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	<title>Digitalisierung Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Digitalisierung Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Was Digitalisierung und Haussanierung gemeinsam haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 05:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen ist heute ein absolutes Muss für jedes Unternehmen. Und es mangelt wahrlich nicht an Ratgebern rund um das Thema. Viele davon lesen sich aber wie wissenschaftliche Abhandlungen, die das <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/04/14/was-digitalisierung-und-haussanierung-gemeinsam-haben/" title="Was Digitalisierung und Haussanierung gemeinsam haben">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen ist heute ein absolutes Muss für jedes Unternehmen. Und es mangelt wahrlich nicht an Ratgebern rund um das Thema. Viele davon lesen sich aber wie wissenschaftliche Abhandlungen, die das Thema unter jedem Blickwinkel erschöpfend betrachten. Und andere Titel greifen lediglich einen Teilaspekt heraus, lassen den Leser aber anschließend allein. So bleiben dann viele lose Enden zurück – es fehlt schlicht der Blick auf die Zusammenhänge.</p>
<h2>Die Großbaustelle in den Griff bekommen</h2>
<p>Die Lücke zwischen der wissenschaftlichen Abhandlung und umsetzbaren Hinweisen, die das Gesamtbild aber nicht aus den Augen lassen, will Andreas Holtschulte mit seinem Buch schließen. Und er erledigt das auf eine sehr persönliche und charmante Art und Weise. Denn in seiner Einleitung nimmt er seine Leserinnen und Leser in das Abenteuer der (Kern-) Sanierung seines Hauses.</p>
<p>Nun wird die Metapher des Hausbaus ja gerade in der Wirtschaftsliteratur gern strapaziert: Das tragende Fundament, auf dem dann die gesamte Organisation aufgebaut ist. Im Falle von Holtschulte ist das aber mehr als eine sprachliche Kunstfigur. Denn die Probleme, die er in seinem Hausbau erlebt hat, die kleinen Dinge, die scheiterten, transportiert er auf sehr unterhaltsame Art in Richtung der digitalen Transformation. Und das Beispiel der Großbaustelle trifft ja auch direkt zu. Denn der Veränderungsprozess der Digitalisierung besteht aus vielen kleinen Aufgaben und Teilaspekten. So wie sich ein großes Bauvorhaben in kleinere Projekte aufspalten lässt, ist es auch bei der Digitalisierung.</p>
<h2>Technologien, Fundament, Methoden und Partner für die Digitalisierung</h2>
<p>Es ist naturgemäß ein wilder Ritt, wenn ein Autor auf knapp 240 Seiten ein gewaltiges Thema wie die digitale Transformation behandeln will, ohne zu oberflächlich zu sein. Und so geht Holtschulte auf wesentliche Treiber der Digitalisierung wie IoT, Big Data oder die Blockchain ein. Er erklärt agile Methoden und deren Vorzüge, stellt Werkzeuge vor und berät sogar bei der Auswahl von Experten. Und das alles, ohne den Leser zu überfordern. Es sind die Leichtigkeit im Tonfall und das Erzählen von Geschichten, die dazu beitragen, dass das Experiment gelingt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die Lektüre einer Überblicksdarstellung wie dieses Buch genügt natürlich nicht, um am Ende die Digitalisierung bewältigt zu haben. Das schaffen aber auch wissenschaftliche Werke nicht. Stattdessen ermutigt das Buch zum Anfangen, bewusst Teilaspekte anzugehen, und zeigt das Gesamtbild hinter der Digitalisierung. Und das auch noch auf unterhaltsame Weise.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Das Beispiel Lufthansa zeigt, wie Personal fit für die Transformation wird</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/03/28/das-beispiel-lufthansa-zeigt-wie-personal-fit-fuer-die-transformation-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 13:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist überaus selten, dass Leser einen so tiefen Einblick in das Innere eines Unternehmens erhalten, wie in diesem Buch. Das hat auch damit zu tun, dass Bettina Volkens, Personalvorständin bei der Lufthansa, ihr Buch <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/03/28/das-beispiel-lufthansa-zeigt-wie-personal-fit-fuer-die-transformation-wird/" title="Das Beispiel Lufthansa zeigt, wie Personal fit für die Transformation wird">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist überaus selten, dass Leser einen so tiefen Einblick in das Innere eines Unternehmens erhalten, wie in diesem Buch. Das hat auch damit zu tun, dass Bettina Volkens, Personalvorständin bei der Lufthansa, ihr Buch nicht nur als eine Art Rechenschafts- und Motivationsbuch für ihre Mitarbeiter geschrieben hat, sondern es auch als Einladung zur Diskussion über die Transformation in der Personalarbeit insgesamt versteht.</p>
<h2>Globale Trends, die nicht nur die Lufthansa treffen</h2>
<p>Es trägt wohltuend zum Verständnis des Buchs bei, dass Co-Autor Matthias Fifka (und sein Team) in den ersten beiden Kapiteln zunächst eine kurze Zusammenfassung der Megatrends liefert, von denen aktuell jedes Unternehmen betroffen ist. Außerdem gibt es einen Abriss über die Unternehmensgeschichte der Fluglinie. Der Konzern war ja nicht immer als global agierende Aktiengesellschaft unterwegs, sondern hat wie die Bahn einen großen Teil seines Wirkens als staatliche Beteiligung hinter sich. Mit dem Trend zur Konnektivität, der Digitalisierung, dem demografischen Wandel, aber auch New Work haben sich heute alle Unternehmen intensiv auseinanderzusetzen, wenn sie denn in Zukunft erfolgreich sein wollen.</p>
<h2>Führung in der (digitalen) Transformation</h2>
<p>In seinem Wesen behandelt das Buch auch die Frage nach der Führung im Zeitalter der Transformation. Hier steht die Personalarbeit im Fokus. Es erfordert einen Dreiklang aus Strategie, Struktur und Kultur, um die Weichen in einer Organisation umzustellen, damit sie fit für die Zukunft wird.</p>
<h2>Einblicke in das Arbeitsprogramm</h2>
<p>Bettina Volkes, die den kulturellen Wandel bei der Deutschen Bahn mitprägte, bevor sie zur Lufthansa wechselte, bietet den Lesern einen Einblick in das Arbeitsprogramm, das sie bei der Fluggesellschaft mit ihrem Team auf den Weg gebracht hat. Sie schreibt über Dinge, die erfolgreich waren, aber genauso über Ideen, die sich als Fehlschlag erwiesen haben. So gewinnt das Buch zusätzliche Authentizität.</p>
<p>Diesem Arbeitsprogramm folgend gliedert sich der Hauptteil des Buches in die großen Bereiche „Wake up“, in denen es darum geht, die Bereitschaft für den Wandel im Unternehmen zu schafften. „Driving Modernization“ verankert den Wandel in der Organisation, während „Looking Ahead“ der Tatsache Rechnung trägt, dass die moderne Welt der Wirtschaft permanente Bewegung und dauerhaften Wandel erfordert.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ob Talentsuche, Programme zur beruflichen Neuorientierung, oder die konsequente Orientierung an Prozessen – der Leser erhält in diesem Buch Einblicke in die Transformation eines globalen Konzerns. Das ist inspirierend, lehrreich und spannend wie ein Krimi.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Digitalisierung in der HR</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/04/16/digitalisierung-in-der-hr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 16:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[HR-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Herausgeber Prof. Dr. Thorsten Petry und Prof. Dr. Wolfgang Jäger beginnen ihr Buch zur Digitalisierung in der HR mit einem Zitat, das vor knapp zwei Jahren für viel Aufsehen in der HR-Szene Deutschlands <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/04/16/digitalisierung-in-der-hr/" title="Digitalisierung in der HR">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Herausgeber Prof. Dr. Thorsten Petry und Prof. Dr. Wolfgang Jäger beginnen ihr Buch zur Digitalisierung in der HR mit einem Zitat, das vor knapp zwei Jahren für viel Aufsehen in der HR-Szene Deutschlands gesorgt hat. Thomas Sattelberger, ehemaliger Vorstand der Telekom und bekannt für durchaus kraftvolle Statements, diagnostizierte seinerzeit, dass der überwiegende Teil der deutschen Personalabteilungen seit zehn Jahren eine lebendige Leiche sei.</p>
<p>So negativ sehen es weder die Herausgeber noch die Autoren dieses Buchs. Aber ohne jeden Zweifel schüttelt die Digitalisierung auch das Personalwesen gehörig durch. Neue Technologien begünstigen neue Organisationsformen in Unternehmen, sie eröffnen neue Möglichkeiten bei der Suche nach Personal und verändern das Bewerbermanagement. Auf der anderen Seite macht der von Vernetzung und neuen Technologien getriebener Wandel es auch erforderlich, über die Art und Weise wie wir heute arbeiten, intensiver nachzudenken.</p>
<h2>HR-Strategie für die Zukunft</h2>
<p>Gerade junge Menschen treten Unternehmen heute völlig anders gegenüber, wenn sie auf der Suche nach einer Beschäftigung sind. Firmen müssen sich gegenüber Kandidaten mehr denn je als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Darüber besteht in vielen Fachbüchern der vergangenen Jahre Einigkeit. Aber was bedeutet der digitale Wandel konkret für die Strategie des HR-Bereichs? Was sind überhaupt die Triebkräfte dieses Wandels? Am Anfang des bei Haufe erschienenen Buchs ordnen die Herausgeber das Thema zunächst in den gesamtwirtschaftlichen Kontext ein.</p>
<p>Nach dieser Einführung steht die Frage im Vordergrund, wie eine adäquate HR-Strategie aussehen kann und vielleicht auch aussehen muss, welche Rolle dabei die IT-Systeme übernehmen und wie Prozesse im Personalwesen digital optimiert werden können.</p>
<h2>Faszinierende Ideen und Einsatzmöglichkeiten</h2>
<p>Die Güte eines Sammelbandes steht und fällt nicht nur mit der Qualität der Autoren. Wichtig ist natürlich auch, ob und wie die gesammelten Beiträge auch Impulse bei den Lesern setzen. Die Chancen dafür stehen in diesem Werk mehr als gut. Denn die Beiträge des Buchs bieten bereits eine beachtenswerte Themenvielfalt an sich. Zum anderen skizzieren sie auch Einsatzmöglichkeiten von Technologien, die selbst Fachleute wahrscheinlich eher anderswo als in der HR gesehen hätten.</p>
<p>Das technologische Spektrum reicht hier von Mobile HR, Robot Recruiting, Video Recruiting, Big Data, HR-Analytics, Internet der Dinge, Wearables bis zu Cloud Computing und Collaboration. Aber keine Sorge. Auch wenn es um Technik geht, ist das kein Buch nur für den CTO oder CIO. Schließlich wäre das Buch kein guter Begleiter auf dem Weg zum Wandel, wenn es sich nur an Eingeweihte wenden würde.</p>
<p>Welchen Einfluss die Entwicklung maschinellen Lernens, gern auch als „künstliche Intelligenz“ tituliert, auf unser aller Leben haben wird, ist noch nicht absehbar. Fest steht dagegen bereits, dass auch der HR-Bereich ohne Zweifel gleichfalls davon beeinflusst werden wird. Business Intelligence und KI werden die Personalplanung genauso wie das Recruiting prägen.</p>
<p>Damit die Mitarbeiter aber mit der rasanten Entwicklung und den Veränderungen in Unternehmen Schritt halten können, müssen auch digitale Bildungsangebot her. Auch diesem Thema ist ein Beitrag gewidmet. Überaus lesenswert sind gerade auch die Aufsätze, die sich mit den Veränderungen in der Unternehmensorganisation beschäftigen. Am Beispiel der Firma Liip aus der Schweiz wird etwa der Selbstorganisationsansatz „Holocracy“ vorgestellt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein breit gefächertes Themenspektrum, versierte Autoren, die dicht an ihren Themen dran sind. Wer sich umfassend über Digitalisierung in der HR informieren möchte, kann dieses Buch nur wärmstens empfohlen werden.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Digitalisierung im Familienunternehmen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/03/20/digitalisierung-im-familienunternehmen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 09:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Autoren Arnold Weissman und Stephan Wegerer beschreiben die grundlegende Herausforderung ihres Werks direkt im Vorwort. Denn wer beim Stöbern in der Buchhandlung oder in der virtuellen Auslage des Online-Shops auf einen Titel mit den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/03/20/digitalisierung-im-familienunternehmen/" title="Digitalisierung im Familienunternehmen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autoren Arnold Weissman und Stephan Wegerer beschreiben die grundlegende Herausforderung ihres Werks direkt im Vorwort. Denn wer beim Stöbern in der Buchhandlung oder in der virtuellen Auslage des Online-Shops auf einen Titel mit den Worten „Digitaler Wandel“ stößt, mag sich vielleicht fragen, ob nun noch ein weiteres Buch zu diesem Thema nötig ist.</p>
<p>Nur „ein weiteres Buch“ zum Thema ist der Titel aus dem Campus-Verlag allerdings nicht.</p>
<h2>Kodak, Quelle, Neckermann &amp; Co – vergessene Schlafmützen</h2>
<p>Alle Leser, die sich bereits mit Digitalisierung, Transformation oder disruptiven Geschäftsmodellen beschäftigt haben, dürfen das erste Kapitel überspringen. Denn dort werden die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre kurz beschrieben, um die Notwendigkeit des Handelns, gerade für den Mittelstand, zu unterstreichen. Genutzt werden die nicht nur Insidern bekannten Beispiele der Opfer der Digitalisierung. Firmen und Marken von Weltruf, die sich einfach nicht rechtzeitig genug auf den Wandel eingestellt haben. Wobei man aber fairerweise einwerfen müsste, dass in dieser Zeit selbst Microsoft die Bedeutung des Internets unterschätzt hat. Etwas, was Bill Gates auch heute gern zugibt.</p>
<h2>Treiber des Wandels verstehen</h2>
<p>Im zweiten Kapitel stellen die Autoren die wichtigsten Grundlagen und Triebkräfte für die Digitalisierung vor. Der nichteingeweihte Leser findet dort eine schöne und prägnante Zusammenfassung der aktuellen Tendenzen. Lesenswert sind diese einleitenden Worte nicht zuletzt auch wegen vieler Beispiele aus der (jüngeren) Vergangenheit, die von verpassten Chancen erzählen.</p>
<p>Wer weiß heute schon noch, dass das MP3-Format, das die Digitalisierung der Musikbranche erst möglich machte, eigentlich eine deutsche Erfindung ist. Mit der andere Unternehmen und ausländische Anbieter das große Rad drehten und reich wurden?</p>
<h2>Digitalisierung betrifft Kunden, Geschäftsmodelle und Menschen</h2>
<p>Die digitale Transformation betrifft die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Und das gilt nicht nur für den Bereich B2C, sondern auch für B2B. Besonders stark spürt gerade der klassische Handel die Veränderungen. Denn der Kunde von heute nutzt selbstverständlich sein Smartphone zum und beim Einkaufen. Er ist gut informiert und möchte am liebsten Waren, die ihm gefallen, noch im gleichen Moment zu Hause haben. Die so genannte Customer Journey wird vielfältiger und deutlich komplexer. Die Individualisierung des Angebots und die wachsende Dominanz von Marktplätzen sind nur zwei weitere wichtige Aspekte des Wandels.</p>
<p>Start-ups entwickeln heute weltweit Geschäftsmodelle, die disruptives Potential haben und tradierte Unternehmen bedrohen können. Doch wie findet ein Unternehmen sein digitales Geschäftsmodell?</p>
<p>In der Praxis ist es ja nicht möglich, den Geschäftsbetrieb vorübergehend einzustellen, sich zu einem intensiven Brainstorming zu versammeln und mit einem völlig neuen Ansatz die Firma wieder zu eröffnen. Um solche Fragestellungen geht es, wie im gesamten Buch mit vielen Beispiel durchsetzt, in einem eigenen Kapitel.</p>
<p>Danach wenden sich die Autoren zwei Aspekten zu, die in der Literatur zum Thema digitale Transformation häufig vernachlässigt werden.</p>
<p>Auf der einen Seite geht es um Effizienz und Prozesse: Vernetzung von Systemen, von Unternehmen untereinander, die Qualität der verwendeten Daten und Informationen. Ohne operative Excellenz ist die Digitalisierung nicht zu bewältigen.</p>
<p>Das gilt aber auch für die Menschen, die Mitarbeiter einer Organisation. Das Kapitel zu diesem Thema kann wohl am besten mit dem Ende des Silodenkens beschrieben werden.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit:</strong> Es liegt in der Natur der Sache, dass es keine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für den digitalen Wandel geben kann. Hier führt der Untertitel „Das Handbuch“ etwas in die Irre. Das gelungene Buch bietet aber seinen Lesern, besonders aus dem Mittelstand, eine umfassende und lehrreiche Darstellung der Transformationsprozesse. Und damit auch eine Reihe von Impulsen für das tägliche Handeln.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/03/20/digitalisierung-im-familienunternehmen/">Digitalisierung im Familienunternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Ein Werkzeugkasten für Digitalisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 09:25:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine ganze Reihe von Ratgebern und Fachbüchern beleuchten die Digitalisierung unter allen nur erdenklichen Gesichtspunkten. Reportagen berichten von den Erfolgen der Start-ups aus dem Silicon Valley. Ratgeber versuchen, Recruiting und Führung in einer modernen Arbeitswelt <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/07/26/ein-werkzeugkasten-fuer-digitalisierung/" title="Ein Werkzeugkasten für Digitalisierung">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/07/26/ein-werkzeugkasten-fuer-digitalisierung/">Ein Werkzeugkasten für Digitalisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8821" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/07/toolbox-digitalisierung-300x211.jpeg" alt="Toolbox Digitalisierung" width="300" height="211" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/07/toolbox-digitalisierung-300x211.jpeg 300w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/07/toolbox-digitalisierung-50x35.jpeg 50w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/07/toolbox-digitalisierung.jpeg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Eine ganze Reihe von Ratgebern und Fachbüchern beleuchten die Digitalisierung unter allen nur erdenklichen Gesichtspunkten. Reportagen berichten von den Erfolgen der Start-ups aus dem Silicon Valley. Ratgeber versuchen, Recruiting und Führung in einer modernen Arbeitswelt neu zu definieren. Die Titel loten Chancen und Risiken aus, loben und mahnen. Allerdings beschäftigen sich erstaunlich wenig Bücher mit der konkreten Umsetzung der Digitalisierung. Und damit ist nicht die Einführung immer leistungsfähigerer IT-Systeme oder gar der Nutzung von künstlicher Intelligenz gemeint. Wer nach Antworten sucht, wie Digitalisierung vom Management umgesetzt werden kann, findet dagegen kaum Lesefutter. Genau diese Lücke will Roman Stöger mit seinem Buch schließen.</p>
<h2>Es geht bei der Digitalisierung um mehr als IT-Werkzeuge</h2>
<p>Der Autor betont mehrfach, dass sein Buch keine IT-Lösungen auflisten wird. Sein Ansatz besteht nicht darin, zum x-ten Male den Einsatz von Software zu preisen, die agiles Projektmanagement unterstützt oder Plattformen vorzustellen, die den Wissens- und Ideenaustausch zwischen Mitarbeitern erleichtern. Digitalisierung ist für ihn in erster Linie nichts anderes als eine Transformation. Sie vollzieht sich besonders schnell, auch geschuldet dem schnellen Wandel der eingesetzten digitalen Instrumente, ändert aber nichts an den Naturgesetzen des Wirtschaftens. Am Ende geht es auch bei der Digitalisierung um den Kundennutzen.</p>
<h2>Veränderungsfähigkeit herstellen</h2>
<p>Auch wenn die Digitalisierung nicht die Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft außer Kraft setzt, ändert sie jedoch alles in Hinblick auf die Veränderungsfähigkeit eines Unternehmens. Hier liegt ein Schlüssel für den Erfolg, das Geschäftsmodell anzupassen oder neue Geschäftsmodelle zu schaffen, die zukunftsfähig sein werden. Und so will der Werkzeugkasten an dieser Stelle besonders unterstützen.</p>
<p>Im ersten Teil geht um den Einstieg in die Digitalisierung, den Entwurf eines Szenarios. Hier muss ein gemeinsames Verständnis von der Digitalisierung im Management erzielt werden, um rasch den Prozess anzustoßen. Danach gibt Stöger Hinweise auf die Entwicklung einer eigenen Agenda. Was wird das Leitbild sein, welchen Kundennutzen soll die Transformation bieten? Das sind die Leitfragen dieses Teils. Im Zentrum steht danach die Herausforderung, die Organisation produktiv zu machen. Schnittstellen müssen überprüft und verändert werden. Es gilt, Kostentreiber zu identifizieren und funktionale Änderungen durchzusetzen.</p>
<h2>Kompakte Darstellung für die schnelle Orientierung</h2>
<p>Um den Leser eine rasche Orientierung zu bieten, sind die Kapitel der einzelnen Teile stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Zunächst wird in die Thematik anhand einer Definition und von konkreten Zielen eingeführt. Dabei werden auch wichtige Schlüsselbegriffe vorgestellt. Danach folgt eine Darstellung des Nutzens für das Unternehmen und wie die Umsetzung erfolgen kann. Zum besseren Verständnis und als Arbeitshilfe wird zusätzlich ein Modell oder eine Checkliste mitgeliefert. So wird das kleine Büchlein zu einem Nachschlagewerk, Inspirationsquelle und Arbeitshilfe gleichermaßen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wer genug Einführungen über die Digitalisierung gelesen hat, und nun wissen will, wie man diese im Unternehmen verankert und umsetzt, greife zu diesem Buch. Es ist fundiert, komprimiert, praktisch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Roman Stöger: [amazon_textlink asin=&#8217;3791040081&#8242; text=&#8217;Toolbox Digitalisierung&#8217; template=&#8217;ProductLink&#8217; store=&#8217;manageme0e-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8217; link_id=&#8217;f701ed90-6fb2-11e7-87e0-e9f5c3dd5058&#8242;], Schäffer Poeschel, 2017</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/07/26/ein-werkzeugkasten-fuer-digitalisierung/">Ein Werkzeugkasten für Digitalisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Führung in digitalen Zeiten &#8211; Menschen bleiben Menschen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/03/14/fuehrung-in-digitalen-zeiten-menschen-bleiben-menschen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 10:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der technische Fortschritt der Digitalisierung besitzt ein rasantes Tempo. Verglichen damit ändern sich Menschen in ihrer Wahrnehmung, ihren Verhaltensweisen und ihrem Urteilsvermögen im Schneckentempo. Die Leitfrage der Autorin, ob wir das Internet bereits richtig verstanden <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/03/14/fuehrung-in-digitalen-zeiten-menschen-bleiben-menschen/" title="Führung in digitalen Zeiten &#8211; Menschen bleiben Menschen">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/03/14/fuehrung-in-digitalen-zeiten-menschen-bleiben-menschen/">Führung in digitalen Zeiten &#8211; Menschen bleiben Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-8654" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/03/digital-egal-211x300.jpg" alt="Digital ist egal" width="211" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/03/digital-egal-211x300.jpg 211w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/03/digital-egal-35x50.jpg 35w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2017/03/digital-egal.jpg 352w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" />Der technische Fortschritt der Digitalisierung besitzt ein rasantes Tempo. Verglichen damit ändern sich Menschen in ihrer Wahrnehmung, ihren Verhaltensweisen und ihrem Urteilsvermögen im Schneckentempo. Die Leitfrage der Autorin, ob wir das Internet bereits richtig verstanden haben, ist da durchaus berechtigt.</p>
<h2>Von Digital Natives und Digital Immigrants</h2>
<p>Barbara Liebermeister widmet sich in ihrem Buch einem Thema, das bereits einige Autoren beschäftigt hat. Den Unterschieden zwischen der Generation Y und ihren zumeist älteren Führungskräften und Kollegen. Bei ihrer Betrachtung legt sie aber den Schwerpunkt dankenswerterweise auf den Kern der Führung. Sie hält sich also weniger mit seitenweisen Charakterisierungen der Digital Natives auf. Stattdessen stehen die Digital Immigrants, also die Personen im Zentrum, die den Umgang mit dem Internet erst im Erwachsenenalter erlernt haben. Und die Mischung aus beiden Generationen sieht sie als Erfolgsgarant für ein Unternehmen.</p>
<h2>Erfrischend aus der Perspektive heutiger Führung geschrieben</h2>
<p>Zum Berufsalltag heutiger Führungskräfte gehört es ohne Zweifel, den Mitarbeitern Anweisungen und Informationen auf digitalem Wege zu geben. Statt eines Telefonats oder gar eines kurzen Besuchs am Arbeitsplatz des Mitarbeiters wird dann rasch eine E-Mail geschrieben oder gar der Messenger genutzt. Das unmittelbare Interagieren mit einer Maschine verstellt dann nicht selten den Blick dafür, dass man es auf der anderen Seite mit einem Menschen zu tun hat. Und das ist der eigentliche Kern ihres Buchs. Führung hat mit Menschen zu tun. Die Führungskraft führt Menschen, keine Maschinen.</p>
<h2>Ideengeber für das digitale Zeitalter</h2>
<p>Die Autorin ist sich des Dilemmas jeder Literatur für Führungskräfte durchaus bewusst. Gute Führung lässt sich ohne Zweifel erlernen, aber sie wird nicht gelehrt. Jeder Ratgeber, jedes Fachbuch oder jedes Seminar agiert auf einer Mikroebene (Tipps für das Mitarbeitergespräch, Aufbau von Zielvereinbarungen, richtiges Zuhören usw.). Aber die idealtypische Führungskraft oder den richtigen Weg zur perfekten Führungskraft gibt es nicht.</p>
<p>Was die Autorin überaus lesenswert versucht, ist Ideen und Impulse für den modernen Führungsalltag in digitalisierten Unternehmen zu liefern. Und so holt sie ihren Leser aus vielen, wahrscheinlich nur zu gut bekannten, Alltagssituationen ab. Ihr Buch ist kein Rezeptbuch, aber ein inspirierender Begleiter im Alltag, wenn es etwa Anregungen liefert, wie es gelingt, die eigene Authentizität auch in der digitalen Identität auf Profilseiten oder in sozialen Netzwerken aufzubauen. So vermittelt sie auch einprägsam, dass mitreißende und persönliche Kommunikation mit den Mitarbeitern nicht auf digitalem Weg funktionieren kann. Die Menschen bleiben eben Menschen. Die Führung entscheidet.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die moderne Führungskraft ist nach Ansicht der Autoren empathisch und authentisch. Und diese beiden Werte transportiert sie auch in ihrem eigenen Buch. Ein gut geschriebener und inspirierender Ideenlieferant für jede Führungskraft in der heutigen Zeit.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Barbara Liebermeister: Digital ist egal, Gabal, 2017</p>
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		<title>Kommunikation in digitalen Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 08:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing und Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmenskommunikation muss heute notwendigerweise digital sein. Journalisten, Multiplikatoren aber auch Kunden informieren sich in erster Linie über das Internet. Wie können Unternehmen in diesen Zeiten eine Strategie für eine integrierte Kommunikation entwickeln? Dieser Frage geht <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/01/09/kommunikation-digitalen-zeiten/" title="Kommunikation in digitalen Zeiten">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmenskommunikation muss heute notwendigerweise digital sein. Journalisten, Multiplikatoren aber auch Kunden informieren sich in erster Linie über das Internet. Wie können Unternehmen in diesen Zeiten eine Strategie für eine integrierte Kommunikation entwickeln? Dieser Frage geht Dominik Ruisinger in seinem Buch nach.</p>
<h2>Erfolgreiche Kommunikation hat sich nicht geändert</h2>
<p>Der Autor beginnt sein Buch mit einer wichtigen Aussage. Die Notwendigkeit zur Digitalisierung ist in den Köpfen des Managements präsent. Aber dennoch haben sich die grundlegenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunikation nicht geändert. Es geht also nicht darum, alles über Bord zu werfen, was in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet wurde, sondern an die modernen Gegebenheiten anzupassen. Deshalb spielen in diesem Buch weniger Social Media oder bestimmten Medien oder Plattformen eine Rolle. Das wäre auch nicht zielführend, da ja auch hier Moden herrschen. Es geht darum, die Kommunikation des Unternehmens mittels neuer Denkweisen und Werkzeugen anzupassen.</p>
<h2>Umfassender Leitfaden</h2>
<p>Das Buch versteht sich als umfassender Leitfaden. So beginnt der Verfasser zunächst mit den Grundlagen und widmet sich in den ersten beiden Kapiteln einer Bestandsaufnahme rund um die Digitalisierung und dem Stand der Transformation in der deutschen Wirtschaft. Erst danach richtet sich der Blick auf den Paradigmenwechsel in der Kommunikation, der sich insbesondere durch das Social Web ergeben hat. Unternehmen müssen sich dort aufhalten, wo die Nutzer sind, oder besser, die Adressaten für die vom Unternehmen ausgesendeten Botschaften. Nach dieser durchaus lesenswerten Bestandsaufnahme widmet sich Ruisinger den Wandlungsprozessen in Unternehmen, die notwendig sind. Danach beginnt der zweite Teil, der sich der Entwicklung der Strategie zuwendet.</p>
<h2>Strategieentwicklung am POST-Modell</h2>
<p>Die Entwicklung der Kommunikationsstrategie wird anhand eines der verständlichsten und einfach umsetzbaren Modelle, POST, erläutert. People, Objectives, Strategy und Technology fassen dessen einzelnen Bestandteile zusammen. Jeder der Aspekte wird anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Der zweite Teil des Buches versteht sich als reguläres Rezeptbuch. Die Zutaten und deren Einsatz werden umfassend erläutert. Wobei das Werk gerade auch von Beiträgen der anderen Fachautoren lebt, die Einblicke in Unternehmen wie TUI, Sage, der deutschen Sparkassenlandschaft oder auch der Deutschen Bahn liefern.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch von Dominik Ruisinger hat das Potenzial, ein Standardwerk zu werden. Praxisnah, anschaulich und sehr umfassen beschreibt er, wie eine moderne Kommunikationsstrategie heute entwickelt werden sollte.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Dominik Ruisinger: Die digitale Kommunikationsstrategie, Schäffer Poeschel, 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=17481E91D993143F40A0E7FE5BC77771.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Digitale+Kommunikationsstrategie&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Die digitale Kommunikationsstrategie&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Das Ende der Hierarchien durch den Game Change</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/09/27/das-ende-der-hierarchien-durch-den-game-change/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Spiel ändert sich, und mit ihm alle Regeln. So könnte das Buch von Pia Struck überschrieben sein. Denn alle Unternehmen sehen sich gewaltigen Veränderungen ausgesetzt, über Landes- und Branchengrenzen hinweg. Höchste Zeit also, um <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/09/27/das-ende-der-hierarchien-durch-den-game-change/" title="Das Ende der Hierarchien durch den Game Change">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8455" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/game-change-187x300.jpg" alt="game-change" width="187" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/game-change-187x300.jpg 187w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/game-change-768x1230.jpg 768w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/game-change-639x1024.jpg 639w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/game-change.jpg 1751w" sizes="(max-width: 187px) 100vw, 187px" />Das Spiel ändert sich, und mit ihm alle Regeln. So könnte das Buch von Pia Struck überschrieben sein. Denn alle Unternehmen sehen sich gewaltigen Veränderungen ausgesetzt, über Landes- und Branchengrenzen hinweg. Höchste Zeit also, um sich Gedanken über die Zukunftsfähigkeit zu machen.</p>
<h2>Es knackt und knirscht in der Konstruktion</h2>
<p>Der Mensch sei nicht per se gut und eigenmotiviert, oder unwillig und ungenau &#8211; es sind die Strukturen und die Kultur, die bestimmen, welche Seiten zum Vorschein kommen. Mit diesem schönen Satz geht die Autorin auf die inzwischen doch reichlich bekannten Statistiken ein, die ein Bild von wenig motivierten Mitarbeitern zeichnen. Der erste Teil ihres Buchs zeichnet die Einflussfaktoren, die heute auf Firmen einwirken. Ziel der Unternehmen müssen heute sein, nicht das Schicksal von Kodak zu teilen. Dem ehemaligen Weltmarktführer, der die Digitalisierung verschlief.</p>
<p>Vernetzung und Digitalisierung sind nicht die einzigen Einflüsse auf moderne Organisationen. Die Ansprüche der Generation Y, die Vernetzung von Kunden untereinander, der Mangel an Fachkräften oder auch Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen drücken auf tradierten Strukturen. Führung im Sinne disziplinarischer Kontrolle werde diesen Anforderungen nicht mehr gerecht.</p>
<h2>Vertrauen als zentraler Erfolgsfaktor</h2>
<p>Wer sich bereits intensiver mit der Digitalisierung oder Generation Y beschäftigt hat, wird in den ersten Kapiteln nichts Neues erfahren. Lohnenswert ist die Standortbestimmung für alle Leser, die sich noch nicht tiefer mit den aktuellen Herausforderungen auseinandergesetzt haben. Sie werden wahrscheinlich die Einschätzung der Autorin teilen, dass Unternehmen immer mehr in einer Vorderbühne und eine Hinterbühne zerfallen. Im vorderen Teil wird mit Powerpoint und modernen BWL-Methoden über Kennzahlen gestritten und Meetings abgehalten. Im hinteren Bereich aber die Methoden und der Arbeitsalltag in Frage gestellt.</p>
<p>Um aber den Wandel begegnen zu können, sind Unternehmen auf die Kreativität und Motivation ihrer Mitarbeiter angewiesen. Und hier setzt das Buch an. Pia Struck zeigt, wie Unternehmen sich neu definieren. Dabei kommt es auf den verbindenden Sinn und die Schaffung von gemeinsamen Werten an. Den tradierten Strukturen und Instrumenten setzt sie ihren 11 Schritte umfassenden Plan für &#8220;Empowerment&#8221; entgegen. Komprimiert und nachvollziehbar bietet die Autorin hier die Impulse, die einen Unternehmenswandel möglich machen. Und die Verfasserin liefert immer wieder Beispiele aus Unternehmen, die sich bereits erfolgreich gewandelt haben.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Game Change liefert Impulse und Gedanken für den Wandel eines Unternehmens, von hierarchisch besetzen Führungsstilen zur heute notwendigen eigenverantwortlichen Arbeit. Kenntnisreich und klug geschrieben, wenngleich das Buch sich etwas lang mit der Beschreibung der Grundlagen aufhält.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Pia Struck: Game Change, Gabal 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Pia+Struck+Game+Change&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Game Change&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Gründerstrategien für die dritte Welle &#8211; ein Veteran inspiriert</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/09/15/gruenderstrategien-fuer-die-dritte-welle-ein-veteran-inspiriert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 12:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of Things]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn jemand die Bezeichnung &#8220;Internet-Urgestein&#8221; zu Recht trägt, dann sicherlich Steve Case. Er hat mit seinem Dienst AOL Millionen Menschen den einfachen Weg ins Internet geebnet. Und zwischenzeitlich war sein Unternehmen so viele Milliarden Dollar <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/09/15/gruenderstrategien-fuer-die-dritte-welle-ein-veteran-inspiriert/" title="Gründerstrategien für die dritte Welle &#8211; ein Veteran inspiriert">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8435" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/dritte-welle-195x300.jpeg" alt="Case-die-dritte-welle" width="195" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/dritte-welle-195x300.jpeg 195w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/dritte-welle.jpeg 422w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" />Wenn jemand die Bezeichnung &#8220;Internet-Urgestein&#8221; zu Recht trägt, dann sicherlich Steve Case. Er hat mit seinem Dienst AOL Millionen Menschen den einfachen Weg ins Internet geebnet. Und zwischenzeitlich war sein Unternehmen so viele Milliarden Dollar wert, dass AOL der Seniorpartner bei der Fusion mit dem Time Warner Konzern war. Das ist längst Geschichte der Jahrtausendwende. Und nun verfasst Case; ja was eigentlich? Seine Memoiren? Nein, sondern ein inspirierendes Buch, voller Geschichten, aber auch Ideen.</p>
<h2>Rückschau und Vision gleichermaßen</h2>
<p>Der Mann hat viel erlebt und war mittendrin, in dem, was er die erste Welle nennt. Eine Entwicklung, die Mitte der 80er Jahre begann und bis Ende der 90er Jahre reicht. In dieser Zeit wurden die Grundlagen des Internets geschaffen, wie wir es heute kennen. Nicht die technische Vernetzung von Computern. Die gab es bereits vorher. Sondern die Entwicklung eines Netzwerks, in dem wir uns informieren, einkaufen, spielen oder auch nur den Kontakt untereinander halten. In dieser Zeit des Aufbaus ging es in erster Linie darum, den Menschen eine einfache Möglichkeit zu geben, überhaupt online gehen zu können.</p>
<p>Daran schließt sich die zweite Welle an. Die Professionalisierung des ganzen Geschäfts. Die Entwicklung der Suchmaschinen als Gatekeeper zu Informationen und Inhalten.</p>
<p>Der Autor hat diese Zeit nicht nur erlebt, sondern aktiv mitgestaltet. Und so hält er naturgemäß auch sehr unterhaltsame Rückschau auf die jüngere technologische Vergangenheit. Doch Case sieht uns am Beginn einer dritten Welle, die gerade Start-ups faszinierende neue Chancen eröffnet.</p>
<h2>Die dritte Welle &#8211; die Vernetzung von allem mit allem</h2>
<p>Diese dritte Welle &#8211; sie basiert auf der Vernetzung von allem mit allem. Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es ist stets verfügbar und vernetzt uns mit Freunden und Bekannten. Es stellt aber auch Verbindung zwischen verschiedenen Geräten her. Die Vision des Kühlschranks, der Produkte automatisch nachbestellt, ist schon längst keine Vision mehr. Und diese neue Form der Vernetzung eröffnet unzählige Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle und neues Unternehmertun. Und das ist die Mission des Steve Case. Führungskräften und Managern die Augen zu öffnen, welche Chancen Vernetzung und Digitalisierung bieten. Er zeigt Branchen, die sich nachhaltig verändern werden, wie das Gesundheitswesen, das Bildungssystem oder auch Lebensmittelindustrie. Und Case bietet Orientierung, wie sich mit disruptiven Tendenzen und Geschäftsmodellen umgehen lässt. Das alles in flotter Schreibe (ein Dank an die Übersetzer) und mit der langjährigen Expertise eines erfahrenen Internet-Managers.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die dritte Welle ist ein inspirierendes Buch für Manager und Unternehmer. Es bietet Orientierung in der neuen Welt der umfassenden Digitalisierung. Und gut geschrieben ist es außerdem.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Steve Case: Die dritte Welle, Plassen, 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Case+die+dritte+Welle&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Die dritte Welle&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/09/15/gruenderstrategien-fuer-die-dritte-welle-ein-veteran-inspiriert/">Gründerstrategien für die dritte Welle &#8211; ein Veteran inspiriert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Braucht Deutschland ein Silicon Valley? Deutschland digital</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/09/05/braucht-deutschland-ein-silicon-valley-deutschland-digital/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2016 07:39:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das im sonnigen Kalifornien gelegene Silicon Valley gilt gemeinhin als eine Art Heiliger Gral der Digitalisierung. Junge, kreative Menschen arbeiten hier rund um die Uhr an disruptiven Geschäftsmodellen, die das Leben der Menschen rund um <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/09/05/braucht-deutschland-ein-silicon-valley-deutschland-digital/" title="Braucht Deutschland ein Silicon Valley? Deutschland digital">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/09/05/braucht-deutschland-ein-silicon-valley-deutschland-digital/">Braucht Deutschland ein Silicon Valley? Deutschland digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8415" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/deutschland-digital-188x300.jpg" alt="Deutschland-digital" width="188" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/deutschland-digital-188x300.jpg 188w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/09/deutschland-digital.jpg 407w" sizes="auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px" />Das im sonnigen Kalifornien gelegene Silicon Valley gilt gemeinhin als eine Art Heiliger Gral der Digitalisierung. Junge, kreative Menschen arbeiten hier rund um die Uhr an disruptiven Geschäftsmodellen, die das Leben der Menschen rund um den Globus verändern. Und Deutschland? Der deutsche Michel hat die Digitalisierung schlicht im Dunst von Bürokratie und zu geringen Investitionen in moderne Infrastrukturen verschlafen. Ob Autoindustrie, Banken, Versicherungen oder Pharmaindustrie: Deutschland scheint im Rennen gegen das Silicon Valley hoffnungslos zurückzuliegen.</p>
<h2>Deutschland hat Chancen in der zweiten Runde</h2>
<p>Ja, die erste Runde im digitalen Wettstreit hat Deutschland verloren. Zu diesem Schluss kommt auch das Autorenduo Marc Beise und Ulrich Schäfer. Sie warnen aber eindringlich davor, zu resignieren. Die beiden haben ebenfalls das Valley bereist und dabei bemerkt, wie schnell sich dort die Perspektiven verschieben. Denn das Silicon Valley sei nicht nur besonders innovativ, sondern auch einzigartig &#8220;in seinem Hang, sich selbst als Mittelpunkt der Welt zu sehen&#8221;. Und das verstelle den Blick auf die Realitäten.</p>
<h2>Plädoyer für einen eigenen Weg Deutschlands in die digitale Welt</h2>
<p>Die Autoren kommen bereits auf den ersten Seiten zu dem Schluss, dass es für Deutschland nicht (mehr) möglich sein wird, das Silicon Valley nachzubauen oder die Internetgiganten wie Salesforce, Google oder Facebook mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Aber es wird möglich sein, einen eigenen Weg in der Digitalisierung zu gehen und sich einen sicheren Platz in der globalen Wirtschaft zu schaffen. Dazu müsse man sich aber auf die Stärken besinnen, die die deutsche Wirtschaft groß gemacht haben. Präzision, Perfektion, Verlässlichkeit und Genauigkeiten. Und hier sehen sie besonders den Mittelstand gefragt.</p>
<h2>Ideen, wie Deutschland der Wandel gelingt</h2>
<p>Damit starten die beiden Autoren nicht nur eine Reise zu bekannten und weniger bekannten Unternehmen und deren Gründern. Sie halten auch immer inne und analysieren die aktuelle Situation am Wirtschaftsstandort Deutschland. Eine ihrer Stationen ist etwa Augsburg, wo die Firma Kuka ihren Sitz hat. Denn wenn ein Tesla mit Hilfe von Robotern gefertigt wird, dann kommen Modell des Herstellers aus Augsburg zum Einsatz. Von einem Hersteller, der wie ein Start-up geführt wird.</p>
<p>Genau hier sehen die Autoren einen der Schlüssel für eine wichtige Rolle Deutschlands im Zeitalter der Digitalisierung. Mag der Kampf gegen Airbnb, Uber oder Netflix auch verloren sein, kann Deutschland eine wichtige Rolle beim industriellen Internet finden. Bei der Vernetzung aller Dinge mit allem anderen. Das Internet der Dinge ist offen, auch für Deutschland.</p>
<p>Vom Silicon Valley lernen, heißt auch, viele Dinge anders zu sehen und anders zu machen. In dem flott geschriebenen, eher an eine Reportage erinnernden Buch, lernt der Leser, was Firmen wie Salesforce oder eben auch Netflix anders machen. Gerade in Hinblick auf Mitarbeiterführung, Arbeitszufriedenheit, Innovation und Motivation.</p>
<h2>Zwölf-Punkte-Plan</h2>
<p>Nach Besuchen in den Gründerhochburgen Berlin und München (bedauerlicherweise wird nicht auf die florierende Start-up-Kultur in Hamburg eingegangen) und durchaus kritischen Tönen zum dringend notwendigen Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland, stellen die Autoren einen eigenen 12-Punkt-Plan vor. Mutmachend und motivierend gleichermaßen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Buch zur rechten Zeit. Den Autoren gelingt es, mitreißend und zum Nachdenken anregend, nicht in ein kritikloses Jubilieren über das Silicon Valley zu verfallen. Stattdessen zeigen sie einen erfolgversprechenden eigenen Weg für Deutschlands Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung auf.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Marc Beise und Ulrich Schäfer: Deutschland digital, campus 2016.</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Marc+Beise+Deutschland+digital&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Deutschland digital&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/09/05/braucht-deutschland-ein-silicon-valley-deutschland-digital/">Braucht Deutschland ein Silicon Valley? Deutschland digital</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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