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	<title>Politik/Gesellschaft Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Politik/Gesellschaft Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Leben und Gesellschaft nach Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2021 07:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Soziologe und Führungsexperte Georg Vielmetter beschreibt in seinem Buch „Die Post Corona Welt“ die mögliche Entwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag nach der Pandemie. Dazu zeichnet er im ersten Teil die Entwicklung der Pandemie <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/09/12/leben-und-gesellschaft-nach-corona/" title="Leben und Gesellschaft nach Corona">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Soziologe und Führungsexperte Georg Vielmetter beschreibt in seinem Buch „Die Post Corona Welt“ die mögliche Entwicklung in Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag nach der Pandemie. Dazu zeichnet er im ersten Teil die Entwicklung der Pandemie nach, wobei er auch auf die Ursachen einer Zoonose, also dem Überspringen eines tierischen Krankheitserregers auf den Menschen, eingeht. Das ist kenntnisreich geschrieben und wird mit unzähligen Anmerkungen und Quellenangaben belegt.</p>
<p>Nun geht es dem Verfasser aber nicht nur darum, den Gang der Ereignisse zu erzählen. Vielmehr zeigt er auf, welche tiefergehende Ursachen es überhaupt ermöglicht haben, dass sich eine Pandemie entwickeln konnte. Und deswegen sind auch zahlreiche Anregungen zur Selbstreflexion Teil des Buchs. Denn es sind auch Gewohnheiten und Verhaltensmuster in uns allen, die zu diesem globalen Ereignis beigetragen haben. Dieser erste Teil schließt dann mit den zehn Lehren ab, die sich aus Sicht des Autors ziehen lassen.</p>
<h2>Der Blick nach vorn – Entwicklungen nach Corona</h2>
<p>Während die Kapitel im ersten Teil aufeinander aufbauen und somit linear gelesen werden sollten, um ihre Inhalte zu verstehen, können die Leserinnen und Leser des zweiten Teils, der sich mit der möglichen Entwicklung der Welt nach Corona beschäftigt, die Inhalte herausgreifen, die sie am meisten interessieren.</p>
<p>Wie bei allen Prognosen und Vorausschauen steht natürlich nicht fest, dass alle skizzierten Entwicklungen denn auch tatsächlich genauso eintreten werden. Der Autor liefert aber viele Quellen und Einschätzungen mit, die die Entwicklungen zumindest sehr wahrscheinlich machen. Er richtet seinen Blick auf politische, gesellschaftliche, ökonomische und organisatorische Entwicklungen. Dabei zeigt er in den verschiedenen Kapiteln stets die beiden extremen Positionen auf, zwischen denen sich das Pendel des ferneren Verlaufs bewegen könnte. So können sich die Leser nicht nur eine eigene Meinung bilden, sondern auch konkret etwas dafür tun, um die Zukunft aktiv zu beeinflussen.</p>
<p>Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann den Umstand, dass ein intensiveres sprachliches Lektorat das Buch noch besser gemacht hätte. Fehlende Konsonanten in einer Überschrift beispielsweise, wären bei etwas mehr Zeit sicherlich aufgefallen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch von Vielmetter ist klug und durchdacht. Hier versucht sich niemand an Wahrsagerei, sondern stellt auf Basis von Fakten die mögliche nähere Zukunft vor. Lesenswert!</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Der Weg zu einer neuen Wirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 08:50:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Die Zeichen der Klimakatastrophe sind immer unübersehbarer, demokratische Strukturen werden in Frage gestellt, die Unterschiede zwischen Armen und Reichen werden größer. Es liegt so fast auf der <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/07/06/der-weg-zu-einer-neuen-wirtschaft/" title="Der Weg zu einer neuen Wirtschaft">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Die Zeichen der Klimakatastrophe sind immer unübersehbarer, demokratische Strukturen werden in Frage gestellt, die Unterschiede zwischen Armen und Reichen werden größer. Es liegt so fast auf der Hand, dass uns ein Wirtschaften ohne Veränderungen weiter in die Krise führen wird. Aber wie kann es gelingen, die enormen Kräfte und den gemeinsamen Willen aufzubringen, um aus dieser Sackgasse wieder herauszukommen? Marina Mazzucato, renommierte Wissenschaftlerin am University College in London, versucht in ihrem Buch „Mission“ einen Weg aufzuzeigen.</p>
<h2>Vorbild Apollo-Programm</h2>
<p>In der jüngeren Geschichte gab es schon einmal ein Ereignis, das mit enormen Kraftanstrengungen verbunden war, dabei zielgerichtetes Handeln unter Führung des Staates erforderte und eine der größten Innovationen der Menschheit hervorbrachte: das Mondlandeprogramm der Nasa. Als Präsident Kennedy es verkündete, lagen die Vereinigten Staaten technologisch weit hinter der Sowjetunion zurück. Die Idee war kühn, führte aber zum Erfolg. Tausende Arbeitnehmer arbeiteten an einem gemeinsamen Ziel und die Ingenieurskunst brachte viele technologische Neuerungen hervor, deren Nutzen bis weit in unsere Gegenwart reicht.</p>
<p>Dieses Beispiel nutzt die Autorin als Parabel für ihr Buch und zeigt damit, dass es für uns alle nicht zu spät ist, wenn es denn gelingt, eine solche gemeinsame Kraftanstrengung und die Begeisterung für eine große Idee erneut zu zünden.</p>
<h2>Schluss mit Mythen – es liegt an uns</h2>
<p>Das Buch von Mariana Mazzucato ist ebenso wagemutig, wie der Entwurf einer Mondlandung in den 60er Jahren anmutete. Sie versucht gar nicht erst, die Geschehnisse rund um das Apollo-Programm und dessen Widerstände krampfartig auf die heutige Zeit zu übertragen. Stattdessen gelingt es ihr, einige Kernthesen herauszuarbeiten, die einen wesentlichen Unterschied zwischen der damaligen und der heutigen Zeit aufzeigen. Und das hat viel mit unserem Verhältnis mit dem Staat zu tun.</p>
<p>Er wurde immer stärker in die Defensive gedrängt und wird in Wirtschaftskreisen heute eher als Reparatureinheit gesehen, wenn die Märkte versagen. Und die Rede vom „schlanken Staat”, der viele Aufgaben und Kompetenzen durch Outsourcing und Privatisierung auf Dritte übertrug, haben nicht zu seiner Stärke beigetragen.</p>
<h2>Auf zu neuen Missionen</h2>
<p>Sehr konsequent und überzeugend zeigt die Autorin einen Weg auf, wie sich die Probleme des heutigen Kapitalismus lösen lassen könnten; es geht ihr um das gemeinsame Schaffen von Werten, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Teilhabe durch offene Systeme und eine Veränderung der Märkte, wo der Staat wieder gestalten sollte. Es gelingt ihr, den Lesern zu zeigen, was alles wieder möglich wäre: Wenn wir es denn wollten. Ein Optimismus verbreitendes Buch, das eine wünschenswerte Zukunft schildert.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Im Bereich der Wirtschaftsbücher tauchen immer wieder Titel auf, von denen man sich wünscht, dass sie von möglichst viel Entscheidern und Politikern gelesen würden. Dieses gehört ohne Zweifel dazu. Denn noch hätten wir es in der Hand, unsere Zukunft positiv zu gestalten. Dieses Buch zeigt einen möglichen Weg auf.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Etwas gegen die Gefahren von Big Techs tun</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/06/02/etwas-gegen-die-gefahren-von-big-techs-tun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 11:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissen Sie, was ein Einhorn ist? Also nicht das Fabelwesen aus der Mythologie, sondern im Zusammenhang mit Wirtschaft? Dort werden als “Unicorns” die Unternehmen bezeichnet, deren Börsenwert die Grenze von einer 1 Mrd. Dollar überschreitet. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/06/02/etwas-gegen-die-gefahren-von-big-techs-tun/" title="Etwas gegen die Gefahren von Big Techs tun">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, was ein Einhorn ist? Also nicht das Fabelwesen aus der Mythologie, sondern im Zusammenhang mit Wirtschaft? Dort werden als “Unicorns” die Unternehmen bezeichnet, deren Börsenwert die Grenze von einer 1 Mrd. Dollar überschreitet. Darunter sind international immer mehr Startups zu finden, die häufig (noch) nicht einmal profitabel arbeiten, durch Aktientausch dennoch Traditionsunternehmen kaufen könnten. Und unter der Liste der Einhörner stehen eine ganze Reihe von Tech-Unternehmen, vorzugsweise aus den USA. Google, Facebook und Amazon sind die bekanntesten Vertreter. Sie alle verbindet nicht nur ihr Marktwert – die “Big Techs” nehmen zugunsten ihrer Umsatzsteigerung in Kauf, dass ihre “Produkte” unserer Gesellschaft schweren Schaden zufügt. Wir werden von diesen Einhörnern niedergetrampelt und müssen jetzt handeln, schreibt Maëlle Gavet in ihrem Buch.</p>
<h2>Desinformation, Hass und Monopole</h2>
<p>Der Wahlkampf für die Präsidentschaft in den USA, die Verbreitung falscher Informationen rund um die Pandemie sind Beispiele dafür, welche verheerende Rolle eine Plattform wie Facebook oder allgemeiner die “sozialen Netzwerke” inzwischen spielen. Negative und beleidigende Kritik an der Person, Hassreden, Mobbing und Body Shaming erleben dort viele Menschen. Und die Tech-Unternehmen werden immer mächtiger.</p>
<p>Das gilt auch für Amazon, das uns mit Bequemlichkeit ködert, aber mit “smarten” Lautsprechern Abhörgeräte in unseren Wohnungen platziert. Mit Maëlle Gavet hat sich eine Autorin gefunden, die ihr Thema nicht nur aus der Theorie kennt, sondern selbst Tech-Unternehmen geführt und begleitet hat. Hier schreibt jemand, der tief in der Materie steckt und das Gefühl hat, uns alle warnen zu müssen.</p>
<h2>Big Tech ist empathielos</h2>
<p>Vorweg: Greifen Sie zu diesem Buch, selbst wenn Sie sich mit Big-Tech-Unternehmen und deren negativen Wirkungen beschäftigt haben. Denn Gavet bringt viele neue Aspekte und Fakten hervor, von denen selbst Eingeweihte noch nicht gehört haben werden.</p>
<p>Die Autorin diagnostiziert schonungslos, dass es Big Tech schlicht an Empathie fehlt. So werden reine Appelle an soziale Verantwortung ungehört verhallen. Die Autorin betreibt keine Maschinenstürmerei, sondern erkennt die positiven Auswirkungen der Digitalisierung vorbehaltlos an. Nur verdeutlicht sie eindrucksvoll, dass es so nicht weitergehen kann. Und damit sich etwas zum Positiven verändert, sind wir alle gefragt. Die Unternehmen, die Politik, die Regularien finden muss, und letztlich auch wir “User”, die wir in vielen Fällen das eigentliche Produkt der Unternehmen sind. Und das können wir am besten, wenn wir um die drohenden Gefahren wissen. Wie der Weg zu einem positiven Wandel aussehen kann, steht in diesem lesenswerten Buch.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ohne Übertreibung gewährt uns die Autorin einen Blick hinter die Kulissen der Tech-Industrie. Ihr Buch rüttelt auf und ist ein wichtiges Plädoyer dafür zu handeln und etwas zu verändern. Damit aus Dystopien nicht weiter bittere Realität wird. Ein Buch, das Sie nur schwerlich aus der Hand legen werden!</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Statt Spaltung: Brücken mit Kommunikation bauen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/11/18/statt-spaltung-bruecken-mit-kommunikation-bauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2020 08:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Beispiele für die Auswüchse gesellschaftlicher Spaltung finden will, fällt es in diesen Tagen natürlich leicht, auf die USA zu verweisen. Doch auch hierzulande scheinen offene und faire Diskussionen kaum noch möglich. Das wird in <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/11/18/statt-spaltung-bruecken-mit-kommunikation-bauen/" title="Statt Spaltung: Brücken mit Kommunikation bauen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Beispiele für die Auswüchse gesellschaftlicher Spaltung finden will, fällt es in diesen Tagen natürlich leicht, auf die USA zu verweisen. Doch auch hierzulande scheinen offene und faire Diskussionen kaum noch möglich. Das wird in Talkshows, den Kommentarspalten vieler Medien, aber noch viel stärker in sozialen Netzwerken deutlich, die sich dann alles andere als „sozial“ präsentieren. Gibt es  noch Wege aus dieser Abwärtsspirale aus Populismus, Hass und „Fake News“, die früher einfach Lügen genannt wurden?</p>
<h2>Wir sind für unsere Kommunikation verantwortlich</h2>
<p>Wer zu diesem Buch greift, stört sich daran, wie in vielen „Diskussionen“ heute gestritten wird. Zu oft geht es nicht mehr darum, sich auf Basis von Fakten auszutauschen und auch einmal die Position des anderen anzuerkennen. Es wird unerbittlich um die Deutungshoheit gerungen, der Andersdenkende diffamiert. Rechthaberei statt fruchtbarem Dialog.</p>
<p>Das muss doch auch anders gehen? Ja, sagt Patrick Nini in seinem Buch. Dazu gehört aber als Basis die Bewusstwerdung darüber, dass jeder, der Informationen aufnimmt, auch früher oder später zum Kommentator dieser Information wird. Schon das einfache „Like“ in einem Netzwerk ist Kommunikation. Und deshalb sollte man daran herangehen, wie ein verantwortungsvoller Redakteur und Journalist.</p>
<h2>Wie Kommunikation uns blendet und in die Irre führt</h2>
<p>Schon die ersten Kapitel werfen schlaglichtartig einen Blick auf das, was in unserer Kommunikation aktuell alles schief läuft. Instrumentalisierte Political Correctness, Filterblasen in „sozialen“ Medien, doch auch Kommunikationsformen von Unternehmen, die uns Verbraucher in die Irre führen wollen, wie beim „Greenwashing“. Schon der erste Teil des Buchs lädt immer wieder zum Nachdenken und zur Reflexion ein.</p>
<p>Doch geht es Nini nicht um eine Bestandsaufnahme allein. So kommt er zum „Brücken bauen“. Denn die Spaltung der Gesellschaft wird nicht dadurch aufgehoben, wenn jeder auf seinen Positionen beharrt. Es ist notwendig, aufeinander zuzugehen. Auch, wenn das nicht immer leicht fällt. Gerade wenn die Gegenposition einen wütend macht.</p>
<h2>Es liegt an uns, die Spaltung zu beenden</h2>
<p>Es wäre indes viel zu einfach (und würde die Spaltung nur noch vergrößern), einfach zu resignieren und die Vertreter anderer Meinungen, selbst wenn diese absurd erscheinen, einfach als „dumm“ zu erklären. Wir haben die Wahl dazwischen, nichts zu tun, oder aber an unserer Kommunikation bewusst zu arbeiten. Und wie das jeder erreichen kann, schildert Patrick Nini mit vielen Beispielen und Impulsen in seinem wunderbaren Buch.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Mit Dialog statt Spaltung“ hat Patrick Nini ein enorm wichtiges Buch in schwierigen Zeiten geschrieben. Es gehört zu den Titeln, denen ein Rezensent wirklich viele Leser wünscht, denn dann stünde es um die Diskussionskultur und damit unserem Gemeinwohl besser.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/11/18/statt-spaltung-bruecken-mit-kommunikation-bauen/">Statt Spaltung: Brücken mit Kommunikation bauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Wie Amerika sein sollte</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/03/25/wie-amerika-sein-sollte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 08:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschenkbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seinen Namen kennen außerhalb der USA eher wenige, den Namen des von ihm gegründeten Unternehmens die ganze Welt. Bis Mitte des Jahres 2018 stand Howard Schultz an der Spitze von Starbucks. Mit „Von Grund auf“ <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/03/25/wie-amerika-sein-sollte/" title="Wie Amerika sein sollte">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/03/25/wie-amerika-sein-sollte/">Wie Amerika sein sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seinen Namen kennen außerhalb der USA eher wenige, den Namen des von ihm gegründeten Unternehmens die ganze Welt. Bis Mitte des Jahres 2018 stand Howard Schultz an der Spitze von Starbucks. Mit „Von Grund auf“ legt er keine Memoiren oder die Geschichte der Kaffeehauskette vor. Stattdessen zeichnet er seine gesellschaftliche und politische Vision der Vereinigten Staaten, wie sie seiner Ansicht nach sein sollten.</p>
<h2>Ohne Starbucks wäre das Buch nicht denkbar</h2>
<p>Für alle Leser, die es genau wissen. Der Gründer von Starbucks ist Howard Schultz eigentlich nicht. Er stieg in das Unternehmen ein, um mit Hilfe der Starbucks-Gründer seine Kaffeehauskette zu schaffen. Doch wie die Geschichte der Wirtschaft manchmal so schreibt, war es sein Unternehmen, das 1987 Starbucks übernahm. So viel Zeit für Fakten muss an dieser Stelle schon sein.</p>
<p>30 Jahre lang lenkte Schultz die Geschicke der Firma. In dieser Zeit gelang es ihm, das Unternehmen zu einer der weltweit bekanntesten Marken und größten Kaffeehausketten aufzubauen. Es ist also nur verständlich, dass er sich in seinem Buch auch auf „sein“ Starbucks bezieht.</p>
<h2>Ein Anti-Trump</h2>
<p>Schultz steht der demokratischen Partei nah und hegte Ambitionen auf die Kandidatur für die US-Präsidentschaft. Ein deutliches Zeichen dafür, dass er mit den aktuellen Entwicklungen in seinem Heimatland alles andere als einverstanden ist.</p>
<p>Schultz ist ein Beispiel für den „amerikanischen Traum“. Er stammt aus kleinen Verhältnissen und sich sprichwörtlich emporgearbeitet. Heute gehört er zu den reichsten Menschen der Welt. Sein Buch zeichnet auch diesen Weg nach. Es zeigt damit zugleich den Gegenentwurf zu den Missständen im Amerika des Donald Trump. Einem Land, das die Reichen immer reicher macht, dem Rassismus wieder eine Stimme verleiht und das Grundvertrauen der Menschen in den Staat und seine Organe aushöhlt.</p>
<p>Dieses Buch wird Sie fesseln, denn sein Autor stellt tradierte Ideen zur Rolle der Wirtschaft in der Gesellschaft in Frage. Es plädiert für Solidarität, Empathie und Vertrauen. Und Schultz widmet sich Themen, die in den USA schon lange diskutiert werden, deren Kontroversen uns Europäer indes immer wieder erstaunen, wie etwa das Thema Krankenversicherung. Ein</p>
<p>Aspekt von Brisanz vor den Geschehnissen der Corona-Krise.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit: </strong>„Von Grund auf“ ist ein wunderbares Buch. Kaufen Sie es, stellen Sie Ihr Telefon ab und gönnen Sie sich ein Wochenende mit fesselnder Lektüre. Sie lernen eine beeindruckende Unternehmerpersönlichkeit kennen und erfahren viel über Amerika und die Seele seiner Bewohner.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2020/03/25/wie-amerika-sein-sollte/">Wie Amerika sein sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 12:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt zahllose Bücher über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Automatisierung auf das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. Vermutlich ist keines so radikal in seiner Bewertung wie &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; von Martin Ford. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/" title="Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/07/07/aufstieg-der-roboter-wie-kuenstliche-intelligenz-das-leben-veraendert/">Aufstieg der Roboter: Wie künstliche Intelligenz das Leben verändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8350" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter-195x300.jpeg" alt="Ford Aufstieg Roboter" width="195" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter-195x300.jpeg 195w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/07/ford-aufstieg-roboter.jpeg 422w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" />Es gibt zahllose Bücher über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Automatisierung auf das Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert. Vermutlich ist keines so radikal in seiner Bewertung wie &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; von Martin Ford. Der Silicon Valley-Insider Ford zeichnet ein schonungsloses Bild von einer dunklen virtuellen Macht, die fast beiläufig und unbemerkt die Spielregeln des sozialen Lebens und der ökonomischen Gesetzmäßigkeiten aushebelt: Dass Roboter und Computertechnologie nur den menschlichen Intellekt unterstützen, dass Bildung der Schlüssel zum individuellen Erfolg ist, dass die Virtualisierung die Chancengleichheit vorantreibt &#8211; heute ist das alles richtig. In den kommenden Jahren jedoch verkehren sich laut Ford die Vorteile ins Gegenteil.</p>
<h2>Die Geister, die ich rief &#8230;</h2>
<p>Die stete Verdoppelung von Rechenleistungen in immer kürzeren Zeiteinheiten und die damit verbundene unaufhaltsame Expansion der Microchip-Technologie in allen Bereiche des Lebens fordert ihren Tribut: Traditionelle Berufsbilder werden entwertet oder verschwinden ganz. Neue Berufsbilder dagegen stellen die Leistungen der Rechner in den Vordergrund &#8211; nicht die des Menschen. Der wird zur Austauschware. Und das gilt längst nicht nur für Fabrikarbeiter &#8230;</p>
<h2>Massenarbeitslosigkeit als Abfallprodukt des IT-Wahnsinns</h2>
<p>Ford argumentiert in seinem Buch als scharfer Zukunftskritiker und kann dabei auf seine Insiderkenntnisse aus 25 Jahren Software-Entwicklung vertrauen. Ihm geht es allerdings nicht darum, den technologischen Fortschritt in Frage zu stellen, sondern die gravierenden gesellschaftlichen Auswirkungen aufzuzeigen, die im Zusammenhang mit den Rekordzahlen zu den Leistungsexplosionen im IT-Bereich gerne übersehen werden.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; ist ein aufrüttelndes Buch, das schonungslos die verborgene Seite des technologischen Fortschritts offenlegt. Wichtige Lektüre für Volkswirtschaftler und verantwortungsvolle Arbeitgeber aus dem IT-Bereich.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser</p>
<p>Martin Ford: &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221;, Plassen 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=6C991F9EC430D75C1EE3709939495FCF.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Aufstieg+der+Roboter&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Aufstieg der Roboter&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Postkapitalismus: Zur neuen gerechten Weltordnung</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/06/30/postkapitalismus-zur-neuen-gerechten-weltordnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 09:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Postkapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britische Journalist und Autor Paul Mason ist ein herausragender Chronist aktueller gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen und gleichzeitig ein politischer Visionär. Sein Buch &#8220;Postkapitalismus&#8221; wird für Kontroversen sorgen. Darin beschreibt er zunächst die Ursachen für <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/06/30/postkapitalismus-zur-neuen-gerechten-weltordnung/" title="Postkapitalismus: Zur neuen gerechten Weltordnung">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Journalist und Autor Paul Mason ist ein herausragender Chronist aktueller gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen und gleichzeitig ein politischer Visionär. Sein Buch &#8220;Postkapitalismus&#8221; wird für Kontroversen sorgen. Darin beschreibt er zunächst die Ursachen für den Untergang des Kapitalismus, der am eigenen Wachstumsversprechen kollabiert und statt Wohlstand nunmehr soziale Gegensätze produziert. Die begegnen uns in Form der EU-Finanzkrise, wachsenden sozialen Unruhen und einer Tendenz zum politischen Nationalismus. Mason charakterisiert diese Begleiterscheinungen als selbstzerstörerischen Neoliberalismus.</p>
<h2>Mut für mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit</h2>
<p>Mason tritt leidenschaftlich für eine neue wirtschaftliche, politische und soziale Ordnung ein, die das gescheiterte Kapitalismusmodell ersetzt. Er verdeutlicht, dass nur internationale Lösungen greifen können, die sich nicht von Brüsseler Beamten aushebeln lassen. Der Weg muss radikaler sein: Soziale Unterschiede verringern, gerechte Verteilung der Arbeit, nachhaltige Umweltkonzepte und die Potenziale derer entwickeln (nicht schwächen), die derzeit die Opfer der letzten aggressiven Kapitalismuszuckungen sind.</p>
<h2>Zwischen Kapitalismuskritik und Sozialromantik</h2>
<p>Mason beweist sich in &#8220;Postkapitalismus&#8221; als erstklassiger Beobachter des Zeitgeschehens. Er analysiert messerscharf und kritisiert schonungslos. Was sein Buch besonders wertvoll macht: Der Autor setzt die scheinbar unabhängigen Krisen wie Euro-Pleite in Griechenland, Nationalismus in Ungarn, IS-Terror in den europäischen Metropolen, Migrationsströme und Umweltkatastrophen in einen ganzheitlichen Kontext. Dass er seine Analyse mit sozialromantischen (zeitweilig neo-marxistischen) Forderungen abschließt, rüttelt keineswegs an der Signalwirkung. Vermutlich fehlt es derzeit genau an den Sozialromantikern vom Schlage Masons, um die Welt ein wenig besser zu gestalten.</p>
<p><strong>Managemen-Journal-Fazit</strong>: Klare Kante gegen den Wertkonservatismus: Masons Buch ist ein wunderbarer Entwurf für eine besser Sozial- und Wirtschaftsordnung. Kluges Buch für kluge Köpfe, das an lauen Sommerabenden beste Lektüre verspricht.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser</p>
<p>Paul Mason: &#8220;Postkapitalismus&#8221;, Suhrkamp 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=A032D987AE66FC9E445652CC81583C42.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Mason+Postkapitalismus&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Postkapitalismus&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Warum Deutschland Einwanderer braucht &#8211; ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/04/13/warum-deutschland-einwanderer-braucht-ein-wichtiges-buch-zur-richtigen-zeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 15:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit beherrscht weiterhin kaum ein Thema die Medien so sehr, wie der zur &#8220;Flüchtlingskrise&#8221; erhobene Zustrom von schutzsuchenden Menschen. Populisten und Propagandisten beten extremistische und rassistische Parolen vor, die vor &#8220;Fluten ausländischer Einwanderer&#8221; warnen. Dem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/04/13/warum-deutschland-einwanderer-braucht-ein-wichtiges-buch-zur-richtigen-zeit/" title="Warum Deutschland Einwanderer braucht &#8211; ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8219" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/04/quaiser-fremde-erfolgsfaktor-197x300.jpg" alt="Der fremde Erfolgsfaktor" width="197" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/04/quaiser-fremde-erfolgsfaktor-197x300.jpg 197w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/04/quaiser-fremde-erfolgsfaktor.jpg 300w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" />Derzeit beherrscht weiterhin kaum ein Thema die Medien so sehr, wie der zur &#8220;Flüchtlingskrise&#8221; erhobene Zustrom von schutzsuchenden Menschen. Populisten und Propagandisten beten extremistische und rassistische Parolen vor, die vor &#8220;Fluten ausländischer Einwanderer&#8221; warnen. Dem Buch von Jamal Qaiser &#8220;Der fremde Erfolgsfaktor&#8221; ist vor diesem Hintergrund somit eine gewisse Brisanz nicht abzusprechen. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren schreibt Qaiser aus eigener unmittelbarer Erfahrung. Denn er selbst kam mit 8 Jahren in dieses Land, das ihn alles andere als offen aufnahm. Und hat allen Widrigkeiten zum Trotz das erreicht, was als Bilderbuchkarriere bezeichnet werden darf.</p>
<h2>Deutschland braucht die Unternehmer von morgen</h2>
<p>Überaus sachlich beginnt der Autor mit einer Analyse aktueller Statistiken, die das demografische Dilemma belegen, in dem (nicht nur) Deutschland steckt. Eine viel zu geringe Geburtenquote mit einer gleichzeitig immer älter werdenden Bevölkerung. Dieses Land braucht über viele Jahre mehr Zu- als Abwanderer, um alle Herausforderungen volkswirtschaftlich schultern zu können. Es wäre zu einfach und billig, würde Qaiser lediglich in der Integration der aktuellen Flüchtlinge die Problemlösung zu sehen. Denn darunter befinden sich ohne Zweifel eben nicht nur die Fachkräfte und Unternehmerpersönlichkeiten, die dieses Land braucht. Es geht ihm vielmehr um massive politische Veränderungen und Reformen, die aus seiner Sicht notwendig sind.</p>
<h2>Wie Integration aussehen sollte, damit Deutschland wachsen kann</h2>
<p>Kapitel um Kapitel setzt sich der Autor im Anschluss analytisch mit den Dingen auseinander, die aus seiner Sicht die dringend benötigte Zuwanderung hemmen und die Integration der Einwanderer erschweren. Zum Beispiel das viel zu komplizierte Steuersystem, das es investitionsbereiten Unternehmern aus dem Ausland unmöglich mache, vorab einzuschätzen, ob sich ein Engagement überhaupt lohnt. Dabei geht es dem Autor wohlgemerkt nicht darum, weniger Steuern zu bezahlen, sondern anhand von Beispielen aus dem Ausland zu zeigen, wie einfach es sein könnte. Er widmet sich der Familien- und auch Bildungspolitik, die beide verheerende Auswirkungen auf den Gründergeist (nicht nur) von Immigranten haben.</p>
<h2>Keine Scheu vor heißen Eisen</h2>
<p>Auch vor schwierigen Themen schreckt Qaiser nicht zurück, wenn er sich beispielsweise Fundamentalismus oder der sogenannten &#8220;Ausländerkriminalität&#8221; widmet. Mit seiner sachlichen Argumentation setzt er einen wichtigen Gegenpol zu den vermeintlich einfachen und diskriminierenden Lösungen, die von Extremisten präsentiert werden. Ihm gelingt dabei ein lesenswertes Plädoyer für ein prosperierendes Europa, ohne moralische Diskussionen angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation. Es wäre dem Autor gegönnt, dass auch möglichst viele Politiker dieses Werk lesen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Jamal Qaisers Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion über die Zuwanderung nach Deutschland. Er liefert spannende Gedanken und Impulse für die Gesellschaftspolitik. Von seinen Ideen könnten nicht nur Zuwanderer profitieren, sondern gerade bei der Familien-, Steuer- und Bildungspolitik alle Menschen in diesem Land.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Jamal Qaiser: Der fremde Erfolgsfaktor, Wiley, 2016.</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=2F8076EA9321B85BA7E845C75ABD25B6.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Der+fremde+Erfolgsfaktor&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Der fremde Erfolgsfaktor&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Warum und wie sich Deutschland künftig neu positionieren muss</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2015/12/16/warum-und-wie-sich-deutschland-kuenftig-neu-positionieren-muss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[p346147]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 10:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder, der morgens die Tageszeitung aufschlägt, spürt es: Angst und Verunsicherung sind die Themen der Zeit. Die Terroranschläge von Paris, der Vertrauensverlust in die deutsche Wirtschaft und die unbeantwortete Frage nach dem Umgang mit der <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2015/12/16/warum-und-wie-sich-deutschland-kuenftig-neu-positionieren-muss/" title="Warum und wie sich Deutschland künftig neu positionieren muss">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-7825" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2015/12/ende-209x300.jpg" alt="Maier das ende der Begaglichkeit" width="209" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2015/12/ende-209x300.jpg 209w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2015/12/ende.jpg 250w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" />Jeder, der morgens die Tageszeitung aufschlägt, spürt es: Angst und Verunsicherung sind die Themen der Zeit. Die Terroranschläge von Paris, der Vertrauensverlust in die deutsche Wirtschaft und die unbeantwortete Frage nach dem Umgang mit der wachsenden Schar der Flüchtlinge haben zu einer ausufernden Krisenstimmung geführt, wie Michael Maier in seinem Buch &#8220;Das Ende der Behaglichkeit&#8221; feststellt. Maier spricht von &#8220;Kriegen&#8221;, denen Deutschland ausgesetzt ist. Kriege, die nicht in Deutschland stattfinden und nicht zwangsläufig mit Waffen geführt werden, die aber die deutsche Gesellschaft und ihre Werte maßgeblich verändern.</p>
<p class="western"><b>EU-Zerfall, IS, und Russland-Krise</b></p>
<p class="western">&#8220;Die Welt ist kriegerischer denn je. Waffensysteme werden nicht mehr von Soldaten, sondern von Computerspezialisten gesteuert. Kriege werden als Finanzkrieg geführt: Mit einer einzigen gezielten Finanzs-Spekulation kann eine ganze Volkswirtschaft in die Knie gezwungen werden.&#8221; schreibt der Autor. In seinem lesenswerten politischen Essay analysiert er die Hintergründe der großen Krisenherde von Russland und der Krim über Syrien und Afghanistan und deren Flüchtlinge, den IS-Terror bis zur EU-Krise in Brüssel. Der gemeinsame Nenner aller tobenden und stillen Kriege ist, dass sie auf Deutschland abfärben und uns die &#8220;Behaglichkeit&#8221; rauben, auch wenn wir gerne im Wohlstandsschlaf weiterdösen würden. &#8220;Völker hört die Signale, haben die Kommunisten früher gesungen. Im Lehnstuhl hört man allerdings nur das eigene Schnarchen.&#8221;</p>
<p class="western"><b>Warum sich Europa neu erfinden muss, um die globalen Krisen zu überwinden </b></p>
<p class="western">Maier belässt es aber nicht bei düsteren und beunruhigenden Fakten und Prognosen. Seine treffenden Analysen münden in konkreten Forderungen nach politischen Reformen. Klar ist: Deutschland allein kann die globalen Probleme nur mit seinen starken europäischen Nachbarn wie Frankreich und Großbritannien überwinden. Eine EU als politische Union mit einem handlungsfähigen Parlament &#8211; aber ohne Euro-Währungszwang für die Mitglieder &#8211; wäre ein Anfang. Dazu eine einheitliche Außen- und Sicherheitspolitik, die auch in der Flüchtlingsfrage einen Konsens findet.</p>
<p class="western"><b>Management-Journal &#8211; Fazit</b>: Wer die globalen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Probleme dieser Welt verstehen will, muss &#8220;Das Ende der Behaglichkeit&#8221; lesen.</p>
<p class="western">Oliver Ibelshäuser, <span style="color: #0000ff;"><u>www.Management-Journal.de</u></span></p>
<p class="western">Michael Maier: &#8220;Das Ende der Behaglichkeit&#8221;, FBV 2015</p>
<p class="western"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Michael+Maier+Das+Ende+der+Behaglichkeit&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank">&gt;&gt; Zu allen lieferbaren Ausgaben von &#8220;Das Ende der Behaglichkeit&#8221; auf Managementbuch.de</a></p>
<p class="western">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2015/12/16/warum-und-wie-sich-deutschland-kuenftig-neu-positionieren-muss/">Warum und wie sich Deutschland künftig neu positionieren muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ludwig Erhard &#8211; wie er sprach, dachte, handelte und lebte</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2015/10/01/ludwig-erhard-wie-er-sprach-dachte-handelte-und-lebte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[p346147]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 09:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er hat die Nachkriegsgeschichte Deutschlands maßgeblich geprägt &#8211; trotz kurzer Amtszeit als Kanzler. Viele Zeitzeugen behalten nur das Portrait vom Zigarrenraucher in Erinnerung. Das Autorenteam um Ulrich Horstmann hat sich die Aufgabe gesetzt, ein differenzierteres <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2015/10/01/ludwig-erhard-wie-er-sprach-dachte-handelte-und-lebte/" title="Ludwig Erhard &#8211; wie er sprach, dachte, handelte und lebte">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><a href="http://wordpress.p346147.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2015/10/jetzt.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-7703" src="http://wordpress.p346147.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2015/10/jetzt.jpeg" alt="jetzt" width="250" height="374" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2015/10/jetzt.jpeg 250w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2015/10/jetzt-201x300.jpeg 201w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a>Er hat die Nachkriegsgeschichte Deutschlands maßgeblich geprägt &#8211; trotz kurzer Amtszeit als Kanzler. Viele Zeitzeugen behalten nur das Portrait vom Zigarrenraucher in Erinnerung. Das Autorenteam um Ulrich Horstmann hat sich die Aufgabe gesetzt, ein differenzierteres Bild zu zeichnen, das vor allem die volkswirtschaftlichen Visionen beleuchtet, die (zumindest teilweise) bis heute nichts an Weitsichtigkeit und Gültigkeit verloren haben. Kurzum: Die politische Würdigung und historische Einordnung, die Erhard bislang verwehrt wurde.</p>
<p class="western"><b>Erhard als Sozialromantiker und Sozialrevoluzzer</b></p>
<p class="western">Erhard gilt als Vater des deutschen Wirtschaftswunders, der &#8220;Wohlstand für alle&#8221; propagierte. Mit dem gemeinsamen Buch gehen die Autoren weit über die Klischees hinaus. Erhard, so die Autoren, war kein Kapitalismus-Dogmatiker, kein stromlinienförmiger Führungspolitiker der CDU. Häufig in seinen eigenen Worten zitieren die Autoren den &#8220;Grandseigneur der Konservativen&#8221;, um seine Verdienste für eine gerechte Wirtschaftsordnung herauszustellen. Erhard als Sozialromantiker (&#8220;Wirtschaft und Gesellschaft müssen so gestaltet sein, dass niemand gezwungen wäre, bei einem Sozialamt um Hilfe zu bitten.&#8221;) und als Revoluzzer: &#8220;Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs war Ludwig Erhard der entscheidende soziale Revolutionär, der den im planwirtschaftlichen Denken verhafteten Deutschen einen neuen Weg wies.&#8221;</p>
<p class="western"><b>Anfang und Ende einer Ära</b></p>
<p class="western">Gelungen: Nicht allein die ökonomische Sichtweise kommt zur Sprache. Erhards Erfolge und sein Scheitern sind ebenso Thema des Buches. &#8220;Glücklos und von Karrieristen umgeben musste der Volkskanzler 1966 abtreten&#8221; resümieren die Autoren die kurze Kanzlerschaft. An seinem politischen und wirtschaftlichen Vermächtnis aber rütteln die damaligen Intrigen nicht mehr. Gerade das bringt das Buch klar auf den Punkt.</p>
<p class="western"><b>Roter Reiter.de-Fazit</b>: Wie aktuell kann das Denken und Handeln eines Kanzlers aus den frühen 60er Jahren sein, der heute für das Wirtschaftswunder steht? Das Buch gibt überraschende Antworten darauf. Lesenswert.</p>
<p class="western">Oliver Ibelshäuser, <span style="color: #0000ff;"><u><a href="http://www.Management-Journal.de/">www.Management-Journal.de</a></u></span></p>
<p class="western">Ulrich Horstmann, Stephan Werhahn, Luise Gräfin Schlippenbach, Martin Zeil, Günther Ederer: &#8220;Ludwig Erhard jetzt&#8221;, FBV, 2015</p>
<p class="western"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=%22Ulrich+Horstmann%2C+Stephan+Werhahn%2C+Martin+Zeil%2C+G%C3%BCnther+Ederer%22&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank">&gt;&gt; Zu allen lieferbaren Ausgaben von &#8220;Ludwig Erhard jetzt&#8221; auf Managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2015/10/01/ludwig-erhard-wie-er-sprach-dachte-handelte-und-lebte/">Ludwig Erhard &#8211; wie er sprach, dachte, handelte und lebte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.management-journal.de/2015/10/01/ludwig-erhard-wie-er-sprach-dachte-handelte-und-lebte/feed/</wfw:commentRss>
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