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	<title>Psychologie Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Psychologie Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Geschichten aus der Psychotherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind falsche Glaubenssätze, die uns daran hindern, so zu sein, wie wir sein wollen. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/12/31/geschichten-aus-der-psychotherapie/" title="Geschichten aus der Psychotherapie">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nesibe Özdemir hat sich in den sozialen Netzwerken eine große Anhängerschaft aufgebaut. Vermag sie es dort doch sehr spannend und fesselnd aus der Berufspraxis als Psychologin und psychologische Therapeutin zu berichten. Und dies gelingt ihr auch mit ihrem Buch „Was wir glauben, wer wir sind“, das bei Beltz erschienen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Woran glauben wir, wenn wir an uns denken? Und warum?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht in ihrem Buch um Glaubenssätze. Genauer gesagt um die falschen Annahmen, die uns daran hindern, die Person zu sein, die wir doch eigentlich gern wären. In ihren Geschichten aus der Psychotherapie geht es um (Selbst-) Liebe, Partnerschaften und Erlebnisse, die wir in der Kindheit hatten und uns nachhaltig prägten. Und natürlich auch um das nicht immer einfache Verhältnis in der eigenen Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Autoren vermag es, die Geschichten ihrer Klientinnen und Klienten mit viel Empathie und auch einer Prise Humor zu schildern.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sich selbst neu denken</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun geht es der Verfasserin aber nicht allein darum, unterhaltsam aus der Praxis einer Psychologin zu erzählen. Stattdessen hat sie die Beispiele mit Bedacht gewählt, weil sie weiß, dass viele Menschen ähnliches erlebt haben und sich genauso verhalten, wie die Besucher:innen ihrer Sprechstunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glaubenssätze über Bord zu werfen, ist nicht einfach und erfordert Mut. Denn sie basieren auf verfestigten Wahrnehmungen und oft spielt dabei die selbsterfüllende Prophezeiung eine Rolle. Wer mit dem Glauben, dass es ohnehin schiefgehen wird, an einer Sache herangeht, wird oft genug nicht „enttäuscht“. Das Vorhaben wird scheitern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es braucht also auch Mut dazu, Dinge und Erlebnisse zu hinterfragen. Sich also selbst „neu zu denken“, Raum für neue Erfahrungen zu lassen, um die alten Glaubenssätze zu überwinden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das schafft dieses spannend und unterhaltsam zu lesende Buch, nicht zuletzt dank der klug gewählten Fragen am Ende jedes Kapitels, die zum Reflektieren animieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch ist ein tolles Beispiel dafür, dass Ratgeberliteratur nicht trocken und beschwerlich geschrieben sein muss. Die Autorin liefert Beispiele und Impulse, die ebenso lehrreich wie unterhaltsam geschrieben sind. Ein Buch, das alle lesen sollten, die eingetretene Pfade verlassen wollen und bereits sicher sind, dass mit ihren Glaubenssätzen etwas nicht stimmt. Oder sie mit anderen Menschen nicht so interagieren, wie sie es sich wünschen würden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Transaktionsanalyse anschaulich und fundiert erklärt</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/07/11/transaktionsanalyse-anschaulich-und-fundiert-erklaert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 08:14:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Transaktionsanalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heilung von psychischen Störungen liegt im Menschen selbst verborgen – auf diesen Nenner lässt sich die Transaktionsanalyse wohl kürzen. Es würde ohnehin den Rahmen sprengen, an dieser Stelle genau erklären zu wollen, um was <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/07/11/transaktionsanalyse-anschaulich-und-fundiert-erklaert/" title="Transaktionsanalyse anschaulich und fundiert erklärt">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heilung von psychischen Störungen liegt im Menschen selbst verborgen – auf diesen Nenner lässt sich die Transaktionsanalyse wohl kürzen. Es würde ohnehin den Rahmen sprengen, an dieser Stelle genau erklären zu wollen, um was es sich dabei im Kern handelt. Und schon gar nicht lässt sich auf wenigen Zeilen erklären, wie Transaktionsanalyse überhaupt funktioniert und angewendet wird.</p>
<h2>Von der Geschichte bis zu Anwendungsfeldern</h2>
<p>Im Beltz-Verlag, seit Jahrzehnten als einer der Qualitätsführer für Titel aus Psychologie und Coaching in Deutschland bekannt, ist das Buch „Transaktionsanalyse“ von Gudrun Jecht, Georg Pelz und anderen erschienen, das sich kein geringeres Ziel gesteckt hat, als den Titel als Grundlagenwerk zur Transaktionsanalyse zu verteidigen. Handelt es sich hierbei doch um die Neuauflage des 1997 erschienenen Werks der gleichen Autor:innen.</p>
<p>Folgerichtig beginnen die Autor:innen zunächst mit einem Abriss der Historie der Transaktionsanalyse und ihrem Menschenbild. Nach dieser komprimierten Darstellung geht es dann gleich mit den Grundkonzepten weiter, bevor der erste eigentliche Hauptteil des Werks beginnt. Hier widmet sich das Buch in aller notwendigen Ausführlichkeit der Transaktionsanalyse in der Psychotherapie und der Beratung. Es geht dort sehr konkret und anschaulich um die Voraussetzungen für den Einsatz und die Anamnese und die weitere Behandlungsplanung.</p>
<p>Rund 100 Seiten sind dann den praktischen Arbeitsweisen gewidmet. Das Buch steckt voller Hinweise aus der Praxis, Tipps für die Leser:innen und Diagrammen und Schaubildern, die das Verständnis der Ausführungen erleichtern. Obgleich ein Fachbuch auf höchsten Niveau, ist es doch so geschrieben, dass es angenehm zu lesen ist und auch von interessierten Laien verstanden wird.</p>
<p>Nach diesem ohnehin schon sehr umfangreichen, detaillierten und fundierten ersten Teil gibt es weitere rund 100 Seiten, die sich mit der Transaktionsanalyse in unterschiedlichen Anwendungsfeldern beschäftigen. Dazu gehören etwa Bildung, die Beratung allgemein oder die Verwendung innerhalb von Organisationen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Zielsetzung und eigener Anspruch wurden erreicht. Den Autor:innen ist es gelungen, ein Grundlagenwerk zur Transaktionsanalyse zu schaffen, das nicht auf der Ebene der reinen Theorie steckenbleibt, sondern von den vielen Beispielen aus der Beratungs- und Therapiepraxis nutzbringend ergänzt wird. Dank der Checklisten ist es Nachschlagewerk und Arbeitsbuch gemeinsam.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Das Grundlagenwerk zu Facilitation</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/06/16/das-grundlagenwerk-zu-facilitation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Management-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Wahl der Überschrift könnte die Rezension auch schon wieder enden. Denn was Holger Scholz und Roswitha Vesper auf fast 500 Seiten zusammengetragen haben, ist ohne Zweifel nicht weniger als das Grundlagenwerk zu Facilitation <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/06/16/das-grundlagenwerk-zu-facilitation/" title="Das Grundlagenwerk zu Facilitation">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Wahl der Überschrift könnte die Rezension auch schon wieder enden. Denn was Holger Scholz und Roswitha Vesper auf fast 500 Seiten zusammengetragen haben, ist ohne Zweifel nicht weniger als das Grundlagenwerk zu Facilitation schlechthin. Das Buch hat jedenfalls das Potenzial, zum Standardwerk zu werden.</p>
<h2>Facilitation?</h2>
<p>Die Denkschule der Facilitation geht auf eine psychologische Theorie zurück, die besagt, dass Lebewesen bereits bei der Anwesenheit von Artgenossen bei leichteren Aufgaben bessere Resultate erzielen. Sie wurde dann von Paul Freire aufgegriffen und auf die Pädagogik übertragen. Facilitation bedeutet so viel wie „Ermöglichung“ oder „Erleichterung“. Im Rahmen der Organisationsentwicklung ist Facilitation heute die professionelle Prozessbegleitung einer Gruppe, um gemeinsam Probleme zu identifizieren, Lösungen zu finden und konkrete Handlungen zu entwickeln, die dann von allen mitgetragen werden.</p>
<p>Facilitation geht es somit auch darum, die persönlichen Fähigkeiten und Ziele von Menschen mit den Zielen und Potenzialen einer Organisation zu verbinden.</p>
<h2>Denk- und Lebensschule, Handwerk und Kunst</h2>
<p>Das Autoren-Duo lässt sich wohl zurecht als Vordenker der Facilitation im deutschsprachigen Raum bezeichnen. Und weil Facilitation ohne Zweifel noch lange nicht zu den Standardwerkzeugen von Führungskräften, Beratern oder Coaches gehört, widmen sich beide Verfasser zunächst einmal der Definition des Begriffs und der Herausbildung eines gemeinsamen Verständnisses. So bezeichnen sie Facilitation als Denk- und Lebensschule, zugleich aber auch als ein Handwerk und eine (Lebens-) Kunst.</p>
<p>Wichtig zum Grundverständnis eines Facilitators, unabhängig, ob im privaten oder beruflichen Umfeld, ist die Erkenntnis, die Autonomie des Individuums nicht anzutasten. Das gilt gerade auch in der Umgebung einer Organisation. Der Facilitator ist ein Modell, kein Vorbild. Er zeigt eine Möglichkeit auf.</p>
<h2>Aufbruch zu neuem Denken und neuer Formen der Zusammenarbeit</h2>
<p>Es würde schlicht den Rahmen sprengen, tiefer in die Theorie und den praktischen Nutzen der Facilitation einzusteigen. Das machen die beiden Experten auch viel besser. Was Ihnen auf den fast 500 Seiten gelingt, ist eine umfassende Beschreibung dieses Ansatzes, sowohl im privaten wie auch beruflichen Umfeld. Sie untermauern ihre Aussagen mit vielen Erkenntnissen aus der Fachliteratur und liefern zahllose Beispiele. Die vielen Tipps auf der Praxis erleichtern die Übertragung des Gelesenen auf das eigene Leben.</p>
<p>Nun kommt es bei Büchern bekanntlich in erster Linie auf den Inhalt an. Dennoch muss an dieser Stellung aber auch die überragende Gestaltung des Titels aus dem Vahlen Verlag erwähnt werden. Ein gut lesbares Layout, unzählige und wunderschön erstellte Diagramme und Schaubilder, runden den ohne guten Eindruck des Inhalts perfekt ab.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Werk voller Referenzen, Beispielen und Substanz von der ersten bis zur letzten Seite. Wer sich über Facilitation informieren will, wird auf lange Sicht nicht um dieses Buch herumkommen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Deprimierte Männer ticken anders</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/12/17/deprimierte-maenner-ticken-anders/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 13:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund und Fit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohl über kaum eine andere Krankheit wird in der Öffentlichkeit so geschwiegen wie über die Depression. Die Krankenkassen berichten zwar seit Jahren davon, dass der Anteil von Arbeitnehmern, die sich aufgrund einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/12/17/deprimierte-maenner-ticken-anders/" title="Deprimierte Männer ticken anders">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl über kaum eine andere Krankheit wird in der Öffentlichkeit so geschwiegen wie über die Depression. Die Krankenkassen berichten zwar seit Jahren davon, dass der Anteil von Arbeitnehmern, die sich aufgrund einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig melden müssen, stetig wächst. Aber wer an einer Depression leidet, verschweigt das eher. Depressionen gelten als Schwäche, nicht nur unter Führungskräften und Managern. Schon allein deswegen gebührt Jens-Michael Wüstel ein Lob für sein Buch. Denn er beschäftigt sich nicht nur mit Depressionen, sondern auch mit dem Tabu der männlichen Depression.</p>
<h2>Männer leiden anders</h2>
<p>Das Buch von Wüstel ist aus seiner eigenen Praxis entstanden. Seit vielen Jahren erlebt er depressive Männer. Sie stammen aus allen Alters- und sozialen Schichten. Es sind erfolgreiche Männer, aber auch gescheiterte. In seinem Werk will er Wege aufzeigen, wie eine begleitende Therapie aussehen kann, die den männlichen Belangen gerecht wird.</p>
<p>Denn Männer leiden anders. Zum männlichen Verständnis gehört, der Meinung zu sein, dass das Gehirn, die Ratio, der alleinige Herr im Haus ist. Da fällt es schwer, zu akzeptieren, dass Gefühle die Oberhand gewinnen könnten. Sich darauf einzulassen, erfordert Neugier und Tatkraft. Und das hat dann nichts mit Schwäche zu tun.</p>
<h2>Gründe für eine Depression und deren Risiken</h2>
<p>Wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Übellaunigkeit und Depression? Und wie verhalten sich Männer in einer solchen Lebenskrise? Die ersten beiden Teile des Buches widmen sich der Beschreibung von Symptomen und Anzeichen. Dabei geht der Autor auch auf die wohl schlechteste Form der „Selbstbewältigung“, nämlich Alkoholismus und suizidale Tendenzen ein. Er forscht auch nach den Ursachen: Was führt manche Männer in die Depression?</p>
<h2>Aus der männlichen Depression wieder herausfinden</h2>
<p>Jens-Michael Wüstel hat ein Buch geschrieben, das sich gleichermaßen an Therapeuten, aber eben auch Betroffene richtet. So sind auch seine Hinweise im Hauptteil zu verstehen. Er zeigt Wege auf, wie sich mit der Therapie wieder aus der Depression finden lässt. Allerdings ist sein Buch keine Anleitung zur Selbsttherapie. Wer bei sich eine Depression vermutet, sollte nach wie vor am besten zu einem Therapeuten gehen. Ausschließlich die gut geschriebenen und nachvollziehbaren Tipps und Hinweise des Autors zu befolgen, genügt nicht.</p>
<p>Als Ergänzung einer Therapie oder auch als sinnvolle Lektüre während der eventuellen Wartezeit auf einen Therapietermin ist bereits das 5-Schritte-Programm zur Stärkung von Körper und Geist eine lohnenswerte Anschaffung.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Mit Empathie und großer Sachkenntnis legt Jens-Michael Wüstel sein Buch zu einem wichtigen Thema vor. Für alle Betroffenen und den Menschen, die ihnen professionell helfen wollen, ein empfehlenswertes Werk.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Psychologie für Coaches und Berater</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/06/25/psychologie-fuer-coaches-und-berater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 09:21:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn eine erfahrene Beraterin und Buchautorin die Quintessenz ihres Fachgebiets aufschreibt, sind darin nicht nur viel Zeit und Mühe geflossen, sondern auch unendlich viele Erfahrungen aus der praktischen Anwendung. Ihren Erfahrungsschatz rund um das Thema <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/06/25/psychologie-fuer-coaches-und-berater/" title="Psychologie für Coaches und Berater">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/06/25/psychologie-fuer-coaches-und-berater/">Psychologie für Coaches und Berater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine erfahrene Beraterin und Buchautorin die Quintessenz ihres Fachgebiets aufschreibt, sind darin nicht nur viel Zeit und Mühe geflossen, sondern auch unendlich viele Erfahrungen aus der praktischen Anwendung. Ihren Erfahrungsschatz rund um das Thema Psychologie will Svenja Hofert in ihrem neuen Buch weiterreichen.</p>
<p>Dahinter steht ihre Überzeugung, dass Kenntnisse in Psychologie für jeden Coach und jeden Berater essenziell sind. Denn wer mit Menschen arbeitet, sollte auch wissen, wie sie „ticken“. Doch in der Praxis vieler Coaches spielt die Wesenheit des Menschen viel zu selten eine Rolle. So wundert sich die Autorin, und dies wohl auch zu Recht, warum viele Coaches eine Standardprozedur fahren. Der gleiche Test hier, die gleichen Maßnahmen dort. Bequemlichkeit? Angst, davor etwas falsch zu machen?</p>
<h2>Bausteine und Vermessung der Persönlichkeit</h2>
<p>Die ersten Seiten des Buchs schaffen ein gemeinsames Verständnis zwischen Leser und Autorin für das Coaching selbst. Dort wird ausführlich skizziert, was Coaches über Psychologie lernen sollten und welche Kenntnisse aus Sicht der Verfasserin nötig sind. So hilft die angewandte Psychologie auch dabei, die eigenen Grenzen besser zu erkennen. Denn möglicherweise ist bei einem Klienten weniger ein Coaching gefragt, sondern viel eher eine Therapie erforderlich.</p>
<p>Unmittelbar an diese kurze Einführung lernt der Leser das Konzept des „Flexi-Coaching“ und dessen Grundannahmen kennen. Und diese Grundannahmen bilden auch die Basis für die Arbeit der Autorin selbst.</p>
<p>Danach gilt der Blick den Bausteinen der Persönlichkeit: Intelligenz, Interessen, Motive, aber auch der emotionale Stil. Es gibt dazu jeweils eine knappe Definition sowie Hinweise darauf, wie Klienten dort eingeordnet werden können. Dieses Kapitel leitet dann auch zu der sehr interessanten Fragestellung nach der Vermessung von Persönlichkeit über. Welche Testverfahren gibt es eigentlich? Naturgemäß kann ein solches Werk die Verfahren lediglich anreißen. Die korrekte Durchführung jedes einzelnen Tests gäbe bereits selbst Stoff für ein eigenes Buch.</p>
<h2>Menschen auf dem Weg der Veränderung</h2>
<p>Menschen, die ein Coaching in Anspruch nehmen, wollen etwas in ihrem Leben verändern. Sie suchen nach Unterstützung auf einem Weg. Aber wie spielt sich Veränderung eigentlich aus Sicht der Psychologie ab? Dieser wichtigen Frage ist ein eigenes Kapitel gewidmet, bevor im Schlussteil eine knappe Darstellung von psychotherapeutischen Ansätzen folgt, aus der sich viel für ein Coaching lernen lässt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Svenja Hofert macht dem Leser mit ihrem Buch ein Angebot. Sie vermittelt ihre Sicht auf den Menschen und dessen Psychologie und verrät somit auch viel über ihre eigene Arbeit. Lesenswert ist das Werk auf jeden Fall, lädt es Coaches doch zum Nachdenken über die eigene Arbeit ein.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/06/25/psychologie-fuer-coaches-und-berater/">Psychologie für Coaches und Berater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<item>
		<title>Als Vorbild mutig vorangehen &#8211; mit Strahlkraft</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/03/24/als-vorbild-mutig-vorangehen-mit-strahlkraft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 10:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von Technologie getriebene globale Wandel fordert Führungskräften alles ab. Sie müssen nicht nur viele tradierte Methoden und Strategien auf den Prüfstand stellen, sondern auch vorbildhaft vorangehen, um Unsicherheiten und Ängste der Mitarbeiter aus dem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/03/24/als-vorbild-mutig-vorangehen-mit-strahlkraft/" title="Als Vorbild mutig vorangehen &#8211; mit Strahlkraft">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der von Technologie getriebene globale Wandel fordert Führungskräften alles ab. Sie müssen nicht nur viele tradierte Methoden und Strategien auf den Prüfstand stellen, sondern auch vorbildhaft vorangehen, um Unsicherheiten und Ängste der Mitarbeiter aus dem Weg zu räumen. Aber wie wird man dieser Vorbildrolle gerecht? Das sehr persönlich geschriebene Buch von Andreas Dudas versucht, eine Antwort zu geben.</p>
<h2>Die innere Strahlkraft entdecken</h2>
<p>Nach der Überzeugung des Autors liegen die Lösungen für alle größeren Probleme stets in uns selbst. Es geht niemals um die &#8220;anderen&#8221;, sondern immer um uns. Chefs und Führungskräften kommt dabei eine besondere Rolle zu, da sie als Vorbilder in ihrem Unternehmen wirken. Damit halten sie aber auch eine enorme Macht in ihren Händen, ihr Umfeld zu gestalten und zu beeinflussen. Sich dem Wandel zu stellen, braucht Mut. Und diesen Mut aufzubringen, erfordert eine besondere Art der inneren Ruhe und Begeisterungsfähigkeit, die sich auf andere überträgt. Dudas nennt dies &#8220;Strahlkraft&#8221; und sein Buch erzählt davon, wie er diese Kraft für sich entdeckt hat. Und er möchte seinen Lesern den Weg beschreiben, der sie zu ihrer eigenen inneren Strahlkraft zurückführt.</p>
<h2>Gelassen mit Veränderungen umgehen</h2>
<p>Wandel und Neuerungen führen immer zu einer Mischung aus Ängsten, Zweifeln, Kritik und Widerständen in uns. Wer den Wandel aktiv gestalten will, muss sich von den Ängsten befreien und eine innere Gelassenheit entwickeln. Und diese findet er, wenn er den Punkt erreicht, zu erkennen, wie sein Selbst &#8220;funktioniert&#8221;. Dem Weg dorthin widmet sich dieses Buch. Denn wer sein Ego erkennt, der öffnet bereits die Tore zu dem, was Dudas die Strahlkraft nennt.</p>
<h2>FASCINADE &#8211; eine Wegbeschreibung aber kein Rezept</h2>
<p>Dudas bringt die Entfaltung der eigenen Strahlkraft auf die Formel &#8220;FASCINADE&#8221;. Im Hauptteil seines Buches erläutert er, was er darunter versteht und beschreibt, wie er seinen Weg gefunden hat. Und das ist sehr inspirierend. Aber eben auch persönlich. Der Leser muss dem Autor gedanklich auf dessen Reise folgen wollen und sich von seiner Begeisterung anstecken lassen. Wie ein guter Coach kann Dudas nur beschreiben, wie die Reise aussehen könnte, aber zurücklegen muss sie jeder selbst. Ein Rezeptbuch ist &#8220;Leuchtendes Vorbild&#8221; deshalb nicht, aber eine lesenswerte Wegbeschreibung einer Reise zu sich selbst.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein inspirierendes Buch nicht nur für jede Führungskraft, sondern für jeden Menschen, der sich für sein Innerstes interessiert und sein Ich zum Strahlen bringen will.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Andreas Dudas: Leuchtendes Vorbild, Wiley, 2016</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/03/24/als-vorbild-mutig-vorangehen-mit-strahlkraft/">Als Vorbild mutig vorangehen &#8211; mit Strahlkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Die ungeschriebenen Regeln im Unternehmen &#8211; Tabu</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/10/18/die-ungeschriebenen-regeln-im-unternehmen-tabu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 07:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besser arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tabu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Organisation besitzt ihre ungeschriebenen Gesetze und Regeln und Tabus. Dinge, über die man besser nicht sprechen sollte oder Ereignisse, die stillschweigend passieren. Das Berufsleben steckt voller Tabus, deren Bruch in der Praxis oft genug <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/10/18/die-ungeschriebenen-regeln-im-unternehmen-tabu/" title="Die ungeschriebenen Regeln im Unternehmen &#8211; Tabu">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8482" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/tabu-haufe-214x300.jpg" alt="tabu-haufe" width="214" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/tabu-haufe-214x300.jpg 214w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/tabu-haufe.jpg 547w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" />Jede Organisation besitzt ihre ungeschriebenen Gesetze und Regeln und Tabus. Dinge, über die man besser nicht sprechen sollte oder Ereignisse, die stillschweigend passieren. Das Berufsleben steckt voller Tabus, deren Bruch in der Praxis oft genug auch unangenehme Effekte hat. So sanktionieren Passagen in den Arbeitsverträgen das Gespräch über Gehälter. Eine Regel, die in deutschen Unternehmen zigmal am Tag gebrochen wird.</p>
<h2>Tabus &#8211; erkannt und benannt</h2>
<p>Die Autoren versammeln in ihrem Buch viele bekannte, aber auch weniger thematisierte Tabus in Unternehmen. Ihr Ziel besteht darin, diese ungeschriebenen Gesetze und Rituale zu benennen und darauf hinzuweisen. Wie geht man damit um, wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass die Führungskraft ganz eindeutig die hübschere Kollegin bevorzugt, obwohl eine andere Mitarbeiterin mindestens genauso gute Arbeit verrichtet, aber von der Natur optisch benachteiligt wurde? Welche Mechanismen stecken hinter diesen Tabus? Plumpe Absicht oder stecken nicht auch natürliche Gesetzmäßigkeiten dahinter?</p>
<h2>Mehr als reine Beschreibung &#8211; mit Praxishinweisen</h2>
<p>Die Autoren machen im besten Wortsinn vor keinem Tabu(bruch) halt. Ob Knutschen mit dem Chef, dem Tabu, Langeweile zuzugeben, Seilschaften oder auch die Mauer in den Köpfen &#8211; prägnant wird das Unaussprechliche beschrieben und mit Situationen aus dem Alltag anschaulich dargestellt. Es schließt sich stets eine Beschreibung der Mechanismen an, die zu diesem Verbot geführt haben oder es begünstigen.</p>
<p>Das Buch beschränkt sich allerdings nicht auf eine bloße Beschreibung. Es bietet Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen die Möglichkeit, das eigene Handeln zu überprüfen und liefert Beispiele, wie ein besseres Verhalten im Alltag aussehe. Solche Strategien zum Umgang mit dem Tabu umfassen wann immer möglich auch die Perspektive des Betroffenen. Wie reagiert jemand am besten, der merkt, dass eine Seilschaft sich bevorzugt, ihn aber ausgrenzt? Oder was sollte ein junger Mitarbeiter tun, wenn er feststellt, dass man ihn wegen seiner angeblichen Unerfahrenheit von Aufgaben fernhält? Das sind nur zwei der vielen Themen des Buchs.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die von den Autoren versammelten Tabus kennen wohl die meisten Leser aus dem eigenen Alltag. Das anschaulich geschriebene Buch regt zum intensiven Nachdenken über das eigene Verhalten im Arbeitsalltag an. Es bietet praxisnahe Hilfen, damit Betroffene nicht schweigend alles hinnehmen müssen. Eine empfehlenswerte Lektüre.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Thomas Saller, Sebastian Mauder, Simone Flesch: Tabu, Haufe, 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/30019302/thomas_saller_sebastian_mauder_simone_flesch_tabu_versteckte_regeln_und_ungeschriebene_gesetze_in_organisationen_3648090747.html?aUrl=90007985&amp;searchId=33">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Tabu&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Hirnforschung von Fall zu Fall</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2014/03/26/hirnforschung-von-fall-zu-fall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[p346147]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 15:17:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Psychiater und Psychoanalytiker Norman Doidge hat mit &#8220;Neustart im Kopf&#8221; ein vielbeachtetes Buch über die recht junge Forschungsrichtung der Neuroplastizität geschrieben. Ein Grundlagenbuch über die &#8220;Fähigkeit des Gehirns, seine Struktur und Funktion in Reaktion auf <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2014/03/26/hirnforschung-von-fall-zu-fall/" title="Hirnforschung von Fall zu Fall">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; direction: ltr; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 115%; widows: 2; orphans: 2; }P.western { font-family: "Calibri"; font-size: 11pt; }P.cjk { font-family: "Calibri"; font-size: 11pt; }P.ctl { font-family: "Times New Roman",serif; font-size: 11pt; }A:link { color: rgb(0, 0, 255); }
--><a href="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2014/03/neustart.jpeg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-6632 alignleft" alt="neustart" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2014/03/neustart.jpeg" width="250" height="384" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2014/03/neustart.jpeg 250w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2014/03/neustart-195x300.jpeg 195w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a> Psychiater und Psychoanalytiker Norman Doidge hat mit &#8220;Neustart im Kopf&#8221; ein vielbeachtetes Buch über die recht junge Forschungsrichtung der Neuroplastizität geschrieben. Ein Grundlagenbuch über die &#8220;Fähigkeit des Gehirns, seine Struktur und Funktion in Reaktion auf geistige Erfahrungen zu verändern.&#8221; Doidge verzichtet dabei weitgehend auf neurologische Fachtermini und medizinische Vorkenntnisse. Es geht ihm um eine populärwissenschaftliche Abhandlung neuer, teils spektakulärer Forschungsergebnisse, die Therapeuten und Ärzte ganz sicher mit Begeisterung lesen, aber auch an psychologischen Themen interessierte Laien gerichtet ist.</p>
<p><b>Lernen und Umlernen </b></p>
<p>Anhand von Fallstudien erklärt der Autor, dass sich im Laufe des menschlichen Lebens &#8220;die Zahl der Synapsenverbindungen mit anderen Gehirnzellen vermehren&#8221;, und vor allem &#8220;Lernprozesse zu einer neuroplastischen Stärkung der Synapsenverbindungen führen.&#8221; Umgekehrt leistet das menschliche Hirn auch Schwerstarbeit, wenn Menschen Gewohnheiten ablegen und Handlungsmuster regelrecht verlernen. Der Autor gibt dafür zahlreiche Belege. Jedes Kapitel leitet er mit einem Fallbeispiel aus der psychotherapeutischen Praxis ein. Spannenden Reports von Schlaganfallpatienten, die weitaus bessere Genesungsergebnisse erzielen als die traditionelle Medizin ihnen gewöhnlich zutrauen würde. Auch Zwänge, Sucht, sexuelle Anomalien kommen zur Sprache &#8211; ihre Ursachen und neue Behandlungsmethoden, die auf die enormen, plastischen Kräfte des Gehirns setzen.</p>
<p><b>Management-Journal &#8211; Fazit:</b> &#8220;Neustart im Kopf&#8221; ist ein spannender Rundgang durch die aktuelle neuro-psychologische Forschung. Pflichtlektüre für Psychologen und Ärzte und allemal auch aufwühlend und aufschlussreich für Nicht-Fachleute.</p>
<p>Oliver Ibelshäuser, <span style="color: #0000ff"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.managementjournal.de/">www.managementjournal.de</a></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Buch: Norman Doidge: <a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/24687197/norman_doidge_neustart_im_kopf_na_3593500450.html" target="_blank">&#8220;Neustart im Kopf&#8221;, Campus 2014</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Es ist bequem, eigenes Ungemach auf die anderen oder auf die Umstände zu schieben. Aber grundfalsch und gefährlich.</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2013/09/17/es-ist-bequem-eigenes-ungemach-auf-die-anderen-oder-auf-die-umstande-zu-schieben-aber-grundfalsch-und-gefahrlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[p346147]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 12:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mal keinen Bock zu haben und lästige Pflichten auf morgen zu verschieben, ist völlig normal. Wenn die „Aufschieberitis“ aber chronisch wird und von Zorn oder Niedergeschlagenheit begleitet wird, heißt es: handeln! Denn unter der unbestimmten <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2013/09/17/es-ist-bequem-eigenes-ungemach-auf-die-anderen-oder-auf-die-umstande-zu-schieben-aber-grundfalsch-und-gefahrlich/" title="Es ist bequem, eigenes Ungemach auf die anderen oder auf die Umstände zu schieben. Aber grundfalsch und gefährlich.">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/09/20608127_20608127_xl.jpg"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-5963" alt="20608127_20608127_xl" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/09/20608127_20608127_xl.jpg" width="254" height="384" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/09/20608127_20608127_xl.jpg 423w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/09/20608127_20608127_xl-198x300.jpg 198w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /></a>Mal keinen Bock zu haben und lästige Pflichten auf morgen zu verschieben, ist völlig normal. Wenn die „Aufschieberitis“ aber chronisch wird und von Zorn oder Niedergeschlagenheit begleitet wird, heißt es: handeln! Denn unter der unbestimmten Wut auf andere (und sich selbst) leidet die Lebensqualität. Eine Abwärtsspirale. Wer unangenehme Aufgaben und Termine notorisch meidet, wird mit einem geringeren Selbstwertgefühl bestraft und riskiert den Verlust wichtiger Sozialkontakte. Der Psychologe Dr. Harlich H. Stavemann macht dafür die „geringe Frustrationstoleranz (GFT)“ verantwortlich und meint damit die „geringe Bereitschaft von Menschen, etwas zu ertragen, was sie für unangenehm und lästig halten“. Mit seinem kleinen und sehr direkten Buch legt er den Finger in die Wunde. Zeigt anhand vieler Fallgeschichten, wie leicht man sich im eigenen Schlamassel einrichten kann &#8211; und es dadurch immens vergrößert. Ein schonungsloser Ratgeber.</p>
<p><b>Eine geringe Frustrationstoleranz ist o.k., solange sie nicht krankhaft wird</b></p>
<p>Eine geringe Frustrationstoleranz zu haben, ist erst einmal ganz normal, liegt gar in unseren Genen begründet. Denn es war und ist überlebensnotwenig, die Energie nicht auf Dinge zu konzentrieren, die keinen Ertrag versprechen (Mammut zu schnell &#8211; ich lass ihn ziehen). Krankhaft und selbstschädigend wird eine zu geringe Frustrationstoleranz, wenn sie dahin führt, Dinge vorsichtshalber erst gar nicht auszuprobieren und anzupacken. Stavemann schildert hier die vergebliche Suche einer 35-jährigen Werbekauffrau nach dem Idealpartner. „Null-Verzicht-Junkies“ nennt er solche Leute, die lieber emotional verhungern, als irgendwelche „Nachteile“ in Kauf zu nehmen.</p>
<p><b>Wenn kurzfristige Gewinne zu langfristigen Nachteilen werden</b></p>
<p>Sehr übersichtlich stellt Stavemann die dahinterliegenden Strukturen vor. Zeigt, mit welchen meist unbewussten Bewertungssystemen wir arbeiten und welche Gefühlsreaktionen wir damit hervorrufen. Damit öffnet er die Tür, eingefahrene Verhaltensmuster erst zu erkennen und dann zu verändern. Plastisch illustriert am Fallbeispiel einer Klientin, die schon die dritte Kaffeepause hinter sich hat, bevor sie anfängt, sich an die Steuererklärung zu setzen. Und sich dann aus lauter Frust den nächsten Kaffee holt und anfängt, ein Kreuzworträtsel zu lösen. Das Problem: Wer unter einer geringen Frustrationstoleranz leidet, leidet nicht an den kurzfristigen Konsequenzen (es ist ja angenehmer, einen Kaffee zu trinken, als die Steuererklärung zu machen), sondern an den langfristigen (die Mahnung vom Finanzamt, das schlechte Gewissen am nächsten Wochenende &#8230;).</p>
<p><b>Nicht jeder findet allein aus der Sackgasse heraus</b></p>
<p>Und damit steigt Dr. Harlich H. Stavemann in die schwierigste Phase ein. Denn jetzt geht es darum, Ziele zu formulieren, die zu einem langfristig „gesunden“ Konzept führen. Als Vertreter der kognitiven Verhaltenstherapie setzt der Psychologe darauf, neue mentale Konzepte zu entwickeln und sie umzusetzen. Die schwierigste Übung! Hartgesottenen Fällen empfiehlt Stavemann deshalb auch gleich, sich professionell von Therapeuten begleiten zu lassen. Wer es auf eigene Faust probieren will, kann die zum Teil recht brachialen Belohnungs- und Bestrafungsübungen an sich selbst durchexerzieren. Kein Spaß, aber mit der zumindest vagen Aussicht, die Dinge nachher besser geregelt zu kriegen. Und gut dafür, einen analytischen Blick auf das eigene Verhalten zu werfen.</p>
<p><b>Roter-Reiter.de &#8211; Fazit</b>: Kann man mithilfe eines Buches selbstschädigendes Verhalten loswerden? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Sicher ist aber: wer sich von der hier beschriebenen Thematik angesprochen fühlt, sich gar wiedererkennt, tut gut daran, sich näher mit seinen Lebens-, Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen. Es ist der erste Schritt auf dem meist mühsamen Weg, einen neuen Blick auf sich und die Welt zu werfen. Aber es ist auch ein Weg, den zu gehen es sich lohnt.</p>
<p><b>Rezensent</b>: Wolfgang Hanfstein, www. Roter-Reiter.de</p>
<p><b>Titel</b>: Harlich H. Stavemann: Frustkiller und Schweinehundbesieger. Belz 2013</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/20608127/harlich_h_stavemann_frustkiller_und_schweinehundbesieger_3621280316.html?aUrl=90007985&amp;searchId=0">Bestellen Sie dieses Buch jetzt portofrei auf Managementbuch.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sich einfach mal &#034;ent-schuldigen&#034;</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2013/05/21/sich-einfach-mal-ent-schuldigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[p346147]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 12:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schuldgefühle gehören zu den wesentlichen Ursachen seelischer Krisen. Umso erstaunlicher, dass es zu diesem weitläufigen Themenkomplex kaum fundierten Lesestoff gibt. Und schon gar nicht für interessierte Laien ohne neurowissenschaftliche Grundlagen. Mit &#8220;Selber schuld!&#8221; schließt Raphael <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2013/05/21/sich-einfach-mal-ent-schuldigen/" title="Sich einfach mal &#34;ent-schuldigen&#34;">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/05/19942795_19942795_xl.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5548 alignleft" alt="19942795_19942795_xl" src="http://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/2013/05/19942795_19942795_xl.jpg" width="235" height="384" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/05/19942795_19942795_xl.jpg 391w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2013/05/19942795_19942795_xl-183x300.jpg 183w" sizes="auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px" /></a>Schuldgefühle gehören zu den wesentlichen Ursachen seelischer Krisen. Umso erstaunlicher, dass es zu diesem weitläufigen Themenkomplex kaum fundierten Lesestoff gibt. Und schon gar nicht für interessierte Laien ohne neurowissenschaftliche Grundlagen. Mit &#8220;Selber schuld!&#8221; schließt Raphael M. Bonelli diese Lücke. In freundlicher Sprache und mit guten Argumenten geht der Autor der Frage nach, wie Menschen mit Schuld umgehen.</p>
<p><b>Verdrängungsweltmeister gibt es viele</b></p>
<p>Er zeigt, wie sich selbst blitzgescheite Leute vortrefflich aus der Verantwortung lügen, indem sie die Fakten in beeindruckender Weise so lange formen und kneten, bis ihnen die neue Sichtweise glaubhaft erscheint. Tragikomik begleitet beispielsweise den Therapierbericht vom untreuen Ehemann, der bis zu 50 Verhältnisse nebenher gepflegt hat und trotzdem auf der Couch angibt, &#8220;es sei ihm sehr wichtig, seine Frau nicht zu enttäuschen.&#8221; Verdrängungsweltmeister gibt es zuhauf. Ob die Schuld dabei geleugnet oder kurzerhand auf die Umwelt übertragen wird, ist im Ergebnis gleich: Der Verdränger erteilt sich selbst einen Freispruch, weil &#8220;Schuld schmerzhaft ist und daran erinnert, dass die Handlungen nicht den eigenen Prinzipien entsprechen.&#8221;</p>
<p><b>Herzenssache statt Bauchgefühl</b></p>
<p>Anhand skurriler Fälle aus der psychotherapeutischen Praxis, unterhaltsamen Abstechern in die Literatur und die psychologische Forschung Freud’scher Prägung entkräftet Bonelli das Totschlagargument &#8220;Ich konnte nicht anders&#8221;. Weder Gene noch Sozialisationserfahrungen oder Temperament können als Rechtfertigungen für unerwünschte Verhaltensweisen allein herhalten. Tatsächlich liefert der &#8220;Bauch&#8221; den Antrieb für moralisch zweifelhafte Handlungen. Der Bauch steht für das Begehren, er &#8220;kann weder verzeihen, noch lieben, noch verzichten noch treu sein.&#8221; Insofern bitte immer auch den Kopf befragen (&#8220;das Wahre&#8221;) und letztlich das Herz (&#8220;das Gute&#8221;) entscheiden lassen. Wem diese Dreifaltigkeitsgrundlage kluger Entscheidungen gelingt, wird sich mit eigenen Fehlern problemlos abfinden und in der &#8220;Annahme von Schuld einen Freiheitsgewinn erfahren&#8221;.</p>
<p><b>Roter Reiter-Fazit</b>: Bonelli legt mit &#8220;Selber schuld&#8221; einen originellen und klugen Psychoratgeber für Menschen vor, die sich seit geraumer Zeit mit Schuldgefühlen plagen oder diese als Weltmeister der Verdrängung erst gar nicht zulassen können. Beide Typen werden das Buch mit Gewinn lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oliver Ibelshäuser, <a href="http://www.roter-reiter.de/">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Raphale M. Bonelli: &#8220;Selber schuld&#8221;; Pattloch 2013</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/19942795/raphael_m_bonelli_selber_schuld_3629130283.html">Kaufen Sie das Buch &#8220;Selber schuld&#8221; jetzt unter Managementbuch.de</a></p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/productDetails/19942795/raphael_m_bonelli_selber_schuld_3629130283.html"> </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2013/05/21/sich-einfach-mal-ent-schuldigen/">Sich einfach mal &quot;ent-schuldigen&quot;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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