Beispiele. Die vielen Tipps auf der Praxis erleichtern die Übertragung des Gelesenen auf das eigene Leben.</p>
<p>Nun kommt es bei Büchern bekanntlich in erster Linie auf den Inhalt an. Dennoch muss an dieser Stellung aber auch die überragende Gestaltung des Titels aus dem Vahlen Verlag erwähnt werden. Ein gut lesbares Layout, unzählige und wunderschön erstellte Diagramme und Schaubilder, runden den ohne guten Eindruck des Inhalts perfekt ab.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Werk voller Referenzen, Beispielen und Substanz von der ersten bis zur letzten Seite. Wer sich über Facilitation informieren will, wird auf lange Sicht nicht um dieses Buch herumkommen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Zeit für neues Denken, das verborgene Kapital heben</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/04/21/zeit-fuer-neues-denken-das-verborgene-kapital-heben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 07:29:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Management-Theorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während diese Rezension entsteht, laufen die Gespräche über die Fusion zwischen RTL und dem Verlagshaus Gruner+Jahr. Ein Zusammenschluss, der von den Aktionären offenbar begrüßt wird, weil sich damit Kosten senken lassen. Ein typischer Reflex, wie <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/04/21/zeit-fuer-neues-denken-das-verborgene-kapital-heben/" title="Zeit für neues Denken, das verborgene Kapital heben">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während diese Rezension entsteht, laufen die Gespräche über die Fusion zwischen RTL und dem Verlagshaus Gruner+Jahr. Ein Zusammenschluss, der von den Aktionären offenbar begrüßt wird, weil sich damit Kosten senken lassen. Ein typischer Reflex, wie ihn Ana-Christina Grohnert in ihrem Buch „Das verborgene Kapital“ beschreibt. Doch genau solche Reflexe und alten Denkmuster führen ihrer Ansicht nach nicht weiter. Sie ist überzeugt davon, dass Unternehmen die Wertschöpfung neu erfinden müssen, dazu zählt auch, nicht an Menschen als Belastung und reine Kostenfaktoren zu denken.</p>
<h2>Warum alte Denkmuster nicht weiterführen</h2>
<p>Natürlich werden Unternehmen auch in Zukunft auf Kosten achten müssen, die Gesetze der Betriebswirtschaftslehre lassen sich nicht über Nacht aushebeln. Das weiß auch Ana-Christina Grohnert, die eine erfahrene Managerin ist. Als Personalvorständin bei der Allianz und Personalstrategin bei EY hat sie ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Und gerade diese Erfahrungen verleihen ihren Ausführungen großes Gewicht. Hier schreibt jemand aus der direkten Praxis. Und legt die Schwächen in alten und (nicht verstandenen) neuen Denkmustern offen. Die Coronakrise hat gezeigt, dass die oft beschworene Resilienz in vielen Unternehmen nicht mehr als ein Lippenbekenntnis ohne wirkliche Folgen war. Nun ließe sich einwenden, dass ein globales Ereignis wie die Pandemie nicht vorhersehbar war. Allein: Wurde das nicht gerade in der Management-Literatur der vergangenen Jahre immer wieder beschworen? Die unvorhersehbare sich wandelnde Welt?</p>
<h2>Von den aktuellen Herausforderungen zur Vision</h2>
<p>Zur Einleitung in ihr Thema fasst die Autorin zunächst einmal die aktuellen Herausforderungen zusammen, denen sich alle Unternehmen derzeit stellen müssen. Dazu zählen die Vernetzung, Digitalisierung, der demografische Wandel, die Notwendigkeit, angesichts einer Klimakrise mehr Nachhaltigkeit zu erreichen und schließlich auch die Übernahme von sozialer Verantwortung.</p>
<p>Damit leitet sie zur Frage über, warum sich Unternehmen und Organisationen überhaupt verändern. Und hier greift sie kühn und klug die verschiedenen losen Enden zahlreicher Theorien und Thesen auf. Etwa den Ruf nach einem Wandel der Unternehmenskultur, die in Firmen bereits gemessen werden soll, obwohl sich im Kern eigentlich wenig verändert hat, oder das neue Buzzword des „Purpose“, den jedes Unternehmen haben sollte.</p>
<p>Grohnert bleibt aber nicht bei der Kritik stehen, obwohl sich die Lektüre bis zu diesem Punkt bereits gelohnt hätte, sondern gelangt damit zur Synthese. Sie führt noch einmal nachdrücklich die aus ihrer Sicht falschen und keinesfalls zeitgemäßen Denkmuster aus, darunter das permanente Schielen auf Maßnahmen zur Kostensenkung, um „Mehrwerte“ zu schaffen, falsche Anreizsysteme wie Boni und die Haltung, dass die Menschen, die das Unternehmen tragen, letztlich eine Belastung und Kostenfaktor sind.</p>
<p>Für sie ist die Zeit für ein neues Denken gekommen. Wie das gehen soll, führt sie im Hauptteil des Werkes aus. Hier bleibt sie aber nicht beim einzelnen Unternehmen stehen, sondern richtet ihren Blick auf die Wirtschaft Europa und der Welt hinaus. Lernen, Vertrauen, die Schaffung von Innovationen und ein „Green Deal“ bilden hier wichtige Bausteine. Das ist alles mehr als Sozialromantik. Für Ana-Christina Grohnert sind dies die Schlüssel für eine neue Wertschöpfung und prosperierende Unternehmen der Zukunft.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Buch, das viele Leser wahrscheinlich in einem Rutsch verschlingen werden. Es ist klug, es bietet viele Antworten auf drängende Fragen unseres Wirtschaftslebens und es lässt einen nachdenklich und inspiriert zurück. Eine klare Leseempfehlung.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Der Mangel an Fachkräften – ein Glückfall?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/10/05/der-mangel-an-fachkraeften-ein-glueckfall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2020 08:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind Ihnen schon einmal die Aufkleber und Plakate an den Fahrzeugen von Lieferdiensten, Entsorgungsbetrieben oder Feuerwehr und Polizei aufgefallen? Sie sind vielerorts das sichtbarste Signal für einen Fachkräftemangel, der in der deutschen Wirtschaft spürbar und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/10/05/der-mangel-an-fachkraeften-ein-glueckfall/" title="Der Mangel an Fachkräften – ein Glückfall?">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Ihnen schon einmal die Aufkleber und Plakate an den Fahrzeugen von Lieferdiensten, Entsorgungsbetrieben oder Feuerwehr und Polizei aufgefallen? Sie sind vielerorts das sichtbarste Signal für einen Fachkräftemangel, der in der deutschen Wirtschaft spürbar und problematisch ist. „Glücksfall Fachkräftemangel“ nennt der Autor verwegen sein Buch. Ist das nun die Haltung eines unverbesserlichen Optimisten, für den das Glas „halbvoll“ ist?</p>
<p>Sicher, das hatte sich der Autor Stefan Dietz anders vorgestellt, denn noch während er an seinem Manuskript arbeitete, wurde die Wirtschaft mit voller Wucht vom „Lockdown“ aufgrund der Pandemie getroffen. Noch ist nicht absehbar, wie stark der unvermeidbare wirtschaftliche Einbruch sein wird, auch seine Dauer ist unklar. Das ändert aber kaum etwas an den von Dietz vorgestellten Thesen und Beobachtungen. Und bekanntlich geht es nach einer wirtschaftlichen Delle ja auch stets wieder bergauf.</p>
<h2>Die Arbeitswelt wandelt sich – technologisch, demografisch, emotional</h2>
<p>Der Fachkräftemangel, den der erfahrene Berater Dietz beschreibt, ist nicht ausschließlich eine Auswirkung der Konjunktur. In seinem Buch verknüpft er klug viele Effekte und Tendenzen, die das Wirtschaftsleben seit Jahren prägen. Viele der genannten Wirkungen waren vorhersehbar, wurden aber zu lange schlicht ignoriert.</p>
<p>Der demografische Wandel ist keine Überraschung, sondern (statistische) Realität. Nur dürfte längst nicht jedes Unternehmen ausreichend darauf vorbereitet sein. Das erscheint wenig verwunderlich, sitzen doch viele Angehörige der „Baby-Boomer-Generation“ noch an den Schalthebeln der Wirtschaft. Also die Altersgruppe, deren Ausscheiden aus dem Arbeitsleben eben auch Probleme verursachen wird.</p>
<p>Parallel dazu verändern sich Verständnis und Verhältnis der Menschen zur Arbeit. Mehr Flexibilität und (Orts-)Unabhängigkeit sind gefragt. Und die jüngeren Generationen wünschen sich auch mehr Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeiten.</p>
<p>Und dann sind da noch technologische Entwicklungen wie KI und Automatisierung, die Arbeit verändern werden. Produktionshallen ganz ohne Menschen sind heute keine Science-Fiction mehr, sondern teilweise Realität. Die übrig gebliebene Arbeit wird anspruchsvoller werden.</p>
<p>Fachkräfte werden also rar und umkämpft bleiben. Auch nach Corona.</p>
<h2>Fachkräftemangel verändert Unternehmen</h2>
<p>Nun wird sich der geneigte Leser fragen, wo in der Aufzählung von Herausforderungen und Problemen denn der Glücksfall stecken soll? Im notwendigen Wandel der Unternehmen!</p>
<p>Den Wettbewerb um die Arbeitskräfte werden die Unternehmen gewinnen, denen es gelingt, die Bedürfnisse und Wünsche der Arbeitnehmer zu erfüllen. Diese Firmen werden die Arbeitnehmer als Persönlichkeiten sehen, ihnen Wertschätzung und Vertrauen entgegenbringen. Mitarbeiterzufriedenheit ist für diese Unternehmen kein Motto, das auf Postern oder der Webseite steht, sondern gelebte Wirklichkeit.</p>
<p>Einen Weg zu diesen Veränderungen zeigt dieses Buch.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit:</strong> Stefan Dietz ist mit seinem Buch ein großer Wurf gelungen. Er analysiert unaufgeregt und faktenreich die aktuelle Situation der Wirtschaft und den Fachkräftemangel. Der Titel ist zugleich ein Mutmacher für Führungskräfte, jetzt notwendige Veränderungen anzustoßen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/10/05/der-mangel-an-fachkraeften-ein-glueckfall/">Der Mangel an Fachkräften – ein Glückfall?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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