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	<title>Design Thinking Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Design Thinking Archive - Management-Journal</title>
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		<title>77 Werkzeuge für Design-Thinking</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2017 11:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung / Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ingrid Gerstbach ist eine profunde Kennerin des Design-Thinking und hat auch ein bereits viel beachtetes Buch zu diesem Thema verfasst. Nun legt sie mit einem weiteren Werk nach. Es vermittelt nicht die Grundlagen und Vorzüge <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/12/01/77-werkzeuge-fuer-design-thinking/" title="77 Werkzeuge für Design-Thinking">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ingrid Gerstbach ist eine profunde Kennerin des Design-Thinking und hat auch ein bereits viel beachtetes Buch zu diesem Thema verfasst. Nun legt sie mit einem weiteren Werk nach. Es vermittelt nicht die Grundlagen und Vorzüge dieser Technik zur Findung von Innovationen und Lösung von Problemen, sondern will seinem Leser ein Sortiment an Werkzeugen liefern, damit das Design-Thinking im Unternehmen auch erfolgreich wird.</p>
<h2>Insider-Tipps aus der Praxis des Design-Thinking</h2>
<p>Mit ihrer 4&#215;4 Methode hat die Autorin einen eigenen Ansatz entwickelt, das Design-Thinking pragmatisch in einem Unternehmen einzusetzen. Auf den ersten Seiten ihres Buches stellt sie den Ansatz noch einmal kurz vor. Entlang der vier Phasen Einfühlen, Definieren, Ideenentwicklung und Experimentieren sind die dann im Hauptteil vorgestellten Werkzeuge eingeordnet. Dabei ist es durchaus vorteilhaft, ihr Buch “Design-Thinking im Unternehmen”, das im gleichen Verlag erschienen ist, bereits zu kennen. Unbedingt notwendig ist dies aber für das Verständnis des aktuellen Werks aber nicht.</p>
<h2>Tools im Kurzporträt</h2>
<p>Auf über 200 Seiten beschreibt die Autorin anschließend die von ihr ausgewählten Tools. Das Porträt beginnt immer mit einer kurzen Zusammenfassung, was mit dem Werkzeug erreicht werden kann. Außerdem gibt es Hinweise, wie groß eine Arbeitsgruppe maximal sein sollte, damit das Tool auch sinnvoll genutzt wird. Außerdem erfährt der Leser, welche Hilfsmittel eventuell benötigt werden. Es fehlen aber auch nicht die Angaben zur ungefähren Dauer einer Übung oder eines Workshops. “Rund” wird die Beschreibung dann noch durch eine kurze Einschätzung der Vor- und Nachteile. Erst danach schließt sich dann eine Beschreibung des Vorgehens an.</p>
<p>Unter den vorgestellten Werkzeugen befinden sich zwar durchaus eine ganze Reihe von bekannten Techniken, aber in der Zusammenstellung gibt es auch mit Sicherheit etwas für den erfahrenen Berater oder Seminarleiter zu entdecken, beispielsweise wenn es darum geht, die erste Unsicherheit in einer Gruppe abzubauen und ein aktives Kennenlernen zu erreichen.</p>
<p>Somit ist das Buch auf der einen Seite ein profundes Nachschlagewerk. Auf der anderen Seite lädt es aber auch zum Stöbern und Querlesen ein. Denn in den Text sind viele Praxisbeispiele aus Unternehmen eingestreut. Ein umfangreiches Glossar und Literaturverzeichnis runden das Buch würdig ab.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Titel, der die Wünsche vieler Einsteiger in das Design-Thinking erfüllen dürfte. Ingrid Gerstbach stellt eine umfassende und praxisorientierte Sammlung von Tools vor und gibt damit auch gleichzeitig wichtige Orientierung zu deren Einsatz.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Ingrid Gerstbach: 77 Tools für Design Thinker, Gabal 2017</p>
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		<title>Design Thinking für Medienproduktionen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/04/07/design-thinking-fuer-medienproduktionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 11:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agile Methoden wie das Design Thinking sind sprichwörtlich in aller Munde. Inzwischen gelten sie nicht wenigen Beratern als ein Schlüssel für das schnellere Finden von Innovationen und Problemlösungen. Ansätze des Projektmanagements wie Scrum, aber auch <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/04/07/design-thinking-fuer-medienproduktionen/" title="Design Thinking für Medienproduktionen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Agile Methoden wie das Design Thinking sind sprichwörtlich in aller Munde. Inzwischen gelten sie nicht wenigen Beratern als ein Schlüssel für das schnellere Finden von Innovationen und Problemlösungen. Ansätze des Projektmanagements wie Scrum, aber auch das Design Thinking selbst, stammen aus der IT-Entwicklung. Und was dort hervorragend funktioniert, muss erst einmal auf das eigene Umfeld und die eigene Branche übertragen werden. Genau das versuchen die Autoren von &#8220;DesignAgility&#8221; für die Medienbranche.</p>
<h2 id="agilitat-fur-kreative">Agilität und Design Thinking für Kreative</h2>
<p>Das handliche Büchlein richtet sich an Medienschaffende, also Autoren, Redakteure, Produktmanager und Lektoren in Verlagen, aber auch Dienstleister in der Produktion von Inhalten. Wen sich die Verfasser als ideale Leser vorstellen, erläutern sie auch im ersten Teil des Buchs. Der von den Autoren entwickelte Ansatz der &#8220;Design Agility&#8221; basiert auf einem Mix von Methoden, die miteinander kombiniert wurden. Als Grundlage dienen Design Thinking als Basis für die Innovationsgewinnung, agiles Projektmanagement für die Umsetzung und schließlich visuelles Storytelling als Erzählansatz. Indes sind ein Drittel Umfang für ein schmales Büchlein auch reichlich Platz, um Methodik und Zielgruppe zu definieren.</p>
<h2 id="schritt-fur-schritt-vom-start-bis-zum-prototypen">Schritt für Schritt vom Start bis zum Prototypen</h2>
<p>Nach der Vermittlung der ersten Grundlagen leiten die Autoren dann konkret in den Prozess über. Die Ausführungen sind knapp gehalten, so dass es auch möglich ist, die Design Agility nach dem Ansatz des &#8220;Learning by doing&#8221; einzusetzen. Der Prozess selbst besteht aus acht einzelnen Schritten, die kompakt und reich illustriert erklärt werden. Dem Leser wird genau gezeigt, was zum Start eines Workshops benötigt wird und wie er durch Umgebung und Arbeitsmaterial positiv auf den Prozess Einfluss nehmen kann. Auch liefern die Verfasser drei verschiedene Ansätze mit, wie die einzelnen Schritte im Rahmen eines ein- und dreitägigen Workshops verteilt werden können. Ob beispielsweise die zusätzliche Option eingesetzt wird, 16 einzelne Sitzungen zu veranschlagen, hängt indes auch von der Komplexität der gestellten Aufgabe ab.</p>
<h2 id="zeitplanung-durchfuhrung-und-einordnung">Zeitplanung, Durchführung und Einordnung</h2>
<p>Die 16 Einheiten der acht Schritte werden kurz und knapp beschrieben. Damit erhält der Leser vorab bereits Hinweise auf die benötigte bzw. eingeräumte Zeit für die Durchführung und kann deren Bedeutung innerhalb des Konstrukts einordnen. Dabei streuen die Verfasser auch regelmäßig Hinweise ein, was, bedingt durch die Gruppendynamik oder die Dominanz einzelner Teilnehmer, passieren kann und wie man am besten darauf reagiert.</p>
<p>Wenn man dem kleinen Buch überhaupt Vorwürfe machen will, dann einerseits den etwas inflationären Gebrauch der englischen Sprache. Das ist zwar wiederum stimmig in Hinblick auf die Zielgruppe, aber was gegen die deutschen Schreibweise einige Fremdwörter wie Spezifikation oder Implementierung spricht, erscheint nicht einleuchtend. Zum anderen hätte es den Nutzwert erhöht, wenn der Weg einer konkreten Problemlösung beschrieben worden wäre.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Design-Agility ist ein gelungenes kleines Büchlein, um nach einem interessanten Ansatz Workshops zur Problemlösung und Innovationsfindung in der Medienbranche zu veranstalten. Schön wäre dennoch ein durchgehendes Beispiel zur Veranschaulichung der Methode gewesen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Überzeugende Handreichung für Innovationen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/04/04/ueberzeugende-handreichung-fuer-innovationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Playbook ist im amerikanischen Sprachgebrauch ein Taktik- und Strategiebuch, aus dem Coaches Vorschläge für Spielzüge entnehmen können. Exakt so will sich auch dieses Buch verstanden wissen. Das aufwändig und sehr schön produzierte Werk im <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/04/04/ueberzeugende-handreichung-fuer-innovationen/" title="Überzeugende Handreichung für Innovationen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Playbook ist im amerikanischen Sprachgebrauch ein Taktik- und Strategiebuch, aus dem Coaches Vorschläge für Spielzüge entnehmen können. Exakt so will sich auch dieses Buch verstanden wissen. Das aufwändig und sehr schön produzierte Werk im Großformat richtet sich an alle, die sich mit digitalen Produkten und Dienstleistungen beschäftigen und diese weiter entwickeln wollen.</p>
<h2 id="agile-techniken-fur-das-innovationsmanagement">Agile Techniken für das Innovationsmanagement</h2>
<p>Das Playbook versammelt Techniken aus einer ganzen Reihe von Ansätzen des nutzerzentrierten Designs und mixt daraus einen eigenen Werkzeugkasten. So werden Elemente des Design Thinking, Business Model Canvas und Lean-Startup verwendet. Die Autoren sind keine Theoretiker, sondern &#8220;Dark House Innovation&#8221; ist eine Unternehmensberatung aus 30 gleichberechtigten Gründern, die sich auf Innovationen fokussieren. Komprimiert auf wenigen Seiten werden Zielgruppe und Aufbau des Buches skizziert. Danach geht es dann direkt in die Praxis.</p>
<h2 id="das-innovation-board">Das Innovation Board</h2>
<p>Im Zentrum des Buchs steht das von den Autoren entwickelte Innovation Board, dessen Nutzen und Einsatz auf fast 300 Seiten präsentiert wird. Es gliedert sich in drei Bereiche: Explore, Create und Evaluate. Der Leser wird stets dazu ermuntert, das Buch nach seinem Vorwissen und seinen Bedürfnissen zu benutzen. Und damit sich die &#8220;Spieler&#8221; auch in den für sie passenden Kapiteln wiederfinden, werden diese zunächst klassifiziert. Hier gibt es die Gestalter, Entdecker und auch die Evaluierer. Und für jeden sind die passenden Module versammelt. Die Ausführungen sind stets kurz und bündig, leicht verständlich und formulieren einen konkreten Nutzen. Doch wie bei jedem Playbook gilt auch hier. Das eigentliche Spiel müssen die Akteure selbst spielen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dieses Buch ist wunderbar anders. Es versammelt aktuelle Ansätze und bündelt diese in einem eigenständigen Werkzeug, um im Team Innovationen zu finden und zu diskutieren. Und es ist wunderbar gestaltet: Im Großformat und reich bebildert.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager, 2016.</p>
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		<title>Eine faszinierende Reise in die Welt des neuen Denkens -Network Thinking</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/02/08/network-thinking/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 13:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Working]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Network Thinking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch von Ulrich Weinberg ist ein Reisebericht der besonderen Art. Denn an &#8220;Network Thinking&#8221; hat der Autor viel unterwegs gearbeitet. Und seine Reisen rund um die Welt führten ihn zu Top-Managern in Deutschland, den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/02/08/network-thinking/" title="Eine faszinierende Reise in die Welt des neuen Denkens -Network Thinking">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch von Ulrich Weinberg ist ein Reisebericht der besonderen Art. Denn an &#8220;Network Thinking&#8221; hat der Autor viel unterwegs gearbeitet. Und seine Reisen rund um die Welt führten ihn zu Top-Managern in Deutschland, den USA und China. Es geht Weinberg aber nicht um die Schilderung pittoresker Momente oder der Beschreibung von Führungspersönlichkeiten, sondern sein Buch ist ein Reisebericht in eine Welt neuen Denkens, das die Kraft hat, die Welt des Arbeitens und Lernens zu verändern.</p>
<p><strong>Ende des &#8220;Brockhaus-Denkens&#8221;<br />
</strong>Mit dem Begriff des &#8220;Brockhaus-Denkens&#8221; bringt Weinberg tradierte Formen der Wissensvermittlung, der Erarbeitung von kreativen Lösungen und der Organisation von Unternehmen auf den Punkt. Gemeint ist das Denken in Hierarchien, abgegrenzten Fachgebieten und lexikalischen Kategorien. Diese Form der Organisation von Wissen, diese Form des Denkens haben sich dank des von der Digitalisierung vorangetriebenen Wandels überlebt.</p>
<p><strong>Hierarchisches Denken ade!<br />
</strong>Ulrich Weinbergs Reisebericht in eine neue Arbeitswelt macht die Bewegung des so genannten Design Thinking erlebbar. Er zeigt auf den ersten Seiten seines Buches erst einmal auf, wie tief sich das &#8220;Brockhaus-Denken&#8221; auch historisch in unseren Köpfen verankert hat. Unternehmen sind hierarchisch strukturiert, was sich anschaulich in Organisations-Diagrammen zeigt. Das ist beileibe kein Wunder, denn bereits in der Schule wird strikt nach Fächern und Fachgebieten unterschieden. Und diese Trennung und Kategorisierung wird ja auch an den meisten Hochschulen fortgesetzt.</p>
<p><strong>Gelegenheit, Raum, Personen &#8211; Network Thinking!<br />
</strong>Das klassische &#8220;lineare&#8221; Denken steht echten Innovationen im Weg. Das ist die tiefste Überzeugung des Autors. Deswegen rät er Managern und Führungskräften auch dringend dazu, diese Grenzen zu überwinden. Für ihn bedeutet echte Neuentwicklung &#8220;möglichst viele verschiedene Aspekte zusammenzuführen, das heißt, das Denken und die Praxis unterschiedlichster Fachrichtungen zu kombinieren&#8221;. Und er liefert auch gleich eindrucksvolle Beispiele für seine These, dass dieser neue Ansatz erfolgversprechend ist. Zum Beispiel Google mit seiner Idee eines &#8220;Google Autos&#8221;. Bereits frühzeitig ist das Unternehmen damit an die Öffentlichkeit getreten. Auch, wenn eine Idee scheitern mag, bietet der Ansatz doch die Gelegenheit, Wünsche von zukünftigen Kunden frühzeitig in die Konzeption einfließen zu lassen. Und das kann ein Wettbewerbsvorteil sein.</p>
<p>Weinbergs Buch ist indes mehr als eine Zustandsbeschreibung für etwas, was auch als Design Thinking bezeichnet wird. Das ist nicht sein Ansatz. Vielmehr gelingt es ihm, konkrete Beispiele und Empfehlungen dafür zu liefern, wie dieses neue Denken auch umgesetzt und &#8220;erlernt&#8221; werden kann. Das beginnt bereits mit dem Mobiliar für Projektsitzungen. So berichtet er von den positiven Erfahrungen, die mit sechseckigen Tischen gemacht worden sind, an denen es geometrisch keinen Kopf geben kann.</p>
<p>Manager lernen in diesem Buch, Abschied von linearen Arbeitsprozessen zu nehmen. An ihre Stelle treten statt dessen in Schleifen organisierte kreative Sitzungen. Wie diese neue Form der Zusammenarbeit durch die Nutzung von Co-Working-Spaces begünstigt wird, lernen Entscheidungsträger genauso an praktischen Beispielen, wie auch die Vorteile, die sich aus der Einbeziehung von Nichtexperten zu einem Thema und einer konkreten Aufgabenstellung ergeben können.<br />
<strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Network Thinking ist ein faszinierendes Buch, das Manager, die auf der Höhe der Zeit arbeiten und führen wollen, unbedingt auf ihre Leseliste setzen sollten. Noch dazu sind die 230 Seiten ausgesprochen gut geschrieben.</p>
<p>/Stephan Lamprecht</p>
<p>Ulrich Weinberg, Network Thinking, Murmann, 2015.</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=A983FA73D74A35F511ADA250DAD71F9B.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Network+Thinking&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Lieferbare Ausgaben von &#8220;Network Thinking&#8221; bei Managementbuch</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/02/08/network-thinking/">Eine faszinierende Reise in die Welt des neuen Denkens -Network Thinking</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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