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	<title>Allgemeines Management Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Allgemeines Management Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Der „Homo Präsens“ denkt zu kurzfristig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2022 08:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ständig opfern wir unsere gute Zukunft für das Wohlgefühl der Gegenwart“ – diesen schönen Satz finden die Leserinnen und Leser von „Bright Future Business“ gleich am Anfang des Titels. Pero Mićić hat ein Buch über das Thema geschrieben, das ihn seit 30 Jahren umtreibt. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/12/27/der-home-praesens-denkt-zu-kurzfristig/" title="Der „Homo Präsens“ denkt zu kurzfristig">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Ständig opfern wir unsere gute Zukunft für das Wohlgefühl der Gegenwart“ – diesen schönen Satz finden die Leserinnen und Leser von „Bright Future Business“ gleich am Anfang des Titels. Pero Mićić hat ein Buch über das Thema geschrieben, das ihn seit 30 Jahren umtreibt. Die Zukunft nämlich, und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit für Unternehmen im Speziellen. Sein Anliegen ist es, dass Unternehmen ihre Zukunft gestalten und fit für die kommenden Herausforderungen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Füllhorn von Impulsen und Beispielen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Marcel wird Schriftsteller“ – dies ist wohl die kürzeste Zusammenfassung der tausenden Seiten von Marcel Proust Mammutroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Ähnlich prägnant lässt sich auch dieser lesenswerte Titel zusammenfassen: „Unternehmen lernen, wie sie ihre Zukunft gestalten“. Gerecht werden beide Inhaltsangaben ihren jeweiligen Objekten nicht. Denn Mićić schüttet ein wahres Füllhorn an nachdenkenswerten Impulsen, Erfahrungen und Beispielen aus. Wenn Sie zu diesem Buch greifen, werden Sie eine Reihe von bekannten und weniger bekannten Unternehmen kennenlernen, von denen Sie lernen können. Diesen Firmen ist es gelungen, ihre Zukunft zu gestalten. Ohne sich in trügerischer Sicherheit zu wähnen, denn die berüchtigte Disruption kann schließlich jedes Unternehmen treffen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was zukunftsfähige Unternehmen gemeinsam haben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt ja mehr oder weniger auf der Hand, dass auch ein erfahrener Berater seinem Publikum kein Patentrezept liefern kann. Es kann keine Garantie geben, dass das, was er als wesentliche Erkenntnisse aus seiner Arbeit vermittelt, auch eine strahlende Zukunft bietet. Denn dafür ist, Sie vermuten es bereits, die Zukunft dann doch viel zu unvorhersehbar. Aber dennoch hat Mićić einige Gemeinsamkeiten herausgearbeitet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Sie verbessern die Lebensqualität der Menschen,</li><li>erarbeiten und arbeiten an Zukunftschancen,</li><li>besitzen und verbessern eine hohe Produktivität,</li><li>verfügen über Produkte, Services und Geschäftsmodelle, die nicht leicht zu kopieren sind und</li><li>begeistern ihre Kund:innen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Impulse auf dem Weg dahin liefert dieses lesenswerte und lehrreiche Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein ungemein fesselndes Buch, das viele Einsichten über die optimale Ausrichtung von Unternehmen auf die Zukunft liefert. Die Lektüre lohnt sich für alle, die sich mit Unternehmensstrategien beschäftigen und denen die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens am Herzen liegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Was Elon Musk noch lernen kann</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2022/11/21/was-elon-musk-noch-lernen-kann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 07:16:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während diese Rezension entsteht, sorgt Elon Musk (einmal mehr) für Schlagzeilen. Denn dieser Tage kümmert er sich intensiv um die Plattform Twitter, die für einen zweistelligen Milliardenbetrag kaufen musste. Nachdem er vielleicht etwas vorschnell auf <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2022/11/21/was-elon-musk-noch-lernen-kann/" title="Was Elon Musk noch lernen kann">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Während diese Rezension entsteht, sorgt Elon Musk (einmal mehr) für Schlagzeilen. Denn dieser Tage kümmert er sich intensiv um die Plattform Twitter, die für einen zweistelligen Milliardenbetrag kaufen musste. Nachdem er vielleicht etwas vorschnell auf ebendieser Plattform den Aktionären ein Angebot unterbreitet hatte. Nun soll es aber nicht darum gehen, dass Musk sich im Umgang mit den neuen Mitarbeitenden rücksichtslos zeigt (knapp die Hälfte soll gehen und wurde per E-Mail gekündigt). Elon Musk dient Tobias Epple in seinem Buch als Sinnbild für eine Erscheinung, die sich als „Digitalisierungswahn“ bezeichnen lässt. Und der treibt tatsächlich merkwürdige Blüten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Menetekel Wirecard und der schnelle Wohlstand von Influencern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nutzen der Digitalisierung ist unbestritten. Sie erleichtert unser aller Leben, bringt neue Geschäftsmodelle hervor, hebt Effizienzen in Unternehmen und ist die Grundlage von Innovationen bei Produkten und Serviceangeboten. Doch zur Kehrseite der Digitalisierung zählen auch bemerkenswerte Erscheinungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl eher ungern werden sich die Befürworter des Unternehmens Wirecard an ihre Aussagen erinnern. Endlich käme hier mal ein Innovationsführer und digitaler Champion aus Deutschland. Der Glaube an die Überlegenheit dieses „Geschäftsmodells“ führte zu einer Marktkapitalisierung, die Wirecard zumindest theoretisch in die Lage versetzt hätte, ein Traditionsunternehmen wie die Deutsche Bank zu übernehmen. Wie sich herausgestellt hat, steckte nur leider keine Substanz dahinter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Digitalisierung und digitale Plattformen gäbe es auch nicht die vielen jungen Menschen, die die „Aufmerksamkeitsökonomie“ ausnutzen und als Influencer binnen kürzester Zeit mehr Geld verdienen, als Angestellte in mehreren Jahren. Wovon wieder eine ganze Reihe von Personen prächtig lebt, weil sie die angeblichen Erfolgsrezepte verraten und so schnellen Reichtum ohne Arbeit versprechen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo sind die Tugenden – die Oma des Autors hält den Spiegel vor</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau gegen diese Auswüchse wendet sich Tobias Epple in seinem Buch. Im Vorwort warnt er bereits „Silikon-Valley-Start-up-Verfechter“ und „fanatische New-Work-Anhänger“ vor der Lektüre. Diese könnte ihnen auf den Magen schlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Epple ist aber kein Maschinenstürmer oder rückwärtsgewandter Geist. Nutzen und Vorteile der Digitalisierung erkennt er an. Aber das, was er schreibt, erinnert an vielen Stellen an das Kind aus Hans Christian Andersens Märchen vom Kaiser und dessen neuen Kleidern. Es war die einzige Person, die sich traute, die nackte Wahrheit auszusprechen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Gründe gibt es dafür genug: Denn die Start-up-Welt kennt genügend Unternehmen, die vor ihrem Börsengang mit Milliarden bewertet sind, aber letztlich nur Verluste schreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitales „Geld“ muss erst noch beweisen, ob es tatsächlich einen nachhaltigen Nutzen bringt. Aber bereits heute werden viele Milliarden darin angelegt. Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und hier kommt dann die Oma von Tobias Epple ins Spiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Qualität und unternehmerische Tugenden werden sich durchsetzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was dieses Buch so nachdenkenswert und zugleich auch unterhaltsam macht, sind tatsächlich Sätze, die zum klassischen Fundus unserer Sprichwörter gehören (und viele junge Menschen vermutlich gar nicht mehr kennen). Und so taucht auch einmal ein „Wer billig kauft, kauft zweimal“ auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mehr als Effekthascherei: Epple stellt in das Zentrum seines Werkes 10 klassische unternehmerische Tugenden, wie Loyalität, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Fleiß, Zielstrebigkeit, soziale Kompetenz oder auch Verantwortung. Aktuell könnte sich Elon Musk gerade von den beiden letztgenannten eine größere Scheibe abschneiden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gelingt ihm dabei zu zeigen, dass Unternehmen, die echte Werte schaffen und hinter deren Vermögen und Bilanzen auch etwas steckt, genau diese Tugenden beherzigen. Und damit weist er nicht nur einen Weg für all die Evangelisten der Digitalisierung und selbst ernannten Innovationspäpste.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn sein Buch prägt die Überzeugung, dass unternehmerische und menschliche Tugenden kein Widerspruch zur Digitalisierung sein müssen. Und auch nicht dürfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder, wie die Oma von Epple sagen würde: Digitalisierung ist wichtig, aber nur, wenn sie richtig gemacht wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein anregendes Buch, das der wichtigen Frage nachgeht, wie Unternehmen und Unternehmerinnen es schaffen, Neues und Altes zu kombinieren, um nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Noch dazu ist es flott und unterhaltsam geschrieben. Elon Musk wird es aber wohl leider trotzdem nicht lesen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Echte Innovationen in Unternehmen fördern</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2020/11/20/echte-innovationen-in-unternehmen-foerdern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 08:58:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bloß nicht zu Kodak werden – in nahezu jedem Titel, der sich mit Innovationen und „disruptiven“ Geschäftsmodellen beschäftigt, wird das Beispiel Kodak bemüht. Viel zu spät habe der Kamerahersteller auf einen sich verändernden Markt reagiert. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/11/20/echte-innovationen-in-unternehmen-foerdern/" title="Echte Innovationen in Unternehmen fördern">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bloß nicht zu Kodak werden – in nahezu jedem Titel, der sich mit Innovationen und „disruptiven“ Geschäftsmodellen beschäftigt, wird das Beispiel Kodak bemüht. Viel zu spät habe der Kamerahersteller auf einen sich verändernden Markt reagiert.</p>
<p>Hier die dynamischen Startups (vorzugsweise Internetunternehmen wie Spotify, AirBnB oder Uber), dort der vor sich hin dümpelnde Mittelstand in Deutschland. Eine wohlfeile Konstruktion von Gegensätzen.</p>
<p>Unter dem selbstgemachten Druck entstehen in den Firmen viel zu oft „Innovationen“, die kein Kunde braucht. „Bullshit-Innovationen“ nennt Bianca Prommer das. Und damit will sie endlich Schluss machen.</p>
<h2>Tradition ist die Innovation von gestern</h2>
<p>Schnell wird in der ganzen Diskussion um Innovationen vergessen, dass die Sofortbildkamera, die Kodak entwickelt hatte, eine der größten Innovationen bei Fotoapparaten gewesen ist. Die Tradition ist oftmals die Innovation von gestern. Gefährlich wird es für die Firmen stets nur dann, wenn danach nichts mehr kommt: Pseudo-Innovationen oder Bullshit-Innovationen, wie die Autorin das nennt.</p>
<p>Unternehmen, die auch morgen noch Geschäfte machen wollen, müssen innovativ und agil werden. Dieses Mantra tönt Führungskräften und Managern aus unzähligen Ratgeberseiten und Blogs entgegen. Eiligst unter Zuhilfenahme externe Berater einberufene Innovation-Workshops sollen dann die Kreativität beflügeln und zu Innovationen führen.</p>
<p>Doch sind kleine Anpassungen an Funktionen oder das Design eines Produkts bereits Innovationen? Oder braucht das dann doch kein Mensch?</p>
<h2>Begleiten Sie Jens Ostermann</h2>
<p>Der Leser von „Schluss mit Bullshit-Innovationen“ begleitet Jens Ostermann. Er ist der fiktive Geschäftsführer des ebenso fiktiven Unternehmens Frisch &amp; Schnell, das nach dem Verlust eines wichtigen Kunden dringend innovativer werden muss. Anhand ihres Protagonisten schildert die Expertin Bianca Prommer das Schicksal und die Wirren vieler mittelständischer Unternehmen auf dem Weg zu mehr Erfindungsreichtum und echten Innovationen.</p>
<p>Sie fordert und fördert dabei den Ansatz, Innovationen zu einem wichtigen Teil der Identität des Unternehmens zu machen. Dabei befindet sie sich mit ihren Ansätzen auf der Höhe aktueller Methoden und Theorien, wenn sie etwa Co-Creation oder Design-Thinking erläutert, und zeigt, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und wirken.</p>
<h2>Kein Roman – ein Mitmachbuch</h2>
<p>Auch wenn die Autorin die Form einer Erzählung gewählt hat, ist ihr Buch kein Lesebuch oder ein Roman geworden. Sie bezieht den Leser regelmäßig aktiv ein, erläutert, stellt Fragen und vertieft. Und leistet damit sehr viel mehr, als so mancher „Ratgeber“ zum Thema.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Durch die erzählerische Perspektive vermeidet die Autorin einen großen Fehler anderer Bücher zum Thema Innovationen: die Verächtlichmachung gerade im Mittelstand bereits erbrachter Leistungen. Sie schreibt dicht an den Erfahrungen ihrer Leser und liefert mehr als einen Ratgeber ab. Einen Mutmacher und Wegweiser auf dem Weg zu einem tatsächlich innovativen Unternehmen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<item>
		<title>Spitzensport als Lehrbeispiel für Manager</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/05/14/spitzensport-als-lehrbeispiel-fuer-manager/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 13:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sport und Management – das ist im Verlagswesen so eine Sache. Eine ganze Weile hat sich nahezu jedes namhafte Haus in Deutschland bemüht, einen Titel ins Programm aufzunehmen, der Spitzensport mit Management verband. Was dann <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/05/14/spitzensport-als-lehrbeispiel-fuer-manager/" title="Spitzensport als Lehrbeispiel für Manager">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Sport und Management – das ist im Verlagswesen so eine Sache. Eine ganze Weile hat sich nahezu jedes namhafte Haus in Deutschland bemüht, einen Titel ins Programm aufzunehmen, der Spitzensport mit Management verband. Was dann dabei herauskam, wirkte oft bemüht. Entweder plauderte ein Spitzenathlet über seiner Karriere und sein Ghostwriter bemühte sich redlich darum, daraus allgemeingültige Hinweise auf persönlichen Erfolg abzuleiten. Oder die Autoren stellten ihren Lieblingssport in das Zentrum, so dass der Leser am Ende nicht mehr sicher war, ob er ein Wirtschaftsbuch oder ein Playbook einer Sportart gelesen hatte. Diese Gefahr besteht bei „Boost“ nicht, obgleich der Autor viele Berührungspunkte mit dem Spitzensport hat.</p>
<h2 class="p1">Betriebswirtschaft und Sportforschung vereint</h2>
<p class="p1">Michael Bar-Eli unterrichtet eine Fächerkombination, die ungewöhnlich erscheint. So ist er Inhaber eines Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und eines für Sportforschung. Und er wagt sich an den Spagat, ein Buch vorzulegen, das diese beiden Aspekte seines Schaffens miteinander vereint.</p>
<h2 class="p1">Manager können vom Sport lernen</h2>
<p class="p1">Was Top-Manager und Spitzensportler gemeinsam haben, liegt auf der Hand. Von beiden erwartet ihr Umfeld Höchstleistungen. Nur wie erreicht man das? Bar-Eli nimmt seine Leser bereits im Vorwort seines Buches auf eine hochspannende Reise mit. Oder haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum die Torhüter im Fußball heute möglichst lange die Mitte des Tores halten? Die Antwort liefert die Wissenschaft, die empirisch belegt hat, dass die Chancen dafür, den Ball zu halten, so am größten sind, ohne sich voreilig auf eine Ecke festzulegen.</p>
<p class="p1">Der Autor liebt seine beiden Fachgebiete und versteht es, sie miteinander zu verbinden, so dass die Vermittlung der theoretischen Grundlagen seiner Empfehlungen nicht trocken herüberkommt. Hier gebührt der Übersetzerin Dank, die dieses Lesevergnügen in die deutsche Sprache gerettet hat. Auf über 200 Seiten widmet sich Bar-Eli, der sowohl Spitzensportler als auch Unternehmen erfolgreich beraten hat, vier wesentlichen Themen, die für Sportler und Manager Bedeutung haben. Steuern der Aktivitäten, wozu Anspannung und Motivation gehören, Steuerung des eigenen Verhaltens (Selbstvertrauen aufbauen, Entscheidungen treffen, kreativ sein), Zusammenarbeit und mentale Stärke.</p>
<p class="p1">Der Sport kommt in keinem der Kapitel zu kurz. Wissenschaftliche Grundlagen garniert Bar-Eli mit Begegnungen und Schilderungen aus der Welt sportlicher Wettkämpfe. So gelingen konkrete Handlungsempfehlungen für Manager und Führungskräfte. Und dies auf sehr lesenswerte Weise.</p>
<p class="p3"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein Buch mit frischen Gedanken zur Psychologie der Menschen, das aus dem Sport kommend Impulse und Lehren parat hält, wie Mitarbeiter besser unterstützt werden und sich ein erfolgreiches Arbeitsumfeld gestalten lässt.</p>
<p class="p1">Stephan Lamprecht</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ist Ihr Unternehmen vielleicht krank? Dieses Buch hilft!</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/04/13/ist-ihr-unternehmen-vielleicht-krank-dieses-buch-hilft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2019 14:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der menschliche Körper kennt eine ganze Reihe von Erkrankungen, die oftmals über viele Jahre unbemerkt fortschreiten, bis es dann zu einem entscheidenden Ereignis kommt. Bluthochdruck und dessen Risiken sind so ein Beispiel. Und Unternehmen, oder <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/04/13/ist-ihr-unternehmen-vielleicht-krank-dieses-buch-hilft/" title="Ist Ihr Unternehmen vielleicht krank? Dieses Buch hilft!">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/04/13/ist-ihr-unternehmen-vielleicht-krank-dieses-buch-hilft/">Ist Ihr Unternehmen vielleicht krank? Dieses Buch hilft!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der menschliche Körper kennt eine ganze Reihe von Erkrankungen, die oftmals über viele Jahre unbemerkt fortschreiten, bis es dann zu einem entscheidenden Ereignis kommt. Bluthochdruck und dessen Risiken sind so ein Beispiel. Und Unternehmen, oder allgemeiner Organisationen, erkranken, aber die Beteiligten merken es nicht. Und wenn sie es bemerken, kann es im Zeitalter der Transformation dann zu spät sein.</p>
<p>Die Autorin Stephanie Borgert, die mit diesem Buch in die Rolle der Ärztin für erkrankte Unternehmen schlüpft, greift auf viele Jahre praktischer Erfahrungen in der Beratung von Firmen zurück. Und dies bemerkt der Leser auf positive Weise. Keines ihrer Beispiele erscheint konstruiert, nichts aus der Luft gegriffen.</p>
<h2 id="ia-woran-organisationen-leiden-konnen">Woran Organisationen leiden können</h2>
<p>Ihre Grundthese erwächst aus den praktischen Erfahrungen ihrer Arbeit. Sie hat Einblicke in viele Unternehmen und Organisationen genommen und kommt zu dem Schluss, dass zahlreiche Firmen „erkrant“ sind, ohne dies zu bemerken. Sie „leiden“ vielfach unter Kontrollzwang, Überbürokratisierung oder mangelnder Flexibilität. Drei Grunderkrankungen, die im Zeitalter der der (digitalen) Transformation hinderlich sind.</p>
<p>Der von ihr gewählte und durchaus originelle Ansatz eines Medizinratgebers setzt sich im Hauptteil des Titels fort. Als „Ärztin“ beschreibt sie 10 Erkrankungen und deren Symptome. Sie beschäftigt sich mit der Pathogenese und vermittelt dann Behandlungsvorschläge. Rezepte will sie nicht bieten. Es gibt somit keine Schrittfolgen, die die Mitarbeiter im Unternehmen nur befolgen müssten, um die Krankheit zu besiegen. Sie achtet in ihrem Text aber darauf, Tipps zur Prävention zu geben, damit die Erkrankung gar nicht erst auftritt oder zurückkehrt.</p>
<h2 id="ia-wohlbekannte-und-typische-krankheiten">Wohlbekannte und typische „Krankheiten“</h2>
<p>Zur Liste der 10 Erkrankungen einer Organisation, die Sie beschreibt, gehört u.a. Führungsschizophrenie. Sie manifestiert sich im Glauben, angeborener Qualitäten, die eine Führungskraft mitbringen müsse. Führung bedeutet für sie indes die Fähigkeit, Selbstorganisation zuzulassen.</p>
<p>Kontrollzwang als Idee, soziale Systeme kontrollieren zu können. Ein Gedanke, dem die Verfasserin skeptisch gegenübersteht. Ihr Mittel sieht eher die Schaffung von Regeln, statt einer Steuerung vor. Ein Unternehmen müsse Freiraum für Experimente schaffen, um aus diesen zu lernen.</p>
<p>Fast jedes Unternehmen dürfte von der Besprechungsdiarrhö betroffen sein. Zu viele Besprechungen sind für die Autorin ein Zeichen für mangelndes Vertrauen. Zur Therapie gehört dann somit die Frage, was von den vielen Sitzungen denn gleich abgeschafft werden kann.</p>
<p>Amüsant und dicht am Thema setzt sie ihre Diagnosen dann weiter fort und gelangt so etwa zur zwanghaften Methodengläubigkeit, verknöcherten Organisationsstrukturen oder dem Starrsinn.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein erfrischend direktes Buch, das in optimistischer und anpackender Art und Weise typische „Erkrankungen“ und deren Heilung beschreibt, die Unternehmen in der modernen Welt der Transformation behindern.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2019/04/13/ist-ihr-unternehmen-vielleicht-krank-dieses-buch-hilft/">Ist Ihr Unternehmen vielleicht krank? Dieses Buch hilft!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Markenführung sollte Chefsache sein</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2019/03/15/markenfuehrung-sollte-chefsache-sein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 09:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing und Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu besonders erfolgreichen Unternehmen und Unternehmern gehört immer auch eine starke Marke. Wie wichtig Markenaufbau und Markenführung sind, lässt sich heute in den sozialen Medien studieren. Niemand weiß das so gut, wie die sogenannten Influencer, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2019/03/15/markenfuehrung-sollte-chefsache-sein/" title="Markenführung sollte Chefsache sein">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu besonders erfolgreichen Unternehmen und Unternehmern gehört immer auch eine starke Marke. Wie wichtig Markenaufbau und Markenführung sind, lässt sich heute in den sozialen Medien studieren. Niemand weiß das so gut, wie die sogenannten Influencer, die eine treue Schar von Anhängern um sich versammeln. Eine starke Marke kann ein Unternehmen regelrecht beflügeln. Eine beschädigte Marke zieht ein Unternehmen auch in den Abgrund.</p>
<h2>Markenpflege und Markenaufbau sind häufig delegiert</h2>
<p>Viele Unternehmen bedienen sich Agenturen, wenn es um die Markenführung und den Markenaufbau geht. Damit geben sie ein wichtiges Betriebsmittel allerdings in fremde Hände. Zwar wacht die Marketingabteilung über das Treiben der Agentur oder behält sich die grundlegenden Entscheidungen vor. Allerdings ist die Marke nach Ansicht des Autoren zu wichtig, um allein von einer Abteilung und einem Dienstleister betreut zu werden. Hinter der Marke müssen alle Mitarbeiter stehen. Und alle Mitarbeiter sollten verstanden haben, für welche Werte die eigene Marke steht. Das gilt gerade auch für das Top-Management.</p>
<p>Ein Bahnchef Mehdorn hat der Marke des von ihm geführten Konzerns jedenfalls keinen Gefallen getan, als er öffentlich die Meinung äußerte, dass Bahnfahrten, die länger als vier Stunden dauern, eine Tortur sind. So schnell kann viel Geld und Energie, die in eine Marke gesteckt wurden, vernichtet werden.</p>
<h2>Marken gar nicht erst in die Krise geraten lassen</h2>
<p>Der Autor Jörg Bürkle wird immer dann gerufen, wenn Unternehmen dringend einer Restrukturierung bedürfen, mit anderen Worten in der Krise stecken. Wie er selbst schreibt, komme er immer dann, wenn es brennt. Und, um es gleich vorwegzunehmen, so einsichtig und wertvoll sein Buch auch ist, hat ihn das Lektorat leider nicht von der Metapher des Feuers fernhalten können. Und die zieht sich leider etwas schwerfällig durch den gesamten Titel.</p>
<p>Das ist indes einer der wenigen Kritikpunkte an einem sprachlich präzisen und gut strukturierten Buch, das sich dem wichtigen Thema Marke sehr ausführlich widmet. Der Leser erfährt hier u.a. aus der Beratungspraxis des Verfassers, warum Marke und Unternehmensführung eng zusammenhängen sollten.</p>
<p>Bürkle veranschaulicht das Wechselspiel zwischen Marke und Unternehmen und zeigt, wie Top-Manager und Firmeninhaber verhindern, dass die Marke das Unternehmen gefährdet. Dazu nutzt er das Beispiel Blackberry, das nicht nur Apple und das iPhone unter Druck setzten. Die Krise des Unternehmens verschlimmerte sich letztlich dadurch, dass die Marke die Coolness verlor.</p>
<p>Auf der anderen Seite lässt sich Bürkle auch in seine Karten schauen und beweist, dass starke Marken auch das Unternehmen stärken.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das Buch von Jörg Bürkle widmet sich einem Thema, das in der Managementliteratur in den vergangenen Jahren nicht mehr so stark im Fokus stand. Marke und Markenführung gerieten angesichts von Herausforderungen wie der Digitalisierung und Changemanagement leicht ins Hintertreffen. Und das völlig unverdient. Das Buch richtet auf fundierte Weise den Blick wieder auf die wichtige Aufgabe.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Zwei Welten – die lehrreiche Geschichte einer Karriere</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/11/22/zwei-welten-die-lehrreiche-geschichte-einer-karriere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 15:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenkbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Autobiografien sind ein sehr eigenes Genre. Das gilt für Leser und Rezensenten gleichermaßen. Eine gesunde Neugier auf das Leben eines anderen ist die wichtige Voraussetzung für den Lesegenuss. Hermann Simon, der hier seine Lebensgeschichte vorlegt, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/11/22/zwei-welten-die-lehrreiche-geschichte-einer-karriere/" title="Zwei Welten – die lehrreiche Geschichte einer Karriere">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Autobiografien sind ein sehr eigenes Genre. Das gilt für Leser und Rezensenten gleichermaßen. Eine gesunde Neugier auf das Leben eines anderen ist die wichtige Voraussetzung für den Lesegenuss. Hermann Simon, der hier seine Lebensgeschichte vorlegt, zeichnet die gleiche Neugier aus. Die Frage nach den Wurzeln eines anderen beschäftigt ihn.</p>
<p>Und er hat das große Glück in seinem Leben gehabt, diese Frage nach der Herkunft in den vergangenen Jahrzehnten vielen beeindruckenden Persönlichkeiten stellen zu dürfen.</p>
<h2>Vom Sibirien Preußens zum Global Player</h2>
<p>1947 wurde der international bekannte Unternehmer und renommierte Berater für das Pricing in der Eifel geboren. Als Sohn eines Landwirts wuchs er im wegen seiner herben Landschaft einstmals so bezeichneten „Sibirien Preußens“ auf. Die Karriere, die er machen durfte, war dem erfolgreichen Berater, der sein Unternehmen zu einem echten Global Player entwickelt, also keinesfalls in die Wiege gelegt.</p>
<p>Die Geschichte großer und immer noch bedeutender Unternehmen ist eng mit ihren Gründern verknüpft. Die Handelsketten Deichmann oder Fielmann wurden auch zu dem, was sie heute sind, weil ihre Gründer von einer Leidenschaft getrieben wurden.</p>
<p>Bei Hermann Simon ist es der Preis. In einem Zeitalter, in dem Algorithmen in Online-Shops automatisiert die Verkaufspreise von Produkten in Abhängigkeit von Wettervorhersagen, Absatzzielen und Merkmalen des Kunden festlegen, scheint es fast unvorstellbar, wie wenig der Preis in der Wissenschaft eine Rolle spielte.</p>
<h2>Unterhaltsam, inspirierend, lehrreich</h2>
<p>Das Interesse und die Leidenschaft für den Preis ziehen sich durch die berufliche Karriere von Hermann Simon. Als er studierte, herrschte die Lehrmeinung vor, dass Angebot und Nachfrage den Preis regeln und der Kunde stets abwägend handle. Erst durch die Erkenntnisse der Psychologie kam zu Tage, dass die Kunden oft alles andere als rational handeln.</p>
<p>Solche Erkenntnisse ließen Simon nicht los. Nicht im Rahmen seiner akademischen Karriere, die die Basis legte für die Gründung eines Unternehmens, das heute weltweit Unternehmen bei der Preisfindung berät und u.a. die Bahncard erfunden hat.</p>
<p>Sein unterhaltsames Buch erzählt aber nicht nur die Geschichte eines (beruflichen) Lebens oder reiht wichtige Ereignisse der Firmengeschichte aneinander. Es lebt auch von den vielen Begegnungen mit inspirierenden Persönlichkeiten.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das kurzweilige Buch ist der ideale Begleiter für einen langen Leseabend am Kamin oder im Hotelzimmer. Wer sich für Unternehmensgeschichten und Biographien interessiert, kann bedenkenlos zugreifen. Und eine schöne Geschenkidee ist es außerdem.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Engpasstheorie in Comicform</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/05/15/engpasstheorie-in-comicform/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 09:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Engpasstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Manager erhält von der Unternehmensleitung ein Ultimatum. Es muss ihm gelingen, seine Fabrikation binnen drei Monaten deutlich profitabler zu machen, sonst droht die Schließung. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Das ist nicht nur <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/05/15/engpasstheorie-in-comicform/" title="Engpasstheorie in Comicform">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Manager erhält von der Unternehmensleitung ein Ultimatum. Es muss ihm gelingen, seine Fabrikation binnen drei Monaten deutlich profitabler zu machen, sonst droht die Schließung. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Das ist nicht nur der Plot eines Romans, sondern auch eines Businessbuchs der besonderen Art. Seine Engpasstheorie (Theory of Constraints) hat Eli(yahu) M. Goldratts schrittweise entwickelt. Die ersten Ideen dazu entwickelt er bereits Ende der 70er Jahre, bis dann in den 80er Jahren das Theoriegebilde vollständig entwickelt war. Mit dem Roman „Das Ziel“ griff Goldratt bereits im Jahr 2001 zu einer eher selten gewählten Form für ein Managementbuch, denn er schrieb einen Roman über seine Theorie.</p>
<h2>Graphic Novel als Lehrbuch</h2>
<p>Neues steht in dieser Ausgabe von „Das Ziel“ im Vergleich zum Roman nicht drin. Neu ist die besondere Form der Präsentation: ein Comic in Buchform, was die Verlagsbranche inzwischen gern als grafische Novelle bezeichnet. Die ansprechend gezeichneten Schwarzweißbilder führen in ihrer Handlung ganz nebenbei in die Engpasstheorie ein.</p>
<p>Im Kern leitet diese sich von der Systemtheorie ab und besagt, dass der Durchsatz eines Systems ausschließlich von einem begrenzenden Faktor (dem Engpass, Constraint) bestimmt wird. Eine Verbesserung kann also nur dann erfolgen, wenn von diesem begrenzenden Faktor ausgehend eine Optimierung des Gesamtsystems erfolgt.</p>
<h2>Es geht um Prozessoptimierung und Fokussierung</h2>
<p>Auf die Frage, ob er seine Theorie in wenigen Sätzen beschreiben könnte, antwortete Goldratts, er brauche dafür nur ein Wort: Fokus. Und das zeigt auch die zum Roman und Comic verarbeitete Geschichte, die genauso im Wirtschaftsleben immer wieder passiert. Der Leser wird zu den 5 Schritten der Fokussierung geleitet, mit dem Ziel den Engpass zu erweitern, um dann in eine permanente Prozessoptimierung einzutreten.</p>
<p>Diese 5 Schritte sind dann auch noch einmal auf der letzten Seite plakativ herausgestellt. Die würde sich hervorragend an der Wand machen, damit der Leser sie permanent im Blick behält. Aber dafür müsste man die Seite aus dem Buch reißen. Und dafür ist es viel zu schön.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Wer von der „Theory von Constraints“ gehört hat und sich jetzt eingehender damit beschäftigen möchte, findet in der grafischen Form leichten Zugang zu den Grundlagen. Außerdem eignet sich das Werk dank der schönen Gestaltung auch hervorragend als Geschenk.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Nachhaltigkeit – aktuelle Informationen zu einem wichtigen Thema</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/04/25/nachhaltigkeit-aktuelle-informationen-zu-einem-wichtigen-thema/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 10:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit gehört zu den Begriffen, die in Wirtschaftspresse und Unternehmensdarstellungen gleichermaßen strapaziert werden. Und leider wurden in der Vergangenheit ja immer wieder Firmen dabei ertappt, „Green Washing“ zu betreiben. Sich ein nachhaltiges Image zu erkaufen, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/04/25/nachhaltigkeit-aktuelle-informationen-zu-einem-wichtigen-thema/" title="Nachhaltigkeit – aktuelle Informationen zu einem wichtigen Thema">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit gehört zu den Begriffen, die in Wirtschaftspresse und Unternehmensdarstellungen gleichermaßen strapaziert werden. Und leider wurden in der Vergangenheit ja immer wieder Firmen dabei ertappt, „Green Washing“ zu betreiben. Sich ein nachhaltiges Image zu erkaufen, aber im Kern an ihren eher bedenkenswerten Praktiken festzuhalten.</p>
<p>Dabei ist Nachhaltigkeit inzwischen mehr als nur ein weiteres Buzzword. Konsumenten interessieren sich in großem Maße dafür, wie, womit und wo ein Produkt hergestellt wird. Und für junge Arbeitnehmer kann ein Bekenntnis zum nachhaltigen Wirtschaften den Ausschlag für den Einstieg in einem Unternehmen geben.</p>
<p>Firmen, die in die Liste des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) aufgenommen werden wollen, müssen Transparenz in 20 Kriterien schaffen. Da geht es um den Klimaschutz genauso wie um die Ressourceneffizienz und die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten.</p>
<p>Brandaktuelle Informationen zum Thema Nachhaltigkeit liefert dieses Jahrbuch.</p>
<h2>Buntes Werk mit vielen Perspektiven</h2>
<p>Journalisten, Wissenschaftler und Praktiker tragen zu diesem vielseitigen und aktuellen Buch bei. In einer bunten Mischung aus unterschiedlichen Meinungen und Perspektiven findet mit Sicherheit jeder Leser, der an Nachhaltigkeit interessiert ist, etwas für ihn Passendes.</p>
<p>Die Autoren des ersten Teils dieses Buches wenden sich aktuellen Themen zu. Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Ranking von Nachhaltigkeitsberichten, während ein anderer Autor sich „Green Bonds“ als Finanzierungsinstrument widmet. Unter dem Titel „Der Durst der Welt“ wird ein intensiver Blick auf den wachsenden Bedarf an Trinkwasser und dessen Verschwendung geworfen.</p>
<h2>Best Practice Beispiele</h2>
<p>Praktiker, aber auch alle anderen an Nachhaltigkeit interessierten Leser, werden sich über die erwähnenswerten Beispiele freuen, die hier versammelt sind. So hat ein lesenswertes Interview mit dem Geschäftsführer des Familienunternehmens BeoPlast Eingang in das Buch gefunden. Der Betrieb wurde unter die ersten drei der nachhaltigsten KMU des Jahres 2018 gewählt. Weitere Beispiele stammen von DHL, dem Flughafen München sowie der Firma Grohe, die als Hersteller von Badarmaturen dem Element Wasser besonders verbunden ist.</p>
<p>Im Sinne der Aktualität und damit einem Jahrbuch angemessen, werfen die letzten Kapitel einen Blick auf herausragende Initiativen, wie dem neuen Online-Tool des Bayerischen Landesamts für Umwelt, das praxisnahe Arbeitshilfen für das Nachhaltigkeitsmanagement in KMU zur Verfügung stellt.</p>
<p>Ein Überblick über aktuelle Termine und Fachmessen sowie wichtige Wettbewerbe und Preise runden das Werk ab.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Eine topaktuelle und vielseitige Themenmischung, spannende Einsichten und Praxisbeispiele – dieses Jahrbuch ist bestens gelungen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Von den Inkas lernen, heißt Siegen lernen?</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/03/08/von-den-inkas-lernen-heisst-siegen-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 11:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Disruption]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Aufstieg und Fall” – der Anfang vieler Buchtitel: Ob römisches Imperium, das Reich Alexander des Großen aber auch die Geschichte von einstigen Weltmarken wie Nokia. Was die Leser an solchen Titeln fasziniert, dürfte das Rätsel <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/03/08/von-den-inkas-lernen-heisst-siegen-lernen/" title="Von den Inkas lernen, heißt Siegen lernen?">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/03/08/von-den-inkas-lernen-heisst-siegen-lernen/">Von den Inkas lernen, heißt Siegen lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>“Aufstieg und Fall” – der Anfang vieler Buchtitel: Ob römisches Imperium, das Reich Alexander des Großen aber auch die Geschichte von einstigen Weltmarken wie Nokia. Was die Leser an solchen Titeln fasziniert, dürfte das Rätsel hinter dem Scheitern und dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit sein. Wie kann es sein, dass von der einstigen Macht nichts mehr da ist? Gibt es so etwas wie ein Gesetz des Scheiterns?</p>
<h2>Die Inkas als Mahnbild und Impulsgeber</h2>
<p>Allein ein Blick auf die Top 10 der Unternehmensliste der Fortune 500 zwischen 1990 und 2015 könnte den Eindruck entstehen lassen, dass es eine solche Gesetzmäßigkeit geben könnte. Auch die Inkas regierten jahrhundertelang ein riesiges Reich, bevor Sie binnen weniger Jahre in die Bedeutungslosigkeit versanken. Und die Geschichte der Inkas begegnet dem Leser von “Die Illusion der Unbesiegbarkeit” regelmäßig.</p>
<p>Eine Warnung an die Käufer dieses Buches vorweg. Nehmen Sie sich etwas Zeit, kochen Sie sich Kaffee oder Tee oder öffnen Sie eine gute Flasche Wein. Denn Sie werden das Buch wahrscheinlich nicht wieder aus der Hand legen und in einem Rutsch lesen. Die Inkas werden Sie dabei begleiten; vor allen Dingen, was man gerade auch aus ihrem Schicksal lernen kann.</p>
<h2>Es geht um die Vermeidung von Fehlern!</h2>
<p>Der Absturz von erfolgreichen Unternehmen in die Bedeutungslosigkeit ist keine schicksalhafte Fügung, wird meist nicht von externen Umständen oder gar der vielbeschworenen Disruption verursacht. Es stehen ganz einfach menschliche Fehler dahinter. “Der Moment der größten Stärke und des größten Erfolgs ist zugleich der Moment der größten Verletzbarkeit.” So formulieren es die beiden Autoren bereits in der packenden Einleitung. Das Problem ist allerdings, dass ein Unternehmen bereits zu einem Zeitpunkt gegensteuern muss, an dem offenbar noch alles gut läuft und scheinbar keine Probleme am Horizont zu sehen sind.</p>
<h2>Überzeugend geschriebener Management-Ratgeber</h2>
<p>Andreas Krebs und Paul Williams wenden sich inhaltlich gekonnt und spannend geschrieben verschiedenen Trends und Weisheiten rund um das Management zu. Zum Beispiel Visionen – denn augenscheinlich braucht wohl jedes Unternehmen eine. So deuten es jedenfalls die Firmenbroschüren stets an. Nur was macht eine gute Vision eigentlich aus?</p>
<p>Es geht um zeitlose und damit stets aktuelle Fragen des Managements: Werte, die Frage der richtigen Personalauswahl, aber auch um Firmenübernahmen und Fusionen, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Autoren finden zu einem ganz eigenen Stil aus Darstellung und Interview und kehren dabei immer wieder auch zu den Inkas zurück.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Ein gleich in mehrfacher Hinsicht faszinierendes Buch. Einsichten und Impulse, die zum Nachdenken anregen, unterhaltend und fesselnd geschrieben – ein Gewinn für Manager und Führungskräfte. Und hätten die Inkas es lesen können, wäre ihre Geschichte vielleicht anders verlaufen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2018/03/08/von-den-inkas-lernen-heisst-siegen-lernen/">Von den Inkas lernen, heißt Siegen lernen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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