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	<title>Anders arbeiten Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Anders arbeiten Archive - Management-Journal</title>
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		<title>So bauen Sie ein profitables Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 09:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Businesspraxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was das Buch von Business-Stratege Philip Semmelroth leistet, zeigen eindrucksvoll gleich zwei Sätze: „Ich bin selbstständig, ich arbeite also ständig und selbst“. Dieses, die eigene Überlastung verklärende, Zitat vieler Selbstständiger hat vermutlich jeder schon einmal <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/09/16/so-bauen-sie-ein-profitables-unternehmen/" title="So bauen Sie ein profitables Unternehmen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was das Buch von Business-Stratege Philip Semmelroth leistet, zeigen eindrucksvoll gleich zwei Sätze: „Ich bin selbstständig, ich arbeite also ständig und selbst“. Dieses, die eigene Überlastung verklärende, Zitat vieler Selbstständiger hat vermutlich jeder schon einmal gehört oder gelesen. Dem stellt der Autor einen anderen Satz gegenüber: „Erst wenn der Alltag ohne Sie läuft, sind Sie wirklich Unternehmer“. Es geht ihm um das Verlassen des Hamsterrads und dem Ende der Selbstausbeutung vieler Einzelunternehmer, denen am Monatsende oft weniger übrig bleibt, als das Einkommen Festangestellter mit vergleichbarer Qualifikation.</p>
<h2>Hindernisse auf dem Weg zum profitablen Unternehmen</h2>
<p>Oft versuchen Unternehmerinnen und Unternehmer einfach noch mehr und härter zu arbeiten, um mehr Umsätze zu erwirtschaften. Sie identifizieren sich stark mit ihrer Firma und betrachten Sie als ihr „Baby“. Doch genau das ist aus Sicht von Semmelroth der falsche Ansatz. Es geht nicht darum, dass sich Unternehmer und Selbstständige nicht mit dem identifizieren sollen, was sie tun. Aber die zu starke emotionale Bindung begünstigt eben falsches Verhalten. Besser sei es, bereits bei der Gründung über eine mögliche Exit-Strategie, also den gewinnbringenden Verkauf der Firma, nachzudenken.</p>
<p>Die zu starre Haltung und der zu persönliche Bezug zum eigenen Unternehmen erweisen sich langfristig oft als lähmend, weil etwa zu nachlässig beim Controlling gearbeitet wird. Die eigene Aufopferung übersieht dann Misserfolge und führt zu viel Geduld bei Projekten oder Ideen, die ganz offensichtlich nicht funktionieren.</p>
<h2>Wechsel der Perspektive</h2>
<p>Semmelroth rät den Leserinnen und Lesern, eine andere Perspektive einzunehmen, wenn es um die Bewertung des eigenen Unternehmens geht. Sie sollten sich die Frage stellen, worauf Investoren eigentlich achten, wenn sie eine Firma bewerten.</p>
<p>Unter dieser Prämisse begleitet er die Leserinnen und Leser und weist ihnen den Weg, Profitbremsen in ihrem Unternehmen zu identifizieren und Profitbeschleuniger zu etablieren. Er richtet seinen Blick auf das Produktangebot, Marketing, Verkaufsstrategien, Prozesse, Controlling und nicht zuletzt auch die Führung. Seine Impulse sind zweifellos nicht immer bequem, aber praxiserprobt. Am Ende winkt das Ziel, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein überaus nützliches Buch, das, angereichert mit vielen weiterführenden Literaturhinweisen, wichtige Impulse setzt und Unternehmer:innen hilft, den Weg zu mehr Erfolg mit „weniger Hamsterrad“ zu finden.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Aktiv Vater sein und Karriere machen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/09/12/aktiv-vater-sein-und-karriere-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 07:47:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Job und Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Vater dreier Kinder, der über viele Jahre in verschiedenen Führungsrollen in Unternehmen tätig war, hätte ich mir das Buch „Working Dad“ von Roman Gaida schon seinerzeit gewünscht. Und sei es nur, um zu erkennen, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/09/12/aktiv-vater-sein-und-karriere-machen/" title="Aktiv Vater sein und Karriere machen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Vater dreier Kinder, der über viele Jahre in verschiedenen Führungsrollen in Unternehmen tätig war, hätte ich mir das Buch „Working Dad“ von Roman Gaida schon seinerzeit gewünscht. Und sei es nur, um zu erkennen, dass man nicht allein vor der Aufgabe steht, Familie und den damit verbundenen Wunsch nach einer aktiven Vaterrolle und die Karriere unter einen Hut zu bringen. Gaida ist Vater von Zwillingen und kennt die vielen Herausforderungen und Hindernisse auf diesem Weg. Wer seine Vaterrolle aktiv ausfüllen will, dabei seine Karriere aber weiter verfolgen möchte, muss einiges bewältigen. Wenn er nicht auf das klassische Modell zurückgreifen mag, wo der Lebenspartner die Care-Arbeit übernimmt.</p>
<h2>Die meisten Ratgeber wenden sich nicht an Väter</h2>
<p>Dass Männer auch Väter werden können und sich auch aktiv in dieser Rolle bewegen wollen, ist ein Umstand, den Bücher zur Karriereplanung, Zeitmanagement und Führungsmodelle schlicht aussparen. Dabei werden heute die wenigsten Männer rein zufällig Vater. Das mit viel Empathie aus der Lebenserfahrung seines Autors geschriebene Buch ist hier eine echte Bereicherung des Buchmarkts.</p>
<p>Es widmet sich sowohl der aktiven Karriereplanung als auch den Gründen für die (angebliche) Unvereinbarkeit von Vaterdasein und Karriere. Wobei einige dieser Hindernisse auch selbst gemacht sind, wenn zu großer Ehrgeiz und das Gefühl, unentbehrlich zu sein, den eigenen Wünschen entgegenstehen. Aber auch das in Unternehmen herrschende Umfeld erleichtert oft die Vereinbarkeit von Familie und Karriere nicht gerade – die politischen Rahmenbedingungen auch nicht.</p>
<h2>Vaterrolle und Karriere unter verschiedenen Perspektiven</h2>
<p>Gaida postuliert in seinem Buch nicht seinen Werdegang als den allein möglichen. Stattdessen liefert er Impulse und stellt die richtigen Fragen, damit seine Leser ihren eigenen Weg finden, um aktive Väter sein zu können, aber weiter an ihrer Karriere arbeiten können.</p>
<p>Dieses Thema betrachtet er unter verschiedenen Blickwinkeln. Von Tipps, Karriere als Vater zu machen, indem man(n) anders arbeitet und andere Prioritäten setzt, über die Fragen, die sich aus der Elternzeit ergeben können. Und er zeigt auch Wege auf, wie Unternehmen tatsächlich familienfreundlich werden können, um es Vätern auch zu erlauben, ihre Rolle zu übernehmen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein tolles, lesenswertes Buch, das viele nützliche Tipps liefert, aber vor allem auch Mut macht, aktiver Vater zu sein und weiter den Erfolg im Beruf zu suchen und zu finden.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Führung und Management im Zeitalter von Homeoffice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 08:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Remote Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der Lehren aus der Pandemie lautet ohne Zweifel, dass die Corona-Krise in vielen Bereichen unseres Lebens Entwicklungen beschleunigt hat, die bereits vorher erkennbar waren. Ein Beispiel ist die Verlagerung des Einkaufs in Richtung Online-Handel, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/09/17/fuehrung-und-management-im-zeitalter-von-homeoffice/" title="Führung und Management im Zeitalter von Homeoffice">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Lehren aus der Pandemie lautet ohne Zweifel, dass die Corona-Krise in vielen Bereichen unseres Lebens Entwicklungen beschleunigt hat, die bereits vorher erkennbar waren. Ein Beispiel ist die Verlagerung des Einkaufs in Richtung Online-Handel, die nicht umkehrbar erscheint. Und die „virtuelle Distanz“ gehört ebenfalls dazu. Den Begriff haben die beiden Autoren Karen Sobel Lojeski und Richard R. Reilly erstmals vor 15 Jahren in die Diskussion eingeführt. Mit „Die Macht der virtuellen Distanz“ wollen sie nicht nur eine Bestandsaufnahme liefern, sondern zeigen, wie diese Entwicklung in Führung und Management genutzt werden kann.</p>
<h2>Virtuelle Distanz?</h2>
<p>Was verstehen die Autoren darunter? Ein Beispiel liefern sie bereits in der Einleitung ihres Buches: Eine Runde von Menschen, die gemeinsam in einem Restaurant sitzen, dort aber (vorwiegend) auf ihre Smartphones schauen und sich sogar Nachrichten schicken, obwohl sie gemeinsam an einem Tisch sitzen. Eine Erfahrung, die wohl inzwischen die meisten auch bereits in ihrem Alltag gemacht haben. Die beiden Autoren sind der Überzeugung, was sie auch mit vielen Beispielen belegen, dass diese Form der Distanziertheit Veränderungen im Miteinander mit sich bringt. Was gerade auch Auswirkungen auf das gemeinsame Arbeiten und damit die Führung hat.</p>
<p>Die virtuelle Distanz umfasst aus Sicht der Autoren drei wesentliche Komponenten. Während die physische Distanz wohl nicht erklärt werden muss, liegen die beiden anderen Komponenten nicht so ganz auf der Hand. Die „operative Distanz“ umfasst Probleme, die sich innerhalb der Kommunikation ergeben. Sie ist beispielsweise dadurch gekennzeichnet, dass sich die Mitarbeitenden weniger untereinander verbunden fühlen, ob sie technisch miteinander in Verbindung bleiben. Die „Affinitätsdistanz“ blockiert schließlich den Aufbau von tieferen Beziehungen im Lauf der Zeit.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Untersuchungen haben die Autoren herausgefunden (und belegen dies auch mit Statistiken und Fallstudien), dass ein Anwachsen der virtuellen Distanz die Ergebnisse eines Unternehmens negativ beeinflusst. Dabei hat die zuletzt genannte Affinitätsdistanz den stärksten Einfluss.</p>
<h2>Nicht einfach so weiter</h2>
<p>Dieses Buch führt in die Diskussion der Arbeitswelt der Zukunft eine neue Perspektive ein, was es so wertvoll für alle Führungskräfte und Unternehmer:innen macht. Zwar gibt es auf der einen Seite den Wunsch der Mitarbeitenden nach mehr selbstbestimmter Arbeit und auch einen stärkeren Anteil von Arbeit in den eigenen vier Wänden. Die Autoren zeigen aber eindrucksvoll, dass bei der Einführung von „Remote Work“ eben nicht nur Technik und die Kostenseite eine Rolle spielen. Wer umfassend die Auswirkungen auf ein Unternehmen betrachten will, sollte dieses Buch lesen. Denn aus Sicht der Neurowissenschaften führt die Zunahme der „virtuellen Distanz“ zu negativen Ergebnissen. Es sei denn, Führung und damit auch ein Teil der Unternehmenskultur ändert sich.</p>
<p>Diesen neuen Ansatz der Führung nennen die Autoren „seelenbasierte Führung“, deren wesentliche Elemente sie im letzten Teil des Buches vorstellen. Unter Beachtung der Prinzipien, können Führungskräfte die negative Wirkung der virtuellen Distanz aufheben und somit sogar zu einem Wettbewerbsvorteil ummünzen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wissenschaftlich fundiert beschreiben die beiden Autoren mit der „virtuellen Distanz“ ein Phänomen, das in den Gedanken von Führungskräften eine eher geringe Rolle spielt. Angesichts der negativen Auswirkungen, die es auf ein Unternehmen haben kann, muss sich Führung ändern, um tatsächlichen Nutzen aus digitalisierten Formen der Zusammenarbeit zu ziehen. Wie dies funktionieren kann, beschreibt dieses Buch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Ideen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/06/21/ideen-fuer-die-herausforderungen-des-21-jahrhunderts/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2021 11:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenkbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das von Steffi Burkhart herausgegebene Buch “Be Water, my Friend” kommt wie der berühmte Wolf im Schafspelz daher. Denn der aufwändig gestaltete Titel wirkt auf den ersten Blick wie ein repräsentatives Geschenkbuch. Verschenken können Sie <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/06/21/ideen-fuer-die-herausforderungen-des-21-jahrhunderts/" title="Ideen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2"><span class="s1">Das von Steffi Burkhart herausgegebene Buch “Be Water, my Friend” kommt wie der berühmte Wolf im Schafspelz daher. Denn der aufwändig gestaltete Titel wirkt auf den ersten Blick wie ein repräsentatives Geschenkbuch. Verschenken können Sie es natürlich auch, aber Sie sollten es aber vorher lesen – dann geben sie es wahrscheinlich ohnehin nicht mehr her.</span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Inspirationen und Anregungen für die Herausforderungen des Jahrhunderts</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Bücher von Steffi Burkhart haben uns an dieser Stelle bereits häufiger beschäftigt. In den vergangenen Jahren hat sie sich fest als Vordenkerin zu den Belangen der Generation Y, zu der sie selbst gehört, etabliert. In diesem Band versammelt sie 28 Aufsätze, die sich mit den Herausforderungen dieses Jahrhunderts beschäftigen. Darin lässt sie bekannte und weniger bekannte Experten zu Wort kommen. Aufsätze haben u.a. Matthias Horx, Nina Ruge und Gunter Dueck beigesteuert.</span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Leben, Gesellschaft, Wirtschaft – alles ist im Fluss</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Dem Buch vorangestellt ist ein Zitat von Bruce Lee, dem auch der Titel des Werkes entnommen ist. Diesen sollten die Leser aber nicht allzu wörtlich nehmen. Im Kern geht es um die Metapher, dass unser Denken im Fluss ist: Gedanken verändern sich. Annahmen, die heute noch gültig sind, müssen es morgen schon nicht mehr sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Wir alle erleben gerade tiefgreifende Veränderungen: im Wirtschaft- und Arbeitsleben, gesellschaftlich und auch in unserer direkten Umwelt. Dabei spielten globale Tendenzen wie die Digitalisierung und Vernetzung eine wichtige Rolle, aber eben nicht nur.<span class="Apple-converted-space"> </span></span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Und so geht es in diesem Buch um Werte, Führung und Arbeitsorganisation, gesellschaftliche Herausforderungen: Um die Zukunft in einer nicht vorhersehbaren Welt. Und zu diesem Thema haben alle Autoren des Buchs viel zu sagen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das auffällig gestaltete Buch lädt zum Nach- und Weiterdenken an. Für alle, die Impulse suchen und wissen möchten, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Stephan Lamprecht</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/06/21/ideen-fuer-die-herausforderungen-des-21-jahrhunderts/">Ideen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>Erfolg ist ein Mannschaftssport</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 10:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Holokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/" title="Erfolg ist ein Mannschaftssport">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Untertitel des neuen Werks von Erfolgsautorin und Unternehmerin Stephanie Borgert führt etwas in die Irre. Ein „Playbook für mehr Selbstorganisation in Unternehmen“ soll es sein. Playbooks kommen aus dem US-Sport und verraten eigentlich Spielzüge und Erfolgsstrategien, sind also eher mit Rezeptbüchern vergleichbar. Doch genau das will die Autorin, die zuletzt mit dem auch hier stark besprochenen „Unkompliziert“ überzeugen konnte, nicht liefern.</p>
<p>Ihrer Beobachtung im Vorwort ist schwer zu widersprechen. Denn tatsächlich dürfte es inzwischen mehr als genügend Ratgeber und Anleitungen zu Methoden wie Scrum, Agilität und neuen Formen der Zusammenarbeit geben. Und doch sind viele Unternehmen in dieser Hinsicht längst nicht dort, wo sie stehen könnten.</p>
<h2>Der berühmte zweite Schritt</h2>
<p>Und das liegt häufig darin, dass sich die Organisationen wacker bemühen, zu mehr Selbstorganisation wie Holokratien zu gelangen und auch die ihnen gebotenen Rezepte umsetzen. Aber dennoch mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind. Für Stephanie Borgert liegen die Gründe auf der Hand. Denn neue Techniken und Organisationsformen einzuüben und umzusetzen, ist wenig sinnvoll, wenn die Beteiligten noch alten Denkmustern nachhängen. Eine solche Transformation kann nur halbherzig und oberflächlich sein. Authentizität sieht anders aus. Es ist die Sache mit dem zweiten Schritt, der zu früh gemacht wurde.</p>
<h2>Ein Buch zur Inspiration und zum Nachdenken über das Denken</h2>
<p>Wenn es nun kein „Playbook“ ist, was ist Stephanie Borgert gelungen? Ein flott geschriebenes, liebevoll und teilweise witzig illustriertes Buch, das noch einmal die Grundlagen auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation und Teamarbeit in Unternehmen beschreibt. Dabei helfen ihr natürlich die Fehler, die ihr im Berateralltag in anderen Firmen begegnet sind, um ganz gezielt Missverständnisse und veraltete Denkweisen zu analysieren.</p>
<p>Sie schärft Begriffe, stellt Theorien und Methodiken in Gesamtzusammenhänge und schreibt praxisnah und klar verständlich. Und sie dringt auf diese Weise immer tiefer in den Wesenskern von mehr Selbstorganisation vor. Nur, wenn verstanden wird, wie Teams „funktionieren“, also wie Menschen als soziale Wesen miteinander interagieren, kann das große Ziel gelingen. Und das bedeutet auch, dass über Konflikte von der Entstehung bis zur Lösung nachgedacht wird und alle Beteiligten begreifen, wie der Mensch zu Entscheidungen gelangt.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wie schon bei ihrem letzten Werk gelingt Stephanie Borgert der große Wurf, mit einfachen Worten kenntnisreich und verständlich Zusammenhänge zu erklären. Als Einstieg vor der Lektüre der zahllosen Ratgeber oder zum besseren Verständnis solcher Werke bestens geeignet.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/04/29/erfolg-ist-ein-mannschaftssport/">Erfolg ist ein Mannschaftssport</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<title>8 Prinzipien für neues Arbeiten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2021/02/21/8-prinzipien-fuer-neues-arbeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 11:56:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Besser arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agil, innovativ und digitalisiert sollen die Unternehmen heute sein. Teams finden gemeinsam kreative Lösungen und schaffen tolle neue Produkte und Lösungen für die Kundinnen und Kunden. Das ist ohne jede Frage ein erstrebenswertes Ziel und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/02/21/8-prinzipien-fuer-neues-arbeiten/" title="8 Prinzipien für neues Arbeiten">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2021/02/21/8-prinzipien-fuer-neues-arbeiten/">8 Prinzipien für neues Arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Agil, innovativ und digitalisiert sollen die Unternehmen heute sein. Teams finden gemeinsam kreative Lösungen und schaffen tolle neue Produkte und Lösungen für die Kundinnen und Kunden. Das ist ohne jede Frage ein erstrebenswertes Ziel und Leitbild. Nur sieht das längst nicht in jedem Unternehmen so aus. Das liegt darin, dass die Strukturen in den Firmen und in unserem Bildungswesen Kreativität regelrecht abschnüren. Die Mitarbeitenden sind „gefesselt“, wie es Silke Luinstra in ihrem Buch beschreibt. Als Impuls zum Nachdenken legt Sie mit „Lebendigkeit entfesseln“ ihre Prinzipien für ein neues Arbeiten in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft vor. Regel und Konformität bestimmen nach wie vor unser Leben</p>
<p>Wenn über die Mitarbeitenden in einem Unternehmen berichtet wird, ist häufig von „abhängig Beschäftigten“ die Rede. Ein Begriff, der nicht nur der Autorin zu denken geben sollte. Denn wer abhängig ist, ist gebunden. Er ist gefesselt an die Institution, in der er „beschäftigt“ ist. Beschäftigen kann sich jeder: Über das tatsächliche Ergebnis sagt dies nichts aus. Und so beginnt das lesenswerte und mitreißend geschriebene Buch zunächst mit einer Bestandsaufnahme unseres Alltags. Und der ist von festen Regeln und der Belohnung von Konformität geprägt. Was bereits in der Schule beginnt. Belohnt wird der, der sich am besten an die Regeln und Anforderungen der festen Lehrpläne hält. Und im Beruf? Bestimmen Regularien und Bürokratie das Leben der Mitarbeitenden. Keine besonders günstigen Grundlagen für die Entfaltung von Kreativität oder der Identifikation mit dem, was nicht Beschäftigung, sondern produktive und erfüllende Arbeit sein sollte.</p>
<h2>Die Fesseln abstreifen</h2>
<p>Geht es nach der Autorin, muss das alles aber nicht sein. Im zweiten Teil ihres Buches stellt sie der Ausgangssituation ihre Ideen für die „Entfesselung“ gegenüber. Logisch, nachvollziehbar, vorzüglich geschrieben und mit viel Elan breitet sie acht Prinzipien für „Neues Arbeiten“ aus. Dabei gibt es immer wieder wunderbar formulierte Einsichten, denen der Leser einfach nur zustimmen kann. „Wir gehen davon aus, das die Realität unseren Plänen folgt. Tut sie aber nicht“.</p>
<p>In ihrem mitreißenden Plädoyer wendet sie sich auch direkt an das Führungspersonal in den Unternehmen. Sie erinnert daran, dass Führung nur dann funktioniert, wenn es Menschen gibt, die ihr folgen. Elegant und mit wirklich vielen guten Beispielen zeigt dieses Buch einen alternativen Weg, der das Potenzial zu mehr Kreativität und Identifikation mit dem eigenen Tun bietet.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Über 250 Seiten pure Inspiration und Anregung. Ein Buch, dem viele mutige Leser zu wünschen sind. Denn eine Portion Mut gehört auch dazu, sich gegen etablierte Mechanismen und Abläufe zu stellen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Bessere Entscheidungen mit langsameren Denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 13:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Räder in Wirtschaft und Gesellschaft scheinen sich immer schneller zu drehen. Begriffe wie Agilität oder Time-to-Market beherrschen das Denken von Managern und Führungskräften. Dahinter steht die Sorge, dass es in erster Linie auf die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2021/01/27/bessere-entscheidungen-mit-langsameren-denken/" title="Bessere Entscheidungen mit langsameren Denken">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Räder in Wirtschaft und Gesellschaft scheinen sich immer schneller zu drehen. Begriffe wie Agilität oder Time-to-Market beherrschen das Denken von Managern und Führungskräften. Dahinter steht die Sorge, dass es in erster Linie auf die Geschwindigkeit ankommt. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ ist ein geflügeltes Wort. Das Treffen von schnellen Entscheidungen gehört zu unserem Leben. Und es wohnt auch unserer biologischen Veranlagung inne. Denn auf der Jagd nach Beute mussten unsere Vorfahren blitzschnell Entscheidungen treffen. Da erscheint ein Arbeitsbuch, das für ein langsames Nachdenken wirbt, ungewöhnlich.</p>
<h2>Wir treffen schnell Entscheidungen – das muss nicht gut sein</h2>
<p>Auf Basis unserer Erfahrungen sind wir in der Lage, schnell Entscheidungen zu treffen. Dabei wirkt unsere Wahrnehmung wie ein Filter, die Informationen blitzschnell in wichtig oder unwichtig unterscheidet. Das funktioniert auch sehr gut auf uns bekannten Terrain. Denken Sie nur einmal ans Auto- oder Radfahren. Niemand muss bewusst darüber nachdenken, in welche Richtung gesteuert werden muss. Potenzielle Gefahren werden erkannt und wir reagieren.</p>
<p>Kurzum: Unser mentales Filter- und Erfahrungssystem ist optimal für Dinge, die wir bereits kennen. Das bedeutet aber letztlich, dass dieses System dort eher hinderlich ist, wenn es auf unbekanntes Terrain ausgeweitet wird. Wenn wir also in einer volatilen und wenig vorhersagbaren Umwelt schnelle Entscheidungen treffen, müssen dies nicht unsere besten sein.</p>
<h2>Glaub nicht alles, was Du denkst</h2>
<p>Genau dies ist der Ansatz von Karen Schmidt und Frank Habermann in ihrem Buch „Hey, nicht so schnell“ aus dem Gabal-Verlag. Es ist ein Arbeitsbuch, das zu langsamen Denken animiert und somit den Leser auf dem Weg zu guten Entscheidungen begleitet. Dass es dem Autoren-Duo gerade auf das Mitmachen ankommt, zeigt bereits die Gestaltung. Denn das Buch wird im Querformat aufgelegt. Das bietet viel Platz für die liebevolle, teilweise sehr witzige und ironische Gestaltung. Dies beginnt bereits mit dem „Benutzungshinweis“ auf der dritten Seite. „Die Wirksamkeit der vorgestellten Konzepte ist stark eingeschränkt, falls sie zuerst an sich und ihre Karriere denken“.</p>
<p>Na, ganz so schlimm, wird es schon nicht werden. Denn wer das Buch für sich annimmt und aktiv über die gestellten Fragen nachdenkt und sich inspirieren lässt, wird gründlich fundierte Entscheidungen treffen. Auf lange Sicht dürften einfach die Manager die Nase vorn haben, die gute Entscheidungen getroffen haben. Und das soll der Karriere ja nicht gerade entgegenstehen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wer beim ersten Griff vielleicht noch gezweifelt hat, wird am Ende überzeugt sein. Denn das anregende und inspirierende Arbeitsbuch ist kein Werk, das sich nur dem eigenen Ich widmet. Anleitungen, Techniken und Übungen sind gerade auch für die Arbeit in Gruppen geeignet. Damit Organisationen gute Entscheidungen treffen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Führung zukunftsfähig gestalten – mit Haltung!</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/02/10/fuehrung-zukunftsfaehig-gestalten-mit-haltung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 12:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wollte es sich der Rezensent besonders leicht machen, wäre seine Aufgabe bereits mit einem Satz erfüllt: Kaufen Sie das sensationelle Buch „Haltung entscheidet“ von Martin Permantier. Und so wird auch das Fazit dieser Rezension lauten, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/02/10/fuehrung-zukunftsfaehig-gestalten-mit-haltung/" title="Führung zukunftsfähig gestalten – mit Haltung!">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wollte es sich der Rezensent besonders leicht machen, wäre seine Aufgabe bereits mit einem Satz erfüllt: Kaufen Sie das sensationelle Buch „Haltung entscheidet“ von Martin Permantier. Und so wird auch das Fazit dieser Rezension lauten, denn dieses Buch ist in der Tat ein großer Wurf. Inhaltlich und gestalterisch.</p>
<h2>Ein schwieriges Thema inspirierend dargeboten</h2>
<p>Martin Permantier widmet sich in seinem Buch der Haltung eines Menschen, also etwas, das in uns liegt und für das Auge unsichtbar ist. Es scheint fast, als habe der Verlag hier einen optischen Gegenpol setzen wollen, den das bei Vahlen veröffentlichte Werk werden die Leser dank des schönen haptischen Eindrucks, den der Leineneinband bereitet, gern in die Hand nehmen. Dafür, dass die Leser es mehrmals in die Hand nehmen werden, sorgt indes der spannende Inhalt, der mit viel Liebe zum Detail in Form gebracht wurde. Ein übersichtlich gestaltetes Layout, zahlreiche Zitate, die sofort ins Auge springen, und viele Illustrationen verraten schon beim ersten Durchblättern, dass es bei diesem Wirtschaftsbuch nicht um die schnelle Vermittlung von Rezepten geht, sondern um Inspiration. Um Arbeit, am eigenen Inneren, um das Überprüfen eigener Standpunkte.</p>
<h2>Komplexe Zusammenhänge bildhaft erklärt</h2>
<p>Digitalisierung und die demographischen Veränderungen zeigen immer stärker, dass alte Denkmuster nicht mehr greifen. Neue Denkweisen sind gefragt, um mit den Veränderungen umzugehen. Diese neuen Denkweisen beginnen aber mit unserer inneren Haltung. Eine Unternehmenskultur lässt sich eben nicht einfach mit Hilfe einige kluger Rezepte installieren. Sie muss gelebt werden. Und dazu bedarf es klarer Haltung. „Mauern fallen zuerst in den Köpfen“, wie es der Autor in einer Kapitelüberschrift selbst formuliert.</p>
<p>Was das als Lese-, Inspirations- und Arbeitsbuch angelegte Werk auszeichnet, ist die sprachliche Leichtigkeit, mit der komplexe Sachverhalte aus dem Reich der Psychologie auf verständliche Weise miteinander verbunden werden. Das vorgestellte Modell der sechs Haltungen und wie sich diese auch im Alltag äußeren, ist eingängig und erlaubt es dem Autor, sein Thema auch ganz konkret auf den Alltag in Unternehmen herunterzubrechen. Eigene Haltung erkennen, auf die Teamführung und Entwicklung von Werten zu übertragen. Jedes Kapitel steht dabei für sich. Der Leser darf also ganz nach eigenen Interessen mit der Lektüre auch quer einsteigen. Denn viele Zusammenhänge lassen sich auch durch die Illustrationen oder Merksätze erschließen. Zusätzlich liefert Permantier auch viele Beispiele aus der Praxis anderer Unternehmen. Wer auf der Suche ist, wie sich Organisation und Führung zu einem höheren Reifegrad entwickeln können, um zukunftsorientiert zu sein, greife zu diesem Buch.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Kaufen Sie dieses facettenreiche Buch, das Ihnen viele Impulse und Inspirationen liefern wird. Es geht um Verhalten, Kultur und Strukturen in Unternehmen und Organisationen. Für Unternehmer, Führungskräfte aber auch Coaches ist „Haltung entscheidet“ die Pflichtlektüre dieses Frühjahrs.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Führung nach dem Ende des Change-Managements</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2020 13:27:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An den Themen Wandel und Change-Management haben sich unzählige Autoren abgearbeitet. Ihre Werke drehen sich stets um die gleichen Fragen. Beispielsweise, wie eine Organisation den Wandel am besten einläutet. Oder wie Change-Projekte alle Beteiligten erreichen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/01/31/fuehrung-nach-dem-ende-des-change-managements/" title="Führung nach dem Ende des Change-Managements">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An den Themen Wandel und Change-Management haben sich unzählige Autoren abgearbeitet. Ihre Werke drehen sich stets um die gleichen Fragen. Beispielsweise, wie eine Organisation den Wandel am besten einläutet. Oder wie Change-Projekte alle Beteiligten erreichen und umgesetzt werden. Eine Frage bleibt dabei aber unbeantwortet. Braucht es überhaupt noch Change-Management? Gibt es irgendeine Branche oder ein Unternehmen, in denen der Wandel nicht längst angekommen ist?</p>
<p>René Esteban bezweifelt, dass Ausführungen zum Change-Management heute noch nützlich sind. Schließlich haben dessen Methoden eine ganze Reihe von Jahren auf dem Buckel. Sein „Do Epic Stuff“ richtet sich an Führungskräfte im Zeitalter nach dem Change-Management.</p>
<h2>Drei wichtige Grundannahmen</h2>
<p>Gleich im Vorwort stellt Esteban seinen Ansatz auf ein Fundament aus drei Thesen.</p>
<ol>
<li>Wer die besten Mitarbeiter für sich gewinnen will, muss mehr Sinn und Anreize bieten als eine Rolle in einem Wandlungsprozess zu spielen.</li>
<li>Für den unternehmerischen Erfolg sind Teams mit hochmotivierten Mitarbeitern, die gemeinsam auf ein großes Ziel hinarbeiten, entscheidend. Diese großen Ziele nennt er „Epic Stuff“, und um den geht es ja in seinem Buch.</li>
<li>Führungskräfte müssen den Mitarbeitern Inspirationen liefern, um sie auf dem Weg zu diesem einen Ziel zu begleiten. Dies ist der „Inspired Focus“.</li>
</ol>
<p>Demnach hat das Change-Management tatsächlich ausgedient. Kurzum: Mitarbeiter werden durch Sinn und Zweck ihres Tuns motiviert, nicht durch andere Meriten oder Boni. Seine Kritik am hergebrachten Change-Management lautet, dass es hier an der Wertschätzung für Vergangenes mangele. Ein Gesichtspunkt, der nicht von der Hand zu weisen ist.</p>
<h2>Epic Stuff mit Kultur, Wertschätzung und Kommunikation</h2>
<p>Aber wie schafft man jetzt die „großen Ziele“, den „Epic Stuff“? Dazu hat René Esteban eine Reihe von Gesprächen mit Führungspersönlichkeiten zahlreicher großer und kleinerer Unternehmen geführt. Auf dem Weg zu Erreichung der großen Ziele spielen die Schaffung einer Unternehmenskultur und das Vorleben ihrer Werte eine wichtige Rolle. Der Autor betont die persönliche Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Physische Gesten und Erfahrungen wiegen hier stärker als jede Kommunikation per E-Mail oder WhatsApp.</p>
<p>Notwendig ist es auch, klar und einfach zu kommunizieren. Dies sind nur einige der Empfehlungen, die auf knapp 260 Seiten ausgesprochen werden. Esteban setzt Impulse, ermutigt und begleitet den Leser auf dem Weg zu einer modernen Form der Führung. Dabei nimmt er sich oft wohltuend zurück, dank der zahlreichen Gespräche, die er mit anderen Führungskräften geführt hat. Der Leser gewinnt den Eindruck, nah an anderen Unternehmen und deren Firmenkultur dran zu sein.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: „Do Epic Stuff” ist eine inspirierende und kurzweilige Lektüre. Die Darstellung lebt nicht nur davon, dass sie einen Kontrapunkt zur Erläuterung des Change-Managements setzt, sondern ebenfalls von den unterschiedlichen Eindrücken und Erfahrungen der Interviewpartner des Autors.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Besser führen und arbeiten, das limbische Erbe richtig nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2019 13:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel kennt keine Atempause. Selbst „Digital Natives“, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, reagieren teilweise überrascht auf die neuen Errungenschaften und Möglichkeiten, die in schneller Taktung die Arbeitswelt und <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/12/28/besser-fuehren-und-arbeiten-das-limbische-erbe-richtig-nutzen/" title="Besser führen und arbeiten, das limbische Erbe richtig nutzen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel kennt keine Atempause. Selbst „Digital Natives“, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, reagieren teilweise überrascht auf die neuen Errungenschaften und Möglichkeiten, die in schneller Taktung die Arbeitswelt und das private Leben verändern.</p>
<p>In dieser Welt nicht den Anschluss zu verlieren, ist keine Frage des Changemanagements mehr, es ist eine tägliche Herausforderung. Wir brauchen „Challenge-Manager“, die sich diesen Veränderungen stellen. Robert Egger will in seinem Buch zeigen, wie die Ergebnisse der Hirnforschung dabei helfen, Führungskräfte in solche Challenge-Manager zu verwandeln.</p>
<h2>Der Challenge-Manager gestaltet die Zukunft</h2>
<p>In seinem Vorwort skizziert Egger, was er unter einem Challenge-Manager versteht. Eine Führungskraft, die die Gegenwart meistert und die Zukunft gestaltet. Er entwickelt die Mitarbeiter weitsichtig, findet die besten Mitstreiter, folgt ethischen Prinzipien und überwindet überkommene starre Strukturen in der Arbeitswelt.</p>
<p>Und das alles kann man lernen, wobei der Autor unter Führungskraft nicht ausschließlich das Top-Management versteht, sondern auch Teamleiter oder Vereinsvorsitzende im Blick hat. Erlernen lassen sich diese Fähigkeiten, wenn man sich an den Ergebnissen der modernen Hirnforschung orientiert.</p>
<h2>Aufregende Reise durch die Erkenntnisse der Hirnforschung</h2>
<p>Robert Egger legt kein Rezeptbuch vor, sondern stellt die faszinierenden Ergebnisse der modernen Hirnforschung vor. Unser Gehirn arbeitet wie ein Autopilot, der uns pausenlos unterstützt und auch schützt. Der erste Teil seines Buches stellt durchaus verblüffende Ergebnisse der Forschung vor, die einen Blick darauf gestatten, wie unser Hirn arbeitet. Der Leser wird hier auch direkt mit einbezogen, denn kleine Aufgaben warten auf eine Lösung. Ihre Ergebnisse zeigen u.a., wie eine vorschnelle Analyse uns in die Irre leiten kann. Diese grundlegenden Erkenntnisse leiten dann zum eigentlichen Thema über.</p>
<p>Die Frage lautet, wie Manager mit diesem „limbischen Erbe“ umgehen sollen. Wie sie sich selbst vor vorschnellen Erkenntnissen oder Phänomenen wie Framing schützen. Kapitel um Kapitel lernt der Leser, wie er die Forschungserkenntnisse wirksam in seinen (Arbeits-) Alltag einbaut.</p>
<h2>Kraft von Emotionen, Belohnung und Strafen</h2>
<p>Es folgt ein Ritt durch die Welt des limbischen Erbes. Egger schreibt über die Bedürfnispyramide des Menschen, die unterschätzte Kraft der Emotionen und die Pole der Motivation. Fesselnd und anschaulich leitet er aus diesem Basisinstrumentarium, das zum Menschsein gehört, seine Prinzipien der guten Führung ab. Ergebnisorientierung, Förderung des Einzelnen, dessen Stärken nutzen, in Chancen denken und Vertrauen und Zutrauen in seine Mitmenschen und Mitarbeiter haben.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Der „Challenge-Manager“ besticht durch überraschende Einsichten und die gelungene Synthese aus den Ergebnissen der Hirnforschung und daraus abgeleiteten Führungsprinzipien. Ein Buch, das den Leser klüger macht und ihm den Weg zu einer besseren Führungspersönlichkeit weist.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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