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	<title>Neue Business-Literatur Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Neue Business-Literatur Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Unsicherheit als Chance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Welt, die von Volatilität und Unsicherheit geprägt ist, suchen Führungskräfte nach neuen Wegen. Jana Lév wagt mit „Die Kunst Unsicherheit zu lieben“ einen radikalen Perspektivwechsel und verwandelt das vermeintliche Negative in eine Stärke. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2025/07/12/unsicherheit-als-chance/" title="Unsicherheit als Chance">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einer Welt, die von Volatilität und Unsicherheit geprägt ist, suchen Führungskräfte nach neuen Wegen. Jana Lév wagt mit „Die Kunst Unsicherheit zu lieben“ einen radikalen Perspektivwechsel und verwandelt das vermeintliche Negative in eine Stärke. Ihr Werk ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Das gilt für den Inhalt und die innovative und sehr ansprechende Gestaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="GegendenStromUnsicherheitalsRessource">Gegen den Strom: Unsicherheit als Ressource</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lév bricht bewusst mit der traditionellen Sichtweise, die Unsicherheit als Bedrohung betrachtet. Stattdessen entwickelt sie eine gänzlich neue Perspektive auf die VUCA-Welt und zeigt auf, wie Unternehmen und Führungskräfte aus der Ungewissheit Kraft schöpfen können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ModernesDesigntrifftaufinnovativeDidaktik">Modernes Design trifft auf innovative Didaktik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch besticht durch sein frisches und modernes Layout, das geschickt zwischen klassischen Fließtexten, informativen Boxen und visuellem Storytelling wechselt. Die Überschriften der einzelnen Kapitel wecken bereits beim Durchblättern die Neugier und laden zum Entdecken ein. Das Layout unterstreicht das Ziel des Buches. Auch in der Wissensvermittlung können neue Wege gegangen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ArbeitsbuchstattpassiverLektre">Arbeitsbuch statt passiver Lektüre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lév konzipiert ihr Werk bewusst nicht als klassischen Reader. Es ist ein interaktives Arbeitsbuch. Die Lesenden müssen Zeit investieren: Lesen, Verstehen und aktive Auseinandersetzung mit agilen Methoden und Konzepten. Transformation erfordert eben aktives Handeln, nicht passive Konsumhaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="SiebzehnWorkshopsfrdenWandel">Siebzehn Workshops für den Wandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In 17 Kapiteln, die eher als Workshops zu verstehen sind, beleuchtet die Autorin verschiedene Facetten von Transformationen und Unwägbarkeiten. Sie ermutigt dazu, neue Wege zu finden, der Mittelmäßigkeit zu entfliehen und bewusst auf Mitarbeitende zu setzen, die „anders“ denken. Dabei verdeutlicht sie anhand praktischer Beispiele, dass selbst gut gemeinte Freiräume durchdacht gestaltet werden müssen: Ein Unternehmen, das Mitarbeitenden „nur“ Zeit für eigene Projekte schenkt, generiert nicht automatisch Innovationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="PraxisnaheInspirationausderWirtschaftswelt">Praxisnahe Inspiration aus der Wirtschaftswelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text profitiert von vielen Beispielen und Erkenntnissen aus der Praxis. Darunter sind auch immer wieder Bonmots zu finden, wie Eric Schmidts provokante Aussage „You should hire the divas“ aus seiner Zeit als Google-CEO.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Die Kunst, Unsicherheit zu lieben“ ist ein bemerkenswertes Werk, das neue Einsichten in die moderne Führung vermittelt. Lév gelingt es, überzeugend zu vermitteln, dass es sich lohnt und gelingen kann, Unsicherheit und Unwägbarkeiten auch als Chance zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Schluss mit alten Lösungen für neue Probleme</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/03/11/schluss-mit-alten-loesungen-fuer-neue-probleme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 08:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Notwendigkeit zur Digitalisierung beschäftigt Politik und Wirtschaft nicht erst seit gestern. Doch längst ist Deutschland nicht da, wo es sein könnte. Das zeigt sich etwa dann, wenn man sich das Genehmigungsverfahren eines einfachen Windrads <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/03/11/schluss-mit-alten-loesungen-fuer-neue-probleme/" title="Schluss mit alten Lösungen für neue Probleme">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2"><span class="s1">Die Notwendigkeit zur Digitalisierung beschäftigt Politik und Wirtschaft nicht erst seit gestern. Doch längst ist Deutschland nicht da, wo es sein könnte. Das zeigt sich etwa dann, wenn man sich das Genehmigungsverfahren eines einfachen Windrads ansieht, für das unzählige Akten in Papierform einzureichen sind. Und der Dauerneubau des Berliner Flughafens wirft alles andere als ein schmeichelhaftes Licht auf die Fähigkeiten deutscher Wirtschaft und Politik. Vom Vorbild des Weltmarkts zum Abstiegsplatz? Mit „Musterwechsel“ will Markus Väth Denkanstöße liefern, wie die aus seiner Sicht größten Probleme der Wirtschaft gelöst werden können. Dazu bedarf es seiner Meinung nach allerdings radikaler Kurswechsel. Und vor allem echter Umbauten, statt Lippenbekenntnissen und halbherzigen Strategien.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Ein Buch, das Widerspruch provozieren wird</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Das bei Gabal erschienene Buch dürfte für Widerspruch bei vielen Leserinnen und Lesern sorgen, die die Ansicht vertreten, dass doch bereits viel unternommen wurde. Dass die Erkenntnis sich schon durchgesetzt habe, dass Wirtschaft wie bisher nicht mehr weitergehen kann. </span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Der Autor legt in vielen Bereichen gekonnt die Finger in frische Wunden. Zu wenig und halbherzig seien viele Strategien und Umsetzungen. Und oft verberge sich unter den „neuen Ansätzen“ nichts anderes als traditionelles Denken, das lediglich einen frischen Anstrich bekommen habe.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Sicher, gelegentlich schießt Väth auch über das Ziel hinaus, wenn er etwa in Bausch und Bogen den Nutzen der Corona-Warn-App infrage stellt. Eine Sichtweise, die diskutabel ist und unter Experten eher eine Minderheitsposition sein dürfte.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Er beschäftigt sich indes mit den richtigen und wichtigen Themen und stellt in jedem Bereich seine Vorschläge ausführlich dar, um die immanenten Probleme zu lösen. Zu seinem Musterwechsel zählen ein Nachdenken über den Kapitalismus selbst, eine neue Definition von Wertschöpfung abseits der klassischen Sichtweise der Betriebswirtschaft, die Schaffung von sinnvoller Arbeit oder neuen Organisationsformen für Unternehmen. Mit viel Leidenschaft, Überzeugungskraft und sprachlich verständlich entwickelt Väth seine nachdenkenswerten Thesen.</span></p>
<p class="p4"><span class="s1"><b>Management-Journal-Fazit</b>: Ein lesenswertes und brillant geschriebenes Buch, das sich nicht bei einer bloßen Zustandsbeschreibung aufhält, sondern einen Gegenentwurf für die Zukunft bietet, über den es sich lohnt, darüber nachzudenken und intensiv zu diskutieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p4"><span class="s1">Stephan Lamprecht</span></p>
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		<title>Was Hühner und Straßenüberquerungen mit komplexen Denken zu tun haben</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/03/22/was-huehner-und-strassenueberquerungen-mit-komplexen-denken-zu-tun-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 10:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisches Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei herausragende Eigenschaften von Führungskräften und Managern sind ohne Zweifel Stärken in der Analyse sowie Kompetenz in der Lösung von Problemen. Doch der lineare Ansatz, ein Problem in Teilbereiche zu untergliedern, ist in einer Welt <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/03/22/was-huehner-und-strassenueberquerungen-mit-komplexen-denken-zu-tun-haben/" title="Was Hühner und Straßenüberquerungen mit komplexen Denken zu tun haben">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei herausragende Eigenschaften von Führungskräften und Managern sind ohne Zweifel Stärken in der Analyse sowie Kompetenz in der Lösung von Problemen. Doch der lineare Ansatz, ein Problem in Teilbereiche zu untergliedern, ist in einer Welt der Vernetzung zunehmend zum Scheitern verurteilt. Komplexes Denken, also das Denken in Systemen, ist dagegen nicht ganz so einfach und schon gar nicht schnell erledigt. Man kann es aber trainieren. Und Stephanie Borgert will mit ihrem Buch dabei helfen.</p>
<h2>Achtung! Ein Arbeitsbuch zum komplexen Denken</h2>
<p>Es steht zwar bereits auf dem Umschlag, muss aber an dieser Stelle noch einmal wiederholt werden. Es handelt sich bei dem Werk um ein Arbeitsbuch! Um einen Erkenntnisgewinn aus der Lektüre zu ziehen, sollten die knapp 180 Seiten auch durchgearbeitet werden. Und dazu bietet die Autorin reichlich Gelegenheit, denn es finden sich zahlreiche Übungen darin. Dabei gibt es einerseits Reflexionsaufgaben für den Leser selbst, aber auch solche, die sich nur in der Gruppe (im engeren Sinne mit dem eigenen Team) lösen lassen.</p>
<p>Nur, wer sich die Zeit nimmt und auch ernsthaft an den Aufgaben arbeitet, wird langsam immer tiefer in die Dimensionen des systemischen Denkens eintauchen.</p>
<h2>Es gibt halt nicht immer nur die eine Lösung</h2>
<p>Die Verfasserin schreibt unterhaltsam und hat ihr Anliegen didaktisch hervorragend aufbereitet. Sie nimmt den Leser regelrecht bei der Hand und führt ihn immer tiefer in eine neue Welt hinein. Dabei zerlegt sie gekonnt und mit lesbarem Spaß an der Sache auch bekannte Denk- und Verhaltensmuster. Bereits wenn sie die Unterschiede zwischen Systemen und Sammlungen erklärt, wird dem Leser bewusst, dass die klassische Analyse eben doch nicht immer zum Ziel führt.</p>
<p>Nur wer nach dem Zweck eines Systems fragt, erhält Einblick in das System. Denn erst ein Zweck organisiert das System. Und Systeme treffen aufeinander und beeinflussen sich wechselseitig. Erste vorsichtige Schritte, um das zu erkennen, darf der Leser am Beispiel einer Population von Hühnern unternehmen. Das ist unterhaltsam und lehrreich gleichermaßen.</p>
<h2>Diagramme, Lesetipps, Werkzeuge</h2>
<p>Wer komplex denkt und beginnt, Systeme zu verstehen, muss auch in komplexen Strukturen agieren. Und im zweiten Teil des Buches bietet die Autorin Hilfestellungen und Orientierung. Ihr gelingt es dort, beispielsweise die notwendige Sensibilität für die Sprache in einem Unternehmen (oder besser System) zu schaffen, oder auch ein Bewusstsein für erodierende Ziele zu vermitteln. Und das gelingt dank einer klaren und eingängigen Sprache in Kombination mit einleuchtenden Diagrammen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein rundum gelungenes Arbeitsbuch für Praktiker, um sich in das systemische Denken und Handeln einzuarbeiten. Stephanie Borgert hat ein lehrreiches und dabei auch noch unterhaltsames Werk vorgelegt, dem man viele Leser wünscht.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Die unbekannten Wirtschaftsgiganten Chinas</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/03/13/die-unbekannten-wirtschaftsgiganten-chinas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 15:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Älteren werden sich vielleicht noch an die höhnischen Kommentare der deutschen Autobauer und vieler Käufer erinnern, als Mitte der 70er Jahre die ersten japanischen Kleinwagen verstärkt auf dem deutschen Markt auftauchten. Die gleiche unheilvolle <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/03/13/die-unbekannten-wirtschaftsgiganten-chinas/" title="Die unbekannten Wirtschaftsgiganten Chinas">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Älteren werden sich vielleicht noch an die höhnischen Kommentare der deutschen Autobauer und vieler Käufer erinnern, als Mitte der 70er Jahre die ersten japanischen Kleinwagen verstärkt auf dem deutschen Markt auftauchten. Die gleiche unheilvolle Mischung aus Arroganz und Ignoranz führte dann in den 80er Jahren zu abwertenden Kommentaren, als Produkte aus Korea in Deutschland zu bekommen waren. Heute ist Samsung ein Weltmarktführer mit seinen Smartphones und Fernsehern. Nach Ansicht von Wolfgang Hirn machen wir erneut den gleichen Fehler: Wir unterschätzen die Wirtschaftsmacht China und das mit Sicherheit gerade auch aus Unkenntnis. Sein Buch “Chinas Bosse” will die unbekannten Konkurrenten vorstellen.</p>
<h2>Eine Reise in ein immer noch zu wenig bekanntes Land</h2>
<p>Wer seine Branche genau kennt, der wird in dem Buch einige Bekannte treffen. Zum Beispiel Jack Ma, der mit seinem Alibaba-Konzern ein Unternehmen wie Amazon in Sachen Wachstum und Innovationen im Handel geradezu alt aussehen lässt. Aber wer kennt außerhalb der Handelsbranche schon Alibaba? Oder den Messenger WeChat, der hierzulande zwar gern mit WhatsApp verglichen wird, aber eigentlich im Alltag in China eine viel größere Bedeutung hat. China schwingt sich auf, in vielen Bereichen technologisch die Führung zu übernehmen und Themen voranzutreiben, über die in Europa und den USA erst nachgedacht wird. Höchste Zeit also, sich einmal intensiver mit den Strukturen und den handelnden Personen zu beschäftigen.</p>
<p>Seit 30 Jahren bereist Wolfgang Hirn das Land. Eine lange Zeit, in dem sich das Land, das offiziell nach wie vor kommunistisch ist, extrem gewandelt hat. Und zu der für uns Europäer schwer durchschaubaren Form aus Kommunismus und Kapitalismus fand.</p>
<h2>Von Funktionären und Managern</h2>
<p>Hätte Steve Jobs auch in China ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen können? Diese hypothetische Frage stellt der Autor gleich in seiner Einleitung. Und die durchaus überraschende Antwort von einem, der es wissen muss, lautet, dass er nicht daran glaube. Steve Jobs sei Perfektionist gewesen. Und in China ist es wichtig, Kompromisse machen zu können. Gut vorstellbar, dass US-Ikone Jobs hier nicht weitergekommen wäre. Und der, der die Antwort gab, ist Lei Jun, seines Zeichens Gründer des Unternehmen Xiaomi, das inzwischen schon einmal drittgrößter Hersteller von Smartphones war.</p>
<p>Welche Unternehmen beherrschen den chinesischen Markt und wer führt sie? Was ist diesen Managern wichtig und wofür geben die Super- und Neureichen in China ihr Geld aus? Gekonnt und spannend geschrieben stellt uns Wolfgang Hirn die Protagonisten der chinesischen Wirtschaft vor. Und verrät den Lesern auch, warum in China gerade eine neue digitale Weltmacht entsteht, die in vielen Zukunftsindustrien wie Robotik oder E-Mobilität die globale Führungsrolle übernehmen will (oder auch bereits auf dem Weg dorthin ist).</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine klare Leseempfehlung für alle, die etwas über die chinesische Wirtschaftsmacht erfahren wollen. Und da Wachstum und Ambitionen in China gleichermaßen groß sind, sollte das eigentlich jeder sein. Spannend und eloquent von der ersten bis zur letzten Seite.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/03/13/die-unbekannten-wirtschaftsgiganten-chinas/">Die unbekannten Wirtschaftsgiganten Chinas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<item>
		<title>Business Models für Teams einsetzen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/12/28/business-models-fuer-teams-einsetzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2017 17:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohl kaum eine Idee hat in der Welt der Betriebswirtschaft in den vergangenen Jahren so eingeschlagen, wie die Business Modell Canvas. Die Idee kam zur rechten Zeit, ist schnell zu verstehen und einfach anzuwenden. Und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/12/28/business-models-fuer-teams-einsetzen/" title="Business Models für Teams einsetzen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/12/28/business-models-fuer-teams-einsetzen/">Business Models für Teams einsetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl kaum eine Idee hat in der Welt der Betriebswirtschaft in den vergangenen Jahren so eingeschlagen, wie die Business Modell Canvas. Die Idee kam zur rechten Zeit, ist schnell zu verstehen und einfach anzuwenden. Und Business Modell Canvas arbeitet nicht mit ellenlangen schriftlichen Ausführungen, sondern spricht auch eher visuell denkende Menschen an. Das vorliegende Buch nutzt das dahinterstehende Modell und dessen Prinzipien, hebt sie aber auf eine andere Bedeutungsebene. Denn hier geht um die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams und dessen Führung.</p>
<h2>Entstanden im Team</h2>
<p>Es ist nicht allein der Inhalt, der das Buch zu etwas Besonderem macht, sondern auch seine Entstehungsgeschichte. 225 Menschen aus 38 Nationen haben beim Schreiben und der Überarbeitung mitgeholfen, denn die Kapitelentwürfe wurden online zur Verfügung gestellt und über einen Zeitraum von 15 Monaten überprüft und diskutiert. Teamwork vom Feinsten also.</p>
<h2>Von den Grundlagen bis zum Leitfaden</h2>
<p>Die Kenntnis von Business Modells Canvas ist keine Voraussetzung für die Lektüre dieses Buches, denn die Verfasser nehmen sich die Zeit und den Raum, um zunächst eine kurze Einführung in die zugrundeliegenden Prinzipien zu geben. Danach wird konsequent vom Größeren zum Kleinen fortgeschritten. Zunächst geht es als darum, Organisationen mit diesem Modell zu gestalten und zu analysieren. Im Anschluss wird das Modell auf die Modellierung von Teams und schließlich zur eigenen Positionsbestimmung angewendet.</p>
<p>Das Herausragende an diesem wunderschön gestalteten Buch ist ohne Zweifel, dass es sich nicht um theorielastige Ausführungen handelt, sondern alle Beispiele mitten aus dem Leben stammen. Schon das Blättern macht Lust darauf, die Technik anzuwenden. Auch die Zusammenstellung von Branchen und Aufgabenstellungen überzeugt. Welches Buch kann von sich schon behaupten, Softwareentwicklung und den Anwendungsfall Gastronomie unter einen Hut bekommen zu haben?</p>
<p>Den Abschluss des Buchs bildet ein strukturierter Anwendungsleitfaden, der dem Leser hilft, sich auf Sitzungen zur Erstellung von Business Modell Canvas vorzubereiten. Auch hier wurde an Beispiele aus der Praxis gedacht.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Verlag und Autoren verdienen gleichermaßen Lob für dieses Buch, das ebenso lehrreich wie aufsehenerregend gestaltet ist. Ein überaus gelungener Ratgeber für die Praxis.</p>
<p>Stephan Lamprecht<br />
Tim Clark, Bruce Hazen, Yves Pigneur: Business Models für Teams, Campus, 2017</p>
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		<title>Die deutsche Automobilindustrie und ihre Zukunft</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/12/12/die-deutsche-automobilindustrie-und-ihre-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 10:55:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Mario Herger lebt bereits seit vielen Jahren im Silicon Valley. Einem Ort, wo sich das Unheil geballt über der deutschen Automobilindustrie zusammenbraut. Neue Mobilitätskonzepte, E-Antrieb, autonome Fahrzeuge und Geschäftsmodelle wie das von Uber werden <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/12/12/die-deutsche-automobilindustrie-und-ihre-zukunft/" title="Die deutsche Automobilindustrie und ihre Zukunft">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/12/12/die-deutsche-automobilindustrie-und-ihre-zukunft/">Die deutsche Automobilindustrie und ihre Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Mario Herger lebt bereits seit vielen Jahren im Silicon Valley. Einem Ort, wo sich das Unheil geballt über der deutschen Automobilindustrie zusammenbraut. Neue Mobilitätskonzepte, E-Antrieb, autonome Fahrzeuge und Geschäftsmodelle wie das von Uber werden unser Leben und unsere Städte verwandeln.</p>
<h2>Werden wir 2030 noch Auto fahren?</h2>
<p>Herger nimmt uns mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die neuesten technologischen Entwicklungen. Was er beschreibt, wäre vor wenigen Jahren noch als Science Fiction durchgegangen. Aber seine spannende Analyse zeigt, dass der letzte Führerscheinneuling wahrscheinlich schon geboren ist. Denn im Zeitalter autonom fahrender und vernetzter Fahrzeuge wird der menschliche Faktor die Sicherheit auf den Straßen nur unnötig gefährden.</p>
<h2>Zeit zur Resignation?</h2>
<p>Was die zahlreichen Start-ups im sonnigen Kalifornien entwickeln, ist nichts anderes als das Ende des klassischen Automobils, wie wir es kennen. Und damit auch das Ende eines ganzen Industriezweigs. An dem hängen die Deutschen emotional. Aber die Revolution, deren Zeuge wir gerade werden, setzt auch Kraft und Energien frei, die in Innovationen fließen können. Das erfordert aber nicht nur eine Portion Radikalität im Denken, sondern auch den Mut, die Digitalisierung nicht als Bedrohung sehen, sondern die Chancen darin zu erkennen. Die faszinierenden Beschreibungen von Mario Herger bieten dazu reichlich Gelegenheit.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Provokant, kenntnisreich, spannend. Das Buch von Mario Herger sollte Pflichtlektüre für jeden Manager sein. Nicht nur in der Automobilindustrie. Richtig gelesen ist der Titel ein Appell an viele Branchen, aus der Lethargie zu erwachen und neue Chancen zu nutzen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/12/12/die-deutsche-automobilindustrie-und-ihre-zukunft/">Die deutsche Automobilindustrie und ihre Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Sharing Eonomy – die spannende Geschichte hinter Uber und AirBnB</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/10/09/sharing-eonomy-die-spannende-geschichte-hinter-uber-und-airbnb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 12:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon etwas Ironie dabei, dass einer der Protagonisten des neuen Buches von Brad Stone nicht mehr der CEO seines eigenen Unternehmens ist. Travis Kalanick kämpft gerade darum, seinen Einfluss auf das von ihm <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/10/09/sharing-eonomy-die-spannende-geschichte-hinter-uber-und-airbnb/" title="Sharing Eonomy – die spannende Geschichte hinter Uber und AirBnB">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon etwas Ironie dabei, dass einer der Protagonisten des neuen Buches von Brad Stone nicht mehr der CEO seines eigenen Unternehmens ist. Travis Kalanick kämpft gerade darum, seinen Einfluss auf das von ihm gegründete Unternehmen Uber nicht vollständig zu verlieren. Seine Erfolgsaussichten sehen Wirtschaftsexperten eher gering. Das schmälert den Erfolg seines Unternehmens, das ihn zu einem reichen Mann gemacht, indes nicht.</p>
<h2>Porträt zweier Gründer</h2>
<p>Hinter erfolgreichen Start-ups stehen auch immer ausgesprochene Persönlichkeiten. Aus eigenen Erfahrungen oder Wünschen erwächst eine Idee, die dann konsequent verfolgt wird. Was im Zweifel nicht bedeuten muss, dass der Weg von der Gründung bis zu einem Unternehmen mit Bedeutung auch immer geradlinig verläuft. Brad Stone erzählt in seinem Buch nicht nur die Geschichte von Uber und AirBnB, sondern auch den Weg von Travis Kalanick und Brian Chesky. Beide Gründer sprechen über ihre Unternehmen und der damit verbundenen Sharing Economy mit fast revolutionären Eifer. Und beide haben auch reichlich Gegenwind erfahren und mussten Hindernisse aus dem Weg räumen, bevor sich die Unternehmen jenseits eines kleinen Kreises Eingeweihter entwickeln konnte.</p>
<h2>Kritik an der Sharing Economy ist des Autors Sache nicht</h2>
<p>Ihre Ideen haben die beiden Gründer reich gemacht. Das allein scheint ihnen offenbar recht zu geben. Bei aller Faszination, den die interessante und auch so geschilderte Geschichte auslöst, sollte der Leser indes nicht vergessen, dass beide Unternehmen bisher den Beweis schuldig bleiben, dass ihr Geschäftsmodell auf die Dauer auch funktioniert und sich damit Geld verdienen lässt. Brad Stone gibt kritischen Betrachtungen erstaunlich wenig Raum. So ist ihm die Entfremdung von Wohnraum und die daraus resultierenden Probleme für Mieter nur wenige Zeilen wert. Und auch die durchaus berechtige Kritik gegenüber dem Geschäftsmodell von Uber (zum Beispiel Steuerverkürzung, Versicherungsfragen usw.) wischt er mit dem Hinweis fort, dass es sich dabei um Gesetze aus der Vorzeit handelt. Das ist die Sichtweise des klassischen Libertarismus, die eben gerade auch in Deutschland so gar nicht zu einer sozialen Marktwirtschaft passt. Etwas mehr Ausgewogenheit, hätte dem Buch an dieser Stelle durchaus gutgetan.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Brad Stone gelingt ein spannend erzähltes Stück aktueller Wirtschaftsgeschichte. Teilweise schießt er mit seiner deutlich spürbaren Begeisterung für seine Protagonisten allerdings über das Ziel hinaus. Dennoch eine schöne und leicht lesbare Lektüre für Herbstabende.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Brad Stone: [amazon_textlink asin=&#8217;386470491X&#8217; text=&#8217;Die Sharing-Economy&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;29f40f0f-ace8-11e7-bc51-b7f103f2775b&#8217;], Plassen, 2017.</p>
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		<title>Praktische Aspekte der Integration von Flüchtlingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2017 09:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zustrom von Flüchtlingen bietet der deutschen Wirtschaft durchaus Chancen. Doch die Diskussion ist (nicht nur) in Betrieben von Ängsten, Vorurteilen und offenen Fragen begleitet. Kann es überhaupt gelingen, diese viele Menschen in unseren Alltag <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/08/08/praktische-aspekte-der-integration-von-fluechtlingen/" title="Praktische Aspekte der Integration von Flüchtlingen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zustrom von Flüchtlingen bietet der deutschen Wirtschaft durchaus Chancen. Doch die Diskussion ist (nicht nur) in Betrieben von Ängsten, Vorurteilen und offenen Fragen begleitet. Kann es überhaupt gelingen, diese viele Menschen in unseren Alltag zu integrieren? Wird beispielsweise das Mitglied eines völlig anderen Kulturkreises eine weibliche Führungskraft akzeptieren? Das Buch will Fakten für eine sachliche Diskussion des Themas liefern.</p>
<h2>Herausforderung des Flüchtlingsstroms aus unterschiedlichen Perspektiven</h2>
<p>Und so beginnt das Buch auch zunächst mit aktuellem Zahlenmaterial aus der jüngsten Vergangenheit. Dabei erinnern die Autoren auch auf die bisher in Deutschlands Vergangenheit erfolgreiche Integration von Zuwanderern. Erinnert sei an die Aufnahme der Vertriebenen nach Ende des Zweiten Weltkriegs, aber auch auf den Zuzug der sogenannten Gastarbeiter, die das deutsche Wirtschaftswunder eigentlich erst möglich machten. Der Flüchtlingsstrom wird hier unter volkswirtschaftlicher Perspektive als durchaus positiv für Deutschland gesehen.</p>
<h2>Viele Beispiele aus der Praxis</h2>
<p>Allein die ersten Seiten des Buches tragen dazu bei, jede Diskussion zum Thema in sachliche Bahnen zu lenken. Was das Werk aber so herausragend macht, sind die vielen Praxisbeispiele und persönlichen Erfahrungsberichte aus einer Vielzahl an Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen. Wie gelungene Integration aussehen kann, erfährt der Leser aus den Schilderungen von Kleinunternehmen bis zu Großkonzernen. Sicherlich eines der weitreichendsten Beispiele ist die Aufnahme der Integration in das eigene Geschäftsmodell, wie es das Start-up „Franz der Bettenbauer“ lebt. Hier gehört es zum Konzept, das jeder Schreinerbetrieb die Produkte in Lizenz fertigen kann. Wenn er dazu technisch in der Lage ist, und Flüchtlinge in Ausbildung übernimmt. Genauso ermunternd ist das Beispiel eines Anbieters für Schaltschränke, der beispielsweise ein Patenmodell seiner Azubis umgesetzt hat. Die Berichte machen Integration erlebbar.</p>
<h2>Ideen zur Entwicklung eigener Projekte</h2>
<p>Die verschiedenen Fachbeiträge beschränken sich indes nicht nur in der Beschreibung solcher Ansätze, obwohl dies allein ebenfalls schon einen wichtigen Beitrag für die Diskussion und praktische Umsetzung liefert. Beschrieben werden auch aktuelle Förderungsmöglichkeiten für Unternehmen, die einen eigenen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge liefern wollen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Vom „Flüchtling zum Arbeitnehmer“ ist ein rundum gelungenes Buch zu einem aktuellen Thema. Es liefert nicht nur fundiertes Zahlenmaterial und hilft damit, Vorurteile und Verunsicherung gerade in Unternehmen abzubauen. Vielmehr ermuntert es dazu, das Thema Integration aktiv in Firmen anzugehen, und liefert viele praktische Beispiele auf dem Weg dorthin.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Gerhard Stähler, Fritz Audebert (Hrsg.): [amazon_textlink asin=&#8217;3791040006&#8242; text=&#8217;Vom Flüchtling zum Arbeitnehmer&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;394fee3f-7a88-11e7-bafb-e5fd22b5c6f7&#8242;], Schäffer Poeschel, 2017.</p>
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		<title>Flüchtlinge einstellen und ins Unternehmen integrieren</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/07/18/fluechtlinge-einstellen-und-ins-unternehmen-integrieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 07:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kriege im Nahen Osten brachten im Jahr 2015 890.000 verzweifelte Menschen zu uns. Sie haben aus Not und Angst ihre Heimat verlassen. Nur etwa die Hälfte dieser Flüchtlinge wird als Asylberechtigte langfristig in Deutschland <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/07/18/fluechtlinge-einstellen-und-ins-unternehmen-integrieren/" title="Flüchtlinge einstellen und ins Unternehmen integrieren">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kriege im Nahen Osten brachten im Jahr 2015 890.000 verzweifelte Menschen zu uns. Sie haben aus Not und Angst ihre Heimat verlassen. Nur etwa die Hälfte dieser Flüchtlinge wird als Asylberechtigte langfristig in Deutschland bleiben. Dennoch eine beachtliche Zahl an potenziellen Mitarbeitern für Unternehmen, die den in der Zukunft erwarteten Mangel an Fachkräften mindern kann. Damit stellt sich die Frage, wie es Unternehmen gelingt, diese Menschen erfolgreich zu integrieren. Sind Bewerbungsprozesse nicht allein schon aufgrund der sprachlichen Barrieren zum Scheitern verurteilt?</p>
<h2>Flüchtlinge in der Personalauswahl und ihr Onboarding</h2>
<p>Gerade der Mittelstand erwartet in der nahen Zukunft einen Mangel an Fachkräften. Gleichzeitig strömen hochqualifizierte Arbeitskräfte in unser Land. Menschen, die in ihrer Heimat angesehene Fachleute auf ihren Gebieten waren. Das zeigen die eindrucksvollen Erfahrungsberichte, die immer wieder in das Buch eingestreut sind. Der Leser kann nur erahnen, wie es sich für einen hochqualifizierten Software-Entwickler anfühlen muss, wenn er in der Fremde zunächst nur Beschäftigung als Fensterputzer findet.</p>
<p>Es liegt nahe, dass diese Menschen durch das Raster von Bewerbungsverfahren fallen, die in erster Linie auf die Abfrage beruflicher und schulischer Qualifikationen ausgerichtet sind. Schließlich kann kein Flüchtling den Abschluss einer deutschen Bildungseinrichtung vorweisen. In vielen Details und sehr einprägsam geschrieben, zeigen die Autoren, wie der Bewerberprozess durch Setzen anderer Schwerpunkte angepasst werden kann, um unter den Eingereisten passende Mitarbeiter zu identifizieren. Und das funktioniert durchaus, wie die zahlreichen im Buch geschilderten Beispiele aus der Praxis anderer Unternehmen zeigen.</p>
<h2>Kulturelle Unterschiede</h2>
<p>Breiten Raum nehmen die Hinweise auf kulturelle Unterschiede ein. Welche Konsequenzen im beruflichen Alltag kann es haben, dass ein Mitarbeiter dem islamischen Glauben angehört? Welche Auswirkungen am Arbeitsplatz hat die Zugehörigkeit zur christlich-orthodoxen Kirche? Auch zu diesen Themen bietet das Buch komprimierte Antworten.</p>
<h2>Auch eine Frage des Rechts</h2>
<p>Am Ende des Werks stehen einige Ausführungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehört das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und dessen Einfluss auf den Auswahlprozess, aber auch einige Worte zur konkreten Gestaltung von Arbeitsverträgen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der Titel hält, was er verspricht. Ein praxisorientierter und kompakter Leitfaden, der bei der Besetzung offener Stellen mit Flüchtlingen unterstützt. Zugleich schafft er Sensibilität für die kulturellen Unterschiede der neuen Mitarbeiter.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Thomas Batsching, Tim Riedel: [amazon_textlink asin=&#8217;3648095870&#8242; text=&#8217;Flüchtlinge im Unternehmen&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;da9a781d-6961-11e7-87fd-577b4021ae4c&#8217;], Haufe 2017.</p>
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		<title>Wie man Industrieunternehmen agil macht</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 06:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Agilität&#8221; verspricht Handlungsfähigkeit in einer Welt, die volatil, unsicher, komplex und vielschichtig ist. Aber was ist Agilität? Was leistet das Agilitätskonzept über das hinaus, was &#8220;Lean Production&#8221; und professionelles Risikomanagement längst leisten? Eine Riege renommierter <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/" title="Wie man Industrieunternehmen agil macht">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/">Wie man Industrieunternehmen agil macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Agilität&#8221; verspricht Handlungsfähigkeit in einer Welt, die volatil, unsicher, komplex und vielschichtig ist. Aber was ist Agilität? Was leistet das Agilitätskonzept über das hinaus, was &#8220;Lean Production&#8221; und professionelles Risikomanagement längst leisten? Eine Riege renommierter Autoren konzentrierte sich auf dieses Thema und versammelt die Ergebnisse nun in einem äußerst lesenswerten Buch. Es zeigt vornehmlich mittelständischen und großen Industrieunternehmen, wie sie ein agiles Konzept entwickeln und implementieren können.</p>
<h2>Agil sein heißt, mit Unsicherheit umgehen können</h2>
<p>Da &#8220;Agilität&#8221; auch ein Modebegriff ist, der je nach Couleur mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen wird, ist es gut, dass die Autoren gleich zu Beginn explizieren, was sie unter Agilität verstehen &#8211; nämlich &#8220;die Fähigkeit eines Unternehmens, sich proaktiv auf Unsicherheiten vorzubereiten und sich so in die Lage zu versetzen, innerhalb kürzester Zeit auf Veränderungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu reagieren, um wirtschaftliche Chancen zu realisieren.&#8221;</p>
<h2>Digitalisierung ist nur einer von mehreren Treibern</h2>
<p>Mit dieser Definition leisten sie schon eine Menge, indem sie zeigen, dass die &#8220;Digitalisierung&#8221; &#8211; oft in einem Atemzug mit &#8220;Agilität&#8221; genannt &#8211; nur einer von mehreren Treibern für die agile Ausgestaltung der Unternehmensorganisation ist. Dazu kommen die Faktoren Granularität, Vernetzung, und Disruption. Damit ist der Grundstein gelegt für eine analytische Betrachtung der Herausforderungen und Lösungen.</p>
<h2>Im Kern geht es um die Operations</h2>
<p>Als die wesentlichen Stellhebel für eine agile Organisation nennen die Autoren denn auch den Bereich &#8220;Operations&#8221;, also Arbeitsorganisation, Produktionsanlagen, Beschaffung, Logistik, Produktgestaltung. Für alle Bereiche liefern sie konkrete Anleitungen für mögliche Maßnahmen. Dazu liefern sie mahnende Beispiele von Unternehmen, die wegen ihrer Starrheit untergegangen sind und auch von Unternehmen, die ihren agilen Prozessen überdurchschnittliche Erfolge zu verdanken haben.</p>
<h2>Agilität bedeutet auch Standardisierung</h2>
<p>Agilität wird oft gleichgesetzt mit Schnelligkeit, Flexibilität und Kreativität. Die Autoren um den Grazer Universitätsprofessor Christian Ramsauer und den McKinsey-Mann Christoph Schmitz fügen dem Thema eine weitere wichtige Facette zu, und zwar &#8220;Standardisierung&#8221;. Die Standardisierung von Prozessen quer durch alle Bereiche der Wertschöpfungskette ist, so schreiben sie, eine Grundvoraussetzung für schnelles Reagieren auf unvorhersehbare Ereignisse. Mit diesem umfassenden Verständnis von &#8220;Agilität&#8221; heben sie die aktuelle Diskussion auf ein neues Niveau.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: &#8220;Erfolgsfaktor Agilität&#8221; zeigt Managern, Geschäftsführern und Führungskräften, was &#8220;Agilität&#8221; für Mittelständler und große Industrieunternehmen bedeutet. Die Autoren liefern den Verantwortlichen wertvolle Hinweise auf dem Weg zum agilen Unternehmen.</p>
<p>Wolfgang Hanfstein, Management-Journal.de</p>
<p>Christian Ramsauer, Detlef Kayser, Christoph Schmitz (Hrsg.); [amazon_textlink asin=&#8217;3527509011&#8242; text=&#8217;Erfolgsfaktor Agilität&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;896607bd-63cd-11e7-8dc4-3d823d3452b7&#8242;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/07/12/wie-man-industrieunternehmen-agil-macht/">Wie man Industrieunternehmen agil macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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