Erfolgreich mit digitalen Tools arbeiten

Es ist wohl nicht übertrieben, dem Autor Jürgen Kurz die Verbreitung der Idee des „Büro Kaizen“ in Deutschland zuzuschreiben. Mit seinem Buch „Für immer aufgeräumt“ hat er einen Klassiker geschrieben, der vielen Lesern einen Weg aufgezeigt hat, mit Papierstapeln und überquellenden Schubladen und Schränken Schluss zu machen. In seinem neuen Buch widmet sich der erfolgreiche Trainer mit seinem Co-Autoren Marcel Miller der Arbeit im digitalen Zeitalter zu.

Hilfe für die klassischen Probleme

Es sind die klassischen großen Handlungsfelder, denen sich die Autoren gemeinsam annehmen: E-Mails, Terminplanung, Aufgabenmanagement, Nachhalten offener Vorgänge und die Datenablage. Jedem dieser Handlungsfelder ist nun ein eigenes Kapitel gewidmet, das in Frageform typische Problemstellungen beschreibt. Wie lässt sich bei der Ablage von E-Mails Zeit sparen? Was kann man tun, wenn man immer wieder lange auf die Antwort von Kollegen auf eine Nachricht warten muss?

Das digitale steht hier im Vordergrund, aber es wäre natürlich naiv zu glauben, dass in einem Büro gar kein Papier mehr verarbeitet würde. Deswegen zeigen die Verfasser auch, wie Papier und Elektronik besser miteinander verknüpft werden.

Es geht um Minimalismus, Ordnung und den Büroalltag

Im zweiten Teil des übersichtlich gestalteten und reich illustrierten Buchs geht es um typische Arbeitssituationen, die jeder kennt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Leser nun in einem klassischen Büro mit Kollegen arbeitet, oder als Freelancer in seinem Heimbüro sitzt. Denn Besprechungen zielgerichtet vorbereiten und leiten, Projekte zum Erfolg führen oder auch unterwegs arbeiten betrifft jeden Leser.

Jürgen Kurz wäre nicht er selbst, wenn bei den Hinweisen und Tipps nicht auch immer der möglichst einfache Weg beschrieben würde. Ihm geht es um Übersicht, Klarheit und Minimalismus. Und so konzentrieren sich beide Autoren bei ihren leicht umsetzbaren Ratschlägen auf die Softwareprogramme, die ohnehin in den meisten Büros vorhanden sein dürften. Eine zentrale Rolle nehmen Outlook und OneNote aus dem Hause Microsoft ein.

Management-Journal-Fazit: Selbst erfahrene Anwender des Office-Pakets von Microsoft dürften bei der Lektüre von „So geht Büro heute“ noch etwas lernen. Zumal es nach wie vor wenig gute und knappe Anleitungen für die Software OneNote gibt. Die Autoren haben aber nicht ein Computerhandbuch geschrieben, sondern einen praxisnahen Ratgeber, um sich besser digital zu organisieren. Für mehr Effizienz und weniger Stress im Alltag.

Stephan Lamprecht

So geht Büro heute

So geht Büro heute
10

Lesbarkeit

10.0 /10

Nutzwert

10.0 /10

Anspruch

10.0 /10

Pros

  • Praxisnah
  • leicht umsetzbar

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