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	<title>Führung - Team Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Aug 2023 13:01:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Führung - Team Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Exzellente Teams schaffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 12:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Thema Führung und Motivation von Teams herrscht wahrlich kein Mangel in den Auslagen des Buchhandels. Und jedes Buch zum Thema liefert ein anderes Patentrezept. Das alles wirft Jan Metzger als Ballast über Bord <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/08/24/exzellente-teams-schaffen/" title="Exzellente Teams schaffen">[Weiterlesen]</a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Zum Thema Führung und Motivation von Teams herrscht wahrlich kein Mangel in den Auslagen des Buchhandels. Und jedes Buch zum Thema liefert ein anderes Patentrezept. Da gibt es Ratgeber, die in erster Linie zahllose Übungen aneinanderreihen, um die Teammitglieder durch logische, aber auch sportliche Aufgaben, zu einer Einheit zu formen. Andere Bücher sehen in erster Linie die Führungskraft in der Pflicht und beschreiben dann seitenlang Mentalität und menschliche Besonderheiten, um eine Art von „Bedienungsanleitung“ passend zur Person zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sind da noch die vielen Gesprächsleitfäden, die nur den kleinen Haken haben, dass sich im Dialog das Gegenüber nicht an das Drehbuch zu halten scheint. Das alles wirft Jan Metzger als Ballast über Bord und beantwortet in seinem Buch „Exzellente Teams“ die Frage, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den zum Team gehörenden Menschen so gestalten lässt, dass sie gemeinsam Höchstleistungen erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neurowissenschaft und erstaunlich bodenständig</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht selten lassen die zahlreichen Sachbücher zum Thema die Leserinnen und Leser etwas ratlos zurück, weil sie oft den Eindruck erwecken, es ginge lediglich um Effekthascherei, oder viele Worte um eigentlich sehr triviale Erkenntnisse gefunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ist sehr wohltuend, einen Titel in Händen zu halten, der aktuelle Erkenntnisse der Hirn- und Sozialforschung nutzt, diese aber mit umsetzbaren und teilweise schon bekannten Maßnahmen und Haltungen in Verbindung setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch von Jan Metzger ist bodenständig, aber dies in einem überaus positiven Sinn. Er beschreibt einen Weg in acht Schritten, der ein Team zu Top-Leistungen führen kann. Diese acht Schritte sind aber keine einzeln anwendbaren Instrumente, sondern beschreiben eher eine gemeinsame Strecke, die auch in dieser Reihenfolge zu absolvieren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einzelnen Stationen der Reise kommen vermutlich den meisten Führungskräften bekannt vor. So funktioniert ein Team nur dann wirklich gut, wenn sich jeder seiner eigenen Rolle bewusst ist, und diese auch ausübt. Es braucht Dialoge, klare Verantwortung und auch Konflikte gehören dazu. Wenn sich alle nur stets in Harmonie und Eintracht selbst auf die Schultern klopfen, dürfte das Ergebnis entsprechend sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Rezension, die den Inhalt des Buchs immer nur komprimiert wiedergeben kann, lesen sich diese herausgegriffenen Stationen vermutlich wie die Aufzählung von trivialen Fakten. Zwischen der Erkenntnis aber, dass es klare Verantwortung geben muss und dem Weg dorthin, also der konkreten Umsetzung, klaffen eben Lücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau diese schließt das Buch durch die praktischen Hinweise in jedem Kapitel. Die lassen Leserinnen und Leser nicht mit den Fakten allein, sondern geben konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: In vielen Unternehmen dürften Teams einfach „irgendwie“ zusammenarbeiten. Genau das ändert dieses Buch. Es zeigt einen gangbaren Weg in Einzeletappen auf, der zur Verbesserung der Zusammenarbeit führt. Und damit den beteiligten Personen hilft, mehr zu erreichen und besser zusammenzuarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Talente im Team entdecken</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2023/05/29/talente-im-team-entdecken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Souverän im Job]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besteller-Autor Patrick Lencioni hat ein neues Buch geschrieben. Diesmal geht es darum, eigene Talente im Team zu entdecken und richtig einzusetzen.  <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2023/05/29/talente-im-team-entdecken/" title="Talente im Team entdecken">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Patrick Lencioni hat ein neues Buch geschrieben, das in den USA bereits zum Bestseller wurde und nun auch auf Deutsch vorliegt. Und es ist erneut ein echter Lencioni, denn statt des klassischen Sachbuchs mit Merksätzen, Aufgaben und Tabellen, greift er ein weiteres Mal zum Stilmittel einer Erzählung. Die „6 großen Talente im Team“ ist eine Business-Fabel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren hat wohl jeder Sachbuchverlag, der etwas auf sich hält, mindestens ein Buch herausgebracht, das statt der klassischen Form als „Erzählung“, „Roman“ oder „Story“ daherkommt. Herausgekommen sind dabei leider viel zu oft Texte, deren Niveau nicht einmal an Aufsätze der gymnasialen Oberstufe heranreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lencioni bildet hier indes eine rühmliche Ausnahme. Denn sein Text ist ausnahmslos elegant geschrieben respektive in diesem Fall übersetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine fesselnde Fabel rund um die Kernfragen erfüllender Arbeit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zeitalter immer geringer werdender Phasen von Aufmerksamkeit und dem Trend zu „Lese-“ und „Video-Häppchen“ setzt eine solche Fabel bewusst einen Kontrapunkt. Führungskräfte, deren Arbeitsalltag von engen Terminfolgen dominiert ist, werden das vielleicht zunächst als Nachteil empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch er ist zugleich ein Vorteil. Denn die Erzählung und der weitestgehende Verzicht auf Illustrationen verleiten auch dazu, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen und beim Lesen die Gedanken schweifen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch erfordert eben Aufmerksamkeit. Und es wäre schade, wenn Sie gleich zum letzten Teil vorblättern. Dort fasst der Autor sein Modell noch einmal zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lencioni geht es erneut um die Zusammenarbeit im Team. Aber eben nicht nur. Wie bei seinen anderen Büchern steht im Hintergrund die Überzeugung, dass Menschen ihre besten Leistungen erbringen werden, wenn sie ihre Talente nutzen (können).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Unternehmen erfolgreicher als andere sein werden, die es schaffen, die Mitarbeitenden so einzusetzen, dass sich diese Talente auch entfalten dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt zwar einfach, in der Praxis bleibt dies aber eine Herausforderung. Und wenn die eigene Aufgabe keinen Spaß macht, die Arbeit frustriert, könnte dies auch schlicht daran liegen, dass die eigenen Talente zu wenig gefordert sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Framework, um eigene Talente und die anderer Menschen zu entdecken und zu nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Patrick Lencioni liefert mit diesem Buch einen Rahmen, der Sie in die Lage versetzen wird, ihre Talente und letztlich sich selbst besser zu erkennen und einzusetzen. Zugleich stellte er damit aber auch die Instrumente zur Verfügung, mit denen Sie die Talente der anderen besser erkennen und diese im Sinne des Teams nutzen. Und damit steigt nicht nur Ihre persönliche Zufriedenheit, sondern auch die Produktivität der Arbeitsgruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: ein gut geschriebener Ratgeber in anderem Gewand. Lencioni gelingt es einmal mehr, überzeugende Einsichten und Empfehlungen in leicht verständlicher und umsetzbarer Form zu vermitteln. Ein tolles Buch – nicht nur für Teamworker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Das Spiel verändern, nicht die Menschen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/04/23/das-spiel-veraendern-nicht-die-menschen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 12:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen starken Satz formuliert Kerstin Friedrich im Vorwort ihres Buchs. „Die Wahrheit lautet: Wir können von Trainern gar nichts lernen“. Damit wendet Sie sich gegen unzählige Titel, die Lehren und Erfahrungen von Ausnahmeathleten oder Sportcoaches <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/04/23/das-spiel-veraendern-nicht-die-menschen/" title="Das Spiel verändern, nicht die Menschen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einen starken Satz formuliert Kerstin Friedrich im Vorwort ihres Buchs. „Die Wahrheit lautet: Wir können von Trainern gar nichts lernen“. Damit wendet Sie sich gegen unzählige Titel, die Lehren und Erfahrungen von Ausnahmeathleten oder Sportcoaches auf die Organisation in Unternehmen übertragen. Sie schränkt ihre Kritik dann doch gleich wieder ein. Lernen könne man von den Trainern schon, wenn in Unternehmen denn die gleichen Voraussetzungen geschaffen würden, wie sie eine hochmotivierte Mannschaft auf dem Spielfeld vorfindet. Und damit leitet sie gekonnt zu ihrem Thema über.</p>
<h2>Motivierte Teamplayer für das Spiel sind schon da</h2>
<p>Wohl mehr als berechtigt kritisiert die erfahrene Beraterin, dass viele Führungskräfte Fachliteratur und Ratgeber konsumieren, die ihnen helfen sollen, Mitarbeiter stärker zu motivieren. Oder erst die passenden Mitglieder eines Teams zu finden, das dann wie von selbst auf die gesteckten Ziele hinarbeitet.</p>
<p>Die vielleicht überraschende Erkenntnis der Verfasserin: Das Suchen hätte längst ein Ende. Denn diese Mitarbeiter sind schon da. Der Mensch will von sich aus, mit anderen gemeinsam Ziele erreichen. Ihre Devise lautet: Ändert das Spiel, nicht die Menschen. Mit seinen Anreizsystem und Sanktionen gelang es der klassischen Führung, dieses Potenzial den Mitarbeitenden systematisch auszutreiben. Wem es gelingt, die Arbeit wieder motivierender und sinnvoller zu machen, wird am Ende gewinnen.</p>
<h2>Transparenz, Verbundenheit und Gamification – Scoreboard-Management</h2>
<p>In ihrem überzeugend geschriebenen Buch zeigt Kerstin Friedrich Wege auf, um die Spielregeln in Firmen zu verändern. Die Basis dazu bildet das Schaffen von Transparenz. Die Mitarbeitenden müssen nicht nur das Ziel des „Spiels“ kennen, sondern wissen, wie es steht. Denn nur dann kann eine Mannschaft passend zur Situation agieren und reagieren.</p>
<p>Ebenso wichtig ist dabei der Einsatz von Gamification. Ein Begriff, der beispielsweise in der Entwicklung von Apps für das Smartphone häufig verwendet wird. Wie schaffen es Internetkonzerne, dass die Nutzer viele Informationen über sich freiwillig zur Verfügung stellen? In dem sie ein Spiel daraus machen. Da wird dann an einem Ort „eingecheckt“ oder für die Rezension des Restaurants um die Ecke gibt es Punkte. Der Spieltrieb des Menschen als wirksames Mittel zur Steuerung von Verhalten und Verhaltensänderungen.</p>
<p>Und mit einem Scoreboard, der Anzeigetafel für Punkte, gibt es für die Mitarbeitenden eine visuelle Rückmeldung über den Spielstand.</p>
<p>Gespickt mit Beispielen und Tipps für den Alltag bietet die Autorin ein Arbeitsbuch, mit dem sich der Teamgeist in einem Unternehmen (wieder) einstellt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Mit dem „Scoreboard-Management“ präsentiert dieses Buch eine kreative und umsetzbare Methode, die „Führung“ weitestgehend dem System überlässt. Ein spannender und überzeugender Titel.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Scrum für Fortgeschrittene</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/03/27/scrum-fuer-fortgeschrittene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 08:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum einen Projektverantwortlichen oder Manager, der mit dem Begriff „Scrum“ nichts anfangen kann. Begonnen hat der Siegeszug der Methode in der Softwareentwicklung. Von dort aus fand Scrum immer mehr Anhänger und verbreitete sich <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/03/27/scrum-fuer-fortgeschrittene/" title="Scrum für Fortgeschrittene">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt kaum einen Projektverantwortlichen oder Manager, der mit dem Begriff „Scrum“ nichts anfangen kann. Begonnen hat der Siegeszug der Methode in der Softwareentwicklung. Von dort aus fand Scrum immer mehr Anhänger und verbreitete sich als Management-Werkzeug in vielen Branchen und Unternehmensteilen. Inzwischen ist Scrum nahezu ein Synonym für agile Techniken. Jeff Sutherland erfand die Methode in den 90er Jahren und machte sie erfolgreich. Jetzt legt sein Sohn ein Praxisbuch zum Thema vor.</p>
<p>Wer nach einführender Literatur zu Scrum und agilen Methoden für das Projektmanagement sucht, findet im Buchhandel reichlich Auswahl. Das Angebot reicht von schnellen Einstiegen bis hin zu umfangreichen Ratgebern. Diese gehen dann der Frage nach, wie es der Leser schafft, die Mitarbeitenden von der Methodik zu überzeugen.</p>
<p>Damit will sich Sutherland nicht aufhalten. Er liefert zwar jeweils knappe Erläuterungen der grundlegenden Techniken, beschäftigt sich in erster Linie mit tiefergehenden Fragen.</p>
<h2 id="herausforderungen-jenseits-der-team-ebenen">Herausforderungen jenseits der Team-Ebenen</h2>
<p>Relativ einfach ist es, Scrum innerhalb eines Teams zu implementieren. Bei der Unternehmensführung geht es aber nicht darum, einen Fleckenteppich mit Insellösungen zu schaffen. Damit agile Methoden ihren Nutzen für das gesamte Unternehmen entfalten, ist es erforderlich, Organisation und Abläufe anzupassen.</p>
<p>Notwendig ist ebenfalls, ein Verständnis zu entwickeln, wie selbstorganisierte Teams und Scrum funktionieren. Manager, die bisher gewohnt waren, alles in der Hand zu halten, oder Vertriebsmitarbeiter, die in Releasezyklen von Produkten denken, müssen verstehen, wie ein Scrum abläuft.</p>
<p>Der Leser merkt, dass der Autor vor seinem Einstieg in das väterliche Unternehmen als Journalist arbeitete. Dazu trägt die sehr gute Übersetzung bei. Gekonnt schildert er die Bedenken, Fragen und Widerstände in Organisation auf dem Weg zur Einführung von Scrum. Für sein Buch hat er bei großen Unternehmen wie Saab, Bosch oder Schlumberger nachgefragt, wie sie Scrum erfolgreich einführten, um schneller und effizienter zu arbeiten.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Titel von „Das Scrum Praxisbuch“ verspricht nicht zu viel. Es ist anschaulich geschrieben und liefert Antworten auf die Fragen, die jede Führungskraft haben dürfte, wenn es um agile Methoden geht.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Fairness in der Führung erreichen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/12/09/fairness-in-der-fuehrung-erreichen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 10:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Fairness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aktivität von Unternehmen war schon immer von Unsicherheit geprägt. Digitalisierung und Disruption tragen ihren Anteil bei, dass sich die Mitarbeiter unsicher, teilweise verängstigt fühlen. Vertrauen in die Führungskraft bildet die Basis, um sich dem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/12/09/fairness-in-der-fuehrung-erreichen/" title="Fairness in der Führung erreichen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktivität von Unternehmen war schon immer von Unsicherheit geprägt. Digitalisierung und Disruption tragen ihren Anteil bei, dass sich die Mitarbeiter unsicher, teilweise verängstigt fühlen. Vertrauen in die Führungskraft bildet die Basis, um sich dem Wandel und Change-Prozessen zu stellen. Ein Mangel an Fairness erschüttert das Vertrauen nachhaltig. Fairness in der Führung ist das Thema von Veronika Hucke.</p>
<h2>Mangelnde Fairness und Mikro-Aggressionen</h2>
<p>Es sind die kleinen Zurücksetzungen und Benachteiligungen, die den Spaß an der Arbeit nachhaltig trüben können. Über die Zeit kann sich dann hier etwas anstauen, dass letztlich zur (inneren) Kündigung des Mitarbeiters führt. Mikro-Aggressionen oder Mikro-Ungerechtigkeiten nennt die Autorin das.</p>
<p>Ein Mitarbeiter hat das Gefühl, dass seine Redebeiträge zu wenig gewürdigt werden, oder der Kollege, der im Home Office oder Außendienst arbeitet, gewinnt den Eindruck, nicht mehr dazuzugehören. Solche Verletzungen und Benachteiligungen passieren oftmals ohne tiefere Absicht. Wenn die Führungskraft einen Mitarbeiter mit einer Aufgabe betraut, weil sie der Meinung ist, dass die Person absolut dafür geeignet sei, werden andere Mitarbeiter sich zurückgesetzt fühlen. Wenn denn keine Transparenz darüber herrscht, wie es zu dieser Auswahl gekommen ist.</p>
<h2>Sensibilität für mehr Fairness schaffen</h2>
<p>Die Autorin hat 20 Jahre lang Führungspositionen in namhaften Unternehmen besetzt, bevor sie sich als Beraterin selbstständig machte. Ihr geht es in ihrem Buch „Fair führen“ darum, den Leser für Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen zu sensibilisieren.</p>
<p>Und man merkt dem Buch die Leidenschaft und das Interesse der Verfasserin für Diversität und Inklusion an. Denn viele Benachteiligungen und Zurücksetzungen von Mitarbeitern im Alltag finden ihre Ursachen in Stereotypen und falschen Annahmen.</p>
<p>Beispiele für solche unfairen Praktiken gibt es reichlich: Zum Beispiel wenn Führungskräfte und HR-Manager Kandidaten bei der Besetzung von Positionen ausschließen, weil sie jemanden persönlich kennen. Oder die Distanz zu Mitarbeitern, die zu Hause arbeiten, wird innerhalb eines Teams immer größer, weil man die Kollegen „nicht auf dem Zettel“ hat.</p>
<p>Die Autorin richtet ihren Blick auf unterschiedliche Aspekte wie der Zusammenarbeit in internationalen Teams, Remote-Working, Ein- und Aufstieg und Geschlechterstereotypen.</p>
<p>Sie trifft die richtigen Worte und wählt kluge Beispiele, die jeder Leser aus der einen oder anderen Perspektive aus dem Alltag kennt.</p>
<p>Und am Ende zeigt sie mit diesem Buch, dass faires Führen denn gar nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Führungskräfte, die dieses empfehlenswerte Buch unvoreingenommen und bis zum Ende lesen, sollte es besser gelingen, Teams zu schaffen, in dem sich alle Mitglieder sicher und gut aufgehoben fühlen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Gezielt die Dysfunktionen eines Teams überwinden</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/11/03/gezielt-die-dysfunktionen-eines-teams-ueberwinden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2019 08:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam Ideen und Lösungen finden: Produktives Arbeiten in einem Team ist eine der Schlüsselfunktionen im Wirtschaftsleben. Und bereits in der Grundschule wird das gemeinsame Arbeiten eingeübt. Wie wird aber aus einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/11/03/gezielt-die-dysfunktionen-eines-teams-ueberwinden/" title="Gezielt die Dysfunktionen eines Teams überwinden">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/11/03/gezielt-die-dysfunktionen-eines-teams-ueberwinden/">Gezielt die Dysfunktionen eines Teams überwinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam Ideen und Lösungen finden: Produktives Arbeiten in einem Team ist eine der Schlüsselfunktionen im Wirtschaftsleben. Und bereits in der Grundschule wird das gemeinsame Arbeiten eingeübt. Wie wird aber aus einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Menschen ein schlagkräftiges Team?</p>
<p>Zur erfolgreichen Teamarbeit sind inzwischen mehrere Regalmeter an Büchern entstanden. Mit der Frage, wie man reagieren sollte, wenn das Team sich nicht findet, beschäftigen sich die Titel dann eher am Rande. Genau hier setzt dieses kompakte Buch an, das sich gezielt mit den „Dysfunktionen“ in einem Team beschäftigt.</p>
<h2>5 Dinge, die zur Teamarbeit fehlen</h2>
<p>Der Berater Patrick Lencioni sieht in seinem Modell fünf solche Dysfunktionen, die Teamarbeit blockieren können. Das sind fehlendes Vertrauen, die Scheu vor Konflikten, fehlendes Engagement, Scheu vor Verantwortung und fehlende Ergebnisorientierung. Aus seiner Sicht lassen sich scheiternde Projekte, Reibereien und fehlende Ergebnisse in der Teamarbeit auf genau diese Probleme zurückführen.</p>
<p>Als Grundlage für die Arbeit in einem Team sieht Lencioni das Vertrauen der Mitglieder untereinander. Kein anderes Charakteristikum sei für das Funktionieren eines Teams so wichtig, zugleich aber auch so selten wie das gegenseitige Vertrauen. Wer dem anderen vertraut, macht sich angreifbar und zugleich verletzlich, was für Menschen generell schwer ist. Zumal das Vertrauen in einem Team, wenn es denn besteht, regelmäßig erneuert werden muss.</p>
<p>Mit Geschichten aus dem Alltag und konkreten Übungen zeigt er, wie sich Vertrauen aufbauen lässt. Dabei verspricht der Autor keine Wunder. Der Aufbau von Vertrauen ist ein Prozess, der Zeit benötigt. Durch das richtige Vorgehen kann er aber beschleunigt werden.</p>
<p>Gekonnt leitet Lencioni nun Schritt für Schritt zu anderen Dysfunktionen eines Teams über. Denn ohne Vertrauen als Basis kann die Scheu vor Konflikten kaum überwunden werden. Konflikte, das leidenschaftliche Streiten über Sachfragen und Aufgabenstellungen sind aus seiner Sicht für die erfolgreiche Teamarbeit essentiell. Deswegen ist es wichtig, dass das Team eigene Konfliktnormen aufstellt. Wie dies in der Praxis funktionieren kann, erklärt er kurz und knapp.</p>
<h2>Komprimierter Ratgeber</h2>
<p>Der Autor geht sparsam mit einer der wichtigsten Ressourcen seiner Leser um: der Zeit. Auf den knapp 160 Seiten liefert das Buch gezielte und der Beratungspraxis des Autors erwachsene Hinweise darauf, wie aus den Mitgliedern tatsächlich ein Team werden kann. Das Buch kann so zur Grundlage eines Trainingsprogramms für die Teamarbeit werden, oder Sie lesen es als Führungskraft zur Inspiration, wie sich besser Ergebnisse in einem Team erzielen lassen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Mit seinem Buch bleibt Patrick Lencioni nicht bei der Diagnose stehen, was alles in einem Team nicht funktionieren kann. Er liefert auch keine Anleitung dafür, wie sich Teamarbeit mit technischen Hilfsmitteln gestalten lässt. Vielmehr bietet er einen pragmatischen Ratgeber für den Alltag, der sich gezielt wichtigen Problemen widmet und Lösungen aufzeigt.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/11/03/gezielt-die-dysfunktionen-eines-teams-ueberwinden/">Gezielt die Dysfunktionen eines Teams überwinden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Wie interkulturelle Teams virtuell geführt werden</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/06/03/wie-interkulturelle-teams-virtuell-gefuehrt-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2019 13:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nationalistische Parolen und Ressentiments gegenüber anderen Kulturen gewinnen in Europa aktuell bedauerlicherweise wieder an Boden. Eine den Bestrebungen in der Wirtschaft gegenläufige Tendenz, denn dort gehört die Zusammenarbeit mit Experten aus anderen Ländern vielfach zum <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/06/03/wie-interkulturelle-teams-virtuell-gefuehrt-werden/" title="Wie interkulturelle Teams virtuell geführt werden">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nationalistische Parolen und Ressentiments gegenüber anderen Kulturen gewinnen in Europa aktuell bedauerlicherweise wieder an Boden. Eine den Bestrebungen in der Wirtschaft gegenläufige Tendenz, denn dort gehört die Zusammenarbeit mit Experten aus anderen Ländern vielfach zum Alltag. Was als „Offshoring“ in der Softwareindustrie vorangetrieben wurde, wird auch im Mittelstand gelebt. In internationalen Teams treffen unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten aufeinander, die von Führungskräften unter einen Hut gebracht werden müssen. Und dank der Digitalisierung mit ihren Möglichkeiten für Videokonferenzen und Webcasts begegnen sich die beteiligten Experten immer seltener persönlich. Hier ist also virtuelle Führung gefragt.</p>
<h2>Diversität ist fruchtbar</h2>
<p>Die erfahrene Autorin und Dozentin Connie Voigt hat einen ihrer Arbeitsschwerpunkte in der interkulturellen Kommunikation gesetzt. Und das erste Kapitel ihres Buches setzt einen angenehmen Kontrapunkt zu den eingangs geschilderten Tendenzen, sich gegenüber anderen Kulturen abzuschotten. Sie hält ein leidenschaftliches Plädoyer, Diversität in Unternehmen zu fördern, um über den Austausch von Wissen, mittels unterschiedlicher Denkweisen und Mentalitäten Innovationen zu fördern.</p>
<h2>Vertrauen und interkulturelle Kooperation</h2>
<p>Es sind drei große Themenbereiche, die Voigt als Herausforderung für die interkulturelle Zusammenarbeit sieht. Die Basis bildet das Vertrauen, worin sich die Einrichtung interkultureller Führung nicht von guter Führung unterscheidet. Es geht ihr in diesem Kapitel aber gerade auch darum, Hinweise zu geben, wie es der Führungskraft gelingt, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder des eigenen Einflusses zu begegnen. Dabei richtet sich ihr Blick gerade auf die virtuelle Zusammenarbeit, die ja auf kleine Gesten und Schwingungen verzichten muss, die erkennbar sind, wenn Menschen sich in einem Raum begegnen.</p>
<p>Die zweite Herausforderung besteht darin, die Gruppe auch zur Kooperation zu bewegen. Auch hier muss das notwendige Vertrauen entstehen. Nur wie sieht Vertrauen in anderen Kulturen aus? Welche Erwartungshorizonte existieren hier beispielsweise in Indien und China? Solche Fragestellungen widmet sich ein eigenes Kapitel.</p>
<p>Es gibt aber noch einen dritten Schwerpunkt. Der Austausch von Wissen kann nur dann gelingen, wenn es eine Unternehmenskultur gibt, die ihn fördert. Das gilt unabhängig vom interkulturellen Austausch. Welche Anpassungen hier notwendig sein können, ist eine weitere zentrale Fragestellung des Buchs.</p>
<p>Die Verfasserin legt viel Wert auf die praxisnahe Umsetzung ihres Themas. So schweift sie nicht ab und breitet keinen Teppich an Mentalitätsschilderungen oder kulturellen Besonderheiten vor dem Leser aus. Ihr Buch ist eine konkrete Anleitung, um interkulturelle Teams in Unternehmen zu installieren, den Wissensaustausch zwischen den Beteiligten zu fördern und eine solche Gruppe mit Hilfe moderner Technologie zu führen. Der ohnehin positive Eindruck des Buches wird durch die Checklisten und Praxisbeispiele abgerundet.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Diversität bereichert ein Unternehmen und der interkulturelle Wissensaustausch fördert Innovationen. Wie Unternehmen die unerschöpflichen Ressourcen Wissen und Ideen auf diese Weise nutzen können, schildert dieses sehr gute Fachbuch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Wie virtuelle Teams die Welt verändern, und wie sie geführt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 07:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Teams]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Virtuelle Teams: Eine Untersuchung von Forrester Research hat ergeben, dass 81 Prozent der in den Industriestaaten Beschäftigten regelmäßig mit Menschen zusammenarbeitet, die sich nicht am gleichen Ort befinden. In virtuellen Arbeitsgruppen treffen Menschen aus unterschiedlichen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/07/03/wie-virtuelle-teams-die-welt-veraendern-und-wie-sie-gefuehrt-werden/" title="Wie virtuelle Teams die Welt verändern, und wie sie geführt werden">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Virtuelle Teams: Eine Untersuchung von Forrester Research hat ergeben, dass 81 Prozent der in den Industriestaaten Beschäftigten regelmäßig mit Menschen zusammenarbeitet, die sich nicht am gleichen Ort befinden. In virtuellen Arbeitsgruppen treffen Menschen aus unterschiedlichen Zeitzonen und Kulturkreisen aufeinander, um von unterschiedlichen Standorten gemeinsam Projekte zum Erfolg zu führen. Die Digitalisierung und Vernetzung unserer Arbeitswelt trägt zu diesem Phänomen bei, denn noch nie war es so einfach, Projekte und ganze Unternehmen sozusagen aus dem Nichts heraus zu gründen. Die Arbeitsgruppen überschreiten Grenzen, und das stellt Teammitglieder und Führungskräfte vor besondere Herausforderungen.</p>
<h2>Erzählung statt Rezeptbuch</h2>
<p>Der überwältigende Erfolg von Tom DeMarcos Buch „Der Termin“ hat vor 10 Jahren gezeigt, dass sich Businessratgeber auch in Form von Erzählungen entwickeln lassen. Wenn sie denn gut geschrieben sind. Und bei „Powerteams“ von Peter Ivanov ist das der Fall. Den Leser erwartet also kein klassischer Ratgeber mit vielen Rezepten, sondern er begleitet den Bauunternehmer Bernd aus Deutschland auf dem Weg, seine Geschäftschance gemeinsam mit einem virtuellen Team zu ergreifen.</p>
<h2>Vertrauen aufbauen und in virtuellen Teams kommunizieren</h2>
<p>Das Buch gliedert sich in drei große Teile. In „Klarheit“ geht es nicht nur um die Klarheit in der Kommunikation, sondern hier beschreibt der Autor auch, wie sich Vertrauen zwischen Menschen aufbaut, die sich bisher noch nicht persönlich begegnet sind. Um ein Gespür für den anderen zu bekommen, sind Workshops mit allen Beteiligten die beste Wahl. Wenn das nicht ohne Weiteres klappt, dann halt zumindest in Form einer Videokonferenz. Klarheit beschreibt aber auch, wie Ziele für das Team und somit die einzelnen Teammitglieder abgesteckt werden, um eine spätere reibungslose Zusammenarbeit zu schaffen. Der Teil „Kommunikation“ zeigt anschaulich den Einsatz von Technik, aber davon unabhängig auch, wie Strukturen und Prozesse geschaffen werden, damit die Arbeit zielgerichtet verläuft und jeder auf dem gleichen Stand bleibt. Der Abschnitt „Kultur“ schließlich schärft das Bewusstsein für kulturelle Unterschiede und wie sich diese gerade sinnvoll in der Findung von Ideen und der konkreten Projektarbeit nutzen lassen.</p>
<h2>Lehrreich und anschaulich bis zum Schluss</h2>
<p>Peter Ivanov schreibt nicht nur eine Erzählung. In die Rahmenhandlung, die Bernd und sein virtuelles Team begleitet, sind konkrete Hinweise und Arbeitshilfen mit eingebunden. Spannend sind auch die Interviews mit Experten, die noch einmal zusätzliche Impulse geben.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Powerteams ohne Grenzen“ ist packend geschrieben und ein modern aufgemachter und lehrreicher Ratgeber rund um das Thema verteilte (Team-) Arbeit. Das Buch spannt gekonnt den Bogen von übergeordneten Aspekten bis hin zu ganz konkreten Tipps für den Alltag in einem virtuellen Projektteam.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Peter Ivanov: Powerteams ohne Grenzen, Gabal, 2017</p>
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		<title>Der Mix macht&#8217;s &#8211; aktives Generationen-Management</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/12/06/der-mix-machts-aktives-generationen-management/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 13:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Generation X]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen-Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manager und Führungskräfte sehen sich heute vor die Aufgabe gestellt, Angehörige von vier oder fünf Generationen in Abteilungen und Teams in Richtung eines Ziels zu einen. Babyboomer, Generation X, Y oder Z treffen hier aufeinander. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/12/06/der-mix-machts-aktives-generationen-management/" title="Der Mix macht&#8217;s &#8211; aktives Generationen-Management">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/12/06/der-mix-machts-aktives-generationen-management/">Der Mix macht&#8217;s &#8211; aktives Generationen-Management</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-8558" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/12/aktives-generationen-management-196x300.jpg" alt="Generationen-Management" width="196" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/12/aktives-generationen-management-196x300.jpg 196w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/12/aktives-generationen-management.jpg 326w" sizes="(max-width: 196px) 100vw, 196px" />Manager und Führungskräfte sehen sich heute vor die Aufgabe gestellt, Angehörige von vier oder fünf Generationen in Abteilungen und Teams in Richtung eines Ziels zu einen. Babyboomer, Generation X, Y oder Z treffen hier aufeinander. Und das birgt oft auch reichlich Konfliktpotenzial. Welcher Abteilungsleiter kennt sie nicht, die offenbar nassforschen jungen Leute, die sich darüber beklagen, dass schon wieder einer der erfahrenen Mitarbeiter die anspruchsvolle Aufgabe erhalten hat?</p>
<h2>Verstehen, was Generationen ausmacht</h2>
<p>Eine Generation greift auf gemeinsam gemachte Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend zurück. Erfindungen und gesellschaftliche Entwicklungen haben zu kollektiven Erlebnissen, aber auch Erwartungen und Haltungen geführt. Und diese Ansichten treffen in der Arbeitswelt ungefiltert aufeinander. Peter Tavolato setzt sich in seinem Buch das Ziel, nicht nur zu erklären, was die verschiedenen Generationen eint, sondern Hilfestellung zu geben, wie sich diese Generation aktiv führen lassen. Dazu skizziert er zunächst sehr knapp das Verständnis des Generationenbegriffs einerseits, zum anderen aber auch wesentliche Kennzeichen verschiedener Generationen.</p>
<h2>Konfliktpotenziale und Erwartungen verstehen</h2>
<p>Während die Charakterisierung eher für Leser interessant ist, die sich erstmals mit dem Thema Generationenmanagement beschäftigen, nimmt der Text Fahrt auf, wenn es um die Ausarbeitung der Unterschiede zwischen den Generationen geht. Hier werden insbesondere die Herausforderungen für Führungskräfte kurz und einprägsam beschrieben. Dabei helfen auch tabellarische Übersichten. Hier werden wichtige Themenfelder wie Umgangsformen, Kommunikation, Motivation aber auch Wissensmanagement und Umgang mit Veränderungen berücksichtigt.</p>
<h2>Hilfestellung für den Führungsalltag</h2>
<p>Gut die Hälfte des Buchs widmet sich danach dem Führungsalltag. Während die ersten Seiten dieses Praxisteils etwas sehr oberflächlich bleiben, da letztlich nur Instrumente und Verhaltensweisen beschrieben werden, die ohnehin zum Alltag gehören sollten, ist das Kapitel zu den Besonderheiten dagegen exzellent gelungen. Anhand von Beispielen widmet sich der Autor den verschiedenen Generationen und gibt praktisch umsetzbare Hinweise für deren aktive Führung, gerade auch in heterogen zusammengesetzten Teams.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Autor bietet keine weitschweifige Abhandlung über Generationen und deren Besonderheiten, sondern eine praktisch und komprimierte Darstellung über die Führung von Mitarbeitern unterschiedlicher Altersschichten. Ein lesenswertes Buch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Peter Vavolato: Aktives Generationen-Management, Schäffer-Poeschel 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Aktives+Generationen-Management&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Aktives Generationen-Management&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/12/06/der-mix-machts-aktives-generationen-management/">Der Mix macht&#8217;s &#8211; aktives Generationen-Management</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Laterale Führung &#8211; mit Überzeugung vorangehen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/10/21/laterale-fuehrung-mit-ueberzeugung-vorangehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 06:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Team]]></category>
		<category><![CDATA[Commitment]]></category>
		<category><![CDATA[Laterale Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über den Titel eines Buches kann hervorragend gestritten werden. Leider ist es dem Verlag nicht gelungen, den Nutzen des wichtigen Inhalts prägnanter herauszustellen. Denn den beiden Verfassern geht es um einen neuen Führungsstil, der zur <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/10/21/laterale-fuehrung-mit-ueberzeugung-vorangehen/" title="Laterale Führung &#8211; mit Überzeugung vorangehen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/10/21/laterale-fuehrung-mit-ueberzeugung-vorangehen/">Laterale Führung &#8211; mit Überzeugung vorangehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8488" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/laterale-fuerungskraft-212x300.jpg" alt="Lateral Führen" width="212" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/laterale-fuerungskraft-212x300.jpg 212w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/laterale-fuerungskraft.jpg 602w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" />Über den Titel eines Buches kann hervorragend gestritten werden. Leider ist es dem Verlag nicht gelungen, den Nutzen des wichtigen Inhalts prägnanter herauszustellen. Denn den beiden Verfassern geht es um einen neuen Führungsstil, der zur modernen Arbeitswelt passt. Laterale Führung bedeutet, Vorhaben in einem angenehmen Arbeitsklima umzusetzen, ohne die Macht der eigenen Position einsetzen zu müssen.</p>
<h2>Ein Buch gerade auch Mitarbeiter</h2>
<p>Das laterale Führungskonzept wendet sich auch gerade an Mitarbeiter, die eine Führungsposition innehaben, ohne offiziell dazu ernannt worden zu sein. Denn immer dann, wenn ein Mitarbeiter beispielsweise in einem Projekt versucht, den Projektgang durch Überzeugen der Kollegen zu beeinflussen, also die Beteiligten auf seine Seite zu ziehen, ist dies ein Beispiel für laterale Führung.</p>
<h2>Commitment erreichen</h2>
<p>Laterale Führung funktioniert, wenn die beteiligten Personen Vertrauen in die Führung(skraft) haben und vom Sinn des Vorhabens überzeugt sind. Beide Elemente müssen zusammenkommen, damit die Mitarbeiter auch in die gewünschte Richtung arbeiten. Nach etwas Systemtheorie machen sich die Autoren dann auf, Wege aufzuzeigen, wie dieses Commitment erreicht wird.</p>
<p>Gekonnt und prägnant geschrieben, werden typische Haltungen und Erwartungen der Mitarbeiter skizziert, mit denen sich die laterale Führungskraft auseinandersetzen muss, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Der Text ist mit vielen Beispielen durchsetzt, die so, oder leicht abgewandelt, tatsächlich in vielen Unternehmen zu finden sein werden. Zum besseren Verständnis der dahinterstehenden Theorien gibt es viele Diagramme und Schaubilder.</p>
<h2>Keine oberflächliche Lektüre</h2>
<p>Es bedarf indes eines aufmerksamen und aktiven Lesers, wenn die vorgestellten Techniken, zum Beispiel zur Gesprächsführung umgesetzt werden sollen. Inhaber von Stabsstellen, Produktmanager, Projektleiter und Führungskräfte, die nicht nur über sich selbst nachdenken, sondern durch Überzeugung führen wollen, sollten die Zeit aufbringen, die das Durcharbeiten des Buches erfordert. Der Lohn besteht im schnelleren und reibungsloseren Erreichen der Ziele, ganz ohne &#8220;disziplinarisch&#8221; führen zu müssen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: &#8220;Commitment gewinnen&#8221; ist ein wichtiges Grundlagenbuch mit großer Tiefe. Es zeigt einen Weg auf, wie sich Führung im Zeitalter selbstorganisierter Arbeit entwickeln kann. Trotz des naturgemäß hohen Theorieanteils bleiben die Ausführungen gut verständlich; nicht zuletzt wegen der vielen und gut gewählten Beispiele.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Gunther Fürstberger, Tanja Ineichen: Commitment gewinnen als laterale Führungskraft, Haufe, 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=1F6C2A4F822DC6ACA5F2E0EFC1B6196B.www03?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Commitment+gewinnen+als+laterale+F%C3%BChrungskraft&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Commitment gewinnen als laterale Führungskraft&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/10/21/laterale-fuehrung-mit-ueberzeugung-vorangehen/">Laterale Führung &#8211; mit Überzeugung vorangehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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