Volle Kraft für das Unternehmen, volle Rückendeckung für den Mitarbeiter

jetter Die deutsche Wirtschaft braucht „High-Performance-Unternehmen“, um sich international behaupten zu können. Derzeit produziert sie aber vor allem eine wachsende Schar an müden, von Burn-out und Überforderung bedrohten Mitarbeitern. In seinem Buch „High-Energy-Organisationen“ geht Autor Wolfgang Jetter der Frage nach, wie der Spagat zwischen leistungsstarken Unternehmen und leistungswilligen Mitarbeitern künftig zu meistern ist. Denn beides ist untrennbar miteinander verbunden.

Antworten darauf findet der Unternehmens- und Managementberater (unter anderem Siemens, BMW) in den Ergebnissen psychologischer und neurologischer Forschung. In seinem „High-Energy-Management-Modell“ erläutert Jetter, wie die Führungsfiguren im Unternehmen die verborgenen Ressourcen ihrer Mitarbeiter nutzen, die psychischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Energiequellen zur Entfaltung bringen. Dafür tritt das Unternehmen in Vorleistung und schafft mit einem „ganzheitlichen Managementansatz (mentale Dimension)“, „klaren Strukturen (psychische Dimension)“, „Kultur (spirituelle Dimension)“ und „Mitarbeiterfixierung (emotionale Dimension)“ den passenden Rahmen. Das Ergebnis: Hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der eigenen Firma, überdurchschnittliche Motivation und Leistungsbereitschaft bei sinkender Gefahr von Überforderung oder Entfremdung. Das Ideal einer „High-Energy-Organisation“.

Management Journal – Fazit: „High-Energy-Organisationen“ ist mehr Grundlagen- als Praxisbuch. Organisationspsychologen und Personalverantwortliche großer Unternehmen werden hier dennoch zahlreiche gute Ideen für Mitarbeiterförderung finden, die sich rasch umsetzen lassen.

Oliver Ibelshäuser, www.managementjournal.de

 

Zum Buch: Wolfgang Jetter: High-Energy-Organisationen, Schaefer-Poeschel 2013

 

 

Lesen Sie auch!
Für Unternehmen, Gläubiger und Investoren

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*