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	<title>Agilität Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 May 2021 14:17:12 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Agilität Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Modernes Projektmanagement in der Praxis</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/05/07/modernes-projektmanagement-in-der-praxis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 14:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diskussionen um Methoden im Projektmanagement laufen Gefahr, in einen Streit über Dogmen zu enden. In den vergangenen Jahren überbieten sich Berater und Autoren darin, agile Vorgehensmodelle zu propagieren. Die Konfrontation zwischen Agilität und tradierten Projektmanagement <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/05/07/modernes-projektmanagement-in-der-praxis/" title="Modernes Projektmanagement in der Praxis">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionen um Methoden im Projektmanagement laufen Gefahr, in einen Streit über Dogmen zu enden. In den vergangenen Jahren überbieten sich Berater und Autoren darin, agile Vorgehensmodelle zu propagieren. Die Konfrontation zwischen Agilität und tradierten Projektmanagement erinnert ein wenig an den häufig konstruierten Gegensatz zwischen Startups und arrivierten Unternehmen. Agilität klingt nach Tempo und Flexibilität, wer wollte da nicht mitmischen? Vergessen wird dabei schnell, dass Agilität weniger im Sinne von Geschwindigkeit gemeint war, sondern eher eine Haltung und Arbeitsmethodik beschreibt. So wundern sich dann viele Unternehmen darüber, dass ihre Projekte nicht aus dem Stand heraus schneller ablaufen. Obwohl sie doch auf agile Methoden geschwenkt sind.</p>
<h2>Es wurde Zeit für ein neues Praxisbuch</h2>
<p>Wie viele andere Genres der Management-Literatur kennt das Projektmanagement seine Klassiker. Diese erleben über die Jahre immer wieder Neuauflagen, versuchen dann aber, neue Methoden in das Korsett vorhandener Standards im Projektmanagement und den entsprechenden Zertifizierungen zu integrieren. Holger Timinger löst sich in seinem Buch &#8220;Modernes Projektmanagement in der Praxis&#8221; von diesen Grenzen. Für ihn sind die etablierten Methoden und neue Ansätze kein Widerspruch. Im Gegenteil: Sein Grundgedanke widmet sich ausführlich der Frage, wie sich die verschiedenen Modelle miteinander nutzen lassen. &#8220;Tailoring&#8221; lautet hier das Stichwort. Wer ein komplexes Vorhaben, wie die Entwicklung einer neuen Maschine oder den Bau eines Wohnblocks, mit ein paar Kanban-Karten planen möchte, wird scheitern. Genauso, wie ein Projektmanager erkennen muss, dass sich etwa in der Software-Entwicklung nicht alles wie aus dem Lehrbuch planen lässt.</p>
<h2>Frische Ansätze, auch optisch</h2>
<p>Vorweg: Das Buch richtet sich nicht an Einsteiger. Wer sich nie mit dem Thema Projektmanagement beschäftigt hat, zieht aus der Lektüre keinen großen Nutzen, weil ihm die Grundlagen fehlen. Denn in erster Linie geht es darum, dass die Leserinnen und Leser nach dem Durcharbeiten des Buches mit System entscheiden können, welche Vor- und Nachteile sich aus den unterschiedlichen Vorgehensmodellen ergeben. Und wie diese kombiniert werden können, um für das konkrete Projekt den größten Nutzen zu erzielen. Zwar stellt der Autor viele Ansätze auch noch einmal in komprimierter Form vor, aber Grundkenntnisse des Projektmanagements sollten bereits vorhanden sein.</p>
<p>Vom Aufbau orientiert sich das Buch an klassischen Ratgebern, setzt dabei auf die Beteiligung der Lesenden durch Fragen und Reflexionen. Das Buch eignet sich als kompaktes Nachschlagewerk: Es bietet einen Baukasten für Vorgehensmodelle, der die verschiedenen Ansätze noch einmal auf den Punkt exakt beschreibt. Und illustriert: Denn das moderne Layout mit seiner vierfarbigen Gestaltung macht Spaß und schafft mehr Übersicht.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Verständlich und klar geschrieben, mit vielen Beispielen angereichert, findet Holger Timinger die richtige Balance zwischen Lehrbuch und praxisnahem Ratgeber. Wer sich mit modernem Projektmanagement beschäftigt, sollte das Buch auf seine Leseliste übernehmen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Erfolg ist ein Mannschaftssport</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 10:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Holokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/" title="Erfolg ist ein Mannschaftssport">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge und Erfolgsstrategien, sind also eher mit Rezeptbüchern vergleichbar. Doch genau das will die Autorin, die zuletzt mit dem auch hier stark besprochenen „Unkompliziert“ überzeugen konnte, nicht liefern.</p>
<p>Ihrer Beobachtung im Vorwort ist schwer zu widersprechen. Denn tatsächlich dürfte es inzwischen mehr als genügend Ratgeber und Anleitungen zu Methoden wie Scrum, Agilität und neuen Formen der Zusammenarbeit geben. Und doch sind viele Unternehmen in dieser Hinsicht längst nicht dort, wo sie stehen könnten.</p>
<h2>Der berühmte zweite Schritt</h2>
<p>Und das liegt häufig darin, dass sich die Organisationen wacker bemühen, zu mehr Selbstorganisation wie Holokratien zu gelangen und auch die ihnen gebotenen Rezepte umsetzen. Aber dennoch mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind. Für Stephanie Borgert liegen die Gründe auf der Hand. Denn neue Techniken und Organisationsformen einzuüben und umzusetzen, ist wenig sinnvoll, wenn die Beteiligten noch alten Denkmustern nachhängen. Eine solche Transformation kann nur halbherzig und oberflächlich sein. Authentizität sieht anders aus. Es ist die Sache mit dem zweiten Schritt, der zu früh gemacht wurde.</p>
<h2>Ein Buch zur Inspiration und zum Nachdenken über das Denken</h2>
<p>Wenn es nun kein „Playbook“ ist, was ist Stephanie Borgert gelungen? Ein flott geschriebenes, liebevoll und teilweise witzig illustriertes Buch, das noch einmal die Grundlagen auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation und Teamarbeit in Unternehmen beschreibt. Dabei helfen ihr natürlich die Fehler, die ihr im Berateralltag in anderen Firmen begegnet sind, um ganz gezielt Missverständnisse und veraltete Denkweisen zu analysieren.</p>
<p>Sie schärft Begriffe, stellt Theorien und Methodiken in Gesamtzusammenhänge und schreibt praxisnah und klar verständlich. Und sie dringt auf diese Weise immer tiefer in den Wesenskern von mehr Selbstorganisation vor. Nur, wenn verstanden wird, wie Teams „funktionieren“, also wie Menschen als soziale Wesen miteinander interagieren, kann das große Ziel gelingen. Und das bedeutet auch, dass über Konflikte von der Entstehung bis zur Lösung nachgedacht wird und alle Beteiligten begreifen, wie der Mensch zu Entscheidungen gelangt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wie schon bei ihrem letzten Werk gelingt Stephanie Borgert der große Wurf, mit einfachen Worten kenntnisreich und verständlich Zusammenhänge zu erklären. Als Einstieg vor der Lektüre der zahllosen Ratgeber oder zum besseren Verständnis solcher Werke bestens geeignet.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Agiles Projektmanagement lernen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/05/22/agiles-projektmanagement-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 06:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agilität ist noch immer so etwas wie ein Zauberwort in der Wirtschaft; gleichsam ein Synonym für Dynamik im Zeitalter der Digitalisierung. Agiles Projektmanagement kann Firmen gegenüber klassischen Methoden deutlich mehr Schwung verleihen, wenn es denn <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/05/22/agiles-projektmanagement-lernen/" title="Agiles Projektmanagement lernen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Agilität ist noch immer so etwas wie ein Zauberwort in der Wirtschaft; gleichsam ein Synonym für Dynamik im Zeitalter der Digitalisierung. Agiles Projektmanagement kann Firmen gegenüber klassischen Methoden deutlich mehr Schwung verleihen, wenn es denn richtig auf- und natürlich umgesetzt wird. Dabei will dieses Buch helfen.</p>
<h2>Agilität verstehen – für alle</h2>
<p>Die „Dummies“-Reihe muss wohl nicht mehr erklärt werden. Seit Anfang der 90er Jahre die ersten Titel in der markanten Covergestaltung aufgetaucht sind, haben sich die Bücher ganz zu recht den Ruf erarbeitet, solide und praxisorientierte Einführungen in ihr jeweiliges Themengebiet zu sein. So auch in diesem Fall. Zwei ausgewiesene Experten für das agile Projektmanagement führen in das Thema ein. Und sie nehmen sich genug Raum, um bei den eigentlichen Grundlagen zu beginnen. Sie beantworten zunächst die Frage, was Agilität im Projektmanagement eigentlich bedeutet und warum dieser Ansatz der klassischen Planung mit ihrem fast allmächtigen und allwissenden Projektmanager überlegen ist.</p>
<h2>Projekte agil planen, organisieren und budgetieren</h2>
<p>Nach der Schilderung der Grundlagen geht es in den weiteren Kapiteln dann an die Praxis. Schließlich kommt auch diese Methodik nicht ohne eine ganze Reihe von Fachbegriffen und Rollen aus. Welche Aufgaben übernimmt beispielsweise der Product Owner? Oder wie werden die Inhalte der sogenannten User Stories dann letztlich in Sprints umgesetzt? Das alles ist, dank der sehr schönen Übersetzung von Rainer Haselier, gut lesbar. Naturgemäß nimmt die Entwicklung von Software breiten Raum in der Darstellung ein, schließlich wurden hier auch die Grundlagen für die Technik geschaffen.</p>
<p>Erfreulicherweise bleiben die Autoren aber nicht bei der Planung stehen, sondern wenden sich auch Fragen zu, die in vielen Fachbüchern weniger intensiv beantwortet werden. Dazu zählen beispielsweise das Management der Kosten und die Präsentation der Zwischenschritte in einem Projekt.</p>
<p>Am Reihenkonzept hat auch dieser Band nichts verändert. Zu Beginn gibt es die bekannten Schummelseiten, die die wichtigsten Begriffe und Techniken kurz zusammenfassen. Den Abschluss des Buchs bilden die Top-Ten. In diesem Fall sind das die 10 wichtigsten Quellen für agile Profis, zehn Kennzahlen, aber auch die entscheidenden Faktoren für den Erfolg.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Auch dieser Titel setzt die Erfolgsgeschichte der Reihe fort. Wer sich in die agile Projektplanung einarbeiten will, kann bedenkenlos zu diesem didaktisch gut aufbereiteten und umfassenden Lehrbuch greifen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Wie man Industrieunternehmen agil macht</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 06:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Agilität&#8221; verspricht Handlungsfähigkeit in einer Welt, die volatil, unsicher, komplex und vielschichtig ist. Aber was ist Agilität? Was leistet das Agilitätskonzept über das hinaus, was &#8220;Lean Production&#8221; und professionelles Risikomanagement längst leisten? Eine Riege renommierter <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/" title="Wie man Industrieunternehmen agil macht">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Agilität&#8221; verspricht Handlungsfähigkeit in einer Welt, die volatil, unsicher, komplex und vielschichtig ist. Aber was ist Agilität? Was leistet das Agilitätskonzept über das hinaus, was &#8220;Lean Production&#8221; und professionelles Risikomanagement längst leisten? Eine Riege renommierter Autoren konzentrierte sich auf dieses Thema und versammelt die Ergebnisse nun in einem äußerst lesenswerten Buch. Es zeigt vornehmlich mittelständischen und großen Industrieunternehmen, wie sie ein agiles Konzept entwickeln und implementieren können.</p>
<h2>Agil sein heißt, mit Unsicherheit umgehen können</h2>
<p>Da &#8220;Agilität&#8221; auch ein Modebegriff ist, der je nach Couleur mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen wird, ist es gut, dass die Autoren gleich zu Beginn explizieren, was sie unter Agilität verstehen &#8211; nämlich &#8220;die Fähigkeit eines Unternehmens, sich proaktiv auf Unsicherheiten vorzubereiten und sich so in die Lage zu versetzen, innerhalb kürzester Zeit auf Veränderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu reagieren, um wirtschaftliche Chancen zu realisieren.&#8221;</p>
<h2>Digitalisierung ist nur einer von mehreren Treibern</h2>
<p>Mit dieser Definition leisten sie schon eine Menge, indem sie zeigen, dass die &#8220;Digitalisierung&#8221; &#8211; oft in einem Atemzug mit &#8220;Agilität&#8221; genannt &#8211; nur einer von mehreren Treibern für die agile Ausgestaltung der Unternehmensorganisation ist. Dazu kommen die Faktoren Granularität, Vernetzung, und Disruption. Damit ist der Grundstein gelegt für eine analytische Betrachtung der Herausforderungen und Lösungen.</p>
<h2>Im Kern geht es um die Operations</h2>
<p>Als die wesentlichen Stellhebel für eine agile Organisation nennen die Autoren denn auch den Bereich &#8220;Operations&#8221;, also Arbeitsorganisation, Produktionsanlagen, Beschaffung, Logistik, Produktgestaltung. Für alle Bereiche liefern sie konkrete Anleitungen für mögliche Maßnahmen. Dazu liefern sie mahnende Beispiele von Unternehmen, die wegen ihrer Starrheit untergegangen sind und auch von Unternehmen, die ihren agilen Prozessen überdurchschnittliche Erfolge zu verdanken haben.</p>
<h2>Agilität bedeutet auch Standardisierung</h2>
<p>Agilität wird oft gleichgesetzt mit Schnelligkeit, Flexibilität und Kreativität. Die Autoren um den Grazer Universitätsprofessor Christian Ramsauer und den McKinsey-Mann Christoph Schmitz fügen dem Thema eine weitere wichtige Facette zu, und zwar &#8220;Standardisierung&#8221;. Die Standardisierung von Prozessen quer durch alle Bereiche der Wertschöpfungskette ist, so schreiben sie, eine Grundvoraussetzung für schnelles Reagieren auf unvorhersehbare Ereignisse. Mit diesem umfassenden Verständnis von &#8220;Agilität&#8221; heben sie die aktuelle Diskussion auf ein neues Niveau.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: &#8220;Erfolgsfaktor Agilität&#8221; zeigt Managern, Geschäftsführern und Führungskräften, was &#8220;Agilität&#8221; für Mittelständler und große Industrieunternehmen bedeutet. Die Autoren liefern den Verantwortlichen wertvolle Hinweise auf dem Weg zum agilen Unternehmen.</p>
<p>Wolfgang Hanfstein, Management-Journal.de</p>
<p>Christian Ramsauer, Detlef Kayser, Christoph Schmitz (Hrsg.); [amazon_textlink asin=&#8217;3527509011&#8242; text=&#8217;Erfolgsfaktor Agilität&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;896607bd-63cd-11e7-8dc4-3d823d3452b7&#8242;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/">Wie man Industrieunternehmen agil macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Personal agil auswählen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/06/26/agile-personalauswahl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 07:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Personalauswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht immer ist Agilität drin, wo auch agil drauf steht. Leider verkommt das Wort immer mehr zu einem Modebegriff. Das trifft auf dieses Buch allerdings nicht zu. Nach Ansicht von Tim Riedel ist sein Konzept <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/06/26/agile-personalauswahl/" title="Personal agil auswählen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/06/26/agile-personalauswahl/">Personal agil auswählen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht immer ist Agilität drin, wo auch agil drauf steht. Leider verkommt das Wort immer mehr zu einem Modebegriff. Das trifft auf dieses Buch allerdings nicht zu. Nach Ansicht von Tim Riedel ist sein Konzept der &#8220;Agilen Personalauswahl&#8221; der richtige Ansatz, um in Zeitalter der Volatilität, Komplexität und Unsicherheit den richtigen Kandidaten für die eigenen Organisationen zu finden und dabei auch bewusst Vielfalt, neue Ideen und Lösungsansätze für das Unternehmen zu gewinnen.</p>
<h2>Manifest für agile Personalauswahl</h2>
<p>Auf den ersten Seiten seines Buches skizziert er zunächst die Entwicklung des Begriffs Agilität, der ursprünglich aus der Softwareentwicklung stammt, und einen Schaffensprozess beschreibt, der den Fokus auf mehr Subjektivität und Flexibilität richtet. Anhand des ursprünglichen agilen Manifests der Softwareentwicklung entwickelt der Autor sein Manifest für die Personalauswahl. Dabei erfindet er die Instrumente nicht neu. Viele Praktiker werden entdecken, dass sie bereits heute einige der geforderten Ansätze ohnehin bei der Kandidatenauswahl nutzen. Beispielsweise geht es im Kandidatengespräch darum, den Bewerber auf menschliche Ebene zu begegnen und auch innerhalb des Gespräches Freiräume zu entwickeln. Dabei soll der Kandidat ganz bewusst während des Gespräches auch eigene Ideen oder Lösungsvorschläge für Probleme des Unternehmens liefern dürfen, die dann bereits einmal diskutiert werden.</p>
<h2>Im Fokus stehen die User Storys</h2>
<p>Auch die agile Personalauswahl steht und fällt mit der Grundüberlegung, wer denn unter den (hoffentlich) vielen Bewerbern ausgewählt werden soll. Während die klassische Personalauswahl sich dazu beispielsweise Instrumenten wie der Stellenbeschreibung bedient, setzte die agile Personalauswahl die sogenannten User Storys in den Fokus. Dabei wird der gesuchte Kandidat unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zum Beispiel wird ein Vertriebsmitarbeiter nicht nur aus der Sicht von Vertrieb und Marketing beschrieben, sondern auch und insbesondere aus Sicht derjenigen, mit denen er zukünftig zu tun haben wird, nämlich den Kunden. Auf Basis der der User Storys wird das ein Bewerbergespräch strukturiert.</p>
<h2>Leitfaden für die Umsetzung</h2>
<p>Das Buch veranschaulicht in seinen verschiedenen Teilen die Umsetzung dieses neuen Ansatzes. Nachdem der Verfasser zunächst das Modell ausführlich beschrieben hat, zeigt er im zweiten Teil dessen Anwendung. Dabei geht es dann nicht nur um das Aufsetzen der User Storys, sondern auch ganz pragmatisch um die Strukturierung des Gespräches und mit welchen Frageformen sich der notwendige Erkenntnisgewinn erreichen lässt. Tim Riedel beschreibt seinen Ansatz sehr anschaulich und nachvollziehbar. Gut gelöst ist, dass in den verschiedenen Kapiteln auch immer kurze Zusammenfassungen geliefert werden, die die Kernaussagen unterstreichen. Sehr gelungen ist außerdem der exemplarische Leitfaden für die agile Personalauswahl.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Autor liegt mit seinem Werk einen neuen Ansatz für die Personalauswahl in unsicheren Zeiten vor. Herausgekommen ist ein wichtiges Buch, dessen Lektüre Praktiker im Personalwesen, aber auch interessierten Führungskräften, zu empfehlen ist.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Tim Riedel: Agile Personalauswahl, Haufe, 2017</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/06/26/agile-personalauswahl/">Personal agil auswählen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<item>
		<title>Strategische Personalplanung &#8211; agil und flexibel</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/01/03/strategische-personalplanung-agil-und-flexibel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2017 12:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Personalplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personalplanung ist in vielen Unternehmen eher von kurzfristigen Adhoc-Maßnahmen geprägt. Erst wächst den Mitarbeitern die Arbeit sprichwörtlich über den Kopf, bevor dann möglichst schnell eine neue Position besetzt werden muss. Das artet dann nicht selten <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/01/03/strategische-personalplanung-agil-und-flexibel/" title="Strategische Personalplanung &#8211; agil und flexibel">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/01/03/strategische-personalplanung-agil-und-flexibel/">Strategische Personalplanung &#8211; agil und flexibel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8573" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/01/strategische-personalplanung-206x300.jpg" alt="Strategische Personalplanung" width="206" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/01/strategische-personalplanung-206x300.jpg 206w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/01/strategische-personalplanung.jpg 343w" sizes="(max-width: 206px) 100vw, 206px" />Personalplanung ist in vielen Unternehmen eher von kurzfristigen Adhoc-Maßnahmen geprägt. Erst wächst den Mitarbeitern die Arbeit sprichwörtlich über den Kopf, bevor dann möglichst schnell eine neue Position besetzt werden muss. Das artet dann nicht selten in puren Aktionismus aus. Dabei wäre der Personalbedarf mit einer strategischen Planung schneller erkannt worden, und die Beschaffung entsprechend mit mehr Vorlauf möglich gewesen.</p>
<h2>Moderne Personalplanung mit agilen Methoden</h2>
<p>Der zu große Aufwand oder die vermeintliche Ungenauigkeit der Planung gegenüber dem tatsächlichen Geschehen gehören zu den Gründen, die ins Feld geführt werden, wenn die strategische Planung vernachlässigt wird. Und diese Hindernisse sehen auch die Autoren des von Benedikt von Kettler herausgegebenen Titels. Deswegen stellen sie ihnen einen neuen und agilen Ansatz entgegen.</p>
<h2>Schneller zum Ziel</h2>
<p>Strategische Personalplanung ist bisher ein eher linearer Prozess. Jeder Schritt wird abgeschlossen, bevor der nächste angegangen wird. Der neue Ansatz, den die Autoren hier vorstellen, wählt ein anderes Vorgehen. Es stellt den zukünftigen Bedarf nach vorn und identifiziert zuerst die Bereiche im Unternehmen, die sich verändern werden. Auf diese Segmente wird dann ein genauerer Blick geworfen. Ein sechsstufiges Modell führt dann durch den agilen Planungsprozess. Dieser reduziert den Aufwand, bringt schnellere Ergebnisse und bringt auch beim Betrachtungszeitraum eine größere Flexibilität. Der Ansatz wird im ersten Teil des Buchs ausführlich beschrieben und mit Diagrammen erläutert.</p>
<h2>Einblick in die Praxis</h2>
<p>Der Hauptteil des Buchs bietet aktuelle Praxisberichte aus der modernen Personalplanung in Unternehmen. Roche Diagnostics und die BMW Gruppe zeigen, wie dort geplant wird. Auch der Mittelstand ist mit einem ausführlichen Praxiskapitel vertreten. Diese handfesten Informationen machen die Lektüre noch wertvoller.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Herausgeber und seine Autoren legen mit diesem Buch einen interessanten Ansatz vor, agile Methoden gerade auch in der (strategischen) Personalplanung einzusetzen. Die Ausführungen sind prägnant und die Praxisberichte lehrreich und gut gewählt.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Benedikt von Kettler (Hrsg.): Strategische Personalplanung, Schäffer Poeschel, 2017.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/30019264/benedikt_kettler_strategische_personalplanung_3791036246.html?aUrl=90007985&amp;searchId=0">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Strategische Personalplanung&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Die Technik Sprint von den Erfindern lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 08:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Sprint]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit zeitgemäßen Methoden des Projektmanagements oder der Unternehmensführung ist gern die Rede von Agilität. Firmen sollen agiler werden und statt finaler Produkte mit riesigem Funktionsumfang, gilt es heute als effektiver, regelmäßig Teilschritte, aber <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/11/03/die-technik-sprint-von-den-erfindern-lernen/" title="Die Technik Sprint von den Erfindern lernen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8506" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/sprint-google-ventures-229x300.jpeg" alt="Sprint Technik" width="229" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/sprint-google-ventures-229x300.jpeg 229w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/sprint-google-ventures.jpeg 480w" sizes="(max-width: 229px) 100vw, 229px" />Im Zusammenhang mit zeitgemäßen Methoden des Projektmanagements oder der Unternehmensführung ist gern die Rede von Agilität. Firmen sollen agiler werden und statt finaler Produkte mit riesigem Funktionsumfang, gilt es heute als effektiver, regelmäßig Teilschritte, aber dafür häufiger und schneller zu veröffentlichen. Nicht nur in der Technologiebranche wird heute gern in Sprints gearbeitet. Aber funktioniert das nur in der Softwarebranche? Oder lassen sich Sprints auch auf andere Bereiche übertragen?</p>
<h2>Von den Entwicklern der Sprints geschrieben</h2>
<p>Sprints sind in der Softwareentwicklung kleine, abgeschlossene Zeiteinheiten, an deren Ende entweder eine neue Programmversion oder eine Funktion steht, auf die sich das Team verständigt hatte, es innerhalb der definierten Zeit zu entwickeln. Sprints sind üblicherweise eine oder zwei Wochen lang und beginnen mit einem Planungsprozess. Man muss nun aber kein Software-Entwickler sein, um die gleiche Methode nutzbringend für sich anzuwenden. Das zeigen die Verfasser des Buchs, die alle beim Weltkonzern Google arbeiten bzw. gearbeitet haben und dort die Methode entwickelten.</p>
<h2>Anleitung Schritt für Schritt</h2>
<p>Nach einer kurzen Einführung in den grundlegenden Ablauf eines Sprints und dessen Vorteil bei der Analyse von Problemstellungen und der Entwicklung von Ideen, erläutern die Verfasser zunächst die aus ihrer Sicht notwendige Vorbereitung. Zunächst muss die Herausforderung definiert werden. Das ist das Problem oder die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Danach gilt es, das richtige Team zusammenzustellen und diesem dann Zeit und Raum für den Sprint zu geben. Dank einer hervorragenden Übersetzung lesen sich die Ausführungen einfach so weg. Eine Qualität, die ja nicht jedes Fachbuch besitzt.</p>
<p>Nach der Vorbereitung geht es dann in den Sprint, der eine Woche dauert. Tagebuchartig werden die Inhalte und Abläufe dieser Arbeitswoche erklärt. Welche Arbeitsmittel sollten zur Verfügung stehen, wie werden die Ideen der Teilnehmer am besten strukturiert. Und wer entscheidet eigentlich, falls es im Team zu keiner Einigung kommt? Exemplarisch erfährt der Leser so, wie er von der Definition der Aufgabenstellung zu Lösungswegen gelangt, die zunächst in einem Storyboard, einer Art Detailplanung, enden. Schließlich gelangen Sie damit zu einem Prototyp, der noch nicht die endgültige Lösung sein muss, aber ein wichtiger Schritt bis zur Lösung der eigentlichen Herausforderung.</p>
<p>Die Ausführungen bleiben dabei nicht abstrakt, sondern dank anschaulicher Beispiele und vielen Skizzen, Diagrammen sowie Fotos wird die Technik des Sprints lebendig.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Den Autoren gelingt es, die Technik des Sprints und deren Vorteile lebendig und umsetzbar zu schildern. Der Text ist sehr flott geschrieben und dank vieler Abbildungen gibt es kein Rätselraten darüber, wie ein Sprint lebendig wird. Ein Buch, das wirklich jedem Manager und jeder Führungskraft zu empfehlen ist.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Jake Knapp u.a.: Sprint, Redline, 2016.</p>
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