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	<title>Innovationen Archive - Management-Journal</title>
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	<description>Rezensionen, Interviews und Material für Ihren Erfolg</description>
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	<title>Innovationen Archive - Management-Journal</title>
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		<title>Echte Innovationen in Unternehmen fördern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 08:58:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bloß nicht zu Kodak werden – in nahezu jedem Titel, der sich mit Innovationen und „disruptiven“ Geschäftsmodellen beschäftigt, wird das Beispiel Kodak bemüht. Viel zu spät habe der Kamerahersteller auf einen sich verändernden Markt reagiert. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2020/11/20/echte-innovationen-in-unternehmen-foerdern/" title="Echte Innovationen in Unternehmen fördern">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bloß nicht zu Kodak werden – in nahezu jedem Titel, der sich mit Innovationen und „disruptiven“ Geschäftsmodellen beschäftigt, wird das Beispiel Kodak bemüht. Viel zu spät habe der Kamerahersteller auf einen sich verändernden Markt reagiert.</p>
<p>Hier die dynamischen Startups (vorzugsweise Internetunternehmen wie Spotify, AirBnB oder Uber), dort der vor sich hin dümpelnde Mittelstand in Deutschland. Eine wohlfeile Konstruktion von Gegensätzen.</p>
<p>Unter dem selbstgemachten Druck entstehen in den Firmen viel zu oft „Innovationen“, die kein Kunde braucht. „Bullshit-Innovationen“ nennt Bianca Prommer das. Und damit will sie endlich Schluss machen.</p>
<h2>Tradition ist die Innovation von gestern</h2>
<p>Schnell wird in der ganzen Diskussion um Innovationen vergessen, dass die Sofortbildkamera, die Kodak entwickelt hatte, eine der größten Innovationen bei Fotoapparaten gewesen ist. Die Tradition ist oftmals die Innovation von gestern. Gefährlich wird es für die Firmen stets nur dann, wenn danach nichts mehr kommt: Pseudo-Innovationen oder Bullshit-Innovationen, wie die Autorin das nennt.</p>
<p>Unternehmen, die auch morgen noch Geschäfte machen wollen, müssen innovativ und agil werden. Dieses Mantra tönt Führungskräften und Managern aus unzähligen Ratgeberseiten und Blogs entgegen. Eiligst unter Zuhilfenahme externe Berater einberufene Innovation-Workshops sollen dann die Kreativität beflügeln und zu Innovationen führen.</p>
<p>Doch sind kleine Anpassungen an Funktionen oder das Design eines Produkts bereits Innovationen? Oder braucht das dann doch kein Mensch?</p>
<h2>Begleiten Sie Jens Ostermann</h2>
<p>Der Leser von „Schluss mit Bullshit-Innovationen“ begleitet Jens Ostermann. Er ist der fiktive Geschäftsführer des ebenso fiktiven Unternehmens Frisch &amp; Schnell, das nach dem Verlust eines wichtigen Kunden dringend innovativer werden muss. Anhand ihres Protagonisten schildert die Expertin Bianca Prommer das Schicksal und die Wirren vieler mittelständischer Unternehmen auf dem Weg zu mehr Erfindungsreichtum und echten Innovationen.</p>
<p>Sie fordert und fördert dabei den Ansatz, Innovationen zu einem wichtigen Teil der Identität des Unternehmens zu machen. Dabei befindet sie sich mit ihren Ansätzen auf der Höhe aktueller Methoden und Theorien, wenn sie etwa Co-Creation oder Design-Thinking erläutert, und zeigt, wie diese in der Praxis umgesetzt werden und wirken.</p>
<h2>Kein Roman – ein Mitmachbuch</h2>
<p>Auch wenn die Autorin die Form einer Erzählung gewählt hat, ist ihr Buch kein Lesebuch oder ein Roman geworden. Sie bezieht den Leser regelmäßig aktiv ein, erläutert, stellt Fragen und vertieft. Und leistet damit sehr viel mehr, als so mancher „Ratgeber“ zum Thema.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Durch die erzählerische Perspektive vermeidet die Autorin einen großen Fehler anderer Bücher zum Thema Innovationen: die Verächtlichmachung gerade im Mittelstand bereits erbrachter Leistungen. Sie schreibt dicht an den Erfahrungen ihrer Leser und liefert mehr als einen Ratgeber ab. Einen Mutmacher und Wegweiser auf dem Weg zu einem tatsächlich innovativen Unternehmen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Profitable Marktchancen entdecken – mit System</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2018/07/06/profitable-marktchancen-entdecken-mit-system/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 09:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Disruption]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Unternehmen mangelt es nicht an Ideen für neue Innovationen und Produkte. Die große Herausforderung liegt im Fokussieren auf der Innovation, die die größten Marktchancen bietet. Die Autoren von „Where to play“ machen die <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2018/07/06/profitable-marktchancen-entdecken-mit-system/" title="Profitable Marktchancen entdecken – mit System">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="body">In vielen Unternehmen mangelt es nicht an Ideen für neue Innovationen und Produkte. Die große Herausforderung liegt im Fokussieren auf der Innovation, die die größten Marktchancen bietet. Die Autoren von „Where to play“ machen die Schwierigkeiten gleich zu Beginn ihres Titels mit einem schönen Zitat von Amazon-Gründer Jeff Bezos deutlich:</p>
<blockquote class="quote"><p>Bei Erfindungen müssen Sie gleichzeitig stur und flexibel sein, und zwar mehr oder weniger gleichzeitig. Das Schwierige ist nur herauszufinden, wann Sie was sein müssen.</p></blockquote>
<p class="body">Um Gründern, Geschäftsinhabern und Managern den Weg zu Innovationen zu erleichtern, die auch Chancen am Markt haben, bieten Marc Gruber und Sharon Tal ihren Marktchancen-Navigator.</p>
<h2 class="header_2"><strong>Ein Arbeitsbuch für Startups, Unternehmen und Investoren</strong></h2>
<p class="body">Das großformatige Werk ist im Kern ein Arbeitsbuch. Die darin verwendeten Formblätter können die Leser auch direkt aus dem Internet herunterladen. Das Buch offeriert gleich dreifach Unterstützung beim Erkennen aus Ausarbeiten von Marktchancen.</p>
<ul class="bullet_list_level_0" type="disc">
<li>Entscheidungsfindung: Der legendäre Unternehmer Steve Jobs hat sich viel auf seine Intuition verlassen. Aber nicht immer lag er mit seinen Ideen richtig. Das Arbeitsbuch hilft dabei, Entscheidungen umsichtig zu treffen, und zwar so, dass das Wertschöpfungspotenzial des Unternehmens vergrößert wird.</li>
<li>Kommunikation: Mitarbeiter oder Kapitalgeber müssen die Idee verstehen. Der Marktchancen-Navigator sorgt für eine einheitliche Begrifflichkeit. Das erleichtert die Diskussion der Ideen.</li>
<li>Orientierung: Im Laufe der Zeit kann es durch interne und externe Einflussfaktoren und Ereignisse notwendig sein, eine einmal getroffene Entscheidung zu überdenken. Auch bei diesem Prozess unterstützt das Instrumentarium. Im Zweifel wird die Route neu berechnet.</li>
</ul>
<h2 class="header_2"><strong>Geführte Entwicklung und Verfolgung von Ideen</strong></h2>
<p class="body">Das Arbeitsbuch erläutert den Entwicklungsprozess auf Basis verschiedener Arbeitsblätter. Im ersten Schritt geht darum, überhaupt (neue) Marktchancen zu entdecken. Dazu ist es beispielsweise notwendig, sich der eigenen Kernkompetenzen bewusst zu werden und darauf aufbauend Anwendungsszenarien oder Ideen für neue Produkte oder Services zu entdecken.</p>
<p class="body">Der kluge und sehr schön lesbare Text erläutert die Prozedur und bietet auch immer wieder Beispiele aus der Praxis anderer Unternehmen.</p>
<p class="body">Ist eine Idee ausgearbeitet, muss sie bewertet werden. Wie groß ist die Chance, die sich daraus ergibt, tatsächlich? Und wenn die Idee verfolgt wird, wie schwierig wird der Weg zur Umsetzung und welche Risiken können sich ergeben? Um das messbar zu machen, bietet der Marktchancen-Navigator eine eigene Matrix an, die bereits deutlich detaillierter als eine einfache SWOT-Analyse ist.</p>
<p class="body">Beide Schritte sind aber erst die Vorarbeit. Denn schließlich muss das Unternehmen eine Entscheidung treffen. Welche Chance wird ergriffen? Und wie kann die Chance weiterverfolgt werden, ohne sie aus den Augen zu verlieren. Auch für diese Problematik bieten die Autoren mit ihrer „Zielscheibe“, die auf Agilität setzt, eine Lösung an.</p>
<p class="body"><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die Arbeit mit „Where to play“ macht Spaß. Die von den Verfassern entwickelten Arbeitsblätter helfen dem Leser, sich in Workshops und Strategiediskussionen auf die wesentlichen Fragen bei der Findung von Innovationen zu fokussieren. Das aktuelle und nutzwertorientierte Buch ist auch noch dazu aufregend schön gestaltet.</p>
<p class="body">Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Design Thinking für Medienproduktionen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/04/07/design-thinking-fuer-medienproduktionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 11:19:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agile Methoden wie das Design Thinking sind sprichwörtlich in aller Munde. Inzwischen gelten sie nicht wenigen Beratern als ein Schlüssel für das schnellere Finden von Innovationen und Problemlösungen. Ansätze des Projektmanagements wie Scrum, aber auch <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/04/07/design-thinking-fuer-medienproduktionen/" title="Design Thinking für Medienproduktionen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Agile Methoden wie das Design Thinking sind sprichwörtlich in aller Munde. Inzwischen gelten sie nicht wenigen Beratern als ein Schlüssel für das schnellere Finden von Innovationen und Problemlösungen. Ansätze des Projektmanagements wie Scrum, aber auch das Design Thinking selbst, stammen aus der IT-Entwicklung. Und was dort hervorragend funktioniert, muss erst einmal auf das eigene Umfeld und die eigene Branche übertragen werden. Genau das versuchen die Autoren von &#8220;DesignAgility&#8221; für die Medienbranche.</p>
<h2 id="agilitat-fur-kreative">Agilität und Design Thinking für Kreative</h2>
<p>Das handliche Büchlein richtet sich an Medienschaffende, also Autoren, Redakteure, Produktmanager und Lektoren in Verlagen, aber auch Dienstleister in der Produktion von Inhalten. Wen sich die Verfasser als ideale Leser vorstellen, erläutern sie auch im ersten Teil des Buchs. Der von den Autoren entwickelte Ansatz der &#8220;Design Agility&#8221; basiert auf einem Mix von Methoden, die miteinander kombiniert wurden. Als Grundlage dienen Design Thinking als Basis für die Innovationsgewinnung, agiles Projektmanagement für die Umsetzung und schließlich visuelles Storytelling als Erzählansatz. Indes sind ein Drittel Umfang für ein schmales Büchlein auch reichlich Platz, um Methodik und Zielgruppe zu definieren.</p>
<h2 id="schritt-fur-schritt-vom-start-bis-zum-prototypen">Schritt für Schritt vom Start bis zum Prototypen</h2>
<p>Nach der Vermittlung der ersten Grundlagen leiten die Autoren dann konkret in den Prozess über. Die Ausführungen sind knapp gehalten, so dass es auch möglich ist, die Design Agility nach dem Ansatz des &#8220;Learning by doing&#8221; einzusetzen. Der Prozess selbst besteht aus acht einzelnen Schritten, die kompakt und reich illustriert erklärt werden. Dem Leser wird genau gezeigt, was zum Start eines Workshops benötigt wird und wie er durch Umgebung und Arbeitsmaterial positiv auf den Prozess Einfluss nehmen kann. Auch liefern die Verfasser drei verschiedene Ansätze mit, wie die einzelnen Schritte im Rahmen eines ein- und dreitägigen Workshops verteilt werden können. Ob beispielsweise die zusätzliche Option eingesetzt wird, 16 einzelne Sitzungen zu veranschlagen, hängt indes auch von der Komplexität der gestellten Aufgabe ab.</p>
<h2 id="zeitplanung-durchfuhrung-und-einordnung">Zeitplanung, Durchführung und Einordnung</h2>
<p>Die 16 Einheiten der acht Schritte werden kurz und knapp beschrieben. Damit erhält der Leser vorab bereits Hinweise auf die benötigte bzw. eingeräumte Zeit für die Durchführung und kann deren Bedeutung innerhalb des Konstrukts einordnen. Dabei streuen die Verfasser auch regelmäßig Hinweise ein, was, bedingt durch die Gruppendynamik oder die Dominanz einzelner Teilnehmer, passieren kann und wie man am besten darauf reagiert.</p>
<p>Wenn man dem kleinen Buch überhaupt Vorwürfe machen will, dann einerseits den etwas inflationären Gebrauch der englischen Sprache. Das ist zwar wiederum stimmig in Hinblick auf die Zielgruppe, aber was gegen die deutschen Schreibweise einige Fremdwörter wie Spezifikation oder Implementierung spricht, erscheint nicht einleuchtend. Zum anderen hätte es den Nutzwert erhöht, wenn der Weg einer konkreten Problemlösung beschrieben worden wäre.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Design-Agility ist ein gelungenes kleines Büchlein, um nach einem interessanten Ansatz Workshops zur Problemlösung und Innovationsfindung in der Medienbranche zu veranstalten. Schön wäre dennoch ein durchgehendes Beispiel zur Veranschaulichung der Methode gewesen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
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		<title>Überzeugende Handreichung für Innovationen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/04/04/ueberzeugende-handreichung-fuer-innovationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Produktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Playbook ist im amerikanischen Sprachgebrauch ein Taktik- und Strategiebuch, aus dem Coaches Vorschläge für Spielzüge entnehmen können. Exakt so will sich auch dieses Buch verstanden wissen. Das aufwändig und sehr schön produzierte Werk im <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/04/04/ueberzeugende-handreichung-fuer-innovationen/" title="Überzeugende Handreichung für Innovationen">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Playbook ist im amerikanischen Sprachgebrauch ein Taktik- und Strategiebuch, aus dem Coaches Vorschläge für Spielzüge entnehmen können. Exakt so will sich auch dieses Buch verstanden wissen. Das aufwändig und sehr schön produzierte Werk im Großformat richtet sich an alle, die sich mit digitalen Produkten und Dienstleistungen beschäftigen und diese weiter entwickeln wollen.</p>
<h2 id="agile-techniken-fur-das-innovationsmanagement">Agile Techniken für das Innovationsmanagement</h2>
<p>Das Playbook versammelt Techniken aus einer ganzen Reihe von Ansätzen des nutzerzentrierten Designs und mixt daraus einen eigenen Werkzeugkasten. So werden Elemente des Design Thinking, Business Model Canvas und Lean-Startup verwendet. Die Autoren sind keine Theoretiker, sondern &#8220;Dark House Innovation&#8221; ist eine Unternehmensberatung aus 30 gleichberechtigten Gründern, die sich auf Innovationen fokussieren. Komprimiert auf wenigen Seiten werden Zielgruppe und Aufbau des Buches skizziert. Danach geht es dann direkt in die Praxis.</p>
<h2 id="das-innovation-board">Das Innovation Board</h2>
<p>Im Zentrum des Buchs steht das von den Autoren entwickelte Innovation Board, dessen Nutzen und Einsatz auf fast 300 Seiten präsentiert wird. Es gliedert sich in drei Bereiche: Explore, Create und Evaluate. Der Leser wird stets dazu ermuntert, das Buch nach seinem Vorwissen und seinen Bedürfnissen zu benutzen. Und damit sich die &#8220;Spieler&#8221; auch in den für sie passenden Kapiteln wiederfinden, werden diese zunächst klassifiziert. Hier gibt es die Gestalter, Entdecker und auch die Evaluierer. Und für jeden sind die passenden Module versammelt. Die Ausführungen sind stets kurz und bündig, leicht verständlich und formulieren einen konkreten Nutzen. Doch wie bei jedem Playbook gilt auch hier. Das eigentliche Spiel müssen die Akteure selbst spielen.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Dieses Buch ist wunderbar anders. Es versammelt aktuelle Ansätze und bündelt diese in einem eigenständigen Werkzeug, um im Team Innovationen zu finden und zu diskutieren. Und es ist wunderbar gestaltet: Im Großformat und reich bebildert.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager, 2016.</p>
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		<title>Trends im Marketing für den Mittelstand</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2017/03/29/trend-marketing-fuer-den-mittelstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 11:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing und Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Buch sich mit dem Thema Trends im Marketing beschäftigt, ist das stets ein gewagtes Unterfangen. Denn in Zeiten schnelllebiger Veränderung, können Trends und Moden schon während der Verkaufsdauer eines Sachbuchs wechseln. Die beiden <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2017/03/29/trend-marketing-fuer-den-mittelstand/" title="Trends im Marketing für den Mittelstand">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/03/29/trend-marketing-fuer-den-mittelstand/">Trends im Marketing für den Mittelstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Buch sich mit dem Thema Trends im Marketing beschäftigt, ist das stets ein gewagtes Unterfangen. Denn in Zeiten schnelllebiger Veränderung, können Trends und Moden schon während der Verkaufsdauer eines Sachbuchs wechseln. Die beiden Autoren, Veronika Bellone und Thomas Matla, Hochschullehrerin und Marketingberater, haben es dennoch gewagt.</p>
<h2 id="der-mittelstand-als-zielgruppe">Der Mittelstand als Zielgruppe</h2>
<p>Das Buch adressiert kleinere und mittelständische Unternehmen, die in Berichten und Statistiken stets als KMU geführt werden. Aber wer darf sich noch dazu zählen? Welche Unternehmen gehören nicht mehr dazu? Im ersten Teil ihres Werks bemühen sich die Verfasser um eine Definition des Begriffs und stellen in Form von Interviews eine Reihe von kleineren Unternehmen vor. Ein rechter Erkenntnisgewinn für den Leser stellt sich hier indes noch nicht ein. Auf den ersten 50 Seiten des Buchs ist nicht erkennbar, welche Richtung das Buch einschlagen will.</p>
<h2 id="auf-der-sicheren-seite-megatrends">Auf der sicheren Seite: Megatrends</h2>
<p>Auf knapp 60 Seiten erhält der Leser dann Erläuterungen zu 7 Megatrends und deren Manifestationen. So werden unter &#8220;Digitalization&#8221; etwa das Internet of Things oder auch die Sharing-Economy zusammengefasst, während &#8220;Demographic Change&#8221; die &#8220;neuen Alten&#8221; und neuartige Wohnkonzepte beschreibt. Wo ein Trend, ist auch oft ein Gegentrend auszumachen. Auch auf diese Erscheinungen geht das Autoren-Duo gekonnt ein. Aufmerksame Leser von Wirtschaftmedien werden einige Ausführungen durchaus bekannt sein. Denn wagemutig sind die Autoren nicht und stellen sich mit den erkannten Trends durchaus auf die sichere Seite. Denn es ist derzeit kaum vorstellbar, dass das Internet of Things, also die Vernetzung von allen Geräten mit allem, noch einmal verschwinden wird. Auffällig ist aber bereits hier ein sehr intensiver Gebrauch der englischen Sprache. So hätte es der Lesbarkeit gutgetan, einfach von &#8220;demografischen Wandel&#8221; oder &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; zu schreiben.</p>
<h2 id="der-marketing-mix">Der Marketing-Mix</h2>
<p>Nachdem die Trends benannt sind, stellt sich die Frage, wie diese in das Marketing einfließen können. Und hier führen die Autoren Ihr 13P-Konzept ein. Das ist durchaus alles sehr schlüssig vorgetragen, aber damit die einprägsame Formel auch funktioniert, müssen auch hier für eigentlich bekannte Begriffe englische Vokabeln her. &#8220;Unter dem Begriff &#8216;Price&#8217; verstehen wir die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten des Marketings im Kontrahierungs-Mix&#8221;. Ob tatsächlich jeder Marketingverantwortliche in einem KMU etwas mit einem Satz wie diesem anfangen kann, darf durchaus zurecht bezweifelt werden. Der Teil lebt zwar von Beispielen, setzt aber auch reichlich Hintergrundwissen voraus.</p>
<h2 id="ideenlieferant-aber-keine-anleitung">Ideenlieferant aber keine Anleitung</h2>
<p>Anders als es der Klappentext verspricht, liefert das Buch nun gerade keine Schritt-für-Schritt-Anleitung ab. So wird zwar beispielsweise geschrieben, dass als möglicherweise nützlich entdeckte Innovation mit der BWA (Betriebswirtschaftlichen Auswertung) fassbar für das Innovationsteam werden, nur leider folgt danach kein Hinweis darauf, wie das in der Praxis funktionieren soll.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das bei Campus erschienene Buch ist klein schlechtes. So arbeitet es globale Trends gut heraus und stellt diese einprägsam dar. Auch die Beispiele aus der Praxis anderer Unternehmen machen den Titel lesenswert. An seinem selbstgewählten Anspruch, ein Praxisbuch zu sein, scheitert es aber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2017/03/29/trend-marketing-fuer-den-mittelstand/">Trends im Marketing für den Mittelstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strategisch vorausdenken &#8211; Szenario-Management</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/11/28/strategisch-vorausdenken-szenario-management/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 10:17:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Szenario-Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führungskräfte und Manager, die die Strategie des Unternehmens festlegen wollen, würden sich ohne Zweifel eine verlässliche Glaskugel wünschen, die einen Blick in die Zukunft erlaubt. Die gibt es nur leider nicht. Wie können Manager dann <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/11/28/strategisch-vorausdenken-szenario-management/" title="Strategisch vorausdenken &#8211; Szenario-Management">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/11/28/strategisch-vorausdenken-szenario-management/">Strategisch vorausdenken &#8211; Szenario-Management</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8545" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/szenario-management-200x300.jpeg" alt="Strategie Szenario Management" width="200" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/szenario-management-200x300.jpeg 200w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/11/szenario-management.jpeg 432w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Führungskräfte und Manager, die die Strategie des Unternehmens festlegen wollen, würden sich ohne Zweifel eine verlässliche Glaskugel wünschen, die einen Blick in die Zukunft erlaubt. Die gibt es nur leider nicht. Wie können Manager dann auf einer soliden Basis Entscheidungen treffen, die den Fortgang des Unternehmens bestimmen? Entwicklung und Bewertung von Szenarien helfen beim strategischen Vorausdenken.</p>
<h2>Vorausdenken ohne Vorherzusagen</h2>
<p>Die beiden Autoren bringen es in ihrem Handbuch in der Einführung auf den Punkt. Bei der Entwicklung von Szenarien geht es im Kern darum, die Zukunft gedanklich zu antizipieren, ohne konkrete Vorhersagen treffen zu können. Keine leichte Aufgabe in einer Welt, in der immer mehr Systeme miteinander vernetzt sind und global gedacht und gehandelt werden muss. Doch genau daran wagt sich das überaus reich bebilderte Buch aus dem Campus-Verlag.</p>
<h2>Schrittweise Entwicklung von Szenarien</h2>
<p>Bei der strategischen Planung müssen zunächst überhaupt Szenarien erdacht werden. Entsprechend breiten Raum nimmt die Schaffung der Grundlagen ein. Mit Diagrammen und konkreten Beispielen wird die systematische Entwicklung von Szenarien beschrieben. Wie sind die verschiedenen Systeme, in denen das Unternehmen agiert, miteinander vernetzt? Wie lassen sich die Wechselwirkungen anschaulich darstellen? Auf Basis der vorgestellten Analysen können die Planer Schlüsselfaktoren entwickeln, die Einfluss auf die Zukunft haben werden. Da hier rasch bei intensiverem Nachdenken einige Dutzend Elemente erkannt werden können, stellen die Autoren auch Möglichkeiten vor, um diese zu gewichten.</p>
<h2>Möglichkeiten bewerten</h2>
<p>Ein Szenario beschreibt eine mögliche Entwicklung. Und da sich die Einflussfaktoren verändern oder anders bewerten lassen, existieren auf dem Papier oder dem Computer verschiedene Arten der Zukunft. Das Fortschreiben der Szenarien und die Interpretation der Faktoren und Kennzahlen, bildet einen Kern der Entscheidungsfindung. Den Verfassern gelingt es auch hier, überzeugend und klar argumentierend, Wege für die Interpretation der entwickelten Optionen zu finden. Am Ende steht dann ein präsentables Ergebnis, das innerhalb des Unternehmens diskutiert und ausgestaltet wird.</p>
<h2>Vom Szenario zur Strategie</h2>
<p>Den zweiten Teil des Buchs bildet die Ableitung von Strategien aus den Szenarien selbst. Wie werden Chancen und Gefahren aus dem Szenario abgeleitet? Um auf die mögliche Zukunft vorbereitet zu sein, spielt in diesem Teil die Entwicklung von Innovationen (Produkte, Märkte und Geschäftsmodelle) genauso eine Rolle wie das frühzeitige und richtige Einleiten von Veränderungsprozessen in der Organisation.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Die Autoren lassen 20 Jahre Erfahrung in ihr Handbuch einfließen. Und das merkt der Leser auch. Fundiert geschrieben, anschaulich erklärt, reich bebildert und dank vieler Beispiele eine praxisnahe und hilfreiche Handreichung.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Alexander Fink, Andreas Siebe: Szenario Management, campus 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=6819149A20C8AFC8D61BE73142665CB3.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Szenario+Management&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Szenario Management&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Innovationen entwickeln und zu Geschäftsfeldern machen</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/11/01/innovationen-entwickeln-und-zu-geschaeftsfeldern-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 07:25:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Fähigkeit, echte Innovationen hervorzubringen, ist es in der deutschen Wirtschaft nicht zum Besten bestellt, glaubt man einer Reihe von Untersuchungen. Besorgniserregender als die reine Zahl der Neuentwicklungen von Produkten oder Dienstleistungen ist, dass <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/11/01/innovationen-entwickeln-und-zu-geschaeftsfeldern-machen/" title="Innovationen entwickeln und zu Geschäftsfeldern machen">[Weiterlesen]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8501" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/innovationen-erfolgreich-kommerzialisieren-201x300.jpg" alt="Innovationen erfolgreich kommerzialisieren" width="201" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/innovationen-erfolgreich-kommerzialisieren-201x300.jpg 201w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/10/innovationen-erfolgreich-kommerzialisieren.jpg 434w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" />Mit der Fähigkeit, echte Innovationen hervorzubringen, ist es in der deutschen Wirtschaft nicht zum Besten bestellt, glaubt man einer Reihe von Untersuchungen. Besorgniserregender als die reine Zahl der Neuentwicklungen von Produkten oder Dienstleistungen ist, dass nur ein kleiner Teil der Ideen auch erfolgreich kommerziell umgesetzt worden ist. Das zu ändern, ist eines der Ziele der Verfasser.</p>
<h2>Es mangelt gar nicht an Innovationen</h2>
<p>Grundlage ihrer Ausführungen bilden 30 Gespräche mit Managern aus führenden Wirtschaftsunternehmen. Und es sind diese Interviews, die zu einem überraschenden Wechsel der Perspektive der Autoren geführt haben. Denn ihr Zwischenfazit lautet, dass es gar nicht so sehr an Innovationen selbst mangelt, sondern der größte Bedarf für Verbesserungen in der Phase der Kommerzialisierung der Ideen liegt. Mit anderen Worten: Den Engpass bilden nicht die Ideen, sondern deren Umsetzung in marktgerechte Produkte.</p>
<h2>Was fördert Innovationen?</h2>
<p>Welche Erfolgsfaktoren zur Förderung von Innovationen gibt es? Welche Voraussetzungen kann das Management dafür schaffen, damit ein Unternehmen Innovationen hervorbringt? Diese Fragestellung beherrscht das zweite Kapitel des Buchs. Dabei gehen die Verfasser auf verschiedene Gesichtspunkte aus der Literatur ein und bewerten diese nach Relevanz. Dazu zählen beispielsweise der Einfluss des Projektmanagements, der Unternehmenskultur, des Supports durch das Top-Management oder auch der Versorgung mit Informationen durch das Unternehmen hindurch. Dabei werden immer auch typische Probleme aus dem Unternehmensalltag benannt.</p>
<h2>Einblicke in die Praxis anderer Unternehmen</h2>
<p>Den genannten Faktoren halten die Autoren dann selbst den Spiegel vor, denn im dritten Kapitel erhält der Leser Einblick in die Innovationskultur von vielen bekannten Unternehmen wie zum Beispiel Airbus, BMW, Daimler, Evonik, Lanxess, Schott oder T-Systems. Die Interviews werden nicht im Detail wiedergegeben, sondern die Quintessenz aus den Befunden dargestellt. Durch eine ganze Reihe von persönlichen Berichten der Interviewpartner bietet das Buch aber dennoch interessante Einblicke in die Welt anderer Unternehmen.</p>
<h2>Rahmen für erfolgreiche Kommerzialisierung</h2>
<p>Aus Sicht der Autoren führt der Weg zu einer erfolgreichen Kommerzialisierung von Innovation über die Paint Points beim Kunden. Nicht gelöste oder nur wenige zufriedenstellend gelöste Probleme und Herausforderungen auf der Seite des Kunden, bilden die Basis von innovativen Produkten oder Prozessen, die sich auch erfolgreich vermarkten lassen. Im vierten und entscheidenden Kapitel ihres Buches zeigen sie Wege und Rahmenbedingungen auf, mit denen Unternehmen genau solche Pain Points identifizieren können, um darauf aufbauend Innovationen und daraus Geschäftsfelder aufzubauen. Dabei bleiben sich die Autoren aber auch der Tatsache bewusst, dass viele Innovationen ihre Entstehung dem Zufall verdanken und das dies mit Sicherheit immer auch so bleiben wird.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Das vorliegende Werk bietet zwei wesentliche Vorteile. Einerseits die Breite des verwendeten Materials auf der Höhe aktueller Forschung, andererseits die Praxisnähe und Perspektivwechsel durch die Einblicke in das Innovationsmanagement anderer Unternehmen. Das macht es zu einem überaus lesenswerten Buch.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Janovsky, Gerlach, Müller-Schwemer: Innovationen erfolgreich kommerzialisieren, Schäffer Poeschel 2016</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=DADAD0FA35107AFA841C90EAF2B908C1.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Innovationen+erfolgreich+kommerzialisieren&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Innovationen erfolgreich kommerzialisieren&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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		<title>Unternehmen aus dem Korsett befreien und endlich wieder &#8220;Machen&#8221;</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/03/24/unternehmen-aus-dem-korsett-befreien-und-endlich-wieder-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt leider viel zu wenig Managementbücher, die nicht nur inhaltliche Impulse setzen, sondern noch dazu so packend wie ein Krimi geschrieben sind. &#8220;Zurück an die Arbeit&#8221; von Lars Vollmer fällt definitiv in diese Kategorie. <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/03/24/unternehmen-aus-dem-korsett-befreien-und-endlich-wieder-machen/" title="Unternehmen aus dem Korsett befreien und endlich wieder &#8220;Machen&#8221;">[Weiterlesen]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8150" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/zurueck-an-die-arbeit-215x300.jpg" alt="zurueck-an-die-arbeit" width="215" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/zurueck-an-die-arbeit-215x300.jpg 215w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/zurueck-an-die-arbeit.jpg 466w" sizes="(max-width: 215px) 100vw, 215px" />Es gibt leider viel zu wenig Managementbücher, die nicht nur inhaltliche Impulse setzen, sondern noch dazu so packend wie ein Krimi geschrieben sind. &#8220;Zurück an die Arbeit&#8221; von Lars Vollmer fällt definitiv in diese Kategorie. Der Autor lädt Führungskräfte, Manager und Geschäftsinhaber zu einem unverstellten Blick auf das moderne Wirtschaftsleben ein. Und was Vollmer da beobachtet, stellt ihn nur in den wenigsten Fällen zufrieden.</p>
<h2>Unternehmen beschäftigen sich zu viel mit sich selbst</h2>
<p>Lars Vollmer, promovierter Ingenieur, Lehrbeauftragter und selbst Unternehmer, vertritt die Meinung, dass in Firmen zu wenig gearbeitet wird! Das klingt angesichts von 60-Stunden-Wochen vieler Führungskräfte fast wie eine Verhöhnung. Was ist mit den vielen Besprechungen, Verhandlungen oder Mitarbeitergesprächen, die zu führen sind? Von der Bewältigung von E-Mail-Bergen gar nicht erst zu reden. Kraftvoll und sehr scharf beobachtet, setzt sich Vollmer mit Meetings, Budgetverhandlungen und Mitarbeitergesprächen auseinander. Für ihn agieren Führungskräfte und ihre Mitarbeiter inzwischen wie auf einer Theaterbühne. Die Organisation beschäftigt sich mit sich selbst. Arbeit ist das für den Autoren indes nicht.</p>
<h2>Dem toten Pferd die Sporen geben?</h2>
<p>Der Begriff der Arbeit fasst für Lars Vollmer alle Tätigkeiten zusammen, die am Kunden orientiert sind. Ein Mehr davon, führt (früher oder später) auch zu mehr Erlösen. Und unter diesem Gesichtspunkt fallen dann einfach viele Tätigkeiten heraus, die in Unternehmen als Arbeit gesehen werden. Solcher &#8220;Beschäftigung&#8221; gehen die Mitarbeiter nach, um die Strukturen aufrecht zu erhalten. Wohl wissend, dass es eigentlich falsch ist. Und so wird versucht, einem eigentlich toten Pferd die Sporen zu geben. Um das Maximum aus der Organisation herauszuholen, werden ständig neue Management-Methoden angewendet, die sich wie ein Korsett immer enger um das Unternehmen legen, bis es gar nicht mehr agieren kann.</p>
<h2>Die hierarchischen Strukturen sind für das 21. Jahrhundert ungeeignet</h2>
<p>Die Antwort auf die Frage, warum in Unternehmen so viel Theater gespielt, und zu wenig gearbeitet wird, arbeitet Vollmer auf unterhaltsame Art und Weise heraus. Die Welt der Arbeitsteilung mit ihren Hierarchien, der Taylorismus ist für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts einfach nicht mehr geeignet. Die Dynamik der Märkte, die technischen Veränderungen &#8211; sie alle erfordern rascheres und anderes Agieren, als es die klassische Unternehmensorganisation leisten kann; egal welche Management-Methode gerade ausprobiert wird. Deshalb gibt es auch kein Patentrezept für eine optimale Organisationsform.</p>
<h2>Gebraucht werden &#8220;Könner&#8221;, die die Frage nach dem &#8220;Wozu&#8221; beantworten</h2>
<p>Bedeutet das für Unternehmen nun, auf ewig das Theater weiterspielen zu müssen und zu akzeptieren, dass sich tradierte Organisationsformen überlebt zu haben scheinen? Mitnichten. Aber Lars Vollmer fordert alle Führungskräfte, aber nicht nur die, dazu auf, sich Gedanken über das &#8220;Wozu&#8221; zu machen. Warum soll ich in diesem Unternehmen arbeiten? Was ist der Zweck des Unternehmens? Daraus ergibt sich seiner Ansicht nach bei tieferem Nachdenken die passende Organisation der Arbeit fast von selbst. Benötigt werden dazu auf jeden Fall &#8220;Könner&#8221; in ihrem Metier, die kreative Ideen und Lösungen entwickeln. Und was diese Könner auszeichnet, beschreibt der Autor sehr einprägsam.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Lars Vollmer hat ein wichtiges Buch geschrieben. Denn es ist ein starkes Plädoyer für Veränderungen. Zeit, das Business-Theater seinzulassen, und Arbeit in Unternehmen individuell neu zu organisieren. Sprachlich brillant, mit vielen Erlebnissen und Anekdoten gespickt. Eine der lesenswertesten Neuerscheinungen des ersten Halbjahres.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Lars Vollmer: Zurück an die Arbeit, Linde, 2016</p>
<p>5 Sterne</p>
<p>ISBN: 978-3-7093-0612-3</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=D766F707D25325A7149E4E919A4BF1C3.www03?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Zur%C3%BCck+an+die+Arbeit&amp;mainsearchSubmit=Los!">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Zurück an die Arbeit&#8221; bei managementbuch.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was Europa vom Silicon Valley lernen muss</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/03/23/was-europa-vom-silicon-valley-lernen-muss/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2016 08:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung - Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Valley]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gerade 70 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Region verursacht in deutschen Chefetagen regelrechte Verzückung oder Angst und Schrecken. Das Silicon Valley, landschaftlich und klimatisch sehr angenehm gelegen, begeistert viele Manager wegen der dort <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/03/23/was-europa-vom-silicon-valley-lernen-muss/" title="Was Europa vom Silicon Valley lernen muss">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/03/23/was-europa-vom-silicon-valley-lernen-muss/">Was Europa vom Silicon Valley lernen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8145" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/silicon-valley-mindset-196x300.jpg" alt="Silicon Valley Mindset" width="196" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/silicon-valley-mindset-196x300.jpg 196w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/silicon-valley-mindset.jpg 326w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" />Eine gerade 70 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Region verursacht in deutschen Chefetagen regelrechte Verzückung oder Angst und Schrecken. Das Silicon Valley, landschaftlich und klimatisch sehr angenehm gelegen, begeistert viele Manager wegen der dort entwickelten Innovationen. Andere begegnen dem Ort eher ablehnend und spöttisch, nämlich dann, wenn die dort entwickelten Innovationen geeignet scheinen, das eigene Geschäftsmodell zu bedrohen. Einigkeit herrscht indes darin, dass sich vom Silicon Valley und seinen Start-ups viel abschauen läßt.</p>
<h2>Das Valley aus der Insider-Perspektive</h2>
<p>Unsere Wahrnehmung vom Valley sei durch viele Berichte verfälscht, deren Autoren dort nur für eine begrenzte Zeit verweilen, um Stoff für ihre Artikel und Bücher zu sammeln. Das ist die Ansicht von Dr. Mario Hager, der seit vielen Jahren dort lebt und arbeitet. Ihm geht es darum, das Valley, seine Menschen und den dort herrschenden Unternehmergeist zu beschreiben und der hohen Dichte an Innovationen in dieser Region auf die Spur zu kommen. Hier schreibt also ein Insider.</p>
<h2>Überraschende Einsichten, spannende Menschen</h2>
<p>Und Herger legt gleich auf den ersten Seiten seines Buches ordentlich los, wenn er die Frage stellt, was denn eine Dating-App wie Tinder mit dem Kalten Krieg zu tun habe. In diesem ersten Teil geht er zunächst auf die Ursprünge des Valleys ein, und der Frage nach, welche Rolle die Stanford Universität als Keimzelle dabei gespielt hat, dass schließlich in einer Region jährlich zwischen 1.500 und 5.000 Menschen zu Millionären werden, weil sie ihr Unternehmen oder ihre Idee erfolgreich verkaufen konnten. Der Leser lernt einige Bewohner des Valleys kennen, denn in seinem Buch hat Herger eine Menge von Geschichten und Interviews versammelt.</p>
<h2>Zentrale Elemente des Erfolges vom Silicon Valley</h2>
<p>Herger kennt die Menschen, Unternehmen und Unternehmer des Valleys. Nachvollziehbar und kurzweilig erklärt er die für viele Europäer rätselhaften Phänomene, wie den Glauben daran, dass das Geld schon von allein fließt, wenn eine Idee genügend Nutzen stiftet &#8211; der Schlüssel hinter vielen Gratisdiensten. Der Autor setzt sich mit Venture Capital auf der einen Seite und staatlicher Förderung in Europa auseinander und beschreibt eindrucksvoll die Mentalität und Werte der Menschen aus dem Valley, die alle zusammengenommen, Innovationen fördern. Nur sprachlich schießt das Werk gelegentlich etwas über das Ziel hinaus, wenn Wortungeheuer wie &#8220;entrepreneurischer Spirit&#8221; verwendet werden.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Mario Herger liefert Managern und Führungskräften Einblicke in die Welt des Silicon Valley. Menschen, ihre Arbeitsmoral und Geisteshaltung werden nicht zuletzt durch die Interviews erlebbar. Herger bietet keine Patentrezepte oder ein Ideen-Kochbuch, das will er aber auch gar nicht. Sein wichtiges Buch enthält aber viele Impulse, der eigenen Arbeit und Unternehmen mehr vom Geist des Silicon Valley zu verleihen.</p>
<p>Stephan Lamprecht</p>
<p>Dr. Mario Herger, Das Silicon Valley Mindset, Plassen 2016</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&#038;facetNodeId=-1&#038;searchString=Das+Silicon+Valley+Mindset&#038;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Alle lieferbaren Ausgaben von &#8220;Das Silicon Valley Mindset&#8221; bei Managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/03/23/was-europa-vom-silicon-valley-lernen-muss/">Was Europa vom Silicon Valley lernen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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		<item>
		<title>Überraschende Einsichten in das Leben erfolgreicher Menschen &#8211; Nonkonformisten</title>
		<link>https://www.management-journal.de/2016/03/09/ueberraschende-einsichten-in-das-leben-erfolgreicher-menschen-nonkonformisten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan Lamprecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 07:14:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines Management]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Business-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nonkonformisten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Unternehmensgründer und Manager sind jung, besessen, risikobereit und produzieren eine Idee nach der anderen. Oder, etwa nicht? Dieses gängige Bild transportieren die vielen Hintergrundberichte und Homestories in den Medien. Die Biografien und Artikel über <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.management-journal.de/2016/03/09/ueberraschende-einsichten-in-das-leben-erfolgreicher-menschen-nonkonformisten/" title="Überraschende Einsichten in das Leben erfolgreicher Menschen &#8211; Nonkonformisten">[Weiterlesen]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/03/09/ueberraschende-einsichten-in-das-leben-erfolgreicher-menschen-nonkonformisten/">Überraschende Einsichten in das Leben erfolgreicher Menschen &#8211; Nonkonformisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-8061" src="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/non-konformisten-195x300.jpg" alt="Nonkonformisten" width="195" height="300" srcset="https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/non-konformisten-195x300.jpg 195w, https://www.management-journal.de/wp-content/uploads/2016/03/non-konformisten.jpg 422w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" />Erfolgreiche Unternehmensgründer und Manager sind jung, besessen, risikobereit und produzieren eine Idee nach der anderen. Oder, etwa nicht? Dieses gängige Bild transportieren die vielen Hintergrundberichte und Homestories in den Medien. Die Biografien und Artikel über Apple-Gründer Steve Jobs oder die Google-Erfinder Larry Page und Sergey Brin scheinen der These über Nonkonformisten recht zu geben. Die Leser von “Nonkonformisten” werden nach über 300 Seiten einen deutlich differenzierten Blick auf das Thema haben.</p>
<h2>Vom Lob des richtigen Zeitpunkts und dem Abschätzen von Risiken</h2>
<p>Gehen erfolgreiche und innovative Menschen stets ein Risiko ein, um ein neues Geschäftsmodell oder eine Idee umzusetzen? Adam Grant, der zu den bekanntesten Wirtschaftswissenschaftlern in den USA gehört, hat selbst diese Erwartungshaltung gehabt. Gleich zu Beginn seins Buches erzählt er die Anekdote, dass er seinerzeit nicht in ein neues Unternehmen investiert hat, gerade weil dessen Gründer ihre bisherigen Berufe nicht aufgeben wollten. Aus seiner damaligen Sicht glaubten sie damit nicht genug an den eigenen Erfolg. Das genannte Unternehmen revolutionierte trotzdem den Brillenhandel in den USA und wurde millionenschwer. Die Entscheidung Grants war also falsch. Und ausgehend von dieser Geschichte räumt er (stets wissenschaftlich) fundiert mit einer ganzen Reihe falscher Haltungen auf.</p>
<p>Unter der schönen Überschrift “Nur nichts überstürzen” schildert der Autor, dass die deutsche Tugend vom “Was du heute kannst besorgen” nicht immer die richtige Wahl ist, sondern, dass es etwas wie strategische und unbewusste Verzögerungen gibt und geben muss.</p>
<h2>Alte Muster über Bord werfen</h2>
<p>Grant zeigt anhand unzähliger Geschichten und Beispiele, wie sehr es sich lohnt, alte Denkmuster über Bord zu werden, wie sich etabliertes Gruppendenken überwinden lässt und wie man sich Gehör verschafft, um eine Neuausrichtung zu erreichen. Dabei zeigt Grant auch, dass Erfolg auf einem Gebiet nicht zwangsläufig auch Erfolg auf einem anderen Arbeitsgebiet bedeutet. Denn gerade die eigenen Erfolge können den Blick auf die Chancen einer neuen Idee trüben.</p>
<p>Ein kleines, wenn auch faszinierendes Beispiel dafür, ob es wahrscheinlich ist, dass eine Person neue Ideen in die Welt setzen wird, ist die Wahl des Browsers. Grant erklärt, dass Nutzer, die mit dem ausgelieferten Internet Explorer oder Safari surfen, eher nicht aus ihrer Komfortzone ausbrechen werden. Das sieht bei denen anders aus, die sich der Mühe unterzogen haben, herauszufinden, dass es Alternativen gibt und diese auch installiert haben.</p>
<h2>Tipps für jedermann, Eltern, Lehrer und Führungskräfte</h2>
<p>Am Ende seines auf- und anregenden Buches liefert Adam Grant eine Quintessenz seiner vielen Beispiele. Er wendet sich an jeden Leser, namentlich an Eltern, Lehrer und Führungskräfte und liefert Verhaltensweisen, um originelle Ideen zu fördern und auf den Weg zu bringen. Ein würdiger Abschluss eines wichtigen und unterhaltsamen Werkes.</p>
<p><strong>Management-Journal-Fazit</strong>: Adam Grant hat ein ganz wunderbares Buch geschrieben, das in einer vorzüglichen Übersetzung vorliegt. Nicht nur ein Plädoyer für mehr Querdenken, sondern ein Impulsgeber für jeden, der (eigene) Kreativität fördern und verstärken will. Grants Buch gehört unbedingt auf den Lesestapel von Managern und Führungskräften.<br />
Stephan Lamprecht</p>
<p>Adam Grant, Nonkonformisten, Droemer Verlag, 2016</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Nonkonformisten&amp;mainsearchSubmit=Los%21">Alle lieferbaren Ausgaben von “Nonkonformisten” bei managementbuch.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.management-journal.de/2016/03/09/ueberraschende-einsichten-in-das-leben-erfolgreicher-menschen-nonkonformisten/">Überraschende Einsichten in das Leben erfolgreicher Menschen &#8211; Nonkonformisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.management-journal.de">Management-Journal</a>.</p>
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