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	<title>Management Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Management Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Pläne und Projekte tatsächlich umsetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 10:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Digitalisierung, struktureller Wandel oder auch die Veränderung von Geschäftsmodellen: Transformationen und der „Change“ wollen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Aus Sicht eines erfahrenen Autorenkollektivs haben die meisten Ratgeber zum Wandel aktuell zwei <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/09/plaene-und-projekte-tatsaechlich-umsetzen/" title="Pläne und Projekte tatsächlich umsetzen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ob Digitalisierung, struktureller Wandel oder auch die Veränderung von Geschäftsmodellen: Transformationen und der „Change“ wollen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Aus Sicht eines erfahrenen Autorenkollektivs haben die meisten Ratgeber zum Wandel aktuell zwei Schwächen. Sie fokussieren sich vorrangig auf Großunternehmen und größere Organisationen und haben weniger den Mittelstand im Blick. Zudem wird das Thema der eigentlichen Umsetzung eher stiefmütterlich behandelt. „Nun habt ihr das Werkzeug, jetzt bewältigt den Wandel mal schön“. Doch unabhängig davon, was konkret innerhalb eines Unternehmens verändert werden soll, handelt es sich doch um eine Vielzahl kleinerer und größerer Projekte, die miteinander verzahnt sind. Und die umgesetzt werden müssen. Um die Umsetzungskompetenz in Hinblick auf mittelständische Unternehmen geht es in dem Buch „Von guten Absichten zu messbaren Erfolgen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Framework für die Umsetzung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren stellen in ihrem aus der Praxis einer Unternehmensberatung erwachsenen Buch ein Framework für die Vertiefung der Umsetzungskompetenz und damit das Erreichen von Zielen vor. Es basiert auf den drei Säulen von Strukturen, Menschen und Performance, die die Verfasser als Dreiklang sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingebettet in andere Theorien leitet das Buch her, wie die Autoren zu ihrem Vorgehensmodell gekommen sind und wie es sich im Vergleich zu anderen Methoden und Modellen verhält. Das verständlich geschriebene und reich illustrierte Buch ist gespickt mit zahllosen Beispielen aus der Unternehmenspraxis. Immer mit dem Fokus auf mittelständische Unternehmen, um diese erfolgreich durch Transformationen zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den positiven Eindruck des hohen Praxisbezugs rundet das Buch am Ende mit sieben praktischen Werkzeugen ab, deren Nutzen die Lesenden besser verstehen, nachdem sie das Buch erfolgreich durchgearbeitet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein praxisnaher Ratgeber voller nützlicher Überlegungen und Hinweise, um die Komplexität von Transformationsprozessen in den Griff zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Bausteine des Wandels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 07:39:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erfolgreiche Unternehmerin Astrid Schulte und der Coach für Transformation Reza Razavi haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Bausteine des Wandels“ und handelt von Unternehmenstransformationen. Gemeinsam möchten sie ein Praxisbuch für den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/09/bausteine-des-wandels/" title="Bausteine des Wandels">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die erfolgreiche Unternehmerin Astrid Schulte und der Coach für Transformation Reza Razavi haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Bausteine des Wandels“ und handelt von Unternehmenstransformationen. Gemeinsam möchten sie ein Praxisbuch für den erfolgreichen Wandel vorlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Menschen vergessen werden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vorwort machen die beiden Autoren deutlich, dass es Ihnen bei der Transformation auf die Menschen ankommt. Nach ihrer Überzeugung scheitern viele Transformationsprojekte daran, dass die Menschen in den Organisationen nicht einbezogen werden. Wer seine Ängste und Bedenken nicht einbringen kann und sich nicht gehört fühlt, wird kaum aktiv den Wandel mitgestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Autoren-Duo vertritt die Ansicht, dass Transformationsprozesse eben keine einfachen Projekte sind, die sich nach Art eines Rezeptbuchs einfach abhaken lassen. Und obwohl es sich eher um einen wiederkehrenden Prozess handelt, gibt es ihrer Ansicht nach einige essenzielle Elemente auf dem Weg zu einer erfolgreichen Transformation, die sie benennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Thema des Buchs ist der Mensch. Die Menschen, die in Firmen arbeiten und von einem Wandel direkt betroffen sind. Somit konzentriert sich das Buch auf Kommunikation und das Wirken von Führungskräften direkt auf die Mitarbeitenden. Es geht um Werte, Tugenden und auch um Empathie.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sechs zeitlose Bausteine für die Transformation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Elemente, die zu einer erfolgreichen Transformation beitragen, ist Ehrlichkeit. Ehrlichkeit zu sich selbst (möchte ich tatsächlich einen Wandel, oder geht es nicht eher nur um „Optimierung“?), Ehrlichkeit gegenüber anderen und Ehrlichkeit in der Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Bausteine sind das Schaffen von (gemeinsamen) Werten, das Mobilisieren und Begeistern von Menschen und auch die Entwicklung von Zukunftsbildern, also das Bieten von Orientierung. Schließlich geht es auch darum, den Wandel zu kultivieren, also die Unternehmenskultur so zu verändern, dass die Organisation agil und resilient ihren Weg weiter beschreiten kann. Und dazu gehört auch ein anderes gemeinsames Arbeiten, das Spielregeln benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Bausteine stellen die beiden Autoren ausführlich dar. Dabei nutzen sie viele Beispiele und liefern am Ende jedes Kapitels auch noch eine Reihe von praktischen Tipps.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der verständlich geschriebene und kompakte Ratgeber liefert abseits von Checklisten und technokratisch angehauchten Projektplänen eine umsetzbare Roadmap, um ein Schlüsselelement für den Erfolg des Wandels zu adressieren: Die am Prozess beteiligten Menschen nämlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Veränderung erfordert Mut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 06:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht denkt sich der eine oder andere unter Ihnen, ob der viel zitierte Wandel nicht langsam an seinem Ende angekommen sein müsste. Oder ob dazu denn nicht alles schon geschrieben oder gesagt ist?&#160; Nun gehört <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/10/02/veraenderung-erfordert-mut/" title="Veränderung erfordert Mut">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht denkt sich der eine oder andere unter Ihnen, ob der viel zitierte Wandel nicht langsam an seinem Ende angekommen sein müsste. Oder ob dazu denn nicht alles schon geschrieben oder gesagt ist?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gehört Wandel einfach zu unserem Leben hinzu. Aus Sicht von Kommunikationsexperten Jakob Lipp ist über den Wandel längst weiterhin nicht alles gesagt. Und selten hat mich ein Sachbuch bereits auf den ersten Seiten so in seinen Bann gezogen wie dieses.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gestalten wir den Wandel, oder er uns?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben schon lange das Gefühl, dass wir selbst nicht mehr der Motor der Veränderung sind, sondern Veränderung mit uns gemacht wird.“ Zwei Zeilen nur, die aber die Emotion vieler Menschen und Beschäftigten in Unternehmen zusammenfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen erfordern Mut. Passend dazu gibt es ein Sprichwort: Den Mutigen gehört die Welt. Aber um mutig zu sein, benötigen wir eine Veränderung hin zum Mut, wie Jakob Lipp meint. Aus seiner Sicht können Sprache und Kommunikation hier viel bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von Digitalisierung, New Work und Green Washing</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mutig richtet der Autor seinen Blick auf zahlreiche Themen, die im Fokus des Wandels stehen. Die Digitalisierung ist eines davon, es geht aber auch um die Welt von New Work und die Frage, was denn mit der „alten“ Welt der Arbeit passiert. Lipps Blick fällt aber auch auf eher unschöne Erscheinungen, wie das Green Washing, das den Wusch nach mehr Nachhaltigkeit durch Vorspiegelung falscher Tatsachen konterkariert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verständlich und packend geschrieben, dreht sich in seinem lesenswerten Buch alles um die Frage, wie Führungskräfte und Manager:innen auftreten und kommunizieren müssen, um die Mitarbeitenden für die Herausforderungen des Wandels zu ermutigen. Oder sich auch durch negative Ereignisse und Einflüsse nicht entmutigen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Werk möchte er dazu beitragen, dass seine Leserinnen und Leser in ihren jeweiligen Organisationen eine Kultur der Sicherheit schaffen, die den Mitarbeitenden die Neugier und die Motivation lässt. Denn ohne diese beiden ist ein Wandel nicht zu schaffen – bei allem Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch überzeugt gleich in mehrfacher Hinsicht: durch seinen erfrischend anderen Blickwinkel und seine fesselnde Art des Vortrags. Auch wenn der Autor Themen aufgreift, die seit vielen Jahren diskutiert werden, gelingt es ihm, diesen seinen eigenen Stempel aufzudrücken und den Lesenden Orientierung hin zu mehr Mut zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Ein großes Buch zur Strategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 08:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bücherjahr 2024 ist noch recht jung. Aber wenn es um den Titel „Buch des Jahres“ geht, könnte der Spitzenplatz jetzt schon mit „Das große Buch der Strategie“ vergeben sein. „Groß“ ist das Buch von <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/04/01/ein-grosses-buch-zur-strategie/" title="Ein großes Buch zur Strategie">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Bücherjahr 2024 ist noch recht jung. Aber wenn es um den Titel „Buch des Jahres“ geht, könnte der Spitzenplatz jetzt schon mit „Das große Buch der Strategie“ vergeben sein. „Groß“ ist das Buch von Robert Wreschniok im reinsten Wortsinne. Das von Vahlen aufgelegte Werk nutzt ein Format, das sonst eher klassischen Bildbänden vorbehalten ist. Warum das so ist, wird den Lesenden allerdings sofort nach dem ersten Blättern klar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Storytelling der besonderen Art</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch ist einfach anders – anders in einem positiven Sinn. Es ist groß, es ist schwer und es ist für ein Sachbuch atemberaubend gestaltet. Layout und die wunderbaren Illustrationen erinnern eher an eine Graphic Novel als an ein Sachbuch. Und dieses aufsehenerregende Konzept korrespondiert perfekt mit dem Ansatz des Inhalts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter jeder großen Strategie stehen eben Menschen, die mit Ideenreichtum, Haltung, Überzeugung und ganzer Energie ihre Organisation in eine andere Zukunft führen wollen. Da erscheint es mehr als konsequent, wenn das Buch auch mit Luther und seiner Reformation als Startschuss für neues Denken beginnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aus der Praxis lernen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch versammelt beeindruckende Geschichten von Strategieänderungen und den Menschen, die diese angestoßen und begleitet haben. Ihnen gibt das große Format genau den Raum, den diese Geschichten benötigen. Die Lesenden gewinnen bei der Lektüre den Eindruck, Zuhörer von Kamingesprächen zu sein. Die opulenten Illustrationen verstärken die Botschaften und Kernaussagen der jeweiligen Kapitel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Direkt aus der Praxis von Menschen lernen, die sicherlich während ihres Handelns keinen Gedanken daran verschwendet haben, dass ihre Strategien und der Wandel, den sie angestoßen haben, einmal als Beispiel dienen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Unternehmen, hinter deren Kulissen die Lesenden blicken, weiß zusätzlich zu beeindrucken. Wie schafft ein Konzern wie E.ON die Energiewende? Wie gelang es, die „Hamburg Commercial Bank“ von einem Sanierungsfall zu einer der wertvollsten Banken zu machen? Und wie bewältigt ein traditioneller Versicherer wie die Allianz die Digitalisierung? Diese und weitere Geschichten versammelt dieses Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Das große Buch der Strategie“ überzeugt nicht allein mit seiner herausragenden und opulenten Gestaltung. Es bietet spannende Geschichte und ist absolut lesenswert für alle, die sich Strategien und Transformation beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Was ist strategisches Denken?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2024/02/11/was-ist-strategisches-denken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Feb 2024 09:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Unternehmen werden regelmäßig Strategiemeetings oder Analysen der Konkurrenz durchgeführt. Gleich im Vorwort seines Buchs „Die Kunst des strategischen Denkens“ weist Michael Watkins darauf hin, dass es ihm nicht um diese beiden Aspekte geht. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2024/02/11/was-ist-strategisches-denken/" title="Was ist strategisches Denken?">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In vielen Unternehmen werden regelmäßig Strategiemeetings oder Analysen der Konkurrenz durchgeführt. Gleich im Vorwort seines Buchs „Die Kunst des strategischen Denkens“ weist Michael Watkins darauf hin, dass es ihm nicht um diese beiden Aspekte geht. Denn für ihn liefert die Analyse Informationen, die sich im strategischen Denken aufgreifen lassen, es handelt sich aber nicht um das strategische Denken selbst. Genauso wenig wie die Strategieplanung – direkt aus dem Wort heraus ist bereits zu erkennen, dass eine Strategie vorliegen muss, deren Umsetzung dann geplant wird. Das erfordert also zunächst das strategische Denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indes tut sich auch der Autor zunächst schwer damit, eine griffige Definition des strategischen Denkens zu entwickeln. Es scheint jede Person etwas anderes darunter zu verstehen. Und so probiert er es mit einer eigenen Definition:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Strategisches Denken setzt sich zusammen aus einer Reihe von Kernkompetenzen, mit deren Hilfe Führungskräfte potenzielle Chancen und Risiken erkennen, Prioritäten festlegen und sich und ihr Unternehmen mobilisieren, um Erfolg versprechende Wege in die Zukunft zu entwerfen und zu gehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht also darum, über die aktuelle Situation hinauszublicken und kreativ über Zukunftsszenarien nachzudenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was braucht es für strategisches Denken?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Ansicht des Verfassers handelt es sich beim strategischen Denken nicht um eine Gabe oder ein besonderes Talent. Das mag zwar in einer Person bereits vorhanden sein. Aber strategisches Denken ist erlernbar, sofern die Person gewillt ist, sich einige Kompetenzen anzueignen oder diese besser zu entwickeln. Und genau diese Kompetenzen stellt Watkins in seinem Buch vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mustererkennung, also die Fähigkeit, komplexe und unklare Szenarien zu erkennen und daraus die wichtigsten Chancen und Risiken zu benennen.</li>



<li>Systemanalyse: Damit ist gemeint, dass es der Person gelingt, sich komplexe Situationen als Systeme vorzustellen und so Muster zu erkennen und Vorhersagen treffen zu können.</li>



<li>Geistige Beweglichkeit: Die Fähigkeit, eine Situation auf verschiedenen Ebenen zu untersuchen.</li>



<li>Strukturierte Problemlösungen zu entwickeln. Es gilt, auf effektive und kreative Weise Probleme einzuordnen und zu bewältigen.</li>



<li>Visionen entwickeln, also realistische Zielbilder zu entwerfen und einen Weg zur Umsetzung zu entwickeln.</li>



<li>Politisches Geschick entwickeln: Denn Ziele lassen sich mit Verbündeten leichter erreichen und auch nur dann, wenn alle wichtigen Akteure und deren Verhalten bekannt sind.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder dieser Kompetenzen widmet Michael Watkins ein Kapitel. Er erklärt darin jeweils die Bedeutung für das strategische Denken, liefert Beispiele und Tipps für die Umsetzung und bietet Impulse, um über das Thema nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Buch bleibt somit nicht auf einer oberflächlichen und theoretischen Ebene, sondern liefert auch konkrete Hinweise auf die Umsetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein lesenswertes und lehrreiches Buch für alle, die mehr über die Prozesse erfahren wollen, wie Strategien entwickelt werden können – oder ihre Fähigkeiten verbessern wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2024/02/11/was-ist-strategisches-denken/">Was ist strategisches Denken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Produkte als Service anbieten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/11/03/produkte-als-service-anbieten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 10:03:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing und Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Software as a Service (SaaS) begegnet uns inzwischen vielfach im Alltag, nicht nur als Begriff. Es ist für viele Menschen heute eine Selbstverständlichkeit, Dienste direkt aus der Cloud zu benutzen. Statt CDs oder DVDs zu <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/11/03/produkte-als-service-anbieten/" title="Produkte als Service anbieten">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/11/03/produkte-als-service-anbieten/">Produkte als Service anbieten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Software as a Service (SaaS) begegnet uns inzwischen vielfach im Alltag, nicht nur als Begriff. Es ist für viele Menschen heute eine Selbstverständlichkeit, Dienste direkt aus der Cloud zu benutzen. Statt CDs oder DVDs zu kaufen, spielen sie Musik über Streamingdienste wie Spotify und sehen sich aktuelle Filme und Serien über Netflix an. Und auch Unternehmen greifen auf Dienste und Funktionen zurück, wie Speicherplatz in der Cloud. Selbst Server für die unternehmensweite Zusammenarbeit müssen längst nicht mehr auf dem eigenen Computer installiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Idee zieht weite Kreise</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierung und das Internet der Dinge haben der Idee eines Serviceangebots ordentlich Schubkraft verliehen. „Banking as a Service“ etwa ermöglicht Unternehmen, den eigenen Kund:innen Bankdienstleistungen wie Konten, Zahlungskarten oder selbst Kredite anzubieten, ohne selbst eine Bank zu sein. Der Zusatz „as a Service“ liegt also im Trend der Zeit. Für die Konsumenten solcher „Produkte“ bieten sich zahlreiche Vorteile. Etwa Kostenersparnis: So ist es günstiger, ein Rechenzentrum in der Cloud aufzubauen, als die dafür notwendige Hardware anzuschaffen, instand zu halten und zu betreiben. Ein anderer möglicher Vorteil: Sich auf die eigenen Kernaufgaben fokussieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auf dem Weg zum eigenen Produkt as a Service</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren des Buches führen zunächst kurz in die Grundzüge des Geschäftsmodells ein. Sie arbeiten dessen Vorzüge heraus und räumen mit Mythen rund um den Gedanken „as a Service“ auf. Dazu gehört, dass sich die Entwicklung solcher Modelle nur ganz große Unternehmen leisten können, oder enorme Anfangsinvestitionen notwendig sind. Außerdem gehen sie auch auf bekannte Modelle ein, die gescheitert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Nutzen des Buches liegt in seinem Hauptteil. Dort finden die Leserinnen und Leser 66 Muster für den Aufbau eines „Produkt as a Service“. Der Teil berücksichtigt die verschiedenen Aspekte, die eine Rolle spielen. Dies beginnt mit den eigenen Voraussetzungen und setzt sich mit der Analyse der Kundenbedürfnisse fort. Es folge die Definition der Services, geht weiter mit der Auswahl von Zahlungsoptionen und macht auch vor dem Betrieb nicht halt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine komprimierte und hilfreiche Anleitung für alle, die sich auf den Weg zur Entwicklung eines eigenen Serviceangebots machen wollen. Ganz unabhängig von der eigenen Branche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2023/11/03/produkte-als-service-anbieten/">Produkte als Service anbieten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Transformation gestalten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/07/21/transformation-gestalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 07:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Buch vereint verschiedene Theorien für die Selbstentwicklung zu einer umsetzbaren Toolbox. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/07/21/transformation-gestalten/" title="Transformation gestalten">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt im Leben eines Rezensenten immer mal wieder Titel, bei deren Lektüre deutlicher wird, dass eine Kurzrezension dem Buch einfach nicht gerecht werden kann. „Haltung erweitern“ ist genau so ein Buch. Es basiert auf dem großen Erfolg, den Martin Permantier mit seinem „Haltung entscheidet“ erzielen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein gedanklicher, haptischer und optischer Leckerbissen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um noch eine Weile vom Scheitern des Rezensenten abzulenken, ein Blick auf die äußeren Werte des von Vahlen publizierten Titels. Denn der verführt dazu, ihn in die Hand zu nehmen. Ein flexibler Leineneinband ist heute leider eine Seltenheit. Und schon beim ersten Blättern fesselt das Buch die Leserinnen und Leser (oder Käuferinnen in der Buchhandlung): Durchgängig vierfarbig, in modernem Layout, mit vielen Grafiken und Textboxen, die zahlreiche nachdenkenswerte Zitate umrahmen. Bei der ersten Begegnung mit dem Buch weiß man zunächst gar nicht, wo man zuerst hinsehen und schmökern soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Entwicklungstheorie zu einer Toolbox kombiniert</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst: Das ist kein Buch, das Sie einfach so „nebenbei“ lesen werden. Es geht um persönliche Entwicklung und versammelt eine ganze Reihe von verschiedenen Theorien zu einem umsetzbaren und lesbaren Konstrukt. Die positive Botschaft, die über allem steht, lautet, dass wir mit unserer Haltung Dinge zum Positiven verändern und unsere Welt beeinflussen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor gliedert den Inhalt in sechs verschiedene Haltungen, die sich in unserem Leben auch in einer bestimmten Reihenfolge entwickeln. Es geht um das eigene Wollen, Zugehörigkeiten, Wissen, Handeln und Fühlen bis zum voll entwickelten „Ich“, das von Selbsterfahrung und Selbstwahrnehmung bestimmt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit der kurz und knapp zusammengefasste theoretische Überbau, der allerdings kaum der Inhaltsfülle der über 300 Seiten gerecht wird (und auch nicht werden kann). Das „Erweitern“ im Titel ist auch im Wortsinn zu verstehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn der Schwerpunkt liegt auf der haltungsorientierten Transformation von Team, Organisationen und letztlich auch der Gesellschaft. Die vielen Illustrationen sind kein Beiwerk, sondern sie dienen wie Landkarten dem tieferen Verständnis der einzelnen Haltungen. Gemeinsam mit den klug ausgewählten Zitaten und Impulsen wird die Lektüre lang in den Leserinnen und Lesern nachwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein im besten Sinne bemerkenswertes Buch, das prall gefüllt mit lesenswerten Ideen und Theorien ist, die es aber zu einer eindrucksvollen Werkzeugsammlung für die Weiterentwicklung kombiniert. Lesen werden es Führungskräfte, Coaches und auch Personalverantwortliche, die nicht nur sich selbst, sondern auch die Welt in einem Transformationsprozess verstehen und diesen mit Sinn erfüllen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Der „Homo Präsens“ denkt zu kurzfristig</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/12/27/der-home-praesens-denkt-zu-kurzfristig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2022 08:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ständig opfern wir unsere gute Zukunft für das Wohlgefühl der Gegenwart“ – diesen schönen Satz finden die Leserinnen und Leser von „Bright Future Business“ gleich am Anfang des Titels. Pero Mićić hat ein Buch über das Thema geschrieben, das ihn seit 30 Jahren umtreibt. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/12/27/der-home-praesens-denkt-zu-kurzfristig/" title="Der „Homo Präsens“ denkt zu kurzfristig">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Ständig opfern wir unsere gute Zukunft für das Wohlgefühl der Gegenwart“ – diesen schönen Satz finden die Leserinnen und Leser von „Bright Future Business“ gleich am Anfang des Titels. Pero Mićić hat ein Buch über das Thema geschrieben, das ihn seit 30 Jahren umtreibt. Die Zukunft nämlich, und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit für Unternehmen im Speziellen. Sein Anliegen ist es, dass Unternehmen ihre Zukunft gestalten und fit für die kommenden Herausforderungen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Füllhorn von Impulsen und Beispielen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Marcel wird Schriftsteller“ – dies ist wohl die kürzeste Zusammenfassung der tausenden Seiten von Marcel Proust Mammutroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Ähnlich prägnant lässt sich auch dieser lesenswerte Titel zusammenfassen: „Unternehmen lernen, wie sie ihre Zukunft gestalten“. Gerecht werden beide Inhaltsangaben ihren jeweiligen Objekten nicht. Denn Mićić schüttet ein wahres Füllhorn an nachdenkenswerten Impulsen, Erfahrungen und Beispielen aus. Wenn Sie zu diesem Buch greifen, werden Sie eine Reihe von bekannten und weniger bekannten Unternehmen kennenlernen, von denen Sie lernen können. Diesen Firmen ist es gelungen, ihre Zukunft zu gestalten. Ohne sich in trügerischer Sicherheit zu wähnen, denn die berüchtigte Disruption kann schließlich jedes Unternehmen treffen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was zukunftsfähige Unternehmen gemeinsam haben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt ja mehr oder weniger auf der Hand, dass auch ein erfahrener Berater seinem Publikum kein Patentrezept liefern kann. Es kann keine Garantie geben, dass das, was er als wesentliche Erkenntnisse aus seiner Arbeit vermittelt, auch eine strahlende Zukunft bietet. Denn dafür ist, Sie vermuten es bereits, die Zukunft dann doch viel zu unvorhersehbar. Aber dennoch hat Mićić einige Gemeinsamkeiten herausgearbeitet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Sie verbessern die Lebensqualität der Menschen,</li><li>erarbeiten und arbeiten an Zukunftschancen,</li><li>besitzen und verbessern eine hohe Produktivität,</li><li>verfügen über Produkte, Services und Geschäftsmodelle, die nicht leicht zu kopieren sind und</li><li>begeistern ihre Kund:innen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Impulse auf dem Weg dahin liefert dieses lesenswerte und lehrreiche Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein ungemein fesselndes Buch, das viele Einsichten über die optimale Ausrichtung von Unternehmen auf die Zukunft liefert. Die Lektüre lohnt sich für alle, die sich mit Unternehmensstrategien beschäftigen und denen die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens am Herzen liegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Was Elon Musk noch lernen kann</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/11/21/was-elon-musk-noch-lernen-kann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 07:16:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während diese Rezension entsteht, sorgt Elon Musk (einmal mehr) für Schlagzeilen. Denn dieser Tage kümmert er sich intensiv um die Plattform Twitter, die für einen zweistelligen Milliardenbetrag kaufen musste. Nachdem er vielleicht etwas vorschnell auf <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/11/21/was-elon-musk-noch-lernen-kann/" title="Was Elon Musk noch lernen kann">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Während diese Rezension entsteht, sorgt Elon Musk (einmal mehr) für Schlagzeilen. Denn dieser Tage kümmert er sich intensiv um die Plattform Twitter, die für einen zweistelligen Milliardenbetrag kaufen musste. Nachdem er vielleicht etwas vorschnell auf ebendieser Plattform den Aktionären ein Angebot unterbreitet hatte. Nun soll es aber nicht darum gehen, dass Musk sich im Umgang mit den neuen Mitarbeitenden rücksichtslos zeigt (knapp die Hälfte soll gehen und wurde per E-Mail gekündigt). Elon Musk dient Tobias Epple in seinem Buch als Sinnbild für eine Erscheinung, die sich als „Digitalisierungswahn“ bezeichnen lässt. Und der treibt tatsächlich merkwürdige Blüten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Menetekel Wirecard und der schnelle Wohlstand von Influencern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nutzen der Digitalisierung ist unbestritten. Sie erleichtert unser aller Leben, bringt neue Geschäftsmodelle hervor, hebt Effizienzen in Unternehmen und ist die Grundlage von Innovationen bei Produkten und Serviceangeboten. Doch zur Kehrseite der Digitalisierung zählen auch bemerkenswerte Erscheinungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl eher ungern werden sich die Befürworter des Unternehmens Wirecard an ihre Aussagen erinnern. Endlich käme hier mal ein Innovationsführer und digitaler Champion aus Deutschland. Der Glaube an die Überlegenheit dieses „Geschäftsmodells“ führte zu einer Marktkapitalisierung, die Wirecard zumindest theoretisch in die Lage versetzt hätte, ein Traditionsunternehmen wie die Deutsche Bank zu übernehmen. Wie sich herausgestellt hat, steckte nur leider keine Substanz dahinter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Digitalisierung und digitale Plattformen gäbe es auch nicht die vielen jungen Menschen, die die „Aufmerksamkeitsökonomie“ ausnutzen und als Influencer binnen kürzester Zeit mehr Geld verdienen, als Angestellte in mehreren Jahren. Wovon wieder eine ganze Reihe von Personen prächtig lebt, weil sie die angeblichen Erfolgsrezepte verraten und so schnellen Reichtum ohne Arbeit versprechen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo sind die Tugenden – die Oma des Autors hält den Spiegel vor</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau gegen diese Auswüchse wendet sich Tobias Epple in seinem Buch. Im Vorwort warnt er bereits „Silikon-Valley-Start-up-Verfechter“ und „fanatische New-Work-Anhänger“ vor der Lektüre. Diese könnte ihnen auf den Magen schlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Epple ist aber kein Maschinenstürmer oder rückwärtsgewandter Geist. Nutzen und Vorteile der Digitalisierung erkennt er an. Aber das, was er schreibt, erinnert an vielen Stellen an das Kind aus Hans Christian Andersens Märchen vom Kaiser und dessen neuen Kleidern. Es war die einzige Person, die sich traute, die nackte Wahrheit auszusprechen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Gründe gibt es dafür genug: Denn die Start-up-Welt kennt genügend Unternehmen, die vor ihrem Börsengang mit Milliarden bewertet sind, aber letztlich nur Verluste schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitales „Geld“ muss erst noch beweisen, ob es tatsächlich einen nachhaltigen Nutzen bringt. Aber bereits heute werden viele Milliarden darin angelegt. Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommt dann die Oma von Tobias Epple ins Spiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Qualität und unternehmerische Tugenden werden sich durchsetzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was dieses Buch so nachdenkenswert und zugleich auch unterhaltsam macht, sind tatsächlich Sätze, die zum klassischen Fundus unserer Sprichwörter gehören (und viele junge Menschen vermutlich gar nicht mehr kennen). Und so taucht auch einmal ein „Wer billig kauft, kauft zweimal“ auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mehr als Effekthascherei: Epple stellt in das Zentrum seines Werkes 10 klassische unternehmerische Tugenden, wie Loyalität, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Fleiß, Zielstrebigkeit, soziale Kompetenz oder auch Verantwortung. Aktuell könnte sich Elon Musk gerade von den beiden letztgenannten eine größere Scheibe abschneiden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gelingt ihm dabei zu zeigen, dass Unternehmen, die echte Werte schaffen und hinter deren Vermögen und Bilanzen auch etwas steckt, genau diese Tugenden beherzigen. Und damit weist er nicht nur einen Weg für all die Evangelisten der Digitalisierung und selbst ernannten Innovationspäpste.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn sein Buch prägt die Überzeugung, dass unternehmerische und menschliche Tugenden kein Widerspruch zur Digitalisierung sein müssen. Und auch nicht dürfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder, wie die Oma von Epple sagen würde: Digitalisierung ist wichtig, aber nur, wenn sie richtig gemacht wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein anregendes Buch, das der wichtigen Frage nachgeht, wie Unternehmen und Unternehmerinnen es schaffen, Neues und Altes zu kombinieren, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Noch dazu ist es flott und unterhaltsam geschrieben. Elon Musk wird es aber wohl leider trotzdem nicht lesen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Innovation leben</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 08:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn des von Wiley auf den Markt gebrachten Titels „Innovation Leben“ schreibt Lena Lührmann einen bedeutsamen Satz: „Innovation ist eine Perspektive und individuelle Notwendigkeit, die ohne Kontext nicht bewertet werden kann“. Was für <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/" title="Innovation leben">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/">Innovation leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn des von Wiley auf den Markt gebrachten Titels „Innovation Leben“ schreibt Lena Lührmann einen bedeutsamen Satz: „Innovation ist eine Perspektive und individuelle Notwendigkeit, die ohne Kontext nicht bewertet werden kann“. Was für den einen eine Innovation ist, ist für einen anderen der sprichwörtliche alte Hut.</p>
<p>In diesem Satz steckt aber auch die Schwachstelle vieler Bücher rund um Themen wie Innovation und Disruption. Denn sie machen oft den zweiten Schritt vor dem ersten. Sie bieten viele Beispiele und Rezepte für kreative Techniken oder Teamarbeit. Offen bleibt dann aber stets die Frage, wie etwa ein Maschinenbauunternehmen in der Provinz die Praxisbeispiele von Tesla, Microsoft oder Google umsetzen soll.</p>
<h2>Was sind Innovationen?</h2>
<p>Um Innovationen kommt kein Unternehmen herum, das längere Zeit bestehen will. Der Markt produziert ständig Innovationen und jedes Unternehmen muss sich Gedanken darüber machen, welche Technologien und Entwicklungen in der Zukunft das eigene Produkt oder Geschäftsmodell beeinflussen oder gefährden könnten.</p>
<p>Die Verfasserin führt die Lesenden aber an den Ausgangspunkt zurück. Sie schreibt keinen Ratgeber zu Kreativitäts- oder Transformationstechniken. Stattdessen ist das Ziel, bei der Entscheidung zu unterstützen, was das jeweilige Unternehmen benötigt, um Zukunftspotenziale zu heben. Es geht also darum, Innovationschancen zu erkennen und Widerstände auf dem Weg zu entdecken.</p>
<h2>Innovationen stammen aus der Mitte des Unternehmens</h2>
<p>Wie sie sehr anschaulich zeigt, stammt mehr als die Hälfte von richtig guten Ideen aus den mittleren und unteren Hierarchieebenen in einem Unternehmen. Innovationen werden selten dadurch entwickelt, dass sich die Führungskräfte einschließen und gemeinsam die „große Disruption“ planen.</p>
<p>Ihren Ansatz führt sie auch sehr anschaulich mit der 360-Grad-Skill-Sammlung im ersten Teil des Buches weiter aus. Denn hier zeigt sie, dass auch auf den ersten Blick „abseitiges“ Wissen oder Interessen einer Person wichtige Impulse bei Innovationen liefern können.</p>
<p>Was muss zusammenkommen, damit Unternehmen Innovationen entwickeln und Chancen entdecken? Welche Voraussetzungen sind notwendig und welche Themenbereiche spielen eine Rolle? Diese Fragen beantwortet die Autorin und widmet sich u.a. der Digitalkultur, Kreativität, Strukturen und Prozessen, aber vor allem auch Menschen und ihrer Haltung. Dabei gelingt es ihr immer wieder, interessante und lehrreiche Beispiele zu liefern.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Lena Lührmann liefert mit ihrem Buch eine erfrischende Sicht auf das Thema Innovation in Unternehmen und widmet sich hier in erster Linie den Menschen – denn sie sind es, die Innovationen hervorbringen und prägen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2022/09/14/innovation-leben/">Innovation leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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