Ja wie sieht’s denn hier aus?

In regelmäßigen Abständen tauchen in der Presse und im Fernsehen Menschen auf, die ein Loblied auf das Chaos singen. Was aber soll toll oder kreativ daran sein, Briefumschläge, Nachfüllkartuschen für den Vierfarbdrucker oder die Ladekabel für Mobiltelefon, Laptop und Fotoapparat suchen zu müssen, statt alles griffbereit aufzubewahren? Richtig ist: Wer Chaos auf dem Schreibtisch und im Büro hat, sollte sich schleunigst daran machen, Ordnung zu schaffen.

Weit jenseits persönlicher Ausprägungen – hier der Akkurate, dort der Wilde – wachsen die Anforderungen an jeden einzelnen unaufhörlich. Was als neue Freiheit daherkommt, verlangt gleichzeitig nach neuen Regeln. Vor zwei Generationen musste sich kein Mensch Gedanken über die Archivierung von Gebrauchsanweisungen und Garantiescheinen machen. Wer einen Fotoapparat hatte, hatte ihn meist ein Leben lang. Auf dem Schreibtisch machten sich nicht Fax-, E-Mail und Posteingänge Konkurrenz. Und kaum jemand musste so viele unterschiedliche Projekte gleichzeitig managen, wie das heute der Fall ist.

Höchste Zeit also, das Herstellen von Ordnung zur Chefsache zu machen. Denn Unordnung verursacht enorme betriebswirtschaftliche Schäden. Bis zu 30% der Arbeitszeit werden verschwendet, wie das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung ermittelt hat. Wegen undurchdachter Prozesse und wegen mangelnder Ordnung. Unordnung kann auch massiv Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Wie oft waren Sie schon auf 180, nur weil Sie einen Brief vergeblich gesucht haben? Und wie lange hat Sie dieser Ärger blockiert, produktiv weiter zu arbeiten?

Dabei ist es gar nicht schwer, sich das Arbeiten leichter zu machen. Sie brauchen lediglich ein paar Regeln und einige praktische Hilfsmittel. Vor allem aber die Einsicht, Ordnung als erstrebenswerten Zustand zu etablieren. Einer, der weiß, wie das geht, ist Jürgen Kurz. In vielen Seminaren und Vorträgen und vor allem bei vielen Einsätzen vor Ort hat er gelernt und gelehrt, wie Ordnung einfach in den Alltag zu integrieren ist. Seine Erfahrungen und Tipps hat er in „Für immer aufgeräumt, zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro“ zusammengefasst. Anhand zahlreicher Fotos von vollen (und nachher leeren) Schreibtischen zeigt er Ihnen simple, aber wirkungsvolle Kniffe. Zum Beispiel, wie Sie Ordner beschriften, den Posteingang regeln, wie Sie Platz sparen und Unwichtiges erkennen oder wie Sie Schubladen richtig nutzen (ja, diese herausziehbaren Dinger im Schreibtisch, in denen über die Jahre wahre Urwälder ineinander verhakter Kabel, Büroklammern, Süßigkeiten, Werbegeschenken, Post-its und ausgetrockneter Kugelschreiber gewuchert sind). Das Buch hilft, in kleinen Schritten zu großer Ordnung zu kommen und ist empfehlenswert für alle, denen die Zeit zu schade ist, sie mit Suchen und Ärgern zu verbringen.

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Jürgen Kurz: Für immer aufgeräumt. Zwanzig Prozent mehr Effizienz im Büro. 19,90