<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wirtschaft Archive - Management-Journal</title>
	<atom:link href="https://www.management-journal.de/category/die-besten-bucher-wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.management-journal.de/category/die-besten-bucher-wirtschaft/</link>
	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 May 2024 08:46:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/04/favorite-62x60.jpg</url>
	<title>Wirtschaft Archive - Management-Journal</title>
	<link>https://www.management-journal.de/category/die-besten-bucher-wirtschaft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Regeneratives Wirtschaften erreichen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 08:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=10027</guid>

					<description><![CDATA[<p>Staatliche Vorgaben werden im Kampf gegen die Klimakrise allein nicht helfen. Unternehmen brauchen eine Transformation. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/" title="Regeneratives Wirtschaften erreichen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/">Regeneratives Wirtschaften erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Kampf gegen die Klimakatastrophe werden staatliche Vorgaben und eine Energiewende allein nicht ausreichen. Das ist die Überzeugung von Ella Lagé und Simon Berkler. Auf Management-Veranstaltungen und Konferenzen wird inzwischen auch intensiv eine andere Form des Wirtschaftens diskutiert. Nur ist damit eben längst nicht klar, wie ein solcher Umbau der Wirtschaft konkret funktionieren soll. Genau das will der „Stellar Approach“ ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Regenerativ ist nicht einfach nur nachhaltig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den wirtschaftstheoretischen Erkenntnissen, dass es einen Umbau des Kapitalismus benötigt, um der Klimakatastrophe aktiv zu begegnen, und der praktischen Umsetzung des Umbaus besteht eine große Lücke. Klar ist, dass ein Transformationsprozess nötig ist. Unklar dagegen, wie dieser tatsächlich gestaltet werden kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar scheint es, dass die Transformation nur von Innen heraus gelingen kann, denn hier muss jedes Unternehmen einen eigenen Ansatz finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Autoren-Duo geht es hier um mehr, als „nur“ den CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens zu reduzieren. Die von vielen Unternehmen propagierte und in Angriff genommene Nachhaltigkeit kann ein erster Schritt sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist aber regeneratives Wirtschaften das Ziel des Buches. Und das umfasst eben mehr als lediglich Nachhaltigkeit. Für eine regenerative Wirtschaft ist ein weitaus größeres Verständnis von Systemen und Zusammenhängen nötig.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Regeln ändern, während das Spiel läuft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der größten Herausforderungen in dieser Transformation liegt darin, dass sich die Regeln ändern müssen, während das Spiel bereits läuft. Schließlich kann kein Unternehmen einfach eine „Vollbremsung“ machen und von heute auf morgen sämtliche Prozesse und das Geschäftsmodell vollständig ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau dies berücksichtigt der „Stellar Approach“. Dieser Baukasten von Tools begleitet eine Organisation bei der Transformation und setzt hierbei auch stark auf die Potenziale und Ideen der Mitarbeitenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu haben die Verfasser viele Fragen zur Reflexion und internen Diskussion eingestreut. Zudem gibt es zahlreiche Praxishinweise. Beim Verständnis der verschiedenen Ansätze und Ideen unterstützen die zahlreichen Grafiken und Abbildungen des insgesamt auch optisch wunderbar gestalteten Titels.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dieses Buch schließt eine wichtige Lücke. Es geht über die theoretische Erkenntnis eines notwendigen Wandels hinaus und zeigt den Weg zum Umbau unserer Wirtschaft auf. Lesenswert und rundherum zu empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/">Regeneratives Wirtschaften erreichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2024/05/24/regeneratives-wirtschaften-erreichen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft klimaneutral umbauen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 07:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=10023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein aktuelles Buch bei Campus zeigt den Umbau unserer Wirtschaft zur Klimaneutralität. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/" title="Wirtschaft klimaneutral umbauen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/">Wirtschaft klimaneutral umbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Alles deutet darauf hin, dass die Klimakrise ein Umsteuern unserer Wirtschaft und unseres eigenen Konsumverhaltens erfordert. Ein naheliegender Weg für uns alle, unseren CO₂-Fußabdruck zu verringern, liegt im Verzicht. Doch der erscheint aus verschiedenen Gründen für viele Menschen keine Option zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es braucht eine neue industrielle Revolution</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energie- und Verkehrswende ist in aller Munde. Unsicherheit und Streit darüber dominieren die öffentliche Berichterstattung. Viele Menschen fragen sich, auf welchem Weg sie ihre Häuser und Wohnungen beheizen werden. Und zumindest in der politischen Diskussion scheint noch längst nicht klar, ob der elektrische Antrieb für private Fahrzeuge der Weisheit letzter Schluss ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wichtig beide Diskussionen und Entwicklungen auch sind. Aus Sicht von Carina Stöttner und Lothar Abicht genügen diese Ansätze nicht, um wirklich klimaneutrales Wirtschaften zu erreichen. Aus ihrer Sicht benötigen wir eine neue industrielle Revolution. Und wie der Umbau der Wirtschaft gelingt, wollen sie mit ihrem Buch „Klimaneutral“ zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Klimaneutralität für alle Branchen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Autoren weiten den Blick im Kampf gegen den Klimakollaps auf weitere Branchen. Sie setzen sich mit Energieversorgung, Transporttechnologien, Chemie, Maschinen- und Anlagenbau, Bauen und Wohnen, Landwirtschaft und Ernährung, dem Bergbau und der Informationstechnologie auseinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In jedem der Kapitel beschreiben sich die aktuellen Problemstellungen und skizzieren einen Weg zur Klimaneutralität in den verschiedenen Bereichen. Die Leserinnen und Leser erhalten hier einen fundierten Überblick über Technologien und Lösungsansätze, die bereits verfügbar respektive in der Entwicklung sind. Und werden nebenbei auch direkt für die aktuellen Probleme sensibilisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Autoren-Duo gelingt es zudem, klare Aussagen zu treffen, die auf wissenschaftlichen Fakten basieren. So steht für die Wissenschaft fest, dass der Antrieb privater Kfz elektrisch ist. Völlig losgelöst von weiteren öffentlichen Diskussionen – so bietet das Buch klare Orientierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein wichtiges Buch: Faktenbasiert, unaufgeregt und lösungsorientiert zeigt es Wege auf, wie klimaneutrales Wirtschaften gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/">Wirtschaft klimaneutral umbauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2024/05/23/wirtschaft-klimaneutral-umbauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Big Tech wegmuss</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 12:33:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die großen Plattformen und deren Betreiber („Big Tech“) üben einen toxischen Einfluss auf unser Zusammenleben aus.  <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/" title="Warum Big Tech wegmuss">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/">Warum Big Tech wegmuss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Infrastrukturen zu betreiben, wie sie Facebook oder Google nutzen, verschlingt Unsummen. Und doch ist ihre Nutzung „gratis“. Bezahlen müssen die Nutzerinnen und Nutzer aber dennoch. Sie tun es freiwillig, milliardenfach, jeden Tag. Mit ihren Daten nämlich. Jede Interaktion mit der Plattform wird aufgezeichnet. Unzählige Werbebanner und andere Kaufanreize strömen auf sie ein. Das dürfte auch der Mehrheit der Menschen (zumindest unter den Jüngeren) sattsam bekannt sein. Bei dem einen oder anderen mag sich Unbehagen einstellen, wenn er oder sie darüber nachdenkt, dass immer ausgefeiltere Nutzerprofile über die eigene Person existieren – das ist dann aber bereits beim nächsten Posting oder Like wieder verdrängt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Toxischer Einfluss auf unsere Gesellschaft</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die großen Plattformen und deren Betreiber („Big Tech“) üben einen toxischen Einfluss auf unser Zusammenleben aus. Nicht nur „soziale“ Netzwerke, die alles andere als sozial sind, sondern auch die großen Technologieunternehmen, wie aktuell das von Wagniskapital finanzierte Startup Open.ai. Denn: Wer auf einer Plattform nicht erwähnt wird, existiert im digitalen Raum nicht. Und kommt auch immer seltener überhaupt in anderen Medien vor. Und dank Filter und immer ausgefeilteren Algorithmen und Empfehlungen werden die Nutzerinnen in ihren Meinungen bestärkt und bewegen sich in einem undurchdringlichen Kokon ihrer eigenen Haltung und Vorurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angetreten ist das Internet (oder allgemeiner die digitale Kommunikation) einmal, um den Austausch von Wissen zu vereinfachen und die Meinung frei zu verbreiten. Doch diese Meinungsfreiheit existiert nur so lange, bis der Betreiber nach Gutsherrenart, unliebsame Benutzerkonten und Beiträge einfach löscht und schließt. So wie Elon Musk, der Twitter aktuell so umbaut, dass die dort herrschenden Meinungen seinen eigenen Ansichten und politischen Überzeugungen entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese negativen Einflüsse und Folgen beschäftigen schon deutlich weniger Menschen. Und doch sind sie viel gravierender, denn sie verändern und gefährden unsere Demokratie und Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie Big Tech unsere Demokratie und Wirtschaft zerstört</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was Martin Andree in seinem Buch „Big Tech muss weg“ schreibt, liest sich zunächst wie ein dystopischer Roman. Zumindest für alle Menschen, die sich bisher nicht intensiver mit dem verheerenden Einfluss der Tech-Konzerne beschäftigt haben. Doch mit Dystopie hat das wenig zu tun, das zeigt die Durchsicht des umfangreichen Quellenverzeichnisses, das zum Weiterlesen und der intensiveren Beschäftigung mit dem Thema einlädt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle müssen auch die sehr sehenswerten Illustrationen und Infografiken erwähnt werden, die auch komplexere Sachverhalte veranschaulichen, teilweise aber auch einfach nur unterhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie stoppen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Einband des Buches ist auch klar das Ziel „Wir werden sie stoppen“ ausgerufen. Mit knapp 30 von über 280 Seiten kommt dieser Teil allerdings ein wenig kurz. Zwar hat der Autor mit allen genannten Maßnahmen recht. Indes sind darunter einige, die sich nur durch das sprichwörtliche „Bohren dicker Bretter“ erreichen lassen. So wäre etwa die konsequente Besteuerung der Konzerne ein erster wichtiger Schritt, aber hier muss auch die Gesetzgebung mitspielen. Und das ist nur eine der regulatorischen Veränderungen, die stattfinden müssten, um die Macht von Big Tech zu brechen. Letztlich liegt es aber auch an uns allen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer konsequent die weitere Bildung von Monopolen und Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts bekämpfen will, müsste sich sofort von den Plattformen abmelden und freie Alternativen nutzen (denn die gibt es). Aber genau das tun zu wenig Menschen, weil es ihnen zu kompliziert erscheint oder sie den Eindruck haben, auf bestehende zwischenmenschliche Beziehungen verzichten zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Martin Andree hat ein enorm wichtiges Buch geschrieben. Menschen, die das Treiben der Tech-Konzerne bereits mit Sorge und Aufmerksamkeit verfolgen, vermittelt es zwar wenig neue Fakten, liefert aber zahllose Argumente, mit denen es vielleicht im persönlichen Umfeld gelingen kann, ein Umdenken in Bewegung zu setzen. Ein Buch, das hoffentlich viele Leserinnen und Leser finden wird, die dann sich auch konsequent den Big Techs in den Weg stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/">Warum Big Tech wegmuss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2023/08/25/warum-big-tech-wegmuss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft neu gestalten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 07:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9864</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wirtschaft neu denken und den Wettbewerb neutral gestalten. Ist das die Lösung für die Herausforderungen, vor der wir Menschen stehen? Zwei Vordenker zeigen uns einen Weg für mehr nachhaltiges Wirtschaften zum Wohle aller Menschen. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/" title="Wirtschaft neu gestalten">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/">Wirtschaft neu gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der, erdgeschichtlich betrachtet, kurzen Zeit seit der industriellen Revolution ist es der Menschheit gelungen, den Planeten an den Rand einer Katastrophe zu führen. Ohne Zweifel trägt unsere Art des Wirtschaftens die Schuld an den Veränderungen. Wenig verwunderlich, dass Vordenkerinnen immer mehr zu dem Schluss kommen, dass sich hier etwas grundsätzlich verändern muss.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das „Wir“ denken!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kommt das Buch „Planet We“ ins Spiel, das einen Impuls setzen möchte: zu mehr „Wir“ und weniger gegeneinander. Das ambitionierte Ziel lautet, Wirtschaft und Weltpolitik wettbewerbsneutral zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wettbewerbsneutral Wirtschaften“ ? Wie soll das gehen? Schließlich konkurrieren Unternehmen in einem harten Kampf um die Gunst der Kundinnen und Kunden. Und es sind nicht nur nationale Wettbewerbssituationen. Auch Volkswirtschaften und Nation ringen um Vorteile, Marktanteile und Einfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fundamental-Kritiker und Anhänger der Idee, dass es völlig freie Märkte geben müsse, die alles regeln, werden einer anderen Art des Wirtschaftens vermutlich wenig Chancen einräumen. Und wer, wie Georgios Zervas und Peter Spiegel, eine andere Form der Wirtschaft fordert, muss sich auch sofort gegen die Einwürfe wehren, er wünsche sich eine zentralistische Planwirtschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Immer billiger führt uns nicht weiter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden wir nur gemeinsam lösen. Und mit „wir“ sind alle Menschen gemeint. Das ist die Grundüberzeugung der beiden Autoren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sie halten der tradierten Form der Wirtschaft auch den Spiegel vor. Denn die Suche nach immer billigeren Produkte, die Wette und das Rennen um Marktanteile, führen letztlich zu den Erscheinungen der Wirtschaft, die wir Konsumenten alle kennen, aber beim Kauf im Laden verdrängen. Prekäre Arbeitsverhältnisse, Umweltschäden, Verschwendung von Ressourcen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kooperationen, Kreislaufwirtschaft, politische Rahmenbedingungen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr klug und nachvollziehbar entwirft das Autoren-Duo in diesem Buch die Vision einer anderen Form unserer Wirtschaft. Dabei berücksichtigen sie auch, dass es ohne die Politik nicht gehen kann. Denn sie sorgt für den Rahmen, in dem sich Wirtschaft bewegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei plädieren die beiden Verfasser nicht für eine Abschaffung des Systems, das wir gemeinhin als Kapitalismus bezeichnen. Sie weisen aber den Weg in neue Formen der Zusammenarbeit. Für mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Planet We“ ist aber kein langatmiges und theorielastiges Werk. Der gut geschriebene Text ist von vielen, teilweise überraschenden, Beispielen durchsetzt, die auch den Weg zu Veränderungen im Kleinen aufzeigen. Wussten Sie etwa, dass Sie bei der Tasse Kaffee gerade einmal 0,2 Prozent dessen nutzen, was bei der Produktion verbraucht wird? Das, was am Ende in der Mülltonne landet, der Kaffeesatz, ist die ideale Nahrung für Shitake-Pilze, also Nahrung. Man müsste den Kaffeesatz also nur in großem Stil nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein fulminant wichtiges Buch, dem wirklich viele Leserinnen und Leser zu wünschen sind. Unter Unternehmensinhabern, Führungskräften, Politikern und Konsumenten. „Planet We“ hat das Potenzial, das Denken der Menschen zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/">Wirtschaft neu gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2023/05/25/wirtschaft-neu-gestalten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftszusammenhänge endlich verstehen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 06:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie funktioniert unsere Geldwirtschaft? Das erklärt ein neues Buch anhand der Modellstadt "Econville". <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/" title="Wirtschaftszusammenhänge endlich verstehen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/">Wirtschaftszusammenhänge endlich verstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für die meisten Menschen dürfte der Begriff der Inflation in den vergangenen Jahren eher eine marginale Zahl gewesen sein, die einmal monatlich in den Nachrichten genannt wurde. Zum Gesprächsthema wurde die allgemeine Preissteigerung mit der damit verbundenen Geldentwertung im Zuge der galoppierenden Energiepreise. Und wenn die für die Produktion benötigte Energie sich verteuert, ziehen zwangsläufig die Preise anderer Güter an. Die Preisanpassung eines Kebab-Hauses in Frankfurt, das für den Döner 10 EUR verlangt, sorgte bundesweit für Schlagzeilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es ist kompliziert: Von Geldentwertung und Zinsschlachten der Banken</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist Wirtschaftsgeschehen komplex, weil eine ganze Reihe von Systemen eine Rolle spielen. Und so führt eine steigende Inflation in der Regel zum Eingreifen von Zentralbanken, die dann die Leitzinsen erheben. Und das kann wiederum positiv für die Sparerinnen und Sparer sein. Denn nachdem es jahrelang so gut wie keine Zinsen auf Einlagen bei den Banken gegeben hatte, überbieten sich die Kreditinstitute inzwischen wieder mit Angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber warum ist das eigentlich so? Wie funktioniert unsere Geldwirtschaft?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Musterstadt „Econville“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Befragungen immer wieder ergeben, herrscht bei finanziellen Themen die bemerkenswerte Situation, dass viele Menschen beklagen, sie wüssten zu wenig über die Zusammenhänge. Andererseits müssen sie aber täglich Entscheidungen zu Sparplänen, Festgeldern und dem Vermögensaufbau treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in Hinblick auf wirtschaftliche Zusammenhänge wirklich mitreden möchte, der sollte zum Buch von Carolin Güssow und Johannes Binswanger greifen. Die beiden Lehrenden an der Universität St. Gallen führen die Leserinnen und Leser in die Materie ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Zusammenhänge der modernen Geldwirtschaft zu verstehen, stellen uns die beiden Fachleute den Ort „Econville“ vor. Die Leserinnen und Leser begleiten diesen Ort vom ersten wirtschaftlichen Handeln an. Und mit der Entdeckung von „Geld“ wird das Handeln viel einfacher. Aber langsam verändert sich auch die Komplexität.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vom Gold zur Kryptowährung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Buch, das von zwei Personen aus der Schweiz geschrieben wird, gelegentlich Bezug auf dieses Land nimmt. Aber Econville liegt nicht in der Schweiz. Und so werden die Leserinnen und Leser auch aus anderen Regionen aus diesem Titel viel Wissen mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wo das klassische Schulbuch eine Thematik eher nur anreißt, geht es auf den knapp 300 flott geschriebenen Seiten viel tiefer. So begleiten wir die Einwohnerinnen und Einwohner von Econville auf ihrem Weg in Richtung des modernen Finanzsystems. Die Einführung des Geldes war hier nur der erste Schritt, eine wesentliche Weiterentwicklung bestand dann im ersten „unbesicherten“ Kredit, sprich die Herausgabe von Geld, dem keine gleichwertige Reserve in Gold gegenüberstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir lernen die Aufgaben einer Zentralbank kennen und deren Bemühungen, Preisstabilität zu erreichen und verstehen die Entwicklung von Währungsgemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mit der Entdeckung von rein digitalen Währungen, auch Kryptogeld genannt, dessen bekanntester Vertreter sicherlich der Bitcoin ist, schließt dieses sehr lehrreiche Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Schluss mit dem Halbwissen! Dem Duo Güssow / Binswanger ist ein richtig großer Wurf gelungen. Eine fundierte und ausreichend in die Tiefe gehende Erklärung unseres modernen Wirtschaftssystems. Ein lesenswertes Buch, das für Durchblick sorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/">Wirtschaftszusammenhänge endlich verstehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2023/05/18/wirtschaftszusammenhaenge-endlich-verstehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum sich der Kapitalismus wandeln muss.</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 15:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder-Kapitalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9644</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zeichen sind unübersehbar: Die Art und Weise, wie wir in den vergangenen Jahrzehnten gewirtschaftet haben, führt uns immer stärker an den Abgrund. Das Konzept des „Shareholder“-Kapitalismus, der in erster Linie auf Wachstum und Rendite <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/" title="Warum sich der Kapitalismus wandeln muss.">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/">Warum sich der Kapitalismus wandeln muss.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2"><span class="s1">Die Zeichen sind unübersehbar: Die Art und Weise, wie wir in den vergangenen Jahrzehnten gewirtschaftet haben, führt uns immer stärker an den Abgrund. Das Konzept des „Shareholder“-Kapitalismus, der in erster Linie auf Wachstum und Rendite schielt, hat den Raubbau an der Natur beschleunigt. Rund um den Globus wird die Einkommensungleichheit zwischen den verschiedenen Schichten der Bevölkerung immer größer. Und die Wirtschaft selbst zeigt sich zutiefst verunsichert, angesichts globaler Umbrüche und volatiler Aussichten.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Es wird höchste Zeit, dass sich etwas grundlegend ändert und wir ein neues Kapitel des Kapitalismus aufschlagen.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Vom Shareholder- zum Stakeholder-Kapitalismus</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Die beiden Autoren, die dies in ihrem Buch fordern, sind keine Sozialisten oder Utopisten, sondern gestandene Experten. Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab ist Gründer des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) und einer der wichtigsten Vordenker der Weltwirtschaft. Sein Co-Autor Peter Vanham arbeitet als Head of International Media Council ebenfalls für das WEF. Und wenn Klaus Schwab etwas zu sagen hat, sollte dies nicht leichthin übergangen werden.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Er fordert in diesem Buch einen Wandel vom Konzept des Shareholder-Kapitalismus, wie wir ihn kennen, in Richtung eines Stakeholder-Kapitalismus und zeigt einen möglichen Weg in diese Richtung auf.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Es geht um neue Maßstäbe und zukünftige Generationen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Um darzustellen, was sich ändern muss, braucht es zunächst eine Diagnose. Die liefert Schwab im ersten Teil seines Werks, das unter dem Titel „Die Welt, in der ich aufgewachsen bin“ steht. Darin dürften sich alle Leserinnen und Leser wiederfinden, beschreibt er doch 75 Jahre globales Wachstum. Eine Welt aus zwei Realitäten: Denn nie ging es den Menschen so gut wie heute, doch zugleich existieren enorme Ungleichheiten und ein inzwischen gefährlicher Mangel an Nachhaltigkeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Als eines der Problemfelder identifiziert Schwab das Schielen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für Wohlstand und Wirtschaftskraft. Es ist diesem immanent, dass es auf Wachstum (um jeden Preis) angewiesen ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">In dieser Rückschau geht Schwab auch auf den wirtschaftlichen Aufstieg Asiens und eine unverkennbar größer werdende Spaltung der Gesellschaften im Westen ein.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Ein Weg in den Wandel – zu dem jeder beitragen kann</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Schwab und sein Co-Autor liefern in diesem Buch nicht allein glasklare Analyse dessen ab, was sich im Shareholder- und Staatskapitalismus falsch entwickelte. In einem ebenso messerscharfen und mitreißendem Plädoyer setzt er sich vehement für ein Umdenken ein. Ein Konzept, das er Stakeholder-Kapitalismus nennt und den Menschen wieder ins Zentrum stellt.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Und genau das ermöglicht es auch, dass sich jeder für diesen neuen Weg einsetzen kann, der zu nachhaltigerem Wachstum und Chancen für zukünftige Generationen führen kann. Dazu müssen wir nicht nur unsere Maßstäbe revidieren. Es gilt auch, gemeinsame Werte und Ziele zu entwickeln. Diesen Ansatz untermauert Schwab mit bewährten Systemen und Beispielen aus so unterschiedlichen Regionen der Welt wie China, Dänemark, Äthiopien, Deutschland, Indonesien, Neuseeland und Singapur.</span></p>
<p class="p4"><span class="s1"><b>Management-Journal-Fazit</b>: Dieses Buch macht Mut. Seine Diagnosen und Thesen sind klug und weisen in die Zukunft. Es ist zu wünschen, dass es möglichst viele Menschen lesen und daraus Maximen für ihr weiteres Leben ableiten.</span></p>
<p class="p4"><span class="s1">Stephan Lamprecht</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/">Warum sich der Kapitalismus wandeln muss.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2021/11/11/warum-sich-der-kapitalismus-wandeln-muss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hidden Champions – die unbekannten Weltmarktführer</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 08:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hidden Champions]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wohl jedem, der sich für Wirtschaft interessiert, dürfte der Begriff der „Hidden Champions“ bereits begegnet sein. Unternehmen, deren Namen in der Öffentlichkeit niemand kennt, die aber mit ihren Produkten zu den Weltmarktführern gehören. Und genau <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/" title="Hidden Champions – die unbekannten Weltmarktführer">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/">Hidden Champions – die unbekannten Weltmarktführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl jedem, der sich für Wirtschaft interessiert, dürfte der Begriff der „Hidden Champions“ bereits begegnet sein. Unternehmen, deren Namen in der Öffentlichkeit niemand kennt, die aber mit ihren Produkten zu den Weltmarktführern gehören. Und genau das ist das Thema von Hermann Simon, der ohne Zweifel zum Kreis der einflussreichsten und bekanntesten Managementberater zählt.</p>
<h2>Deutschland führt bei den Hidden Champions</h2>
<p>Nun handelt es sich bei dem Begriff der „Hidden Champion“ nicht einfach nur um ein besonders schönes Sprachbild, das sich Wirtschaftsjournalisten ausgedacht haben. Inzwischen wird das Phänomen der unbekannten Weltmarktführer auch innerhalb der Wirtschaftswissenschaften eingehend diskutiert und erforscht. Den Begriff selbst hat u. a. auch Hermann Simon mitgeprägt.</p>
<p>Und in diesem Buch wirft er einen eingehenden Blick auf das Phänomen und besonders die sich gerade zeigenden Veränderungen in der Weltwirtschaft. Teil der ersten Kapitel seines Buches sind ausführliche statistische Untersuchungen, die zeigen, dass gerade Deutschland im internationalen Vergleich eine führende Position bei den Hidden Champions einnimmt.</p>
<h2>Märkte verändern sich, China drängt nach vorn</h2>
<p>Sein Buch liest sich flüssig, erfordert aber auch Zeit, denn kenntnisreich breitet der Autor viele Quellen und Statistiken vor den Lesenden auf. Das will alles erst einmal verarbeitet werden. Ausgehend von diesem Material zeichnet er nicht nur die Voraussetzungen für das Entstehen der Hidden Champions auf. Er wirft auch einen vertiefenden Blick auf neue und alte Zielmärkte und deren Veränderungen. Er stellt Innovationen vor und scheut sich auch nicht, eine Einordnung der Zukunftsaussichten der Unternehmen angesichts digitaler Geschäftsmodelle und Disruptionen zu liefern.</p>
<p>Das ohnehin schon lesenswerte Buch wäre vielleicht noch besser geworden, wenn das im Untertitel geweckte Versprechen („Spielregeln im chinesischen Jahrhundert“) noch etwas mehr eingelöst worden wäre. Denn faktisch spielt die Volksrepublik China dann doch keine so große inhaltliche Rolle, wie zu Beginn der Lektüre gedacht. Das ist aber eher ein Schönheitsfehler, tut dem Werk aber keinen Abbruch.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Was hat zum Erfolg der Hidden Champion aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beigetragen? Welche Strategien hatten Erfolg und wie müssen Unternehmen diese angesichts von Digitalisierung, Klimawandel und neuen Märkten wie China anpassen? Antworten auf diese Fragen und Impulse zum Thema liefert dieses Buch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/">Hidden Champions – die unbekannten Weltmarktführer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2021/09/15/hidden-champions-die-unbekannten-weltmarktfuehrer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neustart aus der Corona-Krise</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 06:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9427</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Pandemie mit COVID-19 hat Politik, Gesellschaft und Wirtschaft fest im Griff. Wie nachhaltig die Veränderungen durch den Lockdown auf Konsumgewohnheiten oder die Arbeitswelt sein werden, ist derzeit nicht absehbar. Das gilt ebenfalls für die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/" title="Neustart aus der Corona-Krise">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/">Neustart aus der Corona-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pandemie mit COVID-19 hat Politik, Gesellschaft und Wirtschaft fest im Griff. Wie nachhaltig die Veränderungen durch den Lockdown auf Konsumgewohnheiten oder die Arbeitswelt sein werden, ist derzeit nicht absehbar. Das gilt ebenfalls für die wirtschaftlichen Folgen. Aber staatliche Soforthilfen in Milliardenhöhe, immer weitere Forderungen nach Konsumgutscheinen oder Neustart-Prämien lassen sich nur durch einen enormen Schuldenaufbau finanzieren. Und die wochenlangen Umsatzeinbußen bei Unternehmen werden die Wirtschaft in eine Rezession führen. Wie kann ein Weg aus dieser Krise aussehen? Wie geht es nach dem Corona-Schock weiter? Daniel Stelter versucht sich in Coronomics an einer Antwort.</p>
<h2>Von der Schwierigkeit der Aktualität</h2>
<p>Es liegt auf der Hand, dass sich Bestseller-Autor Stelter in seinem Buch auf zahlreiche Annahmen stützen muss. Schließlich erscheint der Titel in den Tagen der ersten Rücknahmen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lockdowns. Und diese Ungewissheit werden ihm ohne Zweifel einige Kritiker vorwerfen. Denn die Wege aus der Krise, die er beschreibt, werden für Diskussionsstoff sorgen und auf Widerstand stoßen.</p>
<h2>Es sah vor der Krise schon nicht gut aus</h2>
<p>Daniel Stelter zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild von Deutschland und Europa vor dem Ausbruch der Corona-Krise. Zwar hat es nach der weltweiten Finanzkrise des Jahres 2008 einen Aufschwung gegeben. Aber dessen Wachstum war überaus moderat. Gerade Deutschland habe die Zeit seitdem zu wenig genutzt, um notwendige Strukturreformen und Investitionen einzuleiten. So wirkt die Coronavirus-Krise wie ein Katalysator, ja wie ein Brandbeschleuniger, der erbarmungslos auf die Schwächen der Wirtschaft hinweist. Um nur einen seiner Kritikpunkte herauszugreifen: Exemplarisch auf den Arbeitsmarkt runtergebrochen, zieht Stelter den Schluss, dass wir zwar mehr arbeiten, aber weniger produktiv.</p>
<h2>Und wie geht es nun weiter?</h2>
<p>Da der Patient vor dem Ausbruch der Pandemie bereits leicht krank war, hilft ihm aus der Krise nur eher bittere Medizin. Das bedeutet, dass aufgeschobene Reformen und Veränderungen nun angegangen werden müssen, um die desaströsen Schäden der Wirtschaft nach der Coronakrise zu überwinden. Dazu entwickelt Stelter ein eigenes Wirtschaftsprogramm. Sein Coronomics verlangt neue Prioritäten, Stärkung von Investitionen, statt von Konsum, eine aktive Rolle der Notenbanken und eine teilweise Abkehr von der Globalisierung. Mit all den Konsequenzen, die das auf globale und optimierte Lieferketten und Handelsbeziehungen haben kann.</p>
<p>Sicher, man darf, kann und wird über die Thesen dieses Buches trefflich streiten. Aber die Argumentation und die Herleitung seiner Maßnahmen sind schlüssig und ebenso elegant wie überzeugend. So legt Stelter eine wichtige Grundlage für weitere Diskussionen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dieses Buch ist früh dran, aber es kommt nicht zu früh. Denn sein Verfasser stellt die richtigen Fragen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die Ideen für ein Wirtschaftsprogramm zur Überwindung der Krise sind zumindest mehr als ein Nachdenken wert.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/">Neustart aus der Corona-Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2020/04/30/neustart-aus-der-corona-krise/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 09:54:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir alle haben uns an eine Mentalität gewöhnt, einen möglichst geringen Preis zu bezahlen. Die Erfolge von Billigfluglinien (Ryanair) oder Bekleidungsketten (Primark) sprechen für sich. Und nur die wenigsten Konsumenten machen sich Gedanken darüber, was <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/" title="Wenn Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/">Wenn Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle haben uns an eine Mentalität gewöhnt, einen möglichst geringen Preis zu bezahlen. Die Erfolge von Billigfluglinien (Ryanair) oder Bekleidungsketten (Primark) sprechen für sich. Und nur die wenigsten Konsumenten machen sich Gedanken darüber, was der nette aber gehetzt wirkende Paketbote, der die Päckchen von Amazon bringt, eigentlich verdient. Faire Bezahlung ist jedenfalls kein Thema, das in seiner ganzen Breite öffentlich diskutiert wird. Das Phänomen des „Aufstockens“, also des Bezugs von Sozialleistungen, um am Ende eines Monats noch über die Runden zu kommen, ist keine Erscheinung einer so genannten „Unterschicht“ mehr. Inzwischen machen sich zunehmend auch Angehörige der klassischen deutschen Mittelschicht Gedanken: Lehrer, Krankenschwestern, Piloten oder sogar Ärzte.</p>
<h2>Vom Wert der Arbeit</h2>
<p>Arbeit darf offenbar nicht mehr kosten. Immer mehr Menschen können vom Lohn für ihre Arbeit nicht mehr auskömmlich leben. Und das betrifft immer häufiger Berufe mit hohem Ansehen. Das in TV-Serien der 70er und 80er gezeigte Bild der „glücklichen Familie“, in denen der Vater allein verdient, während sich die Kinder auf Hobbys und musische Erziehung konzentrieren konnten, während die Mutter sich daheim um Haushalt und Familie kümmerte, ist Geschichte.</p>
<p>Die renommierte Journalistin Anette Dowideit sieht diese Entwicklung mit Sorge. Denn Arbeit ist eben nicht nur Erwerbsquelle, sondern bedeutet für die Menschen sehr viel mehr. Doch was macht es mit Menschen, wenn sie von etwas, mit dem Sie sich identifizieren, nicht mehr auskömmlich leben können? Wenn die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes, die Frage, wie die steigende Miete bezahlt werden soll, den Alltag prägen?</p>
<h2>Spurensuche und Plädoyer</h2>
<p>Die Autorin warnt vor dem Eintritt amerikanischer Verhältnisse auch in Deutschland: Einer immer kleineren Schicht der Reichen gehört immer mehr, während die meisten Menschen mehrere Jobs brauchen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Um sich am Ende des Monats doch bei Suppenküchen und Tafeln anstellen zu müssen, um so noch eine warme Mahlzeit zu erhalten.</p>
<p>Sie begibt sich auf die Spurensuche, was zum Wachsen prekärer Arbeitsverhältnisse führt. Sie hat in zahlreichen Branchen recherchiert und erklärt, wie auch unser eigenes Konsumverhalten dazu führt, dass Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können. Positive Arbeitsmarktzahlen, die letztlich nur Beschäftigung zählen, aber nicht nach deren Auskömmlichkeit fragen, sind schlicht zu oberflächlich.</p>
<p>Denn die bedrückende wirtschaftliche Situation in vielen Branchen und die Unzufriedenheit mit dem Ertrag der eigenen Arbeit bergen auch Sprengstoff, nicht nur für den sozialen Frieden in der Gesellschaft, sondern für unsere demokratische Ordnung überhaupt. Das zu ändern, ist nicht nur eine Aufgabe der Politik, sondern von uns allen, die wir uns an günstige Preise und „Schnäppchen“ gewöhnt haben.</p>
<p>Arbeit muss wieder mehr Wert sein: Das Buch zeigt Wege dazu auf und will die Diskussion zum Thema befeuern.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein unaufgeregter Beitrag zu einer wichtigen Frage unserer Gesellschaft. Klar in der Analyse, gründlich recherchiert und spannend zu lesen. Anette Dowideit ist ein kluges Buch gelungen, das einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die Zukunft der Arbeit leistet.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/">Wenn Menschen nicht mehr von ihrer Arbeit leben können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2019/11/06/wenn-menschen-nicht-mehr-von-ihrer-arbeit-leben-koennen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie die USA unsere Existenz gefährden</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/</link>
					<comments>https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 10:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ölbeben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.management-journal.de/?p=9336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Sachbuch, das sich mit dem drängendsten Problem der Menschheit beschäftigt, und zugleich spannend wie ein Kriminalroman ist? Das ist Wirtschaftsexpertin Heike Buchter mit ihrem „Ölbeben&#8221; gelungen! Es gibt Sachbücher, deren Lektüre den Leser fassungslos <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/" title="Wie die USA unsere Existenz gefährden">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/">Wie die USA unsere Existenz gefährden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Sachbuch, das sich mit dem drängendsten Problem der Menschheit beschäftigt, und zugleich spannend wie ein Kriminalroman ist? Das ist Wirtschaftsexpertin Heike Buchter mit ihrem „Ölbeben&#8221; gelungen!</p>
<p>Es gibt Sachbücher, deren Lektüre den Leser fassungslos zurücklässt. Das könnte auch hier der Fall sein. Denn die Autorin beschäftigt sich mit einem Thema, das in der Berichterstattung zur Klimakrise bisher kaum berücksichtigt wurde. Es geht um den Ölhunger der USA und die weitere Förderung fossiler Brennstoffe.</p>
<h2>Deutschland ist keine Insel</h2>
<p>Die Notwendigkeit, die Energiewende erfolgreich zu meistern, ist fast über das gesamte politische Spektrum Konsens in der Republik. Gestritten und gerungen wird über den richtigen Weg. Ambitioniert sind die ausgerufenen Klimaziele, ihr Erreichen zwar immer zweifelhafter: Aber die Forcierung alternativer Energiequellen spüren alle Bürgerinnen und Bürger.</p>
<p>Wäre dies rund um den Globus ähnlich, gäbe es vielleicht Anlass zu verhaltenem Optimismus, die Folgen der Klimakrise zumindest abmildern zu können.</p>
<p>Nur leider wird weltweit bei Weitem nicht so viel wie in Deutschland für die Energiewende getan. Und leider überhaupt nicht in einem der Staaten mit dem weltweit höchsten Energieverbrauch: den USA.</p>
<h2>Siegeszug des Frackings – das Ölbeben</h2>
<p>Das Ende des Ölzeitalters schien bereits eingeläutet. Öl und Gas sprudelten längst nicht mehr so stark wie einstmals. Das Ende der Vorräte fossiler Brennstoffe war erkennbar. Sich anderen Energiequellen zuzuwenden somit unbedingt notwendig.</p>
<p>Bis die Methode des Frackings gerade in den USA einen regelrechten Boom erlebte, der auch heute noch anhält. Das Ende von Öl und Gas ist vertagt. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit, Alternativen zu fördern, damit politisch vom Tisch. Der von Donald Trump vollzogene Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen der sichtbar traurige Höhepunkt dieser Entwicklung.</p>
<p>Weltweit steht Fracking zwar bei Umweltschützern und Geologen in der Kritik, die vor unabsehbaren Schäden für die Umwelt warnen. An der Realität ändert dies derweil aber nichts.</p>
<h2>Unheilvolle Allianz: Fracking, Energiehunger und Wall Street</h2>
<p>Heike Buchter zeichnet mit vielen Details die für unseren Planeten unheilvolle aktuelle Entwicklung nach und beschreibt kenntnisreich, wie die USA und auch China aktuell Ihren Energiehunger befriedigen. Und das mit sehr deutlichen Widersprüchen zwischen den eigenen Absichtserklärungen, nachhaltiger wirtschaften zu wollen, und der Realität.</p>
<p>Sie beschreibt, wie Kapitalmarktsinteressen an der Wall Street, Politik und Einflusssphären der Energiekonzerne zu Lasten der Umwelt gehen. Mit unmittelbaren Auswirkungen auch auf Deutschland, denn die Klimakrise findet ja eben nicht regional begrenzt statt.</p>
<p>Die beiden Zukunftsszenarien, die sie an das Ende des Buchs stellt, sind alles andere als optimistisch. Umso eindringlicher verdeutlichen sie, dass die Energiewende politisch und gesellschaftlich gewollt sein muss. Denn wenn man die Mechanismen der Wirtschaft gewähren lässt, werden die Klimaziele keinesfalls erreicht.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein wirklich aufrüttelndes Buch zu einem der wichtigsten Themen der Menschheit. Klug geschrieben, umfassend recherchiert: Dem Titel wäre gerade auch zu wünschen, dass ihn viele Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik in die Hand nähmen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/">Wie die USA unsere Existenz gefährden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2019/10/24/wie-die-usa-unsere-existenz-gefaehrden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
